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Sonntag, 16. Januar 2011

Einen Tag bei Krohn’s

Das Krohn’s Conservatory in Cincinnati ist schon seit langem einer unserer Geheimtipps für Besucher dieser Stadt.

Opa Otto at the Plant Show

“Der Frankfurter Palmengarten von Cincinnati”, so benannte es Otto als er Krohn’s bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal sah. Nicht ganz unpassend.

Anlass unseres Besuches war die “Weihnachts-Pflanzenshow” des Conservatories, die an diesem Tag zu Ende ging. Ein 3 Meter hoher Baum war nur aus Weihnachtssternen gemacht.

Poinsettias

Ausserdem gab es eine Miniatur des Cincinnati-Stadtteiles Mount Adams. Viele Gebäude ware liebevoll nachgebaut – und so gut getroffen, daß  selbst wir sie erkannten. Cincinnati hat tatsächlich aus der Periode des späten 19. Jahrhunderts eine Reihe sehr interessanter Architektur.

Miniature Train Display Toy Train Display

Nur etwas passte nicht ganz: eine Modell-Eisenbahn die den Berg umkreist (und die es in Wirklichkeit leider nicht gibt). Der öffentliche Nahverkehr im Stadtgebiet Cincinnati besteht lediglich aus Bussen, und ist allgemein nicht sehr leistungsfähig. Aber eine Modelleisenbahn passt halt nunmal gut zu Weihnachten.

Chandler jedenfalls, gefiel sein Besuch bei Krohn’s.

Chandler at the Show

Samstag, 15. Januar 2011

Die ersten Portraits mit der Hilite

Zu Weihnachten bekam ich einen “Lastolite Hilite” geschenkt, einen Belichtungskasten, 6 x 7 Fuss (1,80 x 2,15 Meter) gross, mit dem man ganz elegant Hintergrundlose Portraits machen kann. Ich hatte die Methode bei einem Seminar gesehen, und seitdem davon geschwärmt.

Natürlich habe ich dann kurz nach Weihnachten gleich ein paar meiner Models zum Test-Shoot gebeten.

 

 

 

Otto

Hier stand mir Otto Modell. Eigentlich ganz gut gelungen. Auch wenn die Farbbalance noch nicht ganz stimmt (der Hintergrund ist zu grün). Aber das lässt sich einfach korrigieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maunzy

Ganz unerwartet kam dann unser ältestes Baby vorbei, und possierte vor dem grossen leuchtenden Kasten. Zu dieser Gelegenheit sage ich natürlich nicht Nein. Hier ist aber auch deutlich zu erkennen, daß ich mit meiner primären Lichtquelle vorsichtiger sein muss (Maunzy's Augen haben oben einen unschönen Schlagschatten, von ihren Augenliedern geworfen).

Tja, und auch Claudia entging meiner Kamera nicht …

Portrait shoot of Claudia

Montag, 10. Januar 2011

Weihnachtsstrategie

Wir werden oft gefragt, wie wir es schaffen, bei den Weihnachtsgeschenken immer so toll abzuschneiden. Was ist unser Geheimnis zum Weihnachtserfolg? Wie kommt man auf die gute Seite des Weihnachtsmanns?

Nun, das Geheimnis ist Strategie. Hier ein paar Tips zur Strategie, die bei uns so erfolgreich ist:

  1. Stellt sicher, daß Ihr beim Weihnachtsmann auf der “guten” Liste steht 

    Faye taking the cameraDer Weihnachtsmann geht natürlich mit der Zeit: hat er früher tatsächlich eine Papier-Liste geführt, so nutzt er heute eine Computer Datenbank – mit Verbindung zum Internet (seine IP Adresse dieses Jahr war 25.12.20.11). Das eröffnet natürlich ganz neue Möglichkeiten. Ein guter Hacker in der Familie kann hier Wunder wirken. (Faye hat dieses Bild aufgenommen)
  2. Stellt sicher, daß die Rentiere Euer Haus mögen

    Magical Reindeer FoodDiese Strategie ist ganz einfach: die neun Rentiere müssen in der Weihnachts-Nacht den Schlitten des Weihnachtsmanns um die ganze Welt herum fliegen. Eine Riesen-Flugstrecke, in einer sehr kurzen Zeit. Das erschöpft und macht hungrig. Und überhaupt: Rentiere haben bekanntlich keine Flügel – das Fliegen kostet sie daher sehr viel Energie. Wie schafft man es daher, daß die Rentiere gerade Euer Haus besonders mögen? Ganz einfach: “magisches Rentierfutter”. Das ist es, was Faye mit ihrem Brüderchen hier bei uns im Vorgarten ausstreut.
  3. Stellt sicher, daß sich der Weihnachtsmann bei Euch wohlfühlt

