… wird Claudia heute ihren Geburtstag feiern. Und nein, auf ihrer Torte wird keine “1” stehen (Claudia wird 29). Aber eine Torte wird es geben, und eine Feier, und Gesang. Happy Birthday, Claudia!
Ein Blog der unsere Abenteuer, kleinere und größere, in den Staaten dokumentiert
Der Tag war zwar nicht gerade eine Überraschung, aber die Art wie meine Lieben mich gestern gefeiert haben. Zunächst mal gab es ein paar dicke Küsse von meinen Kids, und ein liebliches Schnurren von Maunzy. Und dann konnte ich meine Kids in die Arme nehmen:
Natürlich hatte Claudia für mich auch einen Kuchen organisiert. Es waren viele Kerzen drauf – aber nicht so viele wie Ihr jetzt gerade denkt. Schauts Euch mal an:
Am fantastischsten war es aber dann, als Faye mir ein Geburtstagsständchen auf dem Glockenspiel vorspielte:
Dieses Instrument würde man im Deutschen wohl ein “Xylophon” nennen. Hierzulande hat es den schönen amerikanischen Namen “Glockenspiel”. Neben “Sauerkraut” und “Kindergarten” ein weiteres deutsches Wort, das die englische, speziell die amerikanische, Sprache übernommen hat. Allerdings wird es hier meist etwa wie “Glohkenspuil” ausgesprochen.
Faye hat dieses Instrument vor kurzem in einem Musikkurs entdeckt und sich dafür begeistert. Es ist einfach, saubere Töne zu produzieren, und es klingt auch richtig nett. Wollen wir mal sehen, wie lange die Begeisterung anhält.
Chandler jedenfalls schaut ganz interessiert zu. Und wenn er kann, greift er auch gerne einen der Klöpfel (auf amerikanisch “Mallets”), und spielt mit. Das aber, gefällt seiner großen Schwester gar nicht.
Der Hut gehört eigentlich Faye. Aber als Chandler in seinem orange-farbenen Shirt kam, meitne sie, da müsste eigentlich der Cowboyhut gut dazu passen. Sie setzte ihrem Brüderchen den Hut auf, und … es gefiel ihm!
Und dann wollte Faye noch die Kamera, um ein Portrait mit Brüderchen und Daddy zu schiessen. Ist doch cool, so eine Tochter, oder?
Ach ja – heute wird Faye FüNF!!!!!
Nun, etwas ratlos schaute er schon drein, unser nun ein-jähriger Sohn, als Mammi ihm gut zuredete, die einzige Kerze auf seinem Geburtstagskuchen auszublasen. Vielleicht was das sogar das erste mal, daß er bewusst eine brennende Kerze gesehen hat. Warum also, sollte er dieses faszunierende Ding dann auch noch ausblasen? Wie gut, daß dann gleich die stets hilfreiche große Schwester zur Stelle war, und die Blasarbeit übernahm.
Aber als er dann die Geschenke auspacken durfte, da war Chandler wieder ganz zufrieden. Dieses farbenfrohe Sortiergerät gefiel ihm auf Anhieb. Und auch fast zwei Wochen nach dem Geburtstag spielt er mit diesem Gerät noch sehr gerne.
Überhaupt kamen die bunten Spielsachen bei ihm gut an. Und nachdem am Wochendende bei uns Schnee fiel, wer weiß, vielleicht kann er sogar diesen neuen Schlitten bald einweihen? Faye würde ihr Brüderchen liebend gerne mit auf den Rodelhang nehmen.
Das Familienbild mit Opa wurde morgens beim Frühstück aufgenommen – bevor Papa zur Arbeit musste. Abends kam dann noch Patentante Stacie, zusammen mit ihrer Familie, zu Besuch. Sie brachte Chandler eine rasante gelbe Rennbahn mit. Diese Bahn fasziniert nicht nur ihn – auch Schwester Faye und Nachbar TJ sind ganz begeistert.
Und zum Abschluss der Party, als der Geburtstagsjunge ins Bett musste, gabs dann noch ein Gruppenbild mit zwei Damen.
Fayes Busenfreundin Sydney hat sich ein originelles Konzept zum Feiern ihres fünften Geburtstages ausgedacht: eine Tea Party nur für junge Ladies.
