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Donnerstag, 2. Dezember 2010

Europas zweitkleinster Staat

Night Shots outside the Grand Casino

Was ist Monaco? Im Prinzip ein Spielkasino mit ein paar Hochhäsuern drum herum, und dem Prinzenpalast in dem die Eigentümer des Kasinos leben.

(Das Kasino, oder genauer gesagt seine Reflektion, ist hier in der Nachtaufnahme eines Rundspiegels im Kasinogarten zu sehen).

Einige von denen die mit mir im Prinzenreich waren sagen jetzt, Monaco sei der größte Abstellplatz der Welt für Luxusautos. Und auch das ist nicht verkehrt. Die Stadt wimmelt nur so von Lamborghinis, Ferraris, Bentleys, Rolls Royce, Lotus und Masseratis. Wer einfach nur “sehr reich” ist (im Gegensatz zu “überreich”) fährt auch schon mal in einem Porsche, oder einem 500er oder 600er Mercedes an.

Coastline of the Cote d'Azur

Solche Autos fallen dann schon beinahe auf – als “unterprivilegiert”. Wenn schon Daimler, dann doch lieber einen Maybach.

Night Shots outside the Grand Casino

Auffällig oft findet man Kombinationen von 60-70 Jahre alten Männern, und 20-30 Jahre alten Frauen, Marke “Fotomodell”. Ob das immer die Töchter sind?

Im Kasino selbst werde ich freundlich, aber bestimmt, zur Gardarobe geleitet. Etwas verwirrt bin ich dadurch zunächst schon – schliesslich laufe ich nur im Sweater durch die Stadt und trage nichts, was ich an der Gardarobe lassen möchte. Aber dann wird mir klar: “Bitte die Kamera abgeben”. Man möchte beim Spiel nicht fotografiert werden. Verständlich, denn bei einigen Black-Jack Tischen ist das Limit (der Mindesteinsatz) 5.000 Euro. Pro Spiel, versteht sich.

Nur schade ist das schon, dieses Gebäude hätte ich innen sehr gerne fotografiert: ausser in königlichen Palästen, und einigen wenigen Kirchen, habe ich noch nie eine so prunkvolle Innenarchitektur gesehen. Beim Kasino-Restaurant werfe ich einen Blick auf die Speisekarte: das billigste Essen ist ein Salat zur Vorspeise: EUR 34. Wie gut, daß ich nicht hungrig bin.

Mediterranean Sunrise Skylight at the Grimaldi Forum

Überhaupt habe ich im Prinzenreich sehr wenig Geld ausgegeben. Einmal ein Abendessen (nicht im Kasino), für EUR 28. Normalerweise bin ich nicht so zurückhaltend, aber in Monaco konnte ich mit den Preisen schlicht nicht mithalten.

An einem Tag brauchte ich neue Batterien für meinen Blitz. Ich ging davon aus, einer der vielen Läden im Hotel führt sicherlich Batterien. Fehlanzeige. So billige Sachen werden hier nicht verkauft. Allerdings hilft mir der Concierge, den ich um Rat frage, sofort weiter: er schenkt mir einfach einen Satz Batterien. Bei einem Listenpreis von EUR 900/Nacht geben sich die Gäste im Fairmonthotel offensichtlich nicht gerne mit Kleinkrams ab (zur Klarstellung: mir, als Redner,  wurde der Hotelaufenthalt bezahlt, und die Organisation die die Konferenz abhielt bezahlte nur einen Bruchteil des Listenpreises). Nur: teuer oder nicht, einen solchen Sonnenaufgang genießen zu können ist auch Gold wert.

Mediterranean Sunrise

Montag, 29. November 2010

Pfeilsache

Jim Steele (der Mann im Anzug, rechts auf dem Foto) ist ein professioneller Rede- und Motivationstrainer. Seine Spezialität ist es, Managern auf große Präsentationen vorzubereiten. In diesem Business ist er einer der gesuchtesten Trainer der Welt. Ich habe Jim bereits zweimal auf einer Konferenz erlebt, und bei einer weiteren Gelegenheit war er mein Trainer.