    Cookies & Milk for SantaDer Weihnachtsmann muss zwar nicht fliegen (das nehmen ihm die Rentiere ab), aber er muss sich in dieser Nacht durch Tausende von engen Kaminen zwängen, und dann abertausende von Geschenken verteilen. Kein Wunder – das macht auch ihn hungrig.
    Da setzt dann unsere Strategie #3 an: wir stellen ihm am Vorabend (also Heiligabend) immer einen Becher Milch, und einen Teller selbstgebackener Plätzchen hin – direkt vor dem offenen Kamin, durch den er ins Haus kommen wird. Am Weihnachts-Morgen sind jedesmal fast alle Plätzchen gegessen. Auf diesem Bild hat Faye diesen wichtigen Vorbereitungsschritt unternommen.

Tja, und wenn man dann alles ganz sorgfältig vorbereitet hat, dann kann man zuversichtlich ins Bett gehen.

Family Portrait on Christmas Eve

Dienstag, 4. Januar 2011

Bye bye, Opa

Otto on Christmas Day

Heute ist Otto am Koffer packen – um 14:00 Ortszeit geht sein Flug nach Washington. Dort steigt er dann in die Maschine nach Frankfurt an, wo er gegen 7 Uhr morgens am nächsten Tag ankommen sollte. Claudia wird den ersten Teil der Strecke mitfliegen.

Seit Mitte November war er nun hier bei uns, ca. 6 Wochen lang. In dieser Zeit hat er einiges an Englisch gelernt (er sagt jetzt “No, Thank You” um etwas angebotenes höflich abzulehnen). Er hat mit Faye zusammen jede Menge Puzzles gelöstund mit Chandler viel Laufen geübt. Nebenbei hat er Halloween, Thanksgiving, Christmas und New Year erlebt – und die dazugehörige amerikanische Küche gestestet. Ob es ihm gefallen und geschmeckt hat, könnt Ihr ihn ja fragen, wenn Ihr ihn trefft. Wir jedenfalls werden ihn hier vermissen.

Otto on Christmas Day

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachtsbäckerei: Snickerdoodles

Snickerdoodles (wörtlich übersetzt etwa “kichernde Dummköpfe”, spricht sich “Snicker-Dudels”) sind ein klassisches amerikanisches Weihnachtsgebäck aus Neu England. Einfach zu machen, und mit ihrem starken Zimtaroma unwiderstehlich.

Baking Snickerdoodles

Faye und Opa Otto arbeiten hier Hand in Hand um die Doodles zu fabrizieren. Nach ca. 1 Stunde Bäckerei waren wir fertig, und hatten ca. 70 Plätzchen gebacken. Die Doodles können (nach dem Abkühlen) sofort gegessen werden.

Hier ist das (auf in Deutschland erhältliche Zutaten umgeschriebene) Rezept:

Snickerdoodles on cooling rack

Zutaten:
360 g Mehl
½ TL  Salz
2 TL  Backpulver
230 g Butter
300 g Zucker
2 große Eier
1 TL Vanilleextrakt oder 2  Vanilleschote(n)
65 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung

Das Mehl mit Salz und Backpulver mischen.
Die Butter mit dem Zucker im Mixer in 2-3 Minuten glatt rühren, nach und nach die Eier dazugeben und nach jedem Ei gründlich mixen. Dann Vanilleextrakt oder Vanillemark und die Mehlmischung dazugeben und mixen bis ein glatter Teig entstanden ist. Abdecken und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben, bis der Teig fest genug ist, um Kugeln zu rollen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen und das Blech in die Mittelschiene schieben.
Den Teig zu 2,5 cm großen Kugeln formen. Für den Überzug Zimt und Zucker mischen und die Kugeln darin rollen. Die Kugeln im Abstand von 5 cm auf das Blech legen.
Pro Blech 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen am Rand leicht goldbraun sind. Dann auf Kuchengitter auskühlen lassen.

(Quelle für das eingedeutschte Rezept: chefkoch.de)

Montag, 20. Dezember 2010

Abseilen zum Advent

Erlenbach hat seinen Adventskalender am Rathausplatz, Cincinnati hat seine “Christmas Events” am Fountain Square.

Fountain Square in Winter

Dieser Platz im Stadtzentrum hat im Moment einen Eislaufring zu bieten, wo sich die Bürger Cincinnatis Schlittschuhe anschnallen und skaten können.