Gereicht werden leckere Kleinigkeiten – stilvoll verpackt. Kleine Sandwiches, Früchte, Kekse, Schoko-Erdbeeren, kleine Muffins und Cup Cakes – und natürlich Geburtstagstorte. Anstatt Tee gibt es bei dieser “Tea Party” entweder rosa-farbene oder gelbe Limonade zu Trinken. Kommt bei den jungen Damen sehr gut an.
Es liegen sehr viele Hüte, Ketten, Bänder, Ringe, Haarspangen, Tücher und Anstecker aus: klare Sache, nach dem Essen gibt es eine Modenschau (die beiden Mädchen neben Faye sind Geburtstagskind Sydney und ihre Schwester Kelcey).
Und schliesslich gehen die kleinen Models nach draussen, um sich mit etwas Rennerei im Garten wenigstens einen Teil des Zuckers wieder abzuarbeiten.
Etwas, worin wir hier richtige Experten werden sind Kindergeburtstage. Und da wird es dann immer schiweriger, sich was Neues einfallen zu lassen.
Nun, Fayes Freundin Morgan (auf dem Bild oben zur linken Seite beim Ausblasen der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen), oder wahrscheinlich eher ihre Eltern, haben das fertig gebracht: zu Morgans fünftem Geburtstag, war Faye auf eine “Diva Party” eingeladen.
Was ist jetzt eine Diva Party?
Zunächst einmal: zu dieser Party waren nur Mädchen eingeladen. Jungen geben offensichtlich schlechte Divas her.
Auf der Party dann wurden die (sehr) jungen Damen nach allen Regeln der Kunst rausgeputzt.
Es gab “Wangen-Tattoos” (siehe Bilder oben), das Personal des Party-Dienstes bemalte die Fingernägel; und jedes Kind durfte sich, nach Lust und Laune, seine “persönliche” Lotion zusammenstellen. Faye wählte “Strawberry Secrets” (Erdbeer-Geheimnisse), mit Grape-Soda-Blast (“Explosion” von Trauben Soda) und Glittern.
Anschliessend wurde diese Mixtur gemischt, und (zusammen mit Fingernagellack, Krönchen und Lippenstift) der jungen Diva in die Handtasche gesteckt.
Dazu gab es noch rosa- oder violett-farbene Strähnen ins Haar, Parfüm, und natürlich eine Geburtstagstorte.
Seit sie von dieser Party zu Hause ist, will Faye sich jetzt ständig duschen (weil Mammi ihr erlaubt, nach der Dusche Lotion auf ihre junge Haut aufzutragen). Da kann man nur eines sagen: “Girls Rock”.
Aber Faye erweist sich auch als gut im Teilen: jedesmal wenn Mammi sich über trockene Haut beklagt, bietet ihr unser Töchterchen ganz stolz die Lotion mit Glittern an.

Kaum zu glauben, aber heute wird unser Söhnchen ein Jahr alt.
Zum Vergleich: so sah Chandler vor einem Jahr aus, als ich ihn das erste mal in den Armen hielt.
Für einen Neugebohrenen recht groß, aber alles in allem doch ein kleines Würmchen.
Und so sieht das ganze ein Jahr später aus: für sein Alter recht groß, und ganz sicher kein Würmchen mehr.
Sein etwa zwei Wochen kann er recht sicher auf seinen eigenen Beinen stehen (jedenfalls dann, wenn er sich wo anhalten kann). Und die ersten Schritte unternimmt er auch bereits (ebenfalls dann, wenn er sich wo halten kann).
Heute morgen werden wir ihm ein kleines Ständchen singen, und ihm seine Geburtstagsgeschenke übergeben. Aus zuverlässiger Quelle weiss ich, daß ein paar Spielsachen zum Laufenlernen dabei sind. Kommt genau richtig.
Am Nachmittag dann kommen noch ein paar Gäste, um mit dem Jubiliar seinen speziellen Tag zu feiern. “Eins” wird man schliesslich nur einmal!
Wen hätte man lieber bei seiner Geburtstagsparty als Jack the Ripper? Oder besser gesagt – Giovanni the Ripper. Zugegeben – Sara, die hier ihren Geburtstag mit einer Kostümparty feiert, hatte kaum eine Alternative: Giovanni ist schliesslich ihr Vater.
