Es war offiziell noch nicht einmal der erste Frühlingstag – aber das Wetter passte. Also trafen wir uns mit unseren Nachbarn Tom und Stacie (Chandler’s Patentante) und deren Kindern TJ und Caroline auf unserem Spielplatz.

Caroline, Stacies 2-jährige Tochter, läuft hier gerade die Rutsche hoch (Faye hat ihr diese Macke beigebracht – wozu braucht frau eine Leiter?), Claudia schaut etwas ängstlich zu, und Tom (am rechten Bildrand ist seine Hand zu sehen) stützt sein Töchterchen ab.

Chandler bereitet sich hier auf seine allererste Solo-Abfahrt an unserer langen Rutsche vor (wir warten erst noch, bis Caroline von ihrem Dad weggehoben ist). Aber dann gehts los. Also runter.
Chandlers Patentante Stacie hat am Sonntag Nachmittag diese Bilder geschossen. Insbesondere diese Aufnahme von Chandler, der gerade die lange Rutsche bäuchlings hinuntergesausst ist, ist ihr gelungen. Zuerst war ihm das nicht ganz geheuer. Schliesslich geht es von unserem Rutschturm ziemlich steil nach unten. Uns so richtig hinsetzten tut er sich auf die Rutsche auch noch nicht (deswegen drehte er sich ungewollt auf den Bauch).

Ob es Chandler denn auch wirklich gefallen hat? Nun, unten angekommen watschelte er (so gut kann er noch nicht laufen) langsam zur Leiter zurück, und kletterte zum Schrecken seiner Mammi ganz alleine die Leiter zum Rutschturm hinauf. Ganz klar – “Daddy nochmal rutschen!” Klar, daß Daddy da mithilft.


Am Samstag hatte die Feuerwehr in Hebron zum “Tag der offenen Tür” geladen. Feuerwehren sind in den USA sehr beliebt. Feuerwehrmann gilt (zusammen mit Arzt und Krankenschwester) als einer der drei angesehensten Berufe.
Wägen von fünf Feuerwehren aus der Gegend waren dabei. Zusätzlich noch Notfallfahrzeuge der Landkreispolizei, der Staatspolizei von Kentucky, des FBI, des US Marshall Service, des Katastrophendienstes und der Wasserpolizei. Da die Feuerwehren in den USA die Rettungsfahrten machen, gab es natürlich eine Reihe von Ambulanzfahrzeugen zu besichtigen. Und ganz nebenbei brachten noch die Armee und die Nationalgarde ein paar Fahrzeuge vorbei.
Der Clou der gelungenen Show waren aber sicherlich die vier Helikopter die zu besichtigen waren. 
Wie üblich sorgte Daddy für ein volles Programm, und dafür, dass mich innerhalb von 48 Stunden jeder zu sehen bekam. Keine Zeit für Jetlag. Aber dennoch genau das richtige, um mal auszuspannen. Und Maria sorgte dafür, dass überall Naschereien herumstanden (und Faye liebt die mitgebrachten Plätzchen!).
Leo zeigt hier sein Talent im dirigieren von Hasen Augen (volle Konzentration!).
Und wenig später sein Talent als Pianist. Irgendwie scheint ihm beides Spass zu machen. Auch wenn das Klavierspielen sicher weniger frustrierent ist (die Rabbit Eye Risers halte ich für unlösbar – hätte ich wohl schon in Erlenbach sagen sollen).
Tom und Yvonne schauten vorbei (ob die grüne Kleidung noch vom St. Patrick’s Day stammt?).
Petra jedenfalls bereitete uns ein tolles Abendessen.
Hier sind Mutter und Tochter zusammen auf dem Bild.