Snapping Arrow 

In Jim’s Business muss man sich immer was neues einfallen lassen, um die Zuschauer zu begeistern. Ich habe bereits erlebt, wie er Trainees beibrachte, Holzblöcke und Ziegelsteine mit einem Karate-Kick zu durchbrechen (ist eigentlich gar nicht so schwierig). Aber die Show, die Jim in Monaco bot, war nun doch eine Spezialität. Es ging darum, den Wert von Dynamik zu demonstrieren, und den Beteiligten klarzumachen, dass sie all die Kraft haben, die sie für ihren Job brauchen.

Also reiste Jim mit einem Köcher voll Sportpfeilen an – normale Wettkampfpfeile, wie sie bei jedem olympischen Bogenschützen-Turnier eingesetzt werden (mit Echtheitszertifikat). Ein Freiwilliger kam auf die Bühne, vor den 552 Delegierten des Kongresses in Monaco (leider wählte Jim mich diesmal nicht als Freiwilligen). Dem Freiwilligen, Uwe aus Deutschland, setzte Jim dann die Pfeilspitze auf die Kehle, und das Pfeilende bei sich aufs Brustbein. Nun gabs die Anweisung an Uwe: “Spring kraftvoll, dynamisch, auf mich zu”. Wenn Uwe es richtig macht, zerbricht er den Pfeil. Wenn er zu langsam läuft, bohrt sich ihm der Pfeil in die Kehle. Keine angenehme Idee. Mal sehen:

Snapping Arrow

Gut gemacht Uwe, der Pfeil zersplittert. Nicht auszudenken, wenn …

Snapping Arrow

Lektion gelernt, und den geborstenen Pfeil gabs dann als Souvenier.

Samstag, 6. November 2010

Entlang der Cote d’Azur

Hin und wieder kommt mir eine richtig angenehme Geschaeftsreise unter. Nicht mehr so haeufig wie frueher, aber es kommt vor. Dieses mal hats mich fuer 4 Tage an die Cote d’Azur verschlagen.

Flying along the Cote d'Azur

Malerisch ist die Kueste der franzoesischen Riviera im November genauso wie im Sommer. Aber gerade im Winter werden die letzten Meilen die das Flugzeug im Anflug auf den Flughafen Nizza ueber dem Mittelmeer entlang der Kueste hinwegfliegt erst richtig zum Genuss.

Flying along the Cote d'Azur

Nur vereinzelt sieht man dieser Tage noch Yachten, die sich aus den sicheren Haefen hinaus aufs Mittelmeer wagen. Winterruhe. Von Ruhe keine Spur, bin ich jetzt fuer vier Tage in Monaco zu einem Kongress. Zwei leerstehende Hotels haben die mehr als 500 Delegierten (und ihre Familien) bezogen. Im “Grimaldi Forum” finden die Sitzungen statt.

Nein, zum Segeln werde ich waehrend meines Aufenthaltes hier sicher nicht kommen. Statt dessen wird das Wochendende durch gearbeitet. Heute am Sonntag beginnt die Arbeit um 8:30. Allerdings vermisse ich auch das Segeln nicht gerade.

Flying along the Cote d'Azur

Samstag, 2. Oktober 2010

Wiedersehen in Seattle

Neil

Nun, die meisten dieser Damen und Herren kenne ich nun schon seit mehr als 12 Jahren. Einmal im Vierteljahr (im Schnitt) treffen wir uns irgendwo in der Welt, und tauschen neue Ansätze, Tips, Tricks, und ähnliche Erfahrungen unseres Jobs aus. Dieses Mal war Seattle der Ort des Meetings. Im November treffen wir uns dann alle in Monaco wieder (mal was exotisches in Europa). Und nächsten November, wenn alles läuft wie geplant,  werde ich dann wohl die Bande in Cincinnati beherbergen.

Interessant ist, wie trotz aller Änderungen, die Persönlichkeiten ziemlich konstant bleiben. Nach ein paar Jahren im Job kenne ich nun die Entscheidungsträger in diesem Feld in den wichtigsten Firmen weltweit recht gut. Einige dieser Kollegen sehe ich nun schon für die dritte Firma arbeiten (sowie zum Beispiel Neil aus New York City, auf dem Bild links, der als “Hobby” Broadway Shows finanziert).