Faye dagegen war diese Figur schon etwas suspekt. Sie kennt Giovanni zwar gut – aber halt ohne Maske. Und so hielt sie sich bei dieser Party lieber an Buzz Lightyear (auch bekannt als Andrew). Man sieht sie hier übrigens erstmals in ihrem “Supergirl” Kostüm das sie sich dieses Jahr zu Halloween rausgesucht hat. Mehr dazu später.
Diese Piratenbande hier ist die Familie eines Kollegen von mir (genauergesagt zweier Kollegen – seine Frau arbeitet auch für meine Firma).
Nur der kleine Freibeuter ist für diesen Beruf wohl noch etwas jung – er hat noch Schwierigkeiten, den großen Hut auf dem Kopf mitzuschleppen.
Irgendwie eine gute Idee – passende Kostüme für die ganze Familie. Vielleicht sollten wir es nächstes Jahr mals als Addams Family versuchen. Oder als Munsters?
Und das hier ist Sara, das Geburtstagskind. Sie wurde 12 Jahre alt. Sara hält hier einen Schlagstock, mit dem sie auf die Pinata eindrischt, die Ihr Papa (Giovanni the Ripper) an der Decke ihrer überdachten Veranda aufgehängt hat.
Pinatas sind in dieser Familie eine Geburtstagstradition. Ein Pferd, oder ein Esel, aus Pappkarton geformt; mit viel Klebeband verstärkt, und mit Süßigkeiten und kleinem Spielzeug gefüllt.
Reihum bekommen dann die Kinder einen Schläger, und hauen auf das Papptier ein – bis es auseinanderfällt. Dann regnet es Süßigkeiten und Spielsachen, die die Kinder sich natürlich nehmen dürfen.
Und hier sehen wir Maribel, die Gastgeberin (rechts im Bild). Zusammen mit dem Cowgirl aus dem Disney Film Toy Story (und der Mama von Buzz Lightyear).
Tja, und zum Ende der Party hatte Faye sich dann auch mit Giovanni the Ripper angefreundet – insbesondere als er ihr einen leckeren Lutscher anbot.
Faye kommt langsam aus dem Feiern nicht mehr raus. Erst Chandlers Taufe, dann Opas Geburtstag, dann an einem Samstag gleich zwei Kindergeburtstage. Diese Party hier wurde von Garret (dem Jungen im braunen “Fire Chief” (Feuerwehrhauptmann) Frack ganz vorne) geschmissen. Er wurde 5 Jahre alt.
Garrets Mami hatte einen Partyraum in Covington reserviert, wo zwei (ausrangierte) Feuerwehrautos geparkt sind. Die Riesenautos sind sauber, hochglanzpoliert, und alle scharfen Ecken und Kanten sind mit Plastik geschützt. So können die Kids nach Herzenslust durch die Laster krabbeln.
Für jedes Kind gab es eine “echte” Feuerwehrmann-Jacke, und einen Helm (Faye hatte für das Gruppenbild oben ihre Uniform schnell ausgezogen, als sie mich mit der Kamera sah). Das Essen und die Getränke wurden in feuerwehr-rotem (Plastik-) Geschirr serviert, und das Geburtstagskind war natürlich der Hauptmann der Bande.
Und jeder durfte mal einen der grossen Laster fahren.
Wo kann man einen 80. Geburtstag feiern wenn man etwas besonderes will, keine grosse Lauferei haben kann, und zwei kleine Kinder sicher unterbringen muss? Klare Sache – auf dem Ohio. Die “Belle of Cincinnati”, im Heimathafen Newport, bietet sich gerade dazu an.
Also reservierten wir eine "Lunch Cruise” zu Ottos 80. Geburtstag und fuhren an das Dock in Newport. Faye meinte gleich – wenn es uns an Bord nicht gefällt, können wir ja einfach ins Aquarium rüber laufen. Der Gedanke war richtig (das Aquarium ist kaum einen Steinwurf vom Dock entfernt), erwies sich aber als unnötig.
Uns, und vor allem dem Jubilar, hat es an Bord gefallen. Und geschmeckt.