Jeden Abend gibt es dort ein Konzert, oft mit weihnachtlichen Liedern. Lokale Restaurants bieten Speisen und Getränke an, und lokale Berühmtheiten schauen gerne mal vorbei. Vor kurzem kamen ein paar Spieler der Cincinnati Reds vorbei, um am Fountain Square eine Audienz zu geben.

Deswegen sind wir aber nicht gekommen. Denn manchmal gibt es auch was ganz spezielles. Und so machten sich Faye (schaut Euch mal ihr hübsches Rentier-Geweih an!) und ihr Opa Otto (und natürlich ihr Daddy) auf den Weg zum Fountain Square.

Santa, Elf and Rudolph Rapelling down a High-Rise Building

Was gab es da so spektakuläres? Eine Abseilnummer. Die  “Great American Insurance Company” ist eine Lebensversicherung, die aus Cincinnati kommt, und die der reichsten Familie der Stadt gehört (der Familie Lindner). Unser Nachbar Charlie hat lange Jahre für diese Firma gearbeitet.

Great American ist nicht gerade die größte Versicherung des Landes, und Cincinnati ist nicht gerade als eine Hochburg der Versicherungsindustrie bekannt. Dennoch, die Firma ist respektabel, und respektabel ist auch das Hochhaus im Stadtzentrum, in dem ihre Hauptverwaltung untergebracht ist.

25 Stockwerke hat das Gebäude, denke ich. Demnach dürfte es ca. 75 Meter hoch sein.

Santa, Elf and Rudolph Rapelling down a High-Rise Building

Und von dort oben ging die waghalsige Aktion los. Und was denkt Ihr, wer diese waghalsige Aktion unternommen hat?

Nun, man muss etwas genau hinschauen (leider hatte ich kein Teleobjektiv dabei), aber es handelt sich um einen Elfen, das Rentier Rudolph, und um Santa Claus, den Weihnachtsmann.

Wahrscheinlich wird hier nochmal die Methode trainiert, mit der dieses Team sich in der Weihnachts-Nacht durch die Kamine der ganzen Häuser in die Wohnzimmer abseilt.

Faye war jedenfalls total imponiert.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Chandlers Birthday Party

One Candle

Nun, etwas ratlos schaute er schon drein, unser nun ein-jähriger Sohn, als Mammi ihm gut zuredete, die einzige Kerze auf seinem Geburtstagskuchen auszublasen. Vielleicht was das sogar das erste mal, daß er bewusst eine brennende Kerze gesehen hat. Warum also, sollte er dieses faszunierende Ding dann auch noch ausblasen? Wie gut, daß dann gleich die stets hilfreiche große Schwester zur Stelle war, und die Blasarbeit übernahm.

I Gotta Sort This Out

Aber als er dann die Geschenke auspacken durfte, da war Chandler wieder ganz zufrieden. Dieses farbenfrohe Sortiergerät gefiel ihm auf Anhieb. Und auch fast zwei Wochen nach dem Geburtstag spielt er mit diesem Gerät noch sehr gerne.

Look at all those toys!

Überhaupt kamen die bunten Spielsachen bei ihm gut an. Und nachdem am Wochendende bei uns Schnee fiel, wer weiß, vielleicht kann er sogar diesen neuen Schlitten bald einweihen? Faye würde ihr Brüderchen liebend gerne mit auf den Rodelhang nehmen.

Family Shot

Das Familienbild mit Opa wurde morgens beim Frühstück aufgenommen – bevor Papa zur Arbeit musste. Abends kam dann noch Patentante Stacie, zusammen mit ihrer Familie, zu Besuch. Sie brachte Chandler eine rasante gelbe Rennbahn mit. Diese Bahn fasziniert nicht nur ihn – auch Schwester Faye und Nachbar TJ sind ganz begeistert.

Fun with the Speedway

Und zum Abschluss der Party, als der Geburtstagsjunge ins Bett musste, gabs dann noch ein Gruppenbild mit zwei Damen.

With Mommy and Stacie

Freitag, 3. Dezember 2010

Einmal durchs Maisfeld

Family Shot

Hier ist die ganze Familie zusammen (nur Maunzy fehlt) – bei Shaw Farms im Städtchen Milford in Ohio.

Besonderes Kennzeichen der Farm: sie betreiben das größte Mais-Labyrtinth der Welt  (hier in einer Luftaufnahme aus dem Früjahr zu sehen). 20 Acres (über 80.900 m²) ist dieses Feld groß.

Shaw Farms

Durch dieses Riesenfeld sind wir dann doch nicht gestampft. Aber auf einem von Pferden gezogenen Wagen haben wir dann doch einen Hayride gemacht.

