Snickerdoodles (wörtlich übersetzt etwa “kichernde Dummköpfe”, spricht sich “Snicker-Dudels”) sind ein klassisches amerikanisches Weihnachtsgebäck aus Neu England. Einfach zu machen, und mit ihrem starken Zimtaroma unwiderstehlich.
Faye und Opa Otto arbeiten hier Hand in Hand um die Doodles zu fabrizieren. Nach ca. 1 Stunde Bäckerei waren wir fertig, und hatten ca. 70 Plätzchen gebacken. Die Doodles können (nach dem Abkühlen) sofort gegessen werden.
Hier ist das (auf in Deutschland erhältliche Zutaten umgeschriebene) Rezept:
Zutaten:
360 g Mehl
½ TL Salz
2 TL Backpulver
230 g Butter
300 g Zucker
2 große Eier
1 TL Vanilleextrakt oder 2 Vanilleschote(n)
65 g Zucker
2 TL Zimt
Zubereitung
Das Mehl mit Salz und Backpulver mischen.
Die Butter mit dem Zucker im Mixer in 2-3 Minuten glatt rühren, nach und nach die Eier dazugeben und nach jedem Ei gründlich mixen. Dann Vanilleextrakt oder Vanillemark und die Mehlmischung dazugeben und mixen bis ein glatter Teig entstanden ist. Abdecken und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben, bis der Teig fest genug ist, um Kugeln zu rollen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen und das Blech in die Mittelschiene schieben.
Den Teig zu 2,5 cm großen Kugeln formen. Für den Überzug Zimt und Zucker mischen und die Kugeln darin rollen. Die Kugeln im Abstand von 5 cm auf das Blech legen.
Pro Blech 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen am Rand leicht goldbraun sind. Dann auf Kuchengitter auskühlen lassen.
(Quelle für das eingedeutschte Rezept: chefkoch.de)


Richtig, es ist das Rezept, das Mutter früher immer gebacken hat. Das Rezept ist amerikanisiert, was die Zutaten betrifft. Will heissen: es verlangt “Molasse” (die man in Deutschland nicht bekommt), aber kein “Lebkuchengewürz” (eine Gewürzmischung die man in den USA nicht bekommt).
Bei einer befreundeten Familie in Clarksville waren wir am Samstag zur “Tee Party” eingeladen. Besonderer Clou: Faye durfte die Rezepte raussuchen, und selber backen und kochen. Eigentlich war was mehr ein “mithelfen”, aber Faye war absolut stolz auf ihre Cupcakes (Kuechlein) und Limonade.
Das Bild hier zeigt Faye mit Karen, die bei Backen die Expertise lieferte (und der die Kueche gehoert).
Und zum Abschluss des Tages durfte Faye noch beim Aufbauen der Weihnachtsdekoration mitmischen. Insbesondere die beiden Rentiere die Santas Schlitten ziehen (und deren Koepfe sich hin und her bewegen) haben es ihr angetan.
Die Füllung in die mit Teig ausgelegte Springform giessen
Man kann Pumpkin Pie warm (aber nicht heiss) essen, etwa zusammen mit Vanille Eis. Oder man kann ihn gekühlt aus dem Kühlschrank essen, etwa zusammen mit Sahne.
Das denkt sich jedenfalls Faye, die hier zwei Bleche voll Sugar Cookies in Halloween Farben herrichtet. 