ISF Dinner

Kollege Dan, hier rechts im Bild, ist (wie ich) seit 20 Jahren bei der gleichen Firma (in seinem Fall eines der größten Versicherungsunternehmen der USA).

Ob das was damit zu tun hat, dass wir beide im Mittleren Westen arbeiten (Dan kommt aus Chicago)? Die Menschen (und Firmen) dort gelten allgemein als etwas loyaler, langfristig planender, und weniger wankelmütig. Im Gegensatz zu den “Coasties” von der Ost- oder der Westküste. Banalitäten, sicherlich, aber nicht ganz ohne faktische Grundlage.

Dan ist bei seiner Firma  für Risikomanagement verantwortlich – ein Bereich, in dem ich viel von ihm gelernt habe. Und wer könnte zum Thema “Risiko” mehr zu sagen haben als eine Versicherung? Das ist schliesslich ihr Kerngeschäft.

ISF Dinner

Kollege Erik (auf diesem Bild links) kenne ich seit einem Meeting vor drei Jahren in Montreal. Er war seitdem schon bei mir in Cincinnati zu Besuch, und wir haben uns gemeinsam mit der Kamera auf einen Fotostreifzug durch Barcelona gemacht.

Seine Spezialisierung ist Sicherheit von Mobiltelefonen. Ein Bereich, der immer wichtiger wird. Wer weiss, wie lange man noch die großen, schweren Laptops haben wird, mit denen wir heutzutage den Grossteil unserer Textarbeit machen. Sicherlich nicht mehr ewig.

Und etwas konnte ich nicht lassen: an einer Parkgarage bot ein Sicherheitsspiegel eine Gelegenheit zum Selbstportrait. Nach einem langen Geschäftsabend lies ich mir diese Spielerei dann nicht entgehen.

Self portrait

Dienstag, 25. Mai 2010

Bilder einer Konferenz

Inzwischen hatte ich Zeit, die Bilder, die ich in New York geschossen habe aufzuarbeiten. Und wie immer am Wichtigsten sind mir die Portraits der Kollegen, mit denen ich hier jahraus jahrein zusammen arbeite.

Mit einigen davon bin ich schon seit mehr als 10 Jahren befreundet.

Bestes Beispiel: Mark. Partner bei einer Unternehmensberatung, der sich hier ueber die Bourbon Balls freut, die Kollegin Viki fuer das Meeting “gebacken” hat. Eine Spezialitaet aus Georgia, die auch in New York praechtig ankam.

 

 

Brandon, auf diesem Bild zu sehen, ist erst seit kurzem unser Administrator, aber er macht seine Sache sehr gut. Die Arrangements stimmen, die Plaene und Agendas gehen auf, fuer die Logistik ist gesorgt, und die Teilnehmer kommen wohl vorbereitet.

Ausserdem ist er Hobby-Fotograf, und das erlaubt das Fachsimpeln. Demnaechst reist er nach Machu Pichu – welche Kamera, welche Objektive und welche Tasche sollte man am besten auf eine Wanderung in die Anden mitnehmen? Genug Stoff, um sich ein Abendessen lang zu unterhalten.

 

Jean kommt aus New Jersey, sie konnte diesmal mit der S-Bahn anreisen. Ihr Sohn ist Captain des oertlichen High School Footballteams und wird demnaechst mit der High School fertig. Ein Football-Stipendium hilft viel beim Begleichen der College Kosten.

Wer weiss, wenn Chandler weiter so waechst, koennte er auch mal ein Footballer werden. Klar, dass ich mir von Jean die entsprechenden Tips holte.

Und schliesslich noch ein Bild von Linda, mit der ich seit vielen Jahren gut befreundet bin. Sie wohnt direkt in Manhattan, und war die einzige von uns, die vom Meeting nach Hause laufen konnte.

