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Montag, 20. Dezember 2010

Abseilen zum Advent

Erlenbach hat seinen Adventskalender am Rathausplatz, Cincinnati hat seine “Christmas Events” am Fountain Square.

Fountain Square in Winter

Dieser Platz im Stadtzentrum hat im Moment einen Eislaufring zu bieten, wo sich die Bürger Cincinnatis Schlittschuhe anschnallen und skaten können.

Jeden Abend gibt es dort ein Konzert, oft mit weihnachtlichen Liedern. Lokale Restaurants bieten Speisen und Getränke an, und lokale Berühmtheiten schauen gerne mal vorbei. Vor kurzem kamen ein paar Spieler der Cincinnati Reds vorbei, um am Fountain Square eine Audienz zu geben.

Deswegen sind wir aber nicht gekommen. Denn manchmal gibt es auch was ganz spezielles. Und so machten sich Faye (schaut Euch mal ihr hübsches Rentier-Geweih an!) und ihr Opa Otto (und natürlich ihr Daddy) auf den Weg zum Fountain Square.

Santa, Elf and Rudolph Rapelling down a High-Rise Building

Was gab es da so spektakuläres? Eine Abseilnummer. Die  “Great American Insurance Company” ist eine Lebensversicherung, die aus Cincinnati kommt, und die der reichsten Familie der Stadt gehört (der Familie Lindner). Unser Nachbar Charlie hat lange Jahre für diese Firma gearbeitet.

Great American ist nicht gerade die größte Versicherung des Landes, und Cincinnati ist nicht gerade als eine Hochburg der Versicherungsindustrie bekannt. Dennoch, die Firma ist respektabel, und respektabel ist auch das Hochhaus im Stadtzentrum, in dem ihre Hauptverwaltung untergebracht ist.

25 Stockwerke hat das Gebäude, denke ich. Demnach dürfte es ca. 75 Meter hoch sein.

Santa, Elf and Rudolph Rapelling down a High-Rise Building

Und von dort oben ging die waghalsige Aktion los. Und was denkt Ihr, wer diese waghalsige Aktion unternommen hat?

Nun, man muss etwas genau hinschauen (leider hatte ich kein Teleobjektiv dabei), aber es handelt sich um einen Elfen, das Rentier Rudolph, und um Santa Claus, den Weihnachtsmann.

Wahrscheinlich wird hier nochmal die Methode trainiert, mit der dieses Team sich in der Weihnachts-Nacht durch die Kamine der ganzen Häuser in die Wohnzimmer abseilt.

Faye war jedenfalls total imponiert.

Montag, 25. August 2008

Die Gruppe vom Photowalk


Ich bin in der hintersten Reihe ziemlich in der Mitte zu sehen (rotes T-Shirt).

Dienstag, 18. März 2008

Grüne Party

Am Montag war der Feiertag des Heiligen Patrick - des irischen Nationalheiligen. Überall in den USA ist "St. Patrick's Day" ein Grund zum feiern. Schließlich waren die Iren eine der stärksten Einwanderergruppen in den frühen Tagen des Landes.

In Städten mit einem hohen Anteil irisch-stämiger Bevölkerung wird recht ausgelassen gefeiert. In Boston und New York gibt es große Paraden. In Chicago wird gar der Chicago River für einen Tag grün eingefärbt (grün - die Nationalfarbe Irlands). Die Bevölkerung von Cincinnati ist eher deutschstämig, und feiert daher lieber ihr Oktoberfest. Dennoch, am St. Patrick's Day gibt es am Fountain Square (dem zentralen Platz der Stadt) eine große Party. Grund genug für mich, während der Mittagspause mal mit der Kamera vorbeizuschauen.



Eine Dudelsackkapelle und Männer in Kilts gab es zu bestaunen. Ebenso eine Band die irischen Rock darbot. Zu trinken gab es hauptsächlich Guinness. Und zum Essen Corned Beef mit Kohl und Irish Stew (einen Eintopf mit Kartoffeln, Lauch, Kohl und Lamm).




Aber am interessantesten waren immer noch die paar Dutzend grün aufgepeppten Besucher, die die Party am Fountain Square an einem kalten Wintertag einheizten. Wer in diesen Temperaturen im Kilt vorbeikommt, der meint es mit dem Feiern wirklich ernst. Nein, ich weiss immer noch nicht, was dieser Herr unter dem Rock trägt. Aber im Strumpf trägt er einen Dolch.


Und bei diesem Sänger und Banjo-Spieler viel mir vor allem der Haarschnitt mit den extralangen Koteletten auf. Keine Ahnung, ob das besonders irisch ist. Aber wie auch immer, die Musik war gut.