Was ist Monaco? Im Prinzip ein Spielkasino mit ein paar Hochhäsuern drum herum, und dem Prinzenpalast in dem die Eigentümer des Kasinos leben.
(Das Kasino, oder genauer gesagt seine Reflektion, ist hier in der Nachtaufnahme eines Rundspiegels im Kasinogarten zu sehen).
Einige von denen die mit mir im Prinzenreich waren sagen jetzt, Monaco sei der größte Abstellplatz der Welt für Luxusautos. Und auch das ist nicht verkehrt. Die Stadt wimmelt nur so von Lamborghinis, Ferraris, Bentleys, Rolls Royce, Lotus und Masseratis. Wer einfach nur “sehr reich” ist (im Gegensatz zu “überreich”) fährt auch schon mal in einem Porsche, oder einem 500er oder 600er Mercedes an.
Solche Autos fallen dann schon beinahe auf – als “unterprivilegiert”. Wenn schon Daimler, dann doch lieber einen Maybach.
Auffällig oft findet man Kombinationen von 60-70 Jahre alten Männern, und 20-30 Jahre alten Frauen, Marke “Fotomodell”. Ob das immer die Töchter sind?
Im Kasino selbst werde ich freundlich, aber bestimmt, zur Gardarobe geleitet. Etwas verwirrt bin ich dadurch zunächst schon – schliesslich laufe ich nur im Sweater durch die Stadt und trage nichts, was ich an der Gardarobe lassen möchte. Aber dann wird mir klar: “Bitte die Kamera abgeben”. Man möchte beim Spiel nicht fotografiert werden. Verständlich, denn bei einigen Black-Jack Tischen ist das Limit (der Mindesteinsatz) 5.000 Euro. Pro Spiel, versteht sich.
Nur schade ist das schon, dieses Gebäude hätte ich innen sehr gerne fotografiert: ausser in königlichen Palästen, und einigen wenigen Kirchen, habe ich noch nie eine so prunkvolle Innenarchitektur gesehen. Beim Kasino-Restaurant werfe ich einen Blick auf die Speisekarte: das billigste Essen ist ein Salat zur Vorspeise: EUR 34. Wie gut, daß ich nicht hungrig bin.
Überhaupt habe ich im Prinzenreich sehr wenig Geld ausgegeben. Einmal ein Abendessen (nicht im Kasino), für EUR 28. Normalerweise bin ich nicht so zurückhaltend, aber in Monaco konnte ich mit den Preisen schlicht nicht mithalten.
An einem Tag brauchte ich neue Batterien für meinen Blitz. Ich ging davon aus, einer der vielen Läden im Hotel führt sicherlich Batterien. Fehlanzeige. So billige Sachen werden hier nicht verkauft. Allerdings hilft mir der Concierge, den ich um Rat frage, sofort weiter: er schenkt mir einfach einen Satz Batterien. Bei einem Listenpreis von EUR 900/Nacht geben sich die Gäste im Fairmonthotel offensichtlich nicht gerne mit Kleinkrams ab (zur Klarstellung: mir, als Redner, wurde der Hotelaufenthalt bezahlt, und die Organisation die die Konferenz abhielt bezahlte nur einen Bruchteil des Listenpreises). Nur: teuer oder nicht, einen solchen Sonnenaufgang genießen zu können ist auch Gold wert.










Inzwischen hatte ich Zeit, die Bilder, die ich in New York geschossen habe aufzuarbeiten. Und wie immer am Wichtigsten sind mir die Portraits der Kollegen, mit denen ich hier jahraus jahrein zusammen arbeite.
Brandon, auf diesem Bild zu sehen, ist erst seit kurzem unser Administrator, aber er macht seine Sache sehr gut. Die Arrangements stimmen, die Plaene und Agendas gehen auf, fuer die Logistik ist gesorgt, und die Teilnehmer kommen wohl vorbereitet.
Jean kommt aus New Jersey, sie konnte diesmal mit der S-Bahn anreisen. Ihr Sohn ist Captain des oertlichen High School Footballteams und wird demnaechst mit der High School fertig. Ein Football-Stipendium hilft viel beim Begleichen der College Kosten.
Ihre Firma nutzt viele der Planungs und Management Instrumente, die ich bei meiner Firma eingefuehrt habe. Wenigstens einmal im Monat “treffen” wir uns per Telefon um Erfahrungen und Tips auszutauschen. Und dann kontaktieren wir gemeinsam die Mitarbeiter der Organisation in London, um Verbesserungen in diesen Instrumenten anzuregen. Mir wurde gesagt, wir zwei gelten als die “Linda & Hubert Gang”. Auch nicht verkehrt.
Präsident Obama wird in ca. einer halben Stunde die Ernennung eines Ministers für Informationssicherheit in das US Kabinett bekannt geben. Den Posten bekommt ein Freund von mir: Howard Schmidt, derzeit Vorstandsvorsitzender des Information Security Forums (das Bild von Howard links habe ich 2006 in Washington geschossen).
