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Montag, 7. März 2011

Immer schön das Mäulchen auf …

Chandler getting his antibiotics

Denn die Medizin hat diesmal wirklich geholfen. Dr. Stowers stellte fest, dass die Entzündung auf beiden Ohren verschwunden ist, und der Rachen wieder ganz normal aussieht. Kein Wunder, dass unser Chandler wieder sein schmusiges Selbst ist.

Und wie man an der Backe sieht, schmecken jetzt auch die süßen Kartoffeln wieder ganz lecker.

Chandler in his high chair

Sonntag, 27. Februar 2011

Beim Kinderarzt

Checking the heart

Von Dr. Steffen, Kinderärztin beim Praxisverband “Pediatric Care of Northern Kentucky” haben wir in den letzten Tagen wirklich viel gesehen. Zweimal war Chandler bei Ihr, und einmal Faye – alles innerhalb von einer Woche.

Faye visiting the pediatrictian

Letzten Samstag stellte sie bei Faye eine Ohrenentzündung und eine Streptokakken Infektion fest. Am Montag diagnostizierte sie Chandler mit einer Ohreninfektion an einem Ohr und einer Rachenentzündung. Beiden Kindern verschrieb sie ein Antibiotikum.

Faye geht es inzwischen blendend. Sie ist genauso quirlig, aufgedreht und aufmüpfig, wie wir sie lieben.

Mit Chandler dagegen, sah ich Dr. Steffen heute erneut: beide Entzündungen sind noch da, und jetzt sind beide Öhrchen entzündet. Kein Wunder, dass unser Kleiner immer noch rumhängt: das Antibiotikum hat nicht angeschlagen.

Also bekam er heute (Samstag) ein neues Mittel verschrieben – und von der ersten Dosis an schien er besser drauf zu sein. Hoffen wir mal, daß auch er bald wieder der Alte ist, unser Junge.

Dienstag, 22. Februar 2011

Diagnose und Behandlung

Chandler at 14 months

Jetzt wissen wir endlich, was mit ihm los ist: Chandler hat eine Kehlkopf-Entzündung und eine Ohreninfektion.

Chandler at 14 months

Im Doppelpack noch schmerzhafter. Leider.  Aber wenigstens ist die Behandlung die gleiche (ein Antibiotikum).

Wegen des entzündeten Rachens tut das Schlucken weh – und deswegen macht das Essen keinen Spass. Und wegen der Mageninfektion letzte Woche ist der Kleine natürlich ausgehungert.

Aber wenigstens hat Dr. Steffen ihn jetzt diagnostiziert, und wir wissen woran wir sind. Und wenigstens eine gute Nachricht: der Test auf Streptokakken, wie sie Faye die letzten paar Tage abgab, endete negativ. Wenigstens das hat er nicht, der kleine Chandler.
Ach ja: heute ist er auf den Tag genau fünfzehn Monate alt.

Montag, 21. Februar 2011

Das Neueste vom kranken Haus

Nun, die klarste Nachricht zu erst: Maunzy ging und geht es ausgezeichnet. Aber die Dinge verbessern sich doch:

  • Faye bekommt ihre Antibiotika, hat aber nach wie vor noch etwas Fieber. Dennoch, sie ist wieder quirlig, quitschfidel  und überdreht – ganz so, wie wir sie gewohnt sind. Und ab Montag sollte sie nicht mehr ansteckend sein
  • Chandler hängt noch ziemlich übel in den Seilen. Der Fortschritt bei ihm ist, dass er wieder essen kann. Und jetzt holt er all die Kalorien nach, die er die letzten Tage versäumt hat. Aber irgendwas drückt ihn – er weint sehr viel, unser Kleiner.
  • Claudia fehlt vor allen Dingen der Schlaf. Aber auch die Erkältung ist noch deutlich zu spüren.

Wollen mal sehen, ob wir Faye am Montag in die (Vor-) Schule schicken können.

Sonntag, 20. Februar 2011

Get Well, Chandler!

IMGDiese Karte hier hat Faye für ihren kleinen Bruder geschrieben. “Get Well, Chadler!” (Gute Besserung, Chandler).  Schön mit Tinkerbell Motiven (und sogar einem ihrer geliebten Sticker) verziert. Hat sie richtig lieb gemacht. Sie sieht, dass es ihrem Brüderchen nicht gut geht, und möchte ihn aufmuntern. Und es ist doch toll, wie gut sie schon schreiben kann (wir buchstabieren ihr die meisten Wörter, aber sie zeichnet die Buchstaben selbst).

