Mittwoch, 30. September 2009

Froschkönigin

Eigentlich geht das ganz anders. Eigentlich sollte die Prinzessin den Frosch in der Hand halten, und nicht darauf herum rammeln. Eigentlich sollte sie ihm einen Kuss geben, und ihn nicht mit den Blinkschuhen kicken. Eigentlich sollte dann ein Prinz erscheinen, anstatt einem wild kichernden Faye Schätzchen. Eigentlich. Aber leider hat Faye die Geschichte vom Froschkönig noch nicht gehört. Das stimmt sie dann doch nachdenklich …

Dienstag, 29. September 2009

Herbstdekoration

Claudia und Faye verzieren hier gerade unser Treppengeländer mit “Kürbis-Girlanden”. Wenn die Sommerhitze vorbei ist; die Blätter sich zu färben beginnen; die Saison der Cincinnati Reds vorbei ist, und die der Bengals gerade beginnt; dann ist es offensichtlich Zeit dafür, das Haus für den Herbst zu schmücken.





Unser Eingang wird jetzt von einer Familie Vogelscheuchen bewacht. Ein beleuchteter Totempfahl aus (Plastik-)Kürbissen grüsst die Besucher bei Nacht, und ein von Faye handverzierter Kürbis zeigt dem Spaziergänger an: wir freuen uns auf Halloween!

Montag, 28. September 2009

Kätzchen, Kätzchen, Kätzchen …

Letzten Sonntag war es hier ziemlich verregnet. Eigentlich war es die ganze letzte Woche ziemlich verregnet (sagen mir Claudia und Faye, die hier waren). Eine gute Gelegenheit, mal etwas in einem überdachten Raum zu unternehmen.

Da bot sich dann der Zoo an – genauer gesagt das Katzenhaus im Cincinnati Botanical and Zoological Garden. Bei den Fischkatzen (Fishing Cats) hatte es Nachwuchs gegeben. Weltweit die ersten im Zoo geborenen Fischkatzen in mehr als 10 Jahren.

Fischkatzen sind eine sehr gefährdete Tierart die aus Süd-Ost-Asien stammt. Der Cincinnati Zoo hat eine Fischaktzendame aus Thailand einem Fischkaten-Herrn aus Vietnam vorgestellt (im Bild) – und die beiden haben sich offensichtlich gut verstanden. Vier quirlige Fischkatzenbabies sind der Beweis (leider konnten wir nur zwei davon sehen):

Und weil wir gerade bei den bedrohten Katzen waren, haben wir auch bei den Schnee-Leoparden vorbeigeschaut. Unbestreitbar eine der schönsten Raubkatzen überhaupt, kommen Schneeleoparden hauptsächlich im Himalaya Gebiet vor. Aufgrund von Wilderei gilt ihr Bestand als “stark gefährdet”. Mir gelang dieses Potrait:

Sonntag, 27. September 2009

Erfindungsreich

Das hier ist ein Halloween-Kalender: aehnlich wie ein Adventskalender zaehlt er die Tage bis zum 31. Ab.

Freitag, 25. September 2009

Größenverhältnisse

Aufgrund des Dividend Days kommen wir jedes Jahr, so ziemlich zum gleichen Tag (dem dritten Sonntag im September) nach Kings Island. Und da ich dabei immer wie besessen fotografiere (sowie sonst immer eben auch), kann man hier gut sehen, wie sich Faye in einem Jahr entwickelt hat.

Letztes Jahr um diese Zeit war sie noch im “gelben” Bereich dieser Skala (36 – 40 Zoll). Am Samstag maß sie nun 41 Zoll (104 CM), und durfte damit schon auf die Rides der “blauen” Gruppe aufsteigen.

 

 

 

Dazu gehört das Kettenkarusell “Backyardigan’s Swing Along”, das  nicht gerade sehr wild ist. Da Faye für ihr Leben gerne schaukelt, hat ihr das natürlich gefallen. Und es gefiel ihr, daß die kleineren Kids (“Die Babies”, um ihre Worte zu wählen) hier nicht reindurften. Kettenkarusell ist “nur für größere Kleinkinder”. Eine ganz klare Rangordnung.

