Posts mit dem Label Mason werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Mason werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Gruselparty

Giovanni the Ripper

Wen hätte man lieber bei seiner Geburtstagsparty als Jack the Ripper? Oder besser gesagt – Giovanni the Ripper. Zugegeben – Sara, die hier ihren Geburtstag mit einer Kostümparty feiert, hatte kaum eine Alternative: Giovanni ist schliesslich ihr Vater.

Faye and Andrew

Faye dagegen war diese Figur schon etwas suspekt. Sie kennt Giovanni zwar gut – aber halt ohne Maske. Und so hielt sie sich bei dieser Party lieber an Buzz Lightyear (auch bekannt als Andrew).  Man sieht sie hier übrigens erstmals in ihrem “Supergirl” Kostüm das sie sich dieses Jahr zu Halloween rausgesucht hat. Mehr dazu später.

The Olegnowicz Family

Diese Piratenbande hier ist die Familie eines Kollegen von mir (genauergesagt zweier Kollegen – seine Frau arbeitet auch für meine Firma).

Nur der kleine Freibeuter ist für diesen Beruf wohl noch etwas jung – er hat noch Schwierigkeiten, den großen Hut auf dem Kopf mitzuschleppen.

Irgendwie eine gute Idee – passende Kostüme für die ganze Familie. Vielleicht sollten wir es nächstes Jahr mals als Addams Family versuchen. Oder als Munsters?

 

 

 

 

The Birthday Girl at Bat

Und das hier ist Sara, das Geburtstagskind. Sie wurde 12 Jahre alt. Sara hält hier einen Schlagstock, mit dem sie auf die Pinata eindrischt, die Ihr Papa (Giovanni the Ripper) an der Decke ihrer überdachten Veranda aufgehängt hat.

Pinatas sind in dieser Familie eine Geburtstagstradition. Ein Pferd, oder ein Esel, aus Pappkarton geformt; mit viel Klebeband verstärkt, und mit Süßigkeiten und kleinem Spielzeug gefüllt.

Reihum bekommen dann die Kinder einen Schläger, und hauen auf das Papptier ein – bis es auseinanderfällt. Dann regnet es Süßigkeiten und Spielsachen, die die Kinder sich natürlich nehmen dürfen.

Und hier sehen wir Maribel, die Gastgeberin (rechts im Bild). Zusammen mit dem Cowgirl aus dem Disney Film Toy Story (und der Mama von Buzz Lightyear).

Maria-Gracia and Maribel

Tja, und zum Ende der Party hatte Faye sich dann auch mit Giovanni the Ripper angefreundet – insbesondere als er ihr einen leckeren Lutscher anbot.

Faye and Giovanni

Samstag, 25. September 2010

Dividend Day 2010

Eine Tradition im fruehen Herbst ist der “Cincinnati Dividend Day” von Procter & Gamble: die Firma mietet den riesigen “Kings Island” Vergnuegungspark fuer ein komplettes Wochenende an, und gibt allen Mitarbeitern Freikarten.

A Ride for Faye and Mommy

Seit wir in Cincinnati wohnen, haben wir diesen Tag bis jetzt jedes Jahr mitgefeiert. Man trifft Kollegen in enstpannter Atmosphaere, hat Spass, und (das trifft wenigstens fuer mich zu), kann so viel Achterbahn fahren, dass das fuer ein ganzes Jahr vorhaelt.

Posing with Snoopy

Klar, mit Snoopy zu schmusen macht Spass (auch wenn das Chandler noch nicht ganz verstanden hat).

Aber bei Faye war dieses Jahr eine neue Entwicklung ueberdeutlich: einige der Sachen, die ihr letztes Jahr noch zu wild waren, haben ich dieses Jahr riesigen Spass gemacht. Die Geisterbahnfahrt durch einen dunklen Tunnel zusammen mit Scooby Doo musste sie gleich zweimal hintereinander machen.

Und richtige Achterbahnen ist sie dieses Jahr zum allerersten Mal gefahren (den “Woodstock Express”). Und auch das musste sie gleich mehrmals machen.

Aber … fuer einige der Dinge, die sie letztes Jahr noch begeistert haben, ist sie nun offensichtlich zu alt geworden. Bestes Beispiel: die “Peanut 500” Autofahrt, die sie letztes Jahr so liebte. Dieses Jahr sah sie in den “Baby Autos” deutlich gelangweilt aus.

I'm too old for this ride ...

Fuer eine Sache allerdings, kann sich Faye immer begeistern: Facepainting.