Faye ist inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung. Gestern war ich mit ihr bei der Kinderärztin Dr. Steffen: die Magen-Darm-Grippe die sie letzte Woche plagte, ist so gut wie vorüber. Wegen dieser Grippe konnte sie Donnerstag und Freitag nicht in die Vorschule gehen. Eine ihrer Vorschulen war gar geschlossen, weill 160 (von 910) Schülern an dieser Grippe litten. Das machte regional Schlagzeilen und brachte die Teams der lokalen Fernsehsender auf den Campus.

_MG_1961Dafür hat Faye aber jetzt eine Streptokokken Infektion im Rachen, die sich auf ihre Stimme niederschlägt. Sie hatte Fieber und Kopfschmerzen. Und eine Ohrenentzündung gabs gleich gleich noch kostenlos dazu. Dr. Seffen setzte sie auf ein Anti-Biotikum, und das hat ziemlich gleich gewirkt. Gegen Abend gings Faye schon wieder deutlich besser. Statt lethargisch herumzuhängen, düste sie wieder volle Pulle durch das Haus.

_MG_193810 Tage lang muss Faye das Antibiotikum nehmen. Und bis einschliesslich Sonntag ist sie noch hochgrading ansteckend (das Bild hier wurde geschossen, bevor wir das wussten). Nicht gut für uns. Und nicht gut für ihr kleines Brüderchen.

Der hat von ihr schon die Magen-Darm-Grippe geerbt, und hängt ziemlich in den Seilen. Dass er wegen der Magen Grippe ein paar Tage so gut wie nichts gegessen hat, macht ihn natürlich extra schwach und anfällig. Vermutlich werden wir die Strep Infektion bei ihm nicht vermeiden können. Dazu knuddeln die zwei viel zu gerne. Am Montag werden wir wohl mit Chandler beim Kinderarzt vorstellig werden.

Freitag, 18. Februar 2011

Rueckflug nach Hause

Wenn ich heute Nacht nach Hause komme erwarten mich

  • eine Tochter die gerade ueber die schlimmste Zeit einer Magen-Darm-Grippe hinweg ist, und wieder halb-feste Nahrung zu sich nehmen kann;
  • ein Sohn, der heute Nacht gerade die schlimmste Phase dieser Grippe begonnen hat;
  • eine Frau mit Erkaeltung, und
  • ein putzgesundes Kaetzchen

Montag, 29. März 2010

Können wir schon sitzen?

Nein, das wird noch nicht ernsthaft von Chandler erwartet, auch wenn unser Kinderarzt Dr. Stowers hier schon mal seine Haltungsmuskeln testet.

Ja, Chandlers Muskeln sind gut ausgebildet, sagt Dr. Stowers, dessen Praxis im nachen Burlington wir zur 4-Monats-Untersuchung von Chandler vor ein paar Tagen besuchten. Im wesentlichen gehts beim 4-Monats Termin um Impfungen, und den langsamen Übergang zu anderem Essen als Babymilch.

Und natürlich gibt das uns eine Gelegenheit, den Experten zum Thema “Baby” Löcher in den Bauch zu fragen. Claudia bereitet immer eine “Fragenliste” vor, wenn wir einen Termin bei Dr. Stowers haben. Und ich packe immer meine Kamera und meinen Blitz ein. Es lohnt sich jedes Mal.

Chandlers Körperlänge und sein Gewicht sind “proportional”, meint Dr. Stowers. Er hat all das gelernt, was er zu diesem Zeitpunkt gelernt haben sollte, und nun ist die richtige Zeit, ihm “solide” zu füttern.

Zunächst Reisbrei (womit wir schon begonnen hatten), dann Haferbrei (den Chandler liebt).

Und danach geht es schon mit den ersten Gemüsen los. Zunächst mal “orange-farbene” Gemüse (Karotten, Süße Kartoffeln), dann gelbe Gemüse (Squash), dann grüne Gemüse (Bohnen, Erbsen).

Jedes neue Essen sollte eine Woche lang gefüttert werden, erst danach kann man wissen, ob Chandler es mag oder nicht.

Gemessen und gewogen wurde unser kleines Söhnchen natürlich auch. 25 Zoll (63,5 CM) ist er lang, und 16 amerikanische Pfund (7430 Gramm) wiegt er.

Mit dem Messen und Wiegen hat Chandler kein Problem. Und mit dem kinderfreundlichen Dr. Stowers (der selbst vier Kinder hat) versteht er sich prächtig. Nur die Impfungen, da ist er kein Fan davon. Zunächst gab es einen Impfstoff in den Mund. Das hat ihm nicht besonders gefallen.