Diese Aufnahme, Faye und Claudia auf “Little  Bill’s Giggle Coaster”, habe ich letztes Jahrabgelichtet (am 14. September 2008).

 

 

 

Und hier seht ihr die entsprechende Aufnahme aus dem Jahr 2009. Und, was meint ihr, hat sich viel verändert?

Donnerstag, 24. September 2009

Meetings in Pennsylvania

Zwei Tage lang treffe ich mich mit Managern, die in den USA meinen Job bei anderen Firmen tun. Hier unterhalte ich mich mit Dan, von der Versicherung Statefarm.

Mein Freund Neil ist bei diesem Zirkus schon fast so lange dabei wie ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herb von Boeing hat fast immer den laengsten Anflug fuer unsere Meetings (einmal quer ueber den Riesenkontinent). Naja, immerhin stellt sein Arbeitgeber ja die Flugzeuge fuer die Reise her.

 

 

 

 

 

 

 

Sie sagte nichts davon, aber irgendwie denke ich, dass Jean aus New Jersey lieber nicht fotografiert werden wollte.

 

 

 

 

 

 

 

Und der Herr hier rechts ist unser Gastgeber, Alan, hier im Gespraech mit Dan Geer einem der Redner.

Mittwoch, 23. September 2009

Schweinegrippe

Heute bekam Claudia einen Anruf von Faye’s Schule: die Immaculate Heart of Mary School hat den ersten bestaetigten Fall von Schweinegrippe. Jetzt heisst es aufpassen.

Ein paar Tage in Philadelphia

Dienstag bis Freitag habe ich beruflich bei Philadelphia (im Staat Pennsylvania) zu tun. Vor ca. 2 Jahren war ich schon mal in so ziemlich der gleichen Gegend. Und auch damals ist mir aufgefallen, was mir heute wieder ins Auge gefallen ist: diese Gegend ist viel dichter bevoelkert als Kentucky, und irgendwie komme ich mir hier eingeengt vor. Ob mir der Bluegrass State langsam ans Herz waechst?

(Oben ein Bild der Benjamin Franklin Autobahn-Bruecke, und hier noch Eine Kleine Nachtaufnahme)

Dienstag, 22. September 2009

Ja, wir haben ein Fitness Center ...

Ein Laufband, ein Fahrrad, ein Elliptical und ein grosser Spiegel (gesehen I'm Homewood Suites Hotel in Malvern. PA)

Dividend Day 2009

Letztes Wochenende hatte meine Firma die Angestellten im Grossraum Cincinnati wieder zum “Dividend Day” in den Vergnügungspark Kings Island geladen. Der “Dividend Day” ist so eine jährliche Firmenparty. Da es im Raum Cincinnati sehr viele Angestellte meiner Firma gibt (ca. 12.000), mietet man kurzerhand den kompletten Park an.

Kings Island ist der größte Vergnügungspark von Ohio (und mit über 1,5 km² bebauter Fläche, einer der größten der USA). Der Park liegt im Cincinnati Vorort Mason, ca. 10 Meilen nördlich der Stadt und ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der nördlichen Region des Tri-States.

Dieses Wochenende kommen nur Kollegen rein. Sicherlich ein Überbleibsel aus einer Zeit, als das Geld noch etwas lockerer saß. Wollen wir mal sehen, wie lange es diese Institution noch gibt.

Auch wenn mein persönlicher Favorit die kitschige Miniatur des Eiffelturms ist (strikt im Maßstab 1:3 ist auch die Miniatur noch über 100 Meter hoch), bekannt ist Kings Island vor allem für seine Achterbahnen.

Dieses gewaltige Holz-gerüst hier ist die Achterbahn “Son of the Beast” – die (mit Abstand) größte Holz-Achterbahn der Welt. über 65 Meter sind die höchsten Hügel dieser Bahn hoch. Der Sturz von diesen Hügeln beschleunigt die Wägen auf über 125 Km/h. Nein, wir haben uns das nicht angetan.