Ihre Firma nutzt viele der Planungs und Management Instrumente, die ich bei meiner Firma eingefuehrt habe. Wenigstens einmal im Monat “treffen” wir uns per Telefon um Erfahrungen und Tips auszutauschen. Und dann kontaktieren wir gemeinsam die Mitarbeiter der Organisation in London, um Verbesserungen in diesen Instrumenten anzuregen. Mir wurde gesagt, wir zwei gelten als die “Linda & Hubert Gang”. Auch nicht verkehrt.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Ein Freund wird Minister

Präsident Obama wird in ca. einer halben Stunde die Ernennung eines Ministers für Informationssicherheit in das US Kabinett bekannt geben. Den Posten bekommt ein Freund von mir: Howard Schmidt, derzeit Vorstandsvorsitzender des Information Security Forums (das Bild von Howard links habe ich 2006 in Washington geschossen).

Howard verbrachte 30 Jahre in verschiedenen Militär- und Regierungsjobs. Unter anderem beim FBI, und zuletzt als “Koordinator” für Informationssicherheit nach dem 11. September 2001 unter Präsident Bush. Diesen Posten behielt er allerdings nicht lange, und er wurde darin nie ersetzt. Er wird jetzt, sozusagen, sein eigener Nachfolger (unter einem neuen Präsidenten).

Ausserdem hatte er Vorstandsposten bei eBay, bei Oracle, und bei Microsoft inne, bevor er 2008 an die Spitze der ISF kam.

Samstag, 7. November 2009

Ein paar Konferenzbilder

Waehrend Ihr das lest, bin ich wahrscheinlich irgendwo zwischen Vancouver und Cincinnati in der Luft unterwegs. Ungefaehr 4000 KM sind zu fliegen, einmal muss ich in Salt Lake City umsteigen, das dauert dann zusammen schon fast 12 Stunden. Bis ich wieder selbt live bloggen kann, wollte ich Euch noch ein paar Bilder  von der ISF Konferenz zeigen, an der ich in Vancouver mitgewirkt habe.

Diese Bilder zeigen Shawn Henry vom amerikanischen FBI. Seine Beobachtung war es, dass Computer Attacken stets besser koordiniert sind, und oftmals von verbrecherischen Organisationen finanziert werden. Seine Befuerchtung: Terror Organisationen, vor allen Dingen islamistische Organisation, holen ihren Rueckstand an technischem Know-How sehr schnell auf. Computer Angriffe die von ihnen ausgehen werden stets gewandter und immer teurer. Das kann ich leider aus eigener Erfahrung bestaetigen.

Das hier ist unser Vorstandsvorsitzender Howard Schmidt. Ehemaliges Vorstandsmitglied bei Microsoft und eBay, und der erste Minister fuer Informations-Sicherheit der USA (von 2001 bis 2004). Howard fuehrt die ISF Organisation seit ca. einem Jahr. Vancouver ist der erste Kongress, den er organisiert hat. Ging nicht ganz so glatt wie manche frueheren Kongresse, war aber inhaltlich deutlich mehr ergiebig.

Das hier war ein Experten-Panel zu verschiedenen Themen rund um Informationssicherheit. Zu sehen sind Greg Garcia vom Heimatschutz-ministerium der USA; Bruce Schneier, einer der fuehrenden Kolumnisten und Blogger zum Thema; und Alexander Seger, Referent fuer Informationssicherheit beim Europarat (drei weitere Teilnehmer des Panels sind auf diesem Bild nicht zu sehen). Und schliesslich noch ein Blick ins Publikum (550 Teilnehmer hatte die Konferenz).

Zwei der Teilnehmer waren Live Blogger, die noch waehrend der Konferenzsitzungen die ersten Rezensionen und Berichte veroeffentlichten. Und drei (mich eingeschlossen), waren Live Fotografen die die Konferenz auf Flickr dokumentierten. Ein gutes Dutzend der Teilnehmer (mich eingeschlossen) haben die Sitzungen live auf Twitter und Facebook kommentiert. So schafft man Online-Praesenz fuer eine kleine Gruppe von Spezialisten, ueber die ganze Erde verstreut, die von keinen Massenmedium jemals erreichen koennte (oder auch nur erreichen wollte). Im Internetzeitalter gelten andere Regeln.