Faye freundete sich sogleich mit den beiden Zugpferden an (“belgische” Kaltblüter), und Chandler war über seine warme Jacke sehr froh.

Shaw Farms

Allerdings – Chandler war den ganzen Tag sehr froh (ist er eigentlich meistens). Sehr viel zu sehen gab es auf dieser großangelegten Farm. Gerät, Maschinen, Tiere (Ziegen, Schafe, Kühe, Ponys, Truthähne, Hühner, Wachteln), Gemüse (Mais, Tomaten, Kürbisse, Gurken, Paprika, Chili, Soja). Einiges ungewöhnliches hausgemachtes Essen (etwa eine Marmelade aus grünen Tomaten und Chilis). Auch einen sehr gut gemachten Kinderspielplatz gab es (um den Souveniershop haben wir einen großen Bogen gemacht).

"Barrel Ride"

Faye gefiel insbesondere der “Barrel Ride” – ein Zug aus Wägelchen für 3-6 Jährige, die aus Plastikfässern geschnitten waren, und die von einer John Deere Zugmaschine gezogen wurden). Allerdings: wie Ihr seht, waren wir alle gut eingepackt. Die Zeit zu Farmbesuchen und Hayrides ist für 2010 wohl so ziemlich vorbei – es wird einfach zu kalt.

Chandler with Opa Otto

Freitag, 29. Oktober 2010

Strenge Lehrerin

Mit einer strengen Lehrerin lernt man Englisch am besten. So jedenfalls denkt sich das Faye, die ja schon von der Vorschule her einen Lererinnen-Tick hat. Allzuoft stellt sie sich mit einem Zeigestock ins Wohnzimmer und lässt uns Objekte benennen (und seit neuestem auch buchstabieren).

Teacher and Student

Etwas aber fehlte ihr bisher meist: Schüler. Nun, seit dem Opa Otto da ist, ist dieses Problem gelöst.

Teacher and Student

Einmal am Tag schnappt sich Faye ihre Flashcards, und ihren Opa, zum Unterricht.

“A-N-T” – “ant” buchstabiert sie Otto vor, und zeigt ihm die Karte mit dem Bild einer Ameise. Und Otto buchstabiert gelehrig nach. Wer die Sprache selbst gelernt hat, der weiss, dass Englisch buchstabieren nicht gerade einfach ist. Viel zu viele Ausnahmen, Sonderfälle und Spezialregeln. Insbesondere dann ist es nicht einfach, wenn man eine phonetische Sprache wie Deutsch gewohnt ist.

Teacher and Student

Aber Faye hat noch eine besondere Motivation bereit: wenn Opa seine Sache gut macht, darf er zur Belohnung zusammen mit der Lehrerin eine Folge “Tom & Jerry” sehen. Na, wenn das mal keine Motivation ist!

 

Ach ja: zwei Fragen an die Leser des Hebroner Anzeigers:

  1. Wie heisst “Flash Cards” auf deutsch? und
  2. Kann jemand ein solches Produkt in deutscher Sprache empfehlen?

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Daniels Farm

Solving a maze

Nur nicht vom richtigen Weg abkommen! Diesen Rat gibt Faye hier ihrer Mama und ihrem kleinen Brüderchen. Sehr lauthals. Schliesslich hat sie den richtigen Weg aus dem Stroh-labyrint bei Daniel’s Farm ausgetüftelt.

Feeding a donkey

Wie jeder Leser des Hebroner Anzeigers weiss, besuchen wir sehr gerne Farmen. Und Daniels, gelegen nahe dem Städtchen Walton in Kentucky, ist eine unserer ausgesprochenen Lieblingsfarmen.

Von Schafen und Ziegen, über Hühner, Enten, Gänse, Truthähne und Pfauen, bis hin zu Schweinen, Pferden, Kühen und Eseln kann man hier sehr viele Farmtiere sehen, streicheln und füttern.

Übrigens: hier lernten wir auch warum die meisten Farmer in Kentucky wenigstens einen Esel in der Herde halten: Esel töten oder vertreiben die wilden Kojoten, die hier im Kentucky Farmgürtel eine Landplage sind (und die sich sonst gerne ein paar Hühner oder Schafe zum Abendessen holen).

Doing a Hayride

Im Monat Oktober bieten die meisten Farmen hier Hayrides an: die Gäste steigen auf einen mit Strohballen ausgelegten Anhänger, und werden dann vom Traktor durch die Felder gezogen. 3200 Acres (fast 1300 ha) Nutzfläche hat diese Farm.