Wir lassen es lieber etwas gemütlich angehen. Dieser Ride hier heisst “Blue’s Skidoo”, und er hat Faye (und ihren Eltern) hervorragend gefallen.

Nicht ganz so wild wie “The Beast”, oder gar “Son of the Beast”, aber zumindest mir wird es bei den wilden Rides immer “dizzy”. Ich bleibe dann lieber draussen und fotografiere: (normales) Gesicht vorher, und (weisses) Gesicht hinterher. Einfache Bildersequenz. Gelingt immer, und kommt immer gut an.

Und weil der Park dieses Wochenende fest in der Hand von P&G ist, gibt es einzigartige Gelegenheiten, die Werbefiguren der Firma zu treffen. Dieser Bär hier wirbt seit Jahrzehnten für Charmin, ein Toillettenpapier (das nur auf dem amerikanischen Markt verkauft wird).

Faye jedenfalls, fand ihn knuddelig.

 

 

 

 

 

 

… ach ja – vergleicht die selbstsichere und über 100 CM große Faye von 2009 doch mal mit diesem Bild, das vor ziemlich genau einem Jahr an gleicher Stelle aufgenommen wurde: da getraute sie sich alleine noch gar nicht an Scooby Doo heran.

Montag, 21. September 2009

Baby you can drive my car …

Asked a girl what she wanted to be
She said baby, can't you see
I wanna be famous, a star of the screen
But you can do something in between


Baby you can drive my car
Yes I'm gonna be a star
Baby you can drive my car
And maybe definitely I'll love you

Beep beep'm beep beep yeah!

Samstag, 19. September 2009

Freitag, 18. September 2009

Gartenlaube

Faye hilft Charlie beim Unkraut jaeten

Faye’s Neue Klasse

Anfang September begann für Faye die Stufe “P3” - “3 year old Preschool” (Vorschule für 3-Jährige). Diese Klasse besucht sie im Little Red Schoolhouse in Hebron, wo sie zuvor auch im Kindergarten war. Hier seht ihr, an der Türe von Faye’s Klassenzimmer, die Liste ihrer Klassenkameraden. Die meisten davon sind “alte Freunde” von ihr.

Hier noch ein Bild vom Unterricht mit “Teacher Katie”. Kein besonders gutes Bild, da werden mit sicherlich noch bessere glücken. Aber immerhin, es zeigt wie die kleinen Zwockel langsam richtig gross werden. Der Unterricht diese Woche ging um Farben und Formen. Und hier wurde gerade eine Story vorgelesen.

Donnerstag, 17. September 2009

Chim-chimmerie, chim-chimmerie …

Was ist das? Ein Nachbar der seinen Briefkasten stopft? Jemand, der auf einem kleine Turm eine Flagge hissen will?

Nein, nichts dergleichen. Bei 26ºC um 5 Uhr Abends trägt man am besten kurze Hosen und T-Shirt, und nicht etwa eine schwarze Uniform. Auch wenn man, wie dieser Herr hier, Kaminkehrer ist und gerade den Kamin auf dem Haus unserer Nachbarn reinigt.

Hoch hinaus mit Shorts, sozusagen. Im Süden der USA ist praktische Kleidung wichtig – vor allem, wenn man eine Job “draussen” hat (ausserhalb der Klimaanlage).

 

Mittwoch, 16. September 2009

Nachbarschaftsportrait

Bekanntlich lieben wir unser Kätzchen Maunzy ja über alles. Ebenso bekannt ist, daß wir uns mit unseren Nachbarn Charlie und Diana sehr gut verstehen. Weniger bekannt ist, dass diese zwei auch ein sehr geliebtes Kätzchen haben: Pursia heisst die Perser-Schönheit, um die wir uns immer kümmern, wenn unsere Nachbarn in Urlaub sind.