Das Essen war zwar eher standard (beef tips und Huhn mit ein paar Beilagen), aber es wurde vor interessanter Kulisse serviert. Man beisst in sein Hühnchen, während draussen am Fenster langsam das Baseball Stadium der Cincinnati Reds vorbeizieht. Schon ein Erlebnis.
Ein Banjospieler zupfte dazu ein paar muntere Saiten (“Oh Susanna” oder “My old Kentucky Horse”). Und er spielte, speziell für Otto, ein Geburtstagsständchen (“Happy Birthday to You”), bei dem die andreen Kreuzfahrtgäste ordentlich mitsangen.
Faye war insbesondere davon begeistert, mal die ganzen Ohio Brücken von unten zu sehen (hier die “Daniel Carter Beard Bridge”).
Und Otto und Isabella sahen einiges vom Ohio Tal was sie sonst wohl nie gesehen hätten.
Kurz nach Chandlers Taufe, hatten wir ein weiteres grosses Fest zu feiern: Opa Otto wurde 80. Am morgen entstanden diese Bilder.
Opa Otto und Tante Isabella waren zum Anlass dieser zwei Feiern zu uns nach Hebron gekommen. Otto bleibt noch ein wenig bei uns. Isabella ist bereits wieder zurück in Deutschland.
Natürlich kann es einen amerikanischen Geburtstag nicht ohne Geburtstagshütchen geben. Und ein achtzigster ist allemal ein Anlass.
Key Lime Pie gab es als Geburtstagstorte. Nicht gerade typisch für Kentucky – aber ungemein lecker. Dem Geburtstagskind jedenfalls schmeckte es.
Wir hatten es vermieden, auf dem Kuchen 80 Kerzen unterzubringen. Aber eine symbolische war wenigstens drauf – und die blies Otto auch pflichtbewusst aus. Und danach gab es ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk:
Einen Parallel-Salto legen die zwei Jungen da hin, waehrend Lorenzo zuschaut. Immerhin, zur Feier seines dritten Geburtstages sind wir nach Cincinnati gefahren, ins Haus unserer Freunde Kishore und Letitia (Lorenzos Eltern).
Gefeiert wurde drinnen und draussen – manchen Kindern war es im sommerlichen Cincinnati offensichtlich im Garten zu warm. Da lockte dann das klimatisierte Haus doch viel mehr.
Oder vielleicht waren es die neuen Spielsachen, die Lorenzo zum Geburtstag geschenkt bekam.
Aber, als es dann ans Anschneiden der Geburtstagstorte (von Letitia hand-gebacken) ging, da waren dann wieder alle zur Stelle. Auch wenn Lorenzo die 3er Kerze schon ganz alleine auspusten konnte.
Das hier ist Faye’s Freundin Johanna, die gerade die Kerzen auf dem Kuchen zu ihrem fünften Geburtstag ausbläst.
Nachdem Johanna nur einen Steinwurf von uns entfernt wohnt, tauchten wir zu viert bei der “Hawaii Party” auf. Faye war zünftig mit Strohröckcken und Girlanden geschmückt: Girlanden im Haar, Girlanden um den Hals, und Girlanden um die Arme. Kurz, Girlanden überall dort, wo sie noch welche unterbrachte.
Und das Geburtstagskind persönlich gab uns dann eine Unterrichtsstunde im Fach “Hula Hoop”. Bei strahlendem Sonnenschein und Temparaturen von um die 35º konnte man sich schon beinahe in Waikiki fühlen, anstatt in Kentucky. Auch wenn es hier weit und breit keine Palmen gibt.
Zwar ist das Swimming Pool bei Johanna’s Haus nicht mit dem Pazifischen Ozean zu verwechseln, aber im Pazifik schwimmen auch nicht alle von Fayes Freunden und Freundinnen gleichzeitig rum.
Und so fühlte sich unsere große Tochter bei der Party absolut wohl. Und unser Söhnchen durfte zwar noch nichts vom Geburtstagskuchen naschen, dafür hatte Mami aber eine Extraportion seiner Babynahrung mitgebracht.
Mit Hawaii Thema, Spielen, hausgebackenem Geburtstagskuchen, Pool, Spielplatz und guter Laune - den Gastgebern Kati und Gale ist eine tolle Party gelungen.