Faye gets a Facepainting

Und das Resultat konnte sich sehen lassen – Wendy, die Visagistin im Kings Island Park malte Faye das wohl beste Dekor auf, dass sie dieses Jahr irgendwo bekommen hat. Und Faye laesst bekanntlich keine Gelegenheit zum Facepainting aus.

I look pretty!

Freitag, 25. September 2009

Größenverhältnisse

Aufgrund des Dividend Days kommen wir jedes Jahr, so ziemlich zum gleichen Tag (dem dritten Sonntag im September) nach Kings Island. Und da ich dabei immer wie besessen fotografiere (sowie sonst immer eben auch), kann man hier gut sehen, wie sich Faye in einem Jahr entwickelt hat.

Letztes Jahr um diese Zeit war sie noch im “gelben” Bereich dieser Skala (36 – 40 Zoll). Am Samstag maß sie nun 41 Zoll (104 CM), und durfte damit schon auf die Rides der “blauen” Gruppe aufsteigen.

 

 

 

Dazu gehört das Kettenkarusell “Backyardigan’s Swing Along”, das  nicht gerade sehr wild ist. Da Faye für ihr Leben gerne schaukelt, hat ihr das natürlich gefallen. Und es gefiel ihr, daß die kleineren Kids (“Die Babies”, um ihre Worte zu wählen) hier nicht reindurften. Kettenkarusell ist “nur für größere Kleinkinder”. Eine ganz klare Rangordnung.

Diese Aufnahme, Faye und Claudia auf “Little  Bill’s Giggle Coaster”, habe ich letztes Jahrabgelichtet (am 14. September 2008).

 

 

 

Und hier seht ihr die entsprechende Aufnahme aus dem Jahr 2009. Und, was meint ihr, hat sich viel verändert?

Dienstag, 22. September 2009

Dividend Day 2009

Letztes Wochenende hatte meine Firma die Angestellten im Grossraum Cincinnati wieder zum “Dividend Day” in den Vergnügungspark Kings Island geladen. Der “Dividend Day” ist so eine jährliche Firmenparty. Da es im Raum Cincinnati sehr viele Angestellte meiner Firma gibt (ca. 12.000), mietet man kurzerhand den kompletten Park an.

Kings Island ist der größte Vergnügungspark von Ohio (und mit über 1,5 km² bebauter Fläche, einer der größten der USA). Der Park liegt im Cincinnati Vorort Mason, ca. 10 Meilen nördlich der Stadt und ist einer der wichtigsten Arbeitgeber der nördlichen Region des Tri-States.

Dieses Wochenende kommen nur Kollegen rein. Sicherlich ein Überbleibsel aus einer Zeit, als das Geld noch etwas lockerer saß. Wollen wir mal sehen, wie lange es diese Institution noch gibt.

Auch wenn mein persönlicher Favorit die kitschige Miniatur des Eiffelturms ist (strikt im Maßstab 1:3 ist auch die Miniatur noch über 100 Meter hoch), bekannt ist Kings Island vor allem für seine Achterbahnen.

Dieses gewaltige Holz-gerüst hier ist die Achterbahn “Son of the Beast” – die (mit Abstand) größte Holz-Achterbahn der Welt. über 65 Meter sind die höchsten Hügel dieser Bahn hoch. Der Sturz von diesen Hügeln beschleunigt die Wägen auf über 125 Km/h. Nein, wir haben uns das nicht angetan.

Wir lassen es lieber etwas gemütlich angehen. Dieser Ride hier heisst “Blue’s Skidoo”, und er hat Faye (und ihren Eltern) hervorragend gefallen.

Nicht ganz so wild wie “The Beast”, oder gar “Son of the Beast”, aber zumindest mir wird es bei den wilden Rides immer “dizzy”. Ich bleibe dann lieber draussen und fotografiere: (normales) Gesicht vorher, und (weisses) Gesicht hinterher. Einfache Bildersequenz. Gelingt immer, und kommt immer gut an.

Und weil der Park dieses Wochenende fest in der Hand von P&G ist, gibt es einzigartige Gelegenheiten, die Werbefiguren der Firma zu treffen. Dieser Bär hier wirbt seit Jahrzehnten für Charmin, ein Toillettenpapier (das nur auf dem amerikanischen Markt verkauft wird).

Faye jedenfalls, fand ihn knuddelig.

 

 

 

 

 

 

… ach ja – vergleicht die selbstsichere und über 100 CM große Faye von 2009 doch mal mit diesem Bild, das vor ziemlich genau einem Jahr an gleicher Stelle aufgenommen wurde: da getraute sie sich alleine noch gar nicht an Scooby Doo heran.

