Um das Ende des (Fiskal)jahres zu feiern, trafen wir uns mit Daddy's Kollegin Laura im Hofbräuhaus in Newport. Sie hatte sich Kartoffelpfannkuchen zum Mittagessen gewünscht. Und Faye wollte unbedingt mal Mac Cheese Marke Hofbräuhaus probieren (war übrigens kein großer Erfolg). Mama probierte das "Dunkel" - und das war ein Erfolg.
Samstag, 30. Juni 2007
"In Newport steht ein Hofbräuhaus - eins, zwei ..."
Um das Ende des (Fiskal)jahres zu feiern, trafen wir uns mit Daddy's Kollegin Laura im Hofbräuhaus in Newport. Sie hatte sich Kartoffelpfannkuchen zum Mittagessen gewünscht. Und Faye wollte unbedingt mal Mac Cheese Marke Hofbräuhaus probieren (war übrigens kein großer Erfolg). Mama probierte das "Dunkel" - und das war ein Erfolg.
Freitag, 29. Juni 2007
Fayes Vokabular #2
Nach dem bahnbrechenden Erfolg des ersten Teiles unserer grossen Fayenglisch Serie, kommt hier die zweite Vokabelliste zum auswendiglernen.
| Fayenglisch (Lautsprache) | Englisch | Deutsch | Erklärung |
| No!!! | No!!! | Nein!!! | Nein, nein und nochmals nein! |
| Yes | Yes | Ja | Theoretisch kann sie beide Woerter, aber das No kommt viel haeufiger |
| Ja | Yes | Ja | siehe oben |
| dai | Yes | Ja | Keine Ahnung, wie sie darauf kommt. |
| maaaaauuu | meow | miau | eine Katze |
| ischschschschsch | fish | Fisch | Sie besucht gerne das Aquarium in Newport |
| nana | banana | Banane | Eines ihrer Lieblingsleckerbissen |
| Eig | Bike | Fahrrad | ... oder ach Motorrad. Alles, was zwei Räder hat |
| Baaaiiiii | bye | Tschuess | kann aber auch "Hallo" bedeuten, oder "spiel mit mir" |
| Fäiiii | Faye | Faye | Passiert noch nicht oft, aber sie kann tatsächlich ihren Namen nachsprechen |
Wie bereits im ersten Teil gesagt: insgesamt hat Faye im Moment gut 30 Woerter - und jeden Tag werden es mehr. Ihr solltet Euch also mit dem Lernen ranhalten. Wenn wir Euch besuchen, gibt es dann einen Test der benotet wird!
Viel Spass beim Lernen!
Plattencrash - habt ihr eine Sicherungskopie Eurer Daten?
Glück im Unglück: weil das unsere größte Platte war, speicherten wir darauf etwas, das viel Platz braucht: aufgezeichnete Fernsehprogramme. Die zu verlieren ist zwar lästig, aber nicht besonders tragisch.
Dennoch: bei der Gelegenheit fiel mir siedend heiß ein, daß ich von meinem Server keinen brauchbaren Backup (Sicherungskopie) habe. Wenn statt der "Fernsehplatte" die Platte mit unseren Dokumenten oder unserer Musik draufgegangen wäre, häte das mehr weh getan.
Daher ein Service an all Euch Computer Nutzer: denkt daran: Festplatten sind sehr zuverlässig, aber sie halten nicht ewig. Und wenn sie kaputt gehen, passiert das oft plötzlich. Habt Ihr eine Sicherungskopie der Daten die Euch wichtig sind?
Wenn nein, dann investiert besser JETZT in eine Sicherungslösung, als daß Ihr Euch morgen die Haare ausreißt weil eine Platte kaputt ging. Für weniger als 90 Euro bekommt Ihr heute eine zuverlässige externe Platte (zum Beispiel hier). Diese Platten kommen alle mit Software, die die Datensicherung einfach macht. Und das gute Gewissen gibts gratis dazu.