Waehrend Ihr das lest, bin ich wahrscheinlich irgendwo zwischen Vancouver und Cincinnati in der Luft unterwegs. Ungefaehr 4000 KM sind zu fliegen, einmal muss ich in Salt Lake City umsteigen, das dauert dann zusammen schon fast 12 Stunden. Bis ich wieder selbt live bloggen kann, wollte ich Euch noch ein paar Bilder von der ISF Konferenz zeigen, an der ich in Vancouver mitgewirkt habe.
Diese Bilder zeigen Shawn Henry vom amerikanischen FBI. Seine Beobachtung war es, dass Computer Attacken stets besser koordiniert sind, und oftmals von verbrecherischen Organisationen finanziert werden. Seine Befuerchtung: Terror Organisationen, vor allen Dingen islamistische Organisation, holen ihren Rueckstand an technischem Know-How sehr schnell auf. Computer Angriffe die von ihnen ausgehen werden stets gewandter und immer teurer. Das kann ich leider aus eigener Erfahrung bestaetigen.
Das hier ist unser Vorstandsvorsitzender Howard Schmidt. Ehemaliges Vorstandsmitglied bei Microsoft und eBay, und der erste Minister fuer Informations-Sicherheit der USA (von 2001 bis 2004). Howard fuehrt die ISF Organisation seit ca. einem Jahr. Vancouver ist der erste Kongress, den er organisiert hat. Ging nicht ganz so glatt wie manche frueheren Kongresse, war aber inhaltlich deutlich mehr ergiebig.
Das hier war ein Experten-Panel zu verschiedenen Themen rund um Informationssicherheit. Zu sehen sind Greg Garcia vom Heimatschutz-ministerium der USA; Bruce Schneier, einer der fuehrenden Kolumnisten und Blogger zum Thema; und Alexander Seger, Referent fuer Informationssicherheit beim Europarat (drei weitere Teilnehmer des Panels sind auf diesem Bild nicht zu sehen). Und schliesslich noch ein Blick ins Publikum (550 Teilnehmer hatte die Konferenz). 

Mein Freund Neil ist bei diesem Zirkus schon fast so lange dabei wie ich.
Herb von Boeing hat fast immer den laengsten Anflug fuer unsere Meetings (einmal quer ueber den Riesenkontinent). Naja, immerhin stellt sein Arbeitgeber ja die Flugzeuge fuer die Reise her.
Sie sagte nichts davon, aber irgendwie denke ich, dass Jean aus New Jersey lieber nicht fotografiert werden wollte.
Einen schönen Donnerstag Mittag in Montreal ausnutzend, hat uns das Hotel Place d’Armes kurzerhand zum Mittagessen aufs Dach eingeladen: 9 Stockwerke über der Stadt. Bei gutem Wetter baut das Place d’Armes dort oben ein paar Tische und Stühle auf, Platz genug für ca. 50 Gäste. Speisen werden über einen Frachtaufzug hochgebracht.
Und gut essen kann man in Montreal – man merkt den französischen Einfluss auf die lokale Küche. Diese Speise hier – Creme Brullee – hatte ich seit Belgien nicht mehr genossen. Eine ziemlich gehaltvolle Eiercreme wird dick mit Zucker bestreut. Der Zucker wird dann mit einem Schweißbrenner (kein Scherz) zu einer Karamelschicht geschmolzen. Wie gut, daß ein paar frische Beeren einen Eindruck von gesundem Essen geben.
Dementsprechend sonnig ist das Gemüt der Konferenzteilnehmer. Wie hier bei Estherlita, die bei einer Reifenfirma in Toronto für die Sicherheit verantwortlich ist.
Das hier ist Erik. Er arbeitet bei einer Unternehmensberatung in Montreal, und führt für mich ein Projekt in meiner Firma an.
Beim heutigen Treffen der nordamerikanischen ISF Gruppe in Montreal habe ich mich ein bischen mit der Kamera ausgetobt. Einige der Bilder koennen sich sehen lassen.
Mindy, sie arbeitet fuer eine Bank in Toronto und Mark, ein Wirtschaftspruefer aus New York sind gute Freunde von mir. Mit beiden arbeite ich seit fast 12 Jahren zusammen.
Simone aus New York kenne ich noch nicht ganz so lange. Mit ihrer dunklen Haut ist sie nicht einfach zu fotografieren.
Dieses Problem stellt sich bei Nancy aus Montreal nicht. Mit blonden Haaren und eher heller Haut fotografiert sie sich wie Claudia. Damit habe ich nun doch Erfahrung.
Herb aus Seattle praesentiert hier den Vorschlag seiner Arbeitsgruppe.
Und Erkki aus Helsinki sieht interessiert, aber nicht ganz ueberzeugt aus.