Donnerstag, 5. November 2009

Photogenes Vancouver (2)

Hier zur Abwechslung ein paar Nachtaufnahmen aus Vancouver. Das hier ist der Mondaufgang ueber dem zeltartigen Dach des Canada Center.

Und hier nochmal das Convention Center des Canada Place, naechtlich beleuchtet, zusammen mit der Stanley Park Bridge im Hintergrund. Das blau/weisse Licht in der rechten Bildmitte ist ein beleuchtetes Containerschiff, das in Richtung Vancouver Hafen unterwegs ist (und noch ca. 1 KM vor sich hat)

Mittwoch, 4. November 2009

Praesentation in Vancouver

Heute um 10:30 war mein grosser Auftritt. Das Thema: “Du kannst hier Karriere machen”. Es ging um ein Karriere-management Programm, das ich in meiner Firma mit-entwickelt habe.

Der Veranstalter hatte einen professionellen Fotografen angeheuert, der wohl in ein paar Wochen seine Bilder vorlegen wird. So machte man das frueher halt. Heutzutage geht das alles etwas schneller: ich habe waehrend des Kongresses (so lange ich nicht selbst am Rednerpult war …) fleissig fotografiert. Meist waren meine Bilder der Redner schon auf dem Internet, bevor die (45 minuetigen) Ansprachen zu Ende waren. Wer mehr ueber die Konferenz erfahren will, kann hier (auf Englisch) einen Bericht lesen.

Nun ja, ich wollte den Lesern des HA keine Bilder wochenlang vorenthalten. Deswegen drueckte ich einem Freund meine Kamera in die Hand, und bat ihn, nach meiner Rede ein paar “Pseudo-Redner-Bilder” zu schiessen. Nicht ideal, aber wenigstens etwas.

Die Rede ging sehr gut - “Karriere machen” ist anscheinend ein Thema, das ankommt. Wer haette das gedacht. Nach etwas anfaenglicher Ermunterung von mir war das Publikum aktiv dabei. Sie haben hintergefragt, ihre eigenen Konzepte und Ideen entwickelt, diskutiert und gelacht. Genaus sollte es sein.

Montag, 2. November 2009

Photogenes Vancouver

Bis Donnerstag morgen werde ich hier in der Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia zu tun haben. Direkt am Pazifik gelegen ist diese Stadt einfach schoen. Und mit einem Hotelzimmer, das Hafenblick bietet, kann ich diese Schoenheit auch richtig geniessen – jedenfalls dann, wenn ich Zeit dazu habe.

Sonntag morgen hatte ich diese Zeit: Samstag auf Sonntag Nacht wurden in Nordamerika die Uhren auf Winterzeit umgestellt. Und zusammen mit der anderen Zeitzone an der Pazifikkueste lag mein Zeitgefuehl auf einmal um 4 Stunden daneben. Kein Wunder, dass ich morgens um 4:30 einfach nicht mehr schlafen konnte. Nach einem Jog im Fitness Center bin ich dann gegen 6:00 Fotografieren gegangen. Dieses zeltartige Gebilde hier ist das Dach des Canada Centers, des Konferenzzentrums, in dem ich den meisten Teil der naechsten Woche verbringen werde. Die Berge im Norden sind Teile des Whistler Massivs – hier finden in weniger als 4 Monaten die Skirennen zur Winterolympiade 2010 statt.

Das hier ist das Containerterminal des Pazifikhafens Vancouver. Riesig. Kanada’s wichtigster Hafen. Und im Hintergrund beleuchtet die goldene Morgensonne den Nebel der aus den Bergtaelern aufsteigt.

Und schliesslich – das westliche Ende des Finanzdistrikts von Vancouver. Statusgemaess endet der Distrikt in einem Yachthafen (vermutlich nicht die billigsten Ankerplaetze der Welt).

Donnerstag, 24. September 2009

Meetings in Pennsylvania

Zwei Tage lang treffe ich mich mit Managern, die in den USA meinen Job bei anderen Firmen tun. Hier unterhalte ich mich mit Dan, von der Versicherung Statefarm.

Mein Freund Neil ist bei diesem Zirkus schon fast so lange dabei wie ich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Herb von Boeing hat fast immer den laengsten Anflug fuer unsere Meetings (einmal quer ueber den Riesenkontinent). Naja, immerhin stellt sein Arbeitgeber ja die Flugzeuge fuer die Reise her.