Montag, 1. Juni 2009

Paella in Mason

Vor ein paar Tagen waren wir von unseren Freunden Maribel und Giovanni in ihr Haus in Mason eingeladen. Anlass: Giovanni wollte sein Lieblingsgericht Paella kochen, wollte das Rezept aber nicht mühsam kleiner rechnen, sondern es in der üblichen “Großfamilien-Portion” kochen.

  Aus Prinzip hilfsbereit, sagten wir natürlich zu. Schliesslich kann man ja eine frische Paella nicht kalt werden lassen. Und Faye liebt Reisgerichte. Und sie liebt den Kontakt mit Sara und David, den beiden Kindern von Maribel und Giovanni.

Sara ist mit 8 Jahren etwas älter als Faye, aber die zwei Mädchen verstehen sich dennoch prächtig. Sie tollen im Garten rum, verstecken sich im Gartenhaus, oder machen die Rutsche unsicher. Und wenn sie dann mal drinnen sind, tauchen sie am liebsten an Sara’s Make-Up Tisch unter. Der ist nicht nur schön rosa, sondern mit allen nur denkbaren Lippenstift, Rouge, Eyeliner und anderen Malsachen bestückt. Wie gut, daß Faye jeden Abend ein Bad nimmt.

 

Sohn David, 6 Jahre alt, freute sich insbesondere über den Insektenfänger den wir ihm mitbrachten (zusammen mit Lupe und Logbuch).

 

 

Und Maribel, seine Mama, freut sich schon auf die zukünftigen Haustiere.

Sonntag, 6. Januar 2008

Malereien

Faye testing the makeup tableFaye malt sehr gerne, das wussten wir. Daher hätten wir eigentlich nicht überrascht sein sollen, als sie so sehr auf Kelly's Makeup-Tisch in Mason ansprach. In Barbie-Pink, natürlich. Sobald sie verstanden hatte, daß es hier darum ging, sich Farbe auf die Haut zu malen, war Faye fasziniert. Und in Kelly hatte sie eine sehr willige (und geduldige) Lehrerin.
Wangenrouge, Lidschatten, Lippenstift und Puder - ist doch etwas ganz anderes, als sich selbst immer nur mit Filzstiften anzumalen. Naja, irgendwann musste das auf uns zukommen.

Montag, 22. Oktober 2007

Portrait

Faye taking a peekFaye fühlte sich in dem Wirrwar der Party sichtlich wohl. Auch wenn sie gelegentlich auf Erkundungstour ging - wie hier, wo sie Sara's Spielschloß "Fantasia" untersuchte.

Sonntag, 21. Oktober 2007

Geburtstagsparty auf Venezuelanisch

Letzten Samstag waren wir bei unseren venezuelanischen Freunden Maribel und Giovanni zur Geburtstagsparty ihrer beiden Kinder David (wurde 6) und Sara (wurde 8) eingeladen. Da die beiden genau drei Tage (und zwei Jahre, natürlich) auseinander geboren sind, feiern sie ihre Geburtstage zusammen. Gute Idee.

Giovanni fixing the pinataKeine lateinamerikanische Geburtstagsparty wäre ohne ein Pinata komplett. Eine Figur, hier der Titelheld des Filmes "Shreck", aus Pappkarton und Klebeband zusammengebaut, und mit Süßigkeiten und kleinen Spielsachen gefüllt.

Sara taking a swingDie Pinata wird an einer Art "Galgen" aufgehängt, und reihum, darf jedes Kind mit einem Knüppel dreimal auf die Figur einschlagen. So lange bis sie platzt, und ihren Inhalt über den Innenhof verstreut (wo die Kids sich dann darum balgen). Hier versucht sich das Geburtstagskind, Sara, an der Pinata.


Pinata finally breaks openInsgesamt waren ca. 30 Kids bei der Party. Aber Giovanni (gelernter Ingenieur) hatte die Shreck Pinata derart stabil gebaut, daß sie auch nach 90 mehr oder weniger schweren Knüppelschlägen noch keine Anstalten machte, auseinander zu fallen. Da musste er dann mit einem dezenten Messerschnitt nachhelfen.

The balloon that doesn't popWir bekamen bei der Gelegen-heit etwas Respekt davor, welcher Aufwand hier-zulande bei Kinder-geburtstagen getrieben wird. Zu Anfang der Party unterhielt eine professionelle Zauberin die Kinder: "The Amazing Cindini" zauberte einen Hasen in eine geschlossene Holzkiste; sie backte eine Ladung Zuckerkekse - innerhalb von zwei Sekunden; und sie durchstach einen Ballon mit einer Nadel - ohne, daß der Ballon platzte.

Und schließlich gab es noch ein "Luftschloß": ein mit Kompressor aufgeblasenes Riesentrampoulin un der Form eines Ritterschlosses.