Ich dachte mit, ich mache Diana mal eine Freude, und schieße ein Charakter-Portrait ihres Kätzchens. Diana meinte: “ich versuche das schon seit 10 Jahren, und habe noch kein einziges gutes Bild von ihr hingebracht”. Wohl denn, mit etwas Geduld gings (und mit viel auf dem Bauch liegen um auf Pursia’s Augenhöhe zu kommen).

Dienstag, 15. September 2009

Neue Lehrerin, gleicher Eifer

Seit letzter Woche hat Faye in ihrem Schwimmkurs eine neue Lehrerin. Und sie hat den Übergang gut erwischt. Offensichtlich kommt sie mit der neuen Lehrerin gut klar (nur den Namen hat sie nicht behalten, was das wohl bedeutet?). Faye ist der Wasserfrosch ganz rechts auf dem Bild.

Hier wird das hereinhüpfen geübt. Faye mag an diese Übung, daß sie nach dem Sprung ein paar Momente ganz untergetaucht ist. Sieht fast so aus, als ob sie sich fürs Tauchen begeistern könnte.

Und wenn sie dann mit ihrer blauen Nudel das ganze Becken durchschwommen hat, gibt es von der Lehrerin ein großes Lob: “gut gemacht, Faye!”

Darauf ist sie ganz besonders stolz.

 

 

 

Montag, 14. September 2009

Videokonferenz zum Grosselterntag

Ja, sowas gibt es hier tatsächlich. Nach Muttertag (dritter Sonntag im Mai) und Vatertag (dritter Sonntag im Juni) hat man hierzulande den “Grosselterntag” (Grandparents Day) eingeführt. Ausserdem gibt es noch Lehrertag, Sekretärinnentag, Bosstag, Präsidententag, und vermutlich noch ein halbes Dutzend anderer Spezial-Tage die mir jetzt nicht einfallen (sowie etwa den Valentinstag).

Zum Grosselterntag veranstaltete Faye eine Videokonferenz mit Oma und Opa in Deutschland, um ordentlich zu gratulieren. Und weil ihr das so gut gefiel, hat sie die Szene gleich mit der Kamera festgehalten. So sieht das also aus.

Sonntag, 13. September 2009

Picknick am Labor Day

Letzten Montag war in den USA Feiertag: Labor Day, Tag der Arbeit. Und wie zum namensgleichen deutschen Feiertag am 1. Mai, hatten wir arbeitsfrei.

Labor Day gilt in den USA traditionell als letzter Tag des Sommers. Die meisten Freibäder, viele Parks und andere Attraktionen die auf Touristen angewiesen sind beenden ihre Saison mit dem Labor Day. Und für viele Amerikaner ist ein Labor Day ohne ein Picknick, und ohne Grillen, unvorstellbar.

Wir hatten eine Einladung von unseren Freunden, den Stockmanns, sie in ihrem Haus in Mason zum Grillen zu besuchen. Das liesen wir uns natürlich nicht zweimal sagen.

Hier führt uns Holger, der Gastgeber, vor, was es zum Essen gibt: gegrillte Hühnerbrust, Würstchen, Annanas und Maiskolben. Dazu Reis, Salat, ein paar Frischgemüse, Dips, und Eiskrem zum Nachtisch. Alles in allem, wir wurden satt. Und zwar ganz schön genüsslich.

Das hier ist die Gastgeberin Viki. Für alles verantwortlich, was nicht auf dem Grill gekocht wurde (und auch das war eine Menge).

Holger und Viki haben drei Kinder, Kevin, Eric und Kelly. Und unser Töchterchen spielt für ihr Leben gerne mit Kelly.

Hier kann man deutlich sehen warum: sie stehen beide auf Disney, sind beide Prinzessinen, und lieben es beide sich standesgerecht zu kleiden. Hier sieht man Kelly als Cinderella (Aschenputtel) und Faye als Snow White (Schneewittchen).

Und als Prinzessinen hielten die beiden könglichen Hoheiten dann auch Hof – im Garten.

 

 

 

 

 

Sie mögen sich, die zwei.