 

 

 

 

 

 

 

Sie sagte nichts davon, aber irgendwie denke ich, dass Jean aus New Jersey lieber nicht fotografiert werden wollte.

 

 

 

 

 

 

 

Und der Herr hier rechts ist unser Gastgeber, Alan, hier im Gespraech mit Dan Geer einem der Redner.

Sonntag, 17. Mai 2009

Zum Mittagessen Aufs Dach

Einen schönen Donnerstag Mittag in Montreal ausnutzend, hat uns das Hotel Place d’Armes kurzerhand zum Mittagessen aufs Dach eingeladen: 9 Stockwerke über der Stadt. Bei gutem Wetter baut das Place d’Armes dort oben ein paar Tische und Stühle auf, Platz genug für ca. 50 Gäste. Speisen werden über einen Frachtaufzug hochgebracht.

Und gut essen kann man in Montreal – man merkt den französischen Einfluss auf die lokale Küche. Diese Speise hier – Creme Brullee – hatte ich seit Belgien nicht mehr genossen. Eine ziemlich gehaltvolle Eiercreme wird dick mit Zucker bestreut. Der Zucker wird dann mit einem Schweißbrenner (kein Scherz) zu einer Karamelschicht geschmolzen. Wie gut, daß ein paar frische Beeren einen Eindruck von gesundem Essen geben.

Dementsprechend sonnig ist das Gemüt der Konferenzteilnehmer. Wie hier bei Estherlita, die bei einer Reifenfirma in Toronto für die Sicherheit verantwortlich ist.

Die meisten trugen zum Mittagessen eine Sonnenbrille. An diesem Tag sparte einem das viel Augenkneifen.

 

Das hier ist Erik. Er arbeitet bei einer Unternehmensberatung in Montreal, und führt für mich ein Projekt in meiner Firma an.

Wie man an diesen Bildern (und den anderen im Blog) sehen kann: der Geschäftsanzug hat als Geschäfts-Anzug im 21. Jahrhundert ausgedient.

Oder, wie vor kurzem ein Freund meinte: Anzüge tragen heute nur noch Politiker und Bestattungsunternehmer.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Konferenz mit Kamera

Beim heutigen Treffen der nordamerikanischen ISF Gruppe in Montreal habe ich mich ein bischen mit der Kamera ausgetobt. Einige der Bilder koennen sich sehen lassen.

Loren hier ist Chef einer Sicherheits Beratungsfirma in Montreal. Unter anderem mit meiner Firma im Geschaeft.

 

 

 

 

 

 

 

Mindy, sie arbeitet fuer eine Bank in Toronto und Mark, ein Wirtschaftspruefer aus New York sind gute Freunde von mir. Mit beiden arbeite ich seit fast 12 Jahren zusammen.

 

Simone aus New York kenne ich noch nicht ganz so lange. Mit ihrer dunklen Haut ist sie nicht einfach zu fotografieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Problem stellt sich bei Nancy aus Montreal nicht. Mit blonden Haaren und eher heller Haut fotografiert sie sich wie Claudia. Damit habe ich nun doch Erfahrung.

Donnerstag, 26. März 2009

Meetings in Heathrow

Fast zwei ganze Tage lang bin ich in London, und schnuppere kein bischen Aussenluft. Nach einem Zwischenstop in New York, kam ich mit dem Delta Flug 1 in London Heathrow an. Zum Hilton Hotel gibt es einen ueberdachten Fussweg. Die Meetings und saemtliche Mahlzeiten, finden im Hotel statt. Und am Mittwoch geht es von Heathrow aus nach Frankfurt weiter.

Hier diskutieren Kim, unser Aufsichtsratsvorsitzender, und Howard, unser neuer Vorstandsvorsitzender, gerade die Geschaeftslage.

Herb aus Seattle praesentiert hier den Vorschlag seiner Arbeitsgruppe.

 

 

 

 

 

Und Erkki aus Helsinki sieht interessiert, aber nicht ganz ueberzeugt aus.