Und dann gab es zwei Spritzen in die Oberschenkel. Da begann er zu weinen (und ich habe mit dem Fotografieren aufgehört). Naja, zur Belohnung gabs ein paar wirklich bunte Pflaster.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Arztbesuch zu zwei Monaten

Zwei Monate war Chandler am Freitag alt – und das heisst, Besuch beim Kinderarzt. Zunächst einmal war unser Kleiner sehr glücklich. Selbst dann noch, als er ausgezogen auf dem Untersuchungstisch lag (Bild oben).

Auch als Dr. Stowers ihn untersuchte, machte Chandler noch ein halbwegs glückliches Gesicht. Schliesslich kannte er den guten Doktor ja von seinem Besuch kurz vor Weihnachten.

Erst wurde Chandler gewogen – und dabei erlebten wir eine faustdicke Überraschung: kurz vor Weihnachten wog Chandler noch 4200 Gramm. Am Freitag brachte er stolze 5650 Gramm auf die Wage – beinahe 1500 Gramm mehr. In nur einem Monat hat der Kleine drei Pfund zugenommen.

Laut Dr. Stowers kein Grund zur Besorgnis: Chandler ist für sein Alter sehr lang. Bisher war er lang und dünn, jetzt ist sein Gewicht proportional zur Körperlänge. Sowas würde ich für mich auch gerne hören :-).

Und auch sonst geht es Chandler blendend. Reflexe, Reaktion auf Stimuli, Augen, Ohren, Herz, Lunge, Atmung, Haut, Stimme – alles wurde abtestet. Ein kerngesunder kleiner Spatz.

Nur als es dann an die Impfungen ging (Polio, Diphterie, Tetanus, Pertusis, Röteln, Pneumococcalia, und hämophile Influenza), da war der Spaß zu Ende. Die Polio Impfung gabe es oral, das gefiel ihm schon nicht besonders. Und die anderen Impfstoffe wurden injiziert. Mit den Nadeln kamen dann die Tränchen. Und das, obwohl es von der Krankenschwester ein Paar ganz tolle Pflaster gab.

Nach ein paar tränenreichen Minuten auf Mamma’s Arm beruhigte er sich aber wieder. Am Abend und in der darauffolgenden Nacht war er sichtlich geschlaucht. Erhöhte Temperatur, allerdings kein Fieber. Über das Wochenende hinweg, hat er sich aber wieder erholt.

Freitag, 16. Oktober 2009

Faye ist krank

Heute morgen war sie noch quitschfidel und voll aufgedreht. Gegen 16:00 Uhr dann musste sie sich das erste Mal übergeben. Und seitdem kann sie nichts mehr im Magen halten. Noch nicht mal Wasser.

Der Kinderarzt meint, das wäre ein “24-hour stomach bug” (ein Magen-Cirus, der in 24 Stunden vorbei sein wird). Wollen wir mal hoffen, daß er recht hat. Es ist definitiv keine Grippe.

Mittwoch, 23. September 2009

Schweinegrippe

Heute bekam Claudia einen Anruf von Faye’s Schule: die Immaculate Heart of Mary School hat den ersten bestaetigten Fall von Schweinegrippe. Jetzt heisst es aufpassen.

Samstag, 30. Mai 2009

Faye geht es sehr gut

Etwas mitgenommen wirkt sie hier auf diesem Bild schon – es ist am Nachmittag des Operationstages aufgenommen. Zur Belohnung gingen wir zusammen zu Buster’s, ein Eis essen. Wohlverdient, für Faye. Und für uns auch.

Am Donnerstag steckte ihr das Narkosegas deutlich noch etwas in den Knochen. Heute am Freitag dagegen war sie morgens frisch, quitschfidel, rebellisch und überdreht wie schon seit Monaten nicht mehr. Offensichtlich hatte sie besser geschlafen als die Wochen davor. Der Druck im Ohr ist weg. Am Freitag gab es dann in der Schule eine Party zum Ende des Schuljahres – eine Feier nach der anderen. Sie hat es sich verdient.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Ein Eis zur Belohnung

Alles ok

Operation fertig

Tympanostonomie

Heute morgen, 8:45 unserer Zeit, wird an Faye eine Tympanostonomie vollzogen. Bei dieser Operation wird in das Trommelfell ein sogenanntes “Paukenröhrchen” (Tympanostonomie Röhrchen) eingesetzt, um der hinter dem Trommelfell angesammelten Flüssigkeit eine Gelegenheit zum abfliessen zu geben. Diese Flüssigkeit hatte sich bei einer Reihe von Mittelohrentzündungen angesammelt. Zwar ist diese Flüssigkeit nicht entzündet, aber sie ist Faye unangenehm, stört das Gleichgewicht, und ist beim Fliegen schmerzhaft. Obendrein neigt diese Flüssigkeit bei jeder Erkältung zur Entzündung. Aus einem Schnupfen wird so schnell eine Infektion, die durch Antibiotika behandelt werden muss.