Donnerstag, 28. Juni 2007
Cuddle Gram - Telegramm aus dem Kindergarten
Wie schon mal berichtet, ist Faye im Kindergarten in der Altersgruppe der "Cuddle Bugs" (Schmusekäfer). Seit neuestem bekommen wir jetzt täglich ein "Cuddle Gram" vom Kindergarten - eine kurze Nachricht, wie Fayes Tag verlief.
So wissen wir zum Beispiel aus dem Cuddle Gram vom 27., daß Faye an diesem Tag Käse, Brot und Mais gegessen hat, eine nasse Windel hatte und "happy" war. Happy war sie auch am 25. Aber dort gab es Graham Cracker, Banane, Pizza, Kartoffelbrei und Obstcocktail zu essen. Und die Kindergärtner brauchen neue Windeln.Mittwoch, 27. Juni 2007
Nachtrag zum Rezept ...
Die "Tasse" ist hierzulande tatsaechlich eine geeichte Masseinheit. Die Masstasse hat ungefaehr einen Viertel Liter (225 ml um genau zu sein). Der Essloeffel ist auf ca. 15 ml geeicht, entspricht also einem recht grossen Suppenloeffel.
5 Essloeffel Butter entsprechen ungefaehr 70 Gramm.
Mac Cheese - wie geht das genau?
Macaroni and Cheese
Zutaten:
- 5 Tassen gekochter Macaroni (ca. 4 Tassen ungekochte Nudeln)
- 5 Esslöffel Butter
- 2 Eier
- 1/2 Teelöffel Salz
- 1/2 Teelöffel Pfeffer
- 3 Tassen Milch
- 2 Tassen geriebener Mozarella Käse
- 4 Tassen geriebener Cheddar Käse
Mac Cheese
Die beste Bestätigung für jeden Koch ist ein begeisterter Esser vor einem leergeputzten Teller. Und wenn der Esser dann auch noch so wählerisch ist, wie unsere kleine Faye, dann gilt das Kompliment umso mehr.Maccaroni-Cheese, oder kurz "mac cheese", hat sich inzwischen klar als Fayes Lieblingsessen heraus kristallisiert. Was hierzulande als "Maccaroni" gilt sind kleine, ca. 5 cm kurze Nudelröhrchen aus Hartweizen Gries. Entweder gerade, oder (als "Ellbow Maccaroni") gewinkelt.
Die Nudeln werden relativ weich gekocht; das Kochwasser wird abgegossen; die Nudeln werden aber NICHT abgeschreckt, sondern wieder in den noch heißen Topf auf die (abgeschaltete) Herdplatte zurückgeschüttet. Mit der Resthitze der Herdplatte fabriziert der Koch dann aus Milch, Butter und Cheddar Käse eine sehr cremige Käsesauce.
Mac-Cheese ist ein absolutes Standardessen amerikanischer Kinder, und hat nichts mit der Restaurantkette McDonald's zu tun. Das wichtigste: Daddy's Variante von Mac Cheese kommt beim Töchterchen bestens an!
Dienstag, 26. Juni 2007
Iowa Bilderserie
Auf Flickr habe ich meine Bilderserie von Iowa fertiggestellt. Die sieben Bilder aus den beiden Blogposts sind dabei, aber auch noch acht andere. Schaut doch mal rein und kommentiert die Bilder ... hier ist der Link (oder klickt einfach auf das Foto rechts): http://www.flickr.com/photos/maunzy/sets/72157600425091205/... und nicht vergessen, Flickr gibt es jetzt auch auf Deutsch ...
Kommunikation mit Gänsen
Eines von Fayes ersten Tierworten war "Ack" (für das englische "Duck" - Ente). Irgendwie war eine Zeit lang alles was schwimmt für sie eine "Ack" und total interessant.