Hayride with Mommy

Chandler jedenfalls ist von alldem begeistert, was es auf der riesigen Farm zu sehen gibt.

Zu Anfang hat er mit Daddy jede Menge Schafe gefüttert und gestreichelt (das weiche, wollige Fell hats ihm angetan). Dann gings durch das Stroh-Labyrint; es wurde mit der großen Schwester auf dem Spielplatz gespielt;  und schliesslich auf dem Anhänger, gezogen von einem riesigen Traktor, den Hügel rauf und runter durch riesige Felder.

Und ganz zum Schluss hielt der Hayride in einem Kürbisfeld, und Mammi, Faye und Chandler durften sich ein paar weitere Kürbisse für unsere eigene Hausdekoration raussuchen.

So macht Herbst richtig Spass.

In the Pumpkin Patch

Dienstag, 26. Oktober 2010

Spielsachen für jedes Alter

Opa Otto erklärt unserem Chandler hier gerade, wie sein neuer Kuchelfrosch funktioniert. “Drück hier drauf, dann kommt Musik. – Drück da drauf, dann leuchten die Augen.”

Playing with Opa Otto on the deck

So sorgt ein kuscheliges Plüschtier, und ein goldiger kleiner Junge, für den Kontakt zwischen den Generationen.

Samstag, 23. Oktober 2010

Opas neuer Computer

Admiring Otto's new computer

Scheint seine Töchter auch zu faszinieren. Ist ja auch eine tolle Maschine. So bringt man Familien mit Hilfe der Technologie zusammen.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Bordparty

Celebrating onboard the "Belle of Cincinnati"

Wo kann man einen 80. Geburtstag feiern wenn man etwas besonderes will, keine grosse Lauferei haben kann, und zwei kleine Kinder sicher unterbringen muss? Klare Sache – auf dem Ohio. Die “Belle of Cincinnati”, im Heimathafen Newport, bietet sich gerade dazu an.

Viewing Cincinnati from the Ohio River

Also reservierten wir eine "Lunch Cruise” zu Ottos 80. Geburtstag und fuhren an das Dock in Newport. Faye meinte gleich – wenn es uns an Bord nicht gefällt, können wir ja einfach ins Aquarium rüber laufen. Der Gedanke war richtig (das Aquarium ist kaum einen Steinwurf vom Dock entfernt), erwies sich aber als unnötig.

Celebrating onboard the "Belle of Cincinnati"

Uns, und vor allem dem Jubilar, hat es an Bord gefallen. Und geschmeckt.

Das Essen war zwar eher standard (beef tips und Huhn mit ein paar Beilagen), aber es wurde vor interessanter Kulisse serviert. Man beisst in sein Hühnchen, während draussen am Fenster langsam das Baseball Stadium der Cincinnati Reds vorbeizieht. Schon ein Erlebnis.

Ein Banjospieler zupfte dazu ein paar muntere Saiten (“Oh Susanna” oder “My old Kentucky Horse”). Und er spielte, speziell für Otto, ein Geburtstagsständchen (“Happy Birthday to You”), bei dem die andreen Kreuzfahrtgäste ordentlich mitsangen. 

Faye war insbesondere davon begeistert, mal die ganzen Ohio Brücken von unten zu sehen (hier die “Daniel Carter Beard Bridge”).

The "Belle of Cincinnati"

Und Otto und Isabella sahen einiges vom Ohio Tal was sie sonst wohl nie gesehen hätten.

Onboard the Belle

Dienstag, 19. Oktober 2010

Bilder von der Party. Der zweiten Party.

Family shot for Otto's 80th Birthday

Kurz nach Chandlers Taufe, hatten wir ein weiteres grosses Fest zu feiern: Opa Otto wurde 80. Am morgen entstanden diese Bilder.

Otto with birthday hat

Opa Otto und Tante Isabella waren zum Anlass dieser zwei Feiern zu uns nach Hebron gekommen. Otto bleibt noch ein wenig bei uns. Isabella ist bereits wieder zurück in Deutschland.

Natürlich kann es einen amerikanischen Geburtstag nicht ohne Geburtstagshütchen geben. Und ein achtzigster ist allemal ein Anlass.

Key Lime Pie gab es als Geburtstagstorte. Nicht gerade typisch für Kentucky – aber ungemein lecker. Dem Geburtstagskind jedenfalls schmeckte es.

Wir hatten es vermieden, auf dem Kuchen 80 Kerzen unterzubringen. Aber eine symbolische war wenigstens drauf – und die blies Otto auch pflichtbewusst aus. Und danach gab es ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk:

Otto and his birthday gift