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Donnerstag, 23. Dezember 2010

Weihnachtsbäckerei: Snickerdoodles

Snickerdoodles (wörtlich übersetzt etwa “kichernde Dummköpfe”, spricht sich “Snicker-Dudels”) sind ein klassisches amerikanisches Weihnachtsgebäck aus Neu England. Einfach zu machen, und mit ihrem starken Zimtaroma unwiderstehlich.

Baking Snickerdoodles

Faye und Opa Otto arbeiten hier Hand in Hand um die Doodles zu fabrizieren. Nach ca. 1 Stunde Bäckerei waren wir fertig, und hatten ca. 70 Plätzchen gebacken. Die Doodles können (nach dem Abkühlen) sofort gegessen werden.

Hier ist das (auf in Deutschland erhältliche Zutaten umgeschriebene) Rezept:

Snickerdoodles on cooling rack

Zutaten:
360 g Mehl
½ TL  Salz
2 TL  Backpulver
230 g Butter
300 g Zucker
2 große Eier
1 TL Vanilleextrakt oder 2  Vanilleschote(n)
65 g Zucker
2 TL Zimt

Zubereitung

Das Mehl mit Salz und Backpulver mischen.
Die Butter mit dem Zucker im Mixer in 2-3 Minuten glatt rühren, nach und nach die Eier dazugeben und nach jedem Ei gründlich mixen. Dann Vanilleextrakt oder Vanillemark und die Mehlmischung dazugeben und mixen bis ein glatter Teig entstanden ist. Abdecken und für 1-2 Stunden in den Kühlschrank geben, bis der Teig fest genug ist, um Kugeln zu rollen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen und das Blech in die Mittelschiene schieben.
Den Teig zu 2,5 cm großen Kugeln formen. Für den Überzug Zimt und Zucker mischen und die Kugeln darin rollen. Die Kugeln im Abstand von 5 cm auf das Blech legen.
Pro Blech 8-10 Minuten backen, bis die Plätzchen am Rand leicht goldbraun sind. Dann auf Kuchengitter auskühlen lassen.

(Quelle für das eingedeutschte Rezept: chefkoch.de)

Montag, 13. Dezember 2010

Weihnachtsvorbereitungen (3)

Baking Gingerbread Snaps

“Gingerbread Men” (Lebkuchenmänner” backt Faye hier zusammen mit Daddy. Ich schlug ihr diese Aktivität als Alternative zum Fernsehen vor – und sie war begeistert von der Idee. Faye schlug das Ei auf, rührte die Butter unter, und knetete den Teig (mithilfe eines Rührgerätes). Beim Ausrollen habe ich ihr ein bischen geholfen, aber beim Austechen hat sie die Arbeit fast alleine gemacht (mit Förmchen aus ihrer eigenen Spielküche).

Our Christmas Boy ...

Und während die Plätzchen im Backofen waren, fand Faye noch die Zeit, ihren kleinen Bruder weihnachtlich zu dekorieren. Hat sie doch gut hingebracht, oder?

Dienstag, 29. Dezember 2009

Lebkuchen

Vor ein paar Tagen bekam ich ein Rezept für Lebkuchen in die Hände, das mir irgendwie bekannt vorkam. Braune, würzige Kuchen mit Piment, Zimt und Muskat.

Richtig, es ist das Rezept, das Mutter früher immer gebacken hat. Das Rezept ist amerikanisiert, was die Zutaten betrifft. Will heissen: es verlangt “Molasse” (die man in Deutschland nicht bekommt), aber kein “Lebkuchengewürz” (eine Gewürzmischung die man in den USA nicht bekommt).

Wie gut, daß ich einen sehr eifrigen kleinen Helfer hatte. Faye war total begeistert.

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Tee Party bei Freunden

Bei einer befreundeten Familie in Clarksville waren wir am Samstag zur “Tee Party” eingeladen. Besonderer Clou: Faye durfte die Rezepte raussuchen, und selber backen und kochen. Eigentlich war was mehr ein “mithelfen”, aber Faye war absolut stolz auf ihre Cupcakes (Kuechlein) und Limonade.

Nun, wenn man Faye (irgend-) etwas raussuchen laesst, waehlt sie meist nach Farbe: so lange etwas “purple” (violett) oder “pink” (rosa) ist, gefaellt es ihr. Hier hat sie als Rezept eine “Pink Lemonade” rausgesucht. Basierend auf Erdbeer-Limonade, gemischt mit Grenadine, Zitronensaft und Soda. Schmeckte eigentlich recht gut.

 

Das Bild hier zeigt Faye mit Karen, die bei Backen die Expertise lieferte (und der die Kueche gehoert).

Wen wunderts, Faye suchte “Strawberry Cupcakes” (Erdbeer-Kuechlein) raus, weil die so schoen pink sind. Etwas Lebensmittelfarbe hilft mit , um das Rezept noch Faye-gefaelliger zu machen. Sie schmeckten uebrigens sehr lecker.

Und zum Abschluss des Tages durfte Faye noch beim Aufbauen der Weihnachtsdekoration mitmischen. Insbesondere die beiden Rentiere die Santas Schlitten ziehen (und deren Koepfe sich hin und her bewegen) haben es ihr angetan.

 

 

Dienstag, 6. Oktober 2009

Pumpkin Pie

Was Faye hier präsentiert ist ein Pumpkin Pie, oder Kürbiskuchen. Irgendwie gehört der Geschmack von frischem Kürbiskuchen zum Herbst wie der Schnee zum Winter. Da der HA weiss, daß man in Europa diese Leckerei nicht so einfach bekommt wie bei uns, gibt es hier eine Schritt für Schritt Anleitung zum selbstgemachten Pumpkin Pie:

  1. Einen Kürbis kaufen: die besten Pies werde aus den etwas kleineren, orange-farbenen Kürbissen gemacht. In Europa werden diese vielfach zum Suppenmachen verkauft. Allerdings haben wir in Europa schon erfolgreich Pumpkin Pies mit allen denkbaren Kürbisvarianten fabriziert. Ein Kürbis mit ca. 20CM Durchmesser ist genug für zwei Pies.
  2. Kürbis sauber bürsten oder waschen (ohne Seife!), und mit einem Messer halbieren.
  3. Mit einem Löffel die Kürbiskerne und die Kernstränge entfernen.
  4.  Die gesäuberten Kürbishälften auf ein Backblech legen (mit der Schale nach unten), und bei 200ºC im Backofen ca. 45-60 Minuten backen.
    Da die Kürbis-Hälften beim Backen etwas Saft verlieren, empfiehlt es sich ein Blech mit einem erhöhten Rand oder (wie auf dem Bild) eine ofenfeste Glasschale zu nutzen.
    Der Kürbis ist fertig gebacken, wenn das Fleisch so weich wie Kartoffelbrei ist, und sich mit einem Löffel einfach von der Schale schaben lässt.
  5. Den Kürbis etwas abkühlen lassen. Danach das weiche Fleisch mit einem Löffel ausschaben, und ein einer Schüssel sammeln.
  6. Das Kürbisfleisch pürieren. Dazu eignet sich etwa eine Moulinette, ein Pürierstab, oder auch einfach ein grobes Sieb mit einem Stämpfer. Das fertige Kürbismus hat ungefähr die Konsistenz von Apfelbrei.

    Das ist der letzte Schritt mit dem Kürbis. Das so gewonnene Kürbisfleisch hält sich im Kühlschrank 2-4 Tage, und kann ohne Probleme eingefroren oder eingeweckt werden.
  7. Den Backofen auf 210ºC vorheizen
  8. Einen Kuchenteig herstellen. Am besten mit der Methode, mit der Ihr den Teig für Käsekuchen herstellt. Zur Not kann man auch einen fertigen Blätterteig kaufen. Egal welche Methode, Hauptsache Ihr könnt damit eine Springform halbwegs wasserdicht auslegen.
  9. Die Füllung mixen. In einer grossen Schüssel die folgenden Zutaten zusammenrühren:
    *  1/4 L Zucker
    *  1 1/2 gestr. Teelöffel gemahlener Zimt
    *  1 gestr. Teelöffel gemahlene Nelken
    *  1 gestr. Teelöffel gemahlener Piment
    *  1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
    *  eine Prise Salz
    *  4 große Eier
    *  3/4 L Kürbismus (das aus den ersten 6 Schritten gewonnene Material)
    *  1/2 L Sahne oder Kondensmilch
  10. Die Füllung in die mit Teig ausgelegte Springform giessen






  11. Den Pie backen:
    *  Den Pie in den Ofen schieben
    *  15 Minuten lang bei 210ºC backen
    * Danach die Temperatur auf 175ºC herunterstellen, und den Pie weitere 45 bis 60 Minuten backen.
    *  Der Pie ist fertig, wenn ein in die Füllung gestochenes Messer wieder halbwegs sauber herauskommt
  12. Den Pie abkühlen lassen

Man kann Pumpkin Pie warm (aber nicht heiss) essen, etwa zusammen mit Vanille Eis. Oder man kann ihn gekühlt aus dem Kühlschrank essen, etwa zusammen mit Sahne.

Und dann: guten Appetit!

 

Vielen  Dank an pickyourown.org für das Rezept und die Bilder, wo man hier auf Englisch die Originalanleitung lesen kann.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Halloween Cookies

Zwar ist Halloween nicht so fürs Plätzchen Backen bekannt wie etwa Weihnachten, aber das könnte sich bald ändern, wenn es nach unserer Tochter ginge.

Das denkt sich jedenfalls Faye, die hier zwei Bleche voll Sugar Cookies in Halloween Farben herrichtet.

Zuerst wird orangene Farbe aus der Tube auf jeden Teig-Klumpen gedrückt. Dann wird jedes einzelne Cookie mit Zuckerstreuseln verziert. Natürlich in den Halloween Farben Orange und Schwarz. Gelegentlich kommt auch ein violettes Streusel mit drauf – schliesslich ist Violett Faye’s Lieblingsfarbe. Dann kommt das Blech für 12 Minuten in den Ofen (350ºF), und danach …

Sonntag, 22. März 2009

Wir backen Ostereier

Natürlich kann man einen Plätzchenteig auch selber mischen. Aber in den USA geht das etwas einfacher: man kauft ihn fertig gemischt, ausgerollt, und sogar vorgestanzt aus dem Kühlregal des Supermarktes.

Zu Hause werden die “Oster-Eier” dann ausgebrochen, auf das Bleck gelegt, liebevoll verziert, und gebacken. Und das macht Faye nunmal am meisten Spass.

Möchte jemand ein “Osterei”?

Freitag, 25. April 2008

Backe, Backe, Kuchen ...

OK, einen Kuchen backt Faye hier nicht. Aber an irgendetwas werkelt sie offensichtlich. Irgendwas, auf das sie sich total konzentriert. Sie ist voll bei der Sache: Mama backt mit ihr zusammen Cookies (Kekse).

Nun gut, in den USA ist der Backvorgang etwas effizienter organisiert als Ihr das gewohnt seid: in der Kühltruhe im Supermarkt kauft man den Teig schon fertig gemischt in einer Plastiktüte. Vor-separiert sieht er ungefähr so aus, wie die Stückchen auf einer Tafel Schokolade. Die Bäckerin bricht dann die einzelnen Stückchen ab, verteilt sie auf einem mit Backpapier belegten Backblech, und schiebt das Blech in den Ofen. 12 Minuten später, sind die Cookies fertig.
Aber ... bis auf das eigentliche Backen, kann Faye mit 2 Jahren schon alles selber machen. Hat auch seine Vorteile: "MY cookies!" ("Meine Kekse).