Jetzt hat Daddy ihr im Zoo von Louisville eine Gänsefamilie vorgestellt. Faye musste unbedingt so weit wie möglich an den Gänseteich ranlaufen, und dann versuchen, sich mit dem Federvieh zu unterhalten. Auf ein herzliches "Dadadadadadada!" hat der Gänserich sogar mit Schnattern geantwortet. Und wenn einer der Vögel wegschwamm, reagierte Faye mit einem herzhaften "Bye bye!" Winken.
Irgendwie frage ich mich: Kommunikation mit Gänsen? So hat Konrad Lorenz auch mal angefangen. Und der hat es immerhin bis zum Nobelpreis gebracht.
Montag, 25. Juni 2007
Deutsche Wurzeln in Iowa

Amana wurde 1840 von deutschen Einwanderern gegründet. Eine der ersten Farmen hieß "Die Heimat", und sie ist heute noch im Betrieb. Fällt Euch auf, daß alle Häuser die ich hier abgelichtet habe aus Backsteinen gebaut sind? Dieses Baumaterial ist hierzulande absolut unüblich (Häuser baut man hier aus Holz). Und auch die Architektur ist vielfach typisch "deutscher Bauernhof".
Zwar ist das nächste Foto durch eine Astgabel fotografiert, es zeigt aber dennoch die Dorfschule, nicht die Baumschule:

Im Gasthaus "Oxe Yoke" (Ochsenjoch) bediente mich ein 20 Jähriger namens Jakob Leichsenring, und die Speisekarte enthielt Haxen, Schnitzel, Sauerbraten, Hendl und Strudel. Größtes Gebäude am Ort ist die lokale Brauerei.

Die erste Einwanderergruppe kaufte 1840 ein Gelände von ca. 10.500 Hektar, und gründete nacheinander sechs Dörfer (zusammengefasst heißt die Region heute "Amana Colonies"). Jedes der Dörfchen ist so klein, daß man es problemlos zu Fuß erschließen kann (im weiträumigen Iowa eine absolute Seltenheit). Daran ist zu erkennen, daß diese Siedlung von einer Gruppe gebaut wurde, von der jeder wußte, daß sie auf die anderen angewießen waren.
Die Straßenlaternen (im Mittleren Westen kaum genutzt) sind noch die original Gaslaternen (allerdings werden sie heute von einer Glühbirne beleuchtet).
Sonntag, 24. Juni 2007
Barbecue im Zoo
Im Zoo von Louisville, um genau zu sein. Dorthin lädt jedes Jahr die Agentur "Adoption Bridges of Kentucky" (oder "ABOK") zum BBQ + Fundraiser ein (d.h. es wird Geld gesammelt). Wir freuen uns immer darüber die Sozialarbeiterinnen, Manager und Rechtsanwälte wieder zu treffen, die uns zum "Familienstatus" verholfen haben. Und wir treffen auch regelmäßig andere Paare, mit denen wir zusammen damals durch Orientierungsseminare und Trainings gingen.
Da ABOK im Zoo ein gern gesehener Gast ist, kommen jedes mal einige Tierpfleger mit ein paar Zootieren zum streicheln vorbei. Dieses mal war es Doris mit einem "Bearded Dragon" (einem Bartdrachen) und Liz mit einer Nordamerikanischen Boa. Ich hätte mir etwas kuscheligeres gewünscht, und Faye wäre sicherlich ein Kätzchen am liebsten gewesen. Aber was solls. Letztlich ist das ja ein Familientreffen der großen ABOK Familie.Wie in den USA üblich, wird bei solchen Gelegenheiten stets auch "Business" besprochen. Daher habe ich hier gleich mit Debbie (die mit mir zusammen die Finanzen von ABOK beaufsichtigt) ein paar Termine ausgemacht (Debbies Tochter Meagan ist oben auf dem Bild mit dem blauen Kleid zu sehen). Auf dem ersten Bild ist Carolyn, die Chefin der Firma, zu sehen.