Diese “Paukendrainage” ist Faye’s erste Operation, und sie ist guter Dinge. Sie ist gelöster, als wir es sind.

Übrigens: mit dem Wachstum des Schädels befreit sich der Körper innerhalb von zwei Jahren selbst von diesen Röhrchen. Sie müssen nicht operativ entfernt werden.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Faye Update

Faye war heute (Dienstag) zum ersten mal wieder im Kindergarten. Allerdings war das vielleicht ein Tag zu früh – ihr fehlte noch einiges von der Energie die normalerweise das Energiebündel Faye ausmacht. Aber immerhin, ein wichtiger Schrit in Richtung Normalität.

Und hier demonstriert sie uns, wie kind eine Jacke anzieht:

Diesen Ueber-Kopf-Trick hatten wir frueher bei den Pfadfindern für das Aufnehmen schwerer Rucksäcke gelernt. Fuer Faye bedeutet das einen Schritt mehr Selbstständigkeit.

Dienstag, 10. Februar 2009

Auf in den Big Apple

Als ich heute von der Arbeit kam, hat mich Faye bereits am Auto abgeholt. Noch etwas schwach und leicht übermüdet, aber von der Persönlichkeit her ganz die Alte. Sie kann wieder Essen und Trinken, ihre Mama und ihren Daddy herumkommandieren, und sich ausgiebig mit Maunzy unterhalten. In zwei oder drei Tagen sollte sie wieder ganz gesund sein.

Dienstag morgen um 7 Uhr hebt meine Maschine nach New York ab, dort habe ich drei Tage Meetings bei Credit Suisse und PriceWaterhouse-Coopers in Manhattan vor mir. Bei meinem letzten Trip nach New York gelang mit im Anflug auf La Guardia dieses Meisterstück:

Und Lady Lib lieferte mir, im Nebel des New Yorker Hafens, dieses Bild ab:

Natürlich fliegt auch dieses mal meine Kamera mit, wollen wir mal sehen, ob ich zum schiessen komme. Ein Trip nach New York, und insbesondere nach Manhatten, ist immer eine Besonderheit.

Sonntag, 8. Februar 2009

Faye gehts besser

Viel geschlafen hat sie heute, und das hat sehr geholfen. Nachdem sie von ihrem Nachmittagsschlaf aufgewacht war (ihr dritter Nap an diesem Tag) war sie wieder eher die Faye, die wir kennen und lieben. Sie hatte sie wieder den ersten Unfug im Kopf (das hat sie von mir), und redete wieder wie ein Wasserfall (keine Ahnung, von wem sie das hat).

Wir geben ihr im Moment nur ein spezielles Elektrolyt-Getränk zu trinken, und das bleibt nun auch im Magen. Ein wesentlicher Fortschritt. Sie ist immer noch deutlich geschwächt. Will ständig rumgetragen werden, und verliert nach ein paar Minuten die Konzentration auf was auch immer sie gerade tut.

Wir hoffen, dass sie morgen wieder normale Essen und Trinken zu sich nehmen kann. Vom Kindergarten bleibt sie erstmal zu Hause.

Samstag, 7. Februar 2009

Neues von Faye

Nun, es ging ihr heute (Samstag) zwar wohl etwas besser als gestern, aber dennoch alles andere als gut. Die Nacht über mussten wir vier oder fünf mal zu ihr, Und den ganzen Tag hatte sie Probleme, selbst Wasser unten zu behalten. Ausser ein paar Crackern hat sie nicht viel essen können. Langsam geht ihr offensichtlich die Energie aus (kein Wunder, sie hat seit Freitag morgen nichts richtiges mehr gegessen und behalten).

Aber dennoch ging es ihr besser als am Freitag nachmittag. Jetzt hoffen wir, daß sie am Sonntag besser drauf ist und wieder etwas Energie auftanken kann.

Faye kränkelt

Freitag mittag gegen 15:30 fings an. Überlkeit, Schwindel, kann nichts unten behalten. Ein “stomach bug”, meinte die Kinderärztin. Im Moment sehr populär. Wird ein paar Tage dauern. Keine Medizin, einfach der Krankheit ihren Lauf lassen.

Wollen wir mal hoffen, daß sie recht hat.