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Freitag, 8. April 2011

Auge um Auge …

Cuban Tree Frog

Bei unserem letzten Besuch im Newport Aquarium hatte ich es mal ganz bewusst auf die Augen abgesehen.

Red Lionfish

Ob bei dem kubanischen Baumfrosch oben, oder dem roten Löwenfisch hier links – wenn man dem Tier in die Augen blicken kann, gibt einem das gleich ein ganz anderes Gefühl von Nähe – auch wenn der Fisch auf der anderen Seite einer dicken Glaswand ist. Und diese dicke Glaswand ist manchmal sehr wichtig – so etwa hier, wo Faye einen Leopardenhai in Augenschein nimmt. Schau mir in die Augen, Kleines!

Seeing Eye to Eye with a Leopardshark

Sonntag, 3. April 2011

Die Röhre Runter …

Chandler's First Slide

So erging es hier Chandler, der bei dieser Gelegenheit im Innen-Spielplatz des Newport Aquariums zum ersten mal solo eine Röhren-Rutsche runter rutschte.

Zu unserer Überraschung, scheit er sich beim Rutschen gedreht zu haben, denn er kam unten kopf-voran an. Mamma hatte ihn natürlich oben ganz normal auf die Rutsche gesetzt.

Erst war er ganz still, dann hat er geweint, dann hat er gelacht. War wohl gut, daß ihn seine geliebte große Schwester unten aufgefangen hat. Es will halt alles gelernt sein.

Und zur Belohnung nahm Faye dann ihr kleines Brüderchen an die Hand, und zeigte ihm ein paar ihrer Lieblingsplätze im Aquarium. Na also. Hat sich doch gelohnt, Chandler.

Brother & Sister

Freitag, 31. Dezember 2010

Weihnachten unter Wasser

Visiting Scuba Santa

Diesen Herren hier kennen die regelmäßigen Leser des Hebroner Anzeigers schon gut: es ist Scuba Santa – der tauchende Weihnachtsmann – aus dem Aquarium von Newport in Kentucky. Links neben ihm taucht eine helfende Elfe, die die Haie in diesem Grossbecken vom Weihnachtsmann fernhält (rechts im Hintergrund ist ein Sandhai zu erkennen). Und hinter Santa sieht man seinen Schlitten.

Visiting Scuba Santa

Bei uns sind die jährlichen Shows von Scuba Santa schon eine Familientradition geworden.

Die Vorstellung ist spektakulär und ungewöhnlich, und unseren Kindern gefällt sie. Gerade recht zur Vorweihnachtszeit.

Ins Aquarium nach Newport gehen wir sowieso immer gern. Und da wir Jahreskarten haben, bekommen wir diese Weihnachtsshow praktisch kostenlos geboten.

Die Hintergrund-Story, warum der Weihnachtsmann so kurz vor Weihnachten ausgerechnet im Haifischtank von Newport herum-schnorchelt, diese Story ist etwas abstrus.

 

 

Brother and Sister

Allerdings – wenn einem kurz vor Weihnachten der Santa Claus zuwinkt, und dann die Frage stellt, ob man sich dieses Jahr gut benommen hat, welches Kind fragt da schon zurück – “und was machst Du eigentlich hier?”.

Unsere Kinder jedenfalls nicht.

Montag, 6. Dezember 2010

Faszinierend!

Mommy, I See Sharks!

Denkt sich Chandler hier. Es sind die farbenfrohen Quallen im Newport Aquarium, die es ihm angetan haben. Und er hat recht – die sind tatsächlich faszinierend.

Jellyfish

Faye, in Sachen Aquarium eine absolute Expertin, lässt natürlich auch keine Gelegenheit aus, ihrem Brüderchen die wichtigsten Details zu erläutern. “Schau mal Chandler – da schwimmt Nemo!”

Look, Chandler! Sizing up the kids

Und jetzt, da Chandler halbwegs stehen kann, wollen wir dieses Bild regelmäßig fotografieren (schliesslich kommen wir hier öfters hin): wie groß sind unsere Kinder?

Ach ja: die Skala ist in “Fuss” (ungefähr 30 CM). Faye geht schnurstracks auf 4 Fuss zu, Chandler auf 2 1/2.

Montag, 11. Oktober 2010

Bizarres im Aquarium

Watching an Exhibit

Da tut die Faye ganz schön staunen: Solche Meerestiere sieht man nicht jeden Tag.

Horse Fish

Das hier ist ein “Longhorn Cowfish” (Langhorn Kuhfish). Wenn man sich die Form des Kopfes anschaut, sieht man sofort wo der Name herkommt: der Kopf dieses Fisches erinnert (mit seeehr viel Fantasie) an den der berühmten Texas Longhorn Kühe.

Nicht ersichtlich aus diesem Foto ist allerdings, daß dieser Fisch nur etwa so gross ist wie eine Euromünze. Sein Aquariumtank hat kaum 25 Liter Volumen – und er hat darin mächtig Platz. Mit den winzigen Maßen steht der Fisch dann aber ganz im Gegensatz zu den Rindviechern aus Texas, die ungefähr so groß wie ein LKW sind. Für die bräuchte ich garantiert kein Marko-Objektiv.

Watching an Exhibit

Der Cowfish stammt aus der Ausstellung “Bizarre & Beautiful” (Bizarr und Schön), die derzeit im Newport Aquarium zu sehen ist. Das Aquarium ist sowieso einer unserer Lieblingsplätze fürs Wochenende – und wenn es dann noch etwas besonderes zu sehen gibt, dann sind wir natürlich sofort zur Stelle.

Auch wenn Chandler das ganze so langweilt, daß er lieber seinen Sicherheitsgurt ankaut. Aber – wir wissen, wie wir unseren Jüngsten aufmuntern können: wenn es schon mit exotischen Fischen nicht klappt, die große Schwester bringt ihr Brüderchen immer zum Lachen:

Newport Aquarium Faye gets a facepainting

Gegen Ende des Aquariums gibt es einen Facepainter. An dem kommt Faye sowieso kaum vorbei. Und wenn Faye mit richtiger Kriegsbemalung um ihr Brüderchen rumtanzt, dann kommt Chandler aus dem Gackern nicht mehr raus.

Freitag, 10. September 2010

Unterwasser Rock?

Die Band DV8 aus Cincinnati gibt heute ein Unterwasserkonzert im Newport Aquarium – Anlass ist eine Party um das Ende der Sommersaison zu feiern. Vielleicht sollten wir da vorbeischauen. Unabhängig davon, dieses kurze Video ist sehenswert – ich kann mir keine bessere Umgebung vorstellen, um “Barracuda” zu spielen:

Mittwoch, 12. Mai 2010

“Seltsame Wasserbewohner”

“Strange Water Creatures – bizarre and beautiful”, (bizarr und schön), so lautet der Titel der neuesten Ausstellung im Newport Aquarium. Als Mitglieder des Aquariums, mussten wir uns das natürlich anschauen. Viel zu sehen, zu entdecken, und zu fotografieren. Und einem Sandhai aus nächster Nähe ins Maul zu schauen, hat immer einen “ästhetischen” Effekt.

Aber dennoch, unsere Mitgliedschaft dort zahlt sich voll aus: wir haben in Newport immer Spass.

Samstag, 13. März 2010

Von Seejungfrauen und Haien

Premiere im Newport Aquarium: die Firma Mattel (oder Universal Studios) hat sich einen unserer Lieblingsplätze für die Premiere des neuesten Barbie Zeichentrickfilmes rausgesucht. “Barbie – die Geschichte einer Meerjungfrau” wurde im grossen Theater des Newport Aquariums uraufgeführt. In der Geschichte findet die 16 jährige Barbie heraus, daß ihre Mutter eine Meerjungfrau war. Und wie das Leben so spielt, ist die Kolonie der Meerjungfrauen direkt vor der Küste von Malibu (in Kalifornien) zu finden. Für die begeisterete Surferin Barbie also, direkt vor der Haustüre. Tja, und diese Kolonie ist in einer Notlage, und muss von Barbie gerettet werden.

Wie dem auch sei, für die Dauerkarten Halter des Aquariums gab es Vorzugstickets (kostenlos). Ein guter Deal, dachten wir uns.

Keine Frage, dieser Barbiefan aus Hebron (hier mit dem Premiere-Programm) konnte sich das nicht entgehen lassen. Hollywood-Feeling in Kentucky, das gibt es nicht zu häufig.

Also fuhr die ganze Familie am Samstag Morgen nach Newport, und Daddy und Faye haben sich zusammen den neuen Streifen angesehen. Auch wenn dieser Film sicherlich keine Oscars gewinnt, Faye war begeistert davon.

Jetzt möchte unsere Kleine sogar partout surfen lernen (wenn man das nur am Ohio könnte). Schliesslich sah das bei Barbie und ihren Zeichentrick-Freundinnen ja so einfach aus. Und dass dann sprechende Delfine angeschwommen kommen, das würde Faye sowieso gefallen.

Naja, Mammi und Chandler gingen derweil die Haie besuchen …

Donnerstag, 21. Januar 2010

Lichterspiele

Das Newport Aquarium ist ohne Zweifel unsere Lieblingsattraktion in Nord Kentucky. Und die Jellyfish (Quallen) sind ohne Zweifel Faye’s Lieblingsattraktion in diesem Aquarium.  Hier sieht man sie an einem der Tanks, an dem sie selbst die Lichtfarbe einstellen kann.

Sie lies partout so lange nicht locker, bis alle Tanks in ihrer Lieblingsfarbe Pink (rosa) erleuchteten.

Dabei sind diese Nesseltiere doch in anderen Farben auch recht schön, Faye. Hier zum Beispiel ein Tier der Gattung “Moon Jelly” (aurelia aurita), auf deutsch “Ohrenqualle” in grün. Diese Tiere gehören zur Untergattung der Schirmquallen und die vier hufeisenartigen Formen sind die Geschlechtsorgane dieser 20-30 CM großen Tiere. Ursprünglich im südlichen Atlantik heimisch, kommen diese Tiere mit der Erwärmung der Weltmeere nun auch in der Nordsee und sogar der Ostsee vor.

Und diese fliegende Untertasse in purple (violett) ist eine Medusenqualle.

Mich reizen diese Tiere immer, weil sie so fantastisch schwer zu fotografieren sind. In einem zylinderförmigen glattpolierten Glastank lässt sich nicht mit Blitz arbeiten. In dem düsteren Raum gibt es kaum Umgebungslicht. Da die Tiere ständig in Bewegung sind, und sie sich durch Pulsieren der Membrane fortbewegen, sind lange Belichtungszeiten kaum möglich. Und da die beinahe transparenten Tiere dem wenigen Licht kaum Kontrast bieten, ist automatisches fokusieren unmöglich. Wohl denn – von ca. 80 Aufnahmen wurden zwei etwas.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Spaß bei den Haien

Seinen ersten Hai vergisst man bekanntlich nie. Und für Chandler ist das seit letzten Samstag ein Sand-Hai. Diesem gut bezahnten Knuddeltierchen ist er im Newport Aquarium auf Mama’s Arm begegnet. Wie gut, daß da noch eine dicke Schicht Sicherheitsglas dazwischen war. Große Augen allerdigns machte der Kleine sehr wohl:

Insbesondere, weil er in Newport sozusagen sein erstes Fläschchen “unterwasser” gefüttert bekam. Wir wissen nicht, ob es das nahrhafte Fläschchen, oder der leckere Chandler war, der den Sandhai anlockte.

Seine große Schwester jedenfalls, schloß derzeit Freundschaft mit einem waghalsigen Taucher: im Haifischtank schwimmend poliert er das Sicherheitsglas von innen. Auch nicht gerade mein Traumjob.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Von Quallen umschwommen

Hier ein Portrait von Faye in der Quallenausstellung des Newport Aquariums – einem unserer Lieblingsplätze in Nord Kentucky.

Die Quallen schwimmen in mehreren zylindrischen Tanks, die um ein Sofa Set herum angeordnet sind, das die Raummitte einnimmt (und auf dem Faye hier liegt).

Licht in ständig wechselnden Farben, und die langsam durch den Raum schwebenden Nesseltiere, die das Licht dann auf vielfältige Weise reflektieren, geben einen beinahe hypnotisierenden Effekt. Ähnlich wie ein Kaminfeuer: man wird des Zusehens nicht müde.

 

Dienstag, 5. Januar 2010

Goodbye Scuba Santa!

Dieser Herr hier ist einer der Lieblinge der Kinder im Grossraum Cincinnati: Scuba Santa, der tauchende Weihnachtsmann, der in einem von Seepferdchen gezogenen Schlitten jedes Jahr im Aquarium in Newport vorbeikommt, und dort für Weihnachtsstimmung sorgt.

Hier ist Santa mit dem Sharkray Scooter zu sehen, einem der Vorzeige-Haie des Aquariums. Ja, die Taucher sind tatsächlich mittendrin im Haifischbecken. Gestern war sein letzter Auftritt für diese Saison. Er sagte, jetzt mache er erstmal Ferien in Hawaii.

Und mit Scuba Santa verschwindet dann auch die Weihnachtsdekoration im Aquarium. Irgendwie schade.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Jellyfish

Sehr schwierig zu fotografieren sind die Quallen (Jellyfish) im Newport Aquarium. Der Raum in dem sie ausgestellt sind ist kaum beleuchtet. Stattdessen erzeugt eine Lichtshow mit ständig wandelnder Lichtfarbe eine stimmungsvolle, aber schummrige, Atmosphäre. Also kein Blitz. Lange Belichtungszeiten verbieten sich allerdings auch – diese Molusken schwimmen sehr gerne, und sind ständig in Bewegung. Bleibt nur noch eine Aufnahme mit einem sehr schnellen Objektiv, offener Blende, und hoher Lichtempfindlichkeit.

Offene Blende bedeutet sehr wenig Tiefenschärfe, d.h. richtig scharf stellen ist sehr wichtig. Kunststück, bei den schnell schwimmenden Tierchen. Und bei dem wenigen Licht in den Quallen-Tanks kann die Kamera nicht selbstständig  fokusieren – da merkt man erst mal wie sehr man sich ans automatische scharf-stellen gewöhnt hat (die Augen sind nicht mehr so gut wie sie mal waren). Also – viele Aufnahmen machen, und hoffen, das eine gelingt.

Oben ein “Spotted Jelly”, und leider habe ich vergessen, mir den Namen von dem unteren Molusken zu merken.

Mittwoch, 30. September 2009

Froschkönigin

Eigentlich geht das ganz anders. Eigentlich sollte die Prinzessin den Frosch in der Hand halten, und nicht darauf herum rammeln. Eigentlich sollte sie ihm einen Kuss geben, und ihn nicht mit den Blinkschuhen kicken. Eigentlich sollte dann ein Prinz erscheinen, anstatt einem wild kichernden Faye Schätzchen. Eigentlich. Aber leider hat Faye die Geschichte vom Froschkönig noch nicht gehört. Das stimmt sie dann doch nachdenklich …

Dienstag, 1. September 2009

Füttern einmal anders

Natürlich kann man Fische füttern, indem man einfach Fischfutter in das Aquarium schüttet. Wenn das Aquarium mal gerade 80 Liter hält, dann geht sowas noch. Der größte Tank des Newport Aquariums hält mehr als 1,4 Millionen Liter Seewasser – da muss man dann doch auf andere Futtermethoden zurückgreifen. Und … so beeindruckt man Faye ganz enorm.

Mit einem Kopf Salat geht hier diese Taucherin schwimmen. So kommen auch die Pflanzenfresser im Becken auf ihre Kosten, und werden nicht von den viel stärkeren, und aggresiveren, Haien abgedränt. Nicht umsonst heisst dieses Becken ja auch “Surrounded by Sharks” (von Haien umgeben).

Und das beeindruckt dann auch Faye’s Mammi.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Fast Surreal

So muß man die neue Quallen-Ausstellung des Newport Aquariums beschreiben, die wir am Sonntag besuchten. Die Quallen befinden sich, nach Sorten getrennt, in mehreren zylindrischen Wassertanks in einem eigens dafür gebauten Raum. So kann man rund um das jeweilige Quallenbecken herumlaufen, und diese Nesseltiere von allen Seiten betrachten. Und da die Tanks eigentlich recht klein sind, kann man die Tiere ziemlich gut beobachten – alles ist schön überschaubar.

Das Licht im Quallenraum ist stets gedämpft, allerdings ändert sich die Farbkombination ständig. Die verschiedenen Quallensorten reflektieren (und absorbieren) unterschiedliche Lichtfarben auf unterschiedliche Weise. So lässt dasselbe rosa Licht die Quallen in einem Tank blau erscheinen, während die Quallen in einem anderen Tank davon grün eingefärbt werden. Ein faszinierender Effekt.

Der Clou der Ausstellung ist allerdings der Grossbildschirm, der im oberen Bild rechts (teilweise) zu sehen ist. Er projiziert das Bild aus einem der Quallen-Tanks auf den Computerbildschirm. Ein Spieler kann sich dann vor dem Bildschirm auffstellen, wo mehrere Kameras und andere Sensoren die Bewegungen des Spielers erkennen, und sie in einen Avatar (eine Computer-generierte Figur) auf dem Bildschirm übersetzen. Die Quallen erkennen diese Figur, und reagieren auf ihre Bewegungen. Man kann ihnen so “hinterher-schwimmen”, sie “berühren” (dann schwimmen sie schnell weg), oder versuchen, die Nesseltiere wie eine Herde Schafe in einen Teil des Bildschirms zu treiben.

Wenn man dem Treiben lange genug zu schaut fragt man sich allerdings, wer dort mit wem spielt.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Schau mir in die Augen, Kleines

Augen-Blicke, aufgeschnappt von allem was da kreucht und fleucht, im Aquarium von Newport.

Das hier ist das Antlitz eines American Bullfrog, einer der größten Froscharten der Welt. Mit Makro-Objektiv, und viel Glück, sowie mit einem eher ruhigen Model gelingen solche Aufnahmen.

Dies hier ist ein “Tomato Frog” (ein Tomatenfrosch). Eindeutig zu sehen, wo der Name her kommt. Und schliesslich noch eine Screech Owl (Kreischeule), ein wirklich hübscher Vogel:

Dienstag, 19. Mai 2009

Schau mit in die Augen, Kleines!

Vor ein paar Tagen, bei schlechtem Wetter, waren wir wieder mal im Newport Aquarium zu Besuch. Wenn man das Aquarium so gut kennt wie wir (wir sind Dauerkartenhalter), kann man sich bei einem Besuch auf etwas beschränken, das einen besonders interessiert. In diesem Fall waren das Amphibien und Reptilien.

Etwas un-gewöhnlich, daß ein Aquarium Frösche, Kröten, Lurche, Salamander und Schlangen hat. Aber sie werden gerne gesehen, und so kann man sie in Newport besichtigen. Der Quaker links ist ein “American Bullfrog” (amerikanischer Bullenfrosch). Wird bis zu 4 Pfund schwer. In Nordamerika heimisch, und hier durch seinen markanten Ruf bekannt. Ach ja: Ihr könnt den Bildschirm lange küssen, daraus wird kein Prinz!

Das hier ist eine Kenianische Sand Boa. Eine Würgeschlange (nicht giftig), die in ganz Nordafrika vorkommt. Offiziell heisst diese Gattung im Deutschen “Ägyptische Sand Boa”. Warum die Deutschen dieselbe Boa in Ägypten ansiedeln, und die Amerikaner in Kenia ist mir auch nicht ganz klar. Hängt vermutlich damit zusammen, wo sie erstmals von Biologen aus dem jeweiligen Sprachraum katalogisiert wurde.

Wie dem auch sei, das Reptil war sehr aktiv. Hier wurde sie von einem Wärter gehalten. Zunächst versuchte ich ein paar normale Aufnahmen (mit meinem Standard-zoom), aber die wurden nichts besonderes. Dann ging ich mit dem Makroobjektiv auf ca. 5 cm an die Schlange ran. Ist doch mutig, oder?

Ich dachte mir: wenn die Faye gerne Haie streichelt, kann ich auch mal mit einer Schlange auf Tuchfühlung gehen.