Samstag, 23. Juni 2007
Unterwegs in Iowa
Zum zweiten mal innerhalb von drei Monaten bin ich Donnerstag und Freitag in Iowa unterwegs gewesen. Genauergesagt in Cedar Rapids, und in Iowa City (im Südwesten dieses riesigen Bundesstaates). Seit der Acquisition von Gillette haben wir dort zwei Werke (in einer Stadt so gross wie Aschaffenburg).Wer Iowa gesehen hat, der weiss sofort warum diese Region die "Great Plains" (Grosse Ebene" heisst: alles ist flach, gross, und sehr weiträumig. Der Name "Iowa" kommt aus der Sprache der indianischen Ureinwohner und bedeutet "schönes Land". "Weites Land" wäre wenigstens geauso zutreffend.
Der Raum ist so gross, dass das Entfernungsempfinden der Menschen sich der Weiträumigkeit angepasst hat: ein Kollege empfiehlt mir zum Fotografieren nach Amana zu fahren, "nur einen Steinwurf entfernt". Nun, das stimmt, wenn er einen Stein 25 Meilen (40 Kilometer) weit werfen kann. 40 Kilometer - ist doch keine Entfernung bei uns in Iowa.

Da fährt man dann durch endloses Farmgebiet. Hin und wieder erinnert einen eine zerfallende Scheune, oder ein Basketballkorb am Strassenrand daran, dass dieses Land sehr wohl besiedelt ist. Iowa steht fuer Landwirtschaft im grossen, im ganz grossen Stil. Die Fläche ist da, der Boden ist ausgesprochen fruchtbar, das Klima mild, es gibt keine Berge oder Hügel die das Arbeiten mit Grossmaschinen erschweren würden. Dementsprechend dominieren Ackerbau und Viehzucht die Wirtschaft des Bundesstaates.
Bei dieser Farm habe ich sage und schreibe 12 der ganz grossen Silos gezählt (schaut Euch den Traktor unten links zum Vergleich an), und dazu nochmal 8 kleinere Silos (die auf diesem Bild gar nicht zu sehen sind).
Freitag, 22. Juni 2007
Maunzy's neuer Blog

Wenn ich jetzt nur die Adresse ihres Blogs wuesste. Vielleicht www.miauuuu.com?
Donnerstag, 21. Juni 2007
Ein Dickkopf?
Mit 18 Monaten musste Faye wieder zum Kinderarzt um die nächste Batterie an Impfungen zu bekommen (unter anderem gegen Hepathitis A). Die Krankenschwester durfte Faye messen, wiegen und abtasten. In der Körperlänge ist Faye 95% ihrer Altersgrupper voran, im Gewicht 75%. Dr. Stowers sagt daher, daß sie wahrscheinlich groß und schlank wird.Dann passt sie ja haargenau in unsere Familie rein.
Auch im Kopfumfang ist sie 95% vorraus. Das entspricht durchaus unserer Erfahrung ...
Dr. Stowers (der Kinderarzt) machte dann die eigentliche Untersuchung. Man beachte sein in einem Dinosaurier verstecktes Stethoskop. Dr. Stowers praktiziert übrigens einen besonderen Trick: während er mit den Kindern redet, shakert, spielt und sie untersucht, überlässt er es seiner Krankenschwester die Piekser zu machen (Spritzen zu geben). Faye lacht daher immer wenn sie Dr. Stowers sieht. Wenn sie eine Krankenschwester sichtet, wird sie dagegen sehr vorsichtig.
Mittwoch, 20. Juni 2007
Wet Wednesday - Nasser Mittwoch
Ob die Eltern da auch mitspielen dürfen???
Abstraktes aus San Francisco
Auf Flickr gefällt mir derzeit der Photograph "Aqui-Ali" aus San Francisco sehr gut. Er hat eine klare Tendenz zur Abstraktion und überrascht immer wieder mit neuen Blickwinkeln, und noch nie gesehenen Perpektiven auf diese wunderschöne Stadt. Ich habe von ihm noch nie ein Bild der Golden Gate Bridge gesehen, aber ich bin mir sicher, er würde auch diesem Wahrzeichen einen ganz neuen Aspekt abgewinnen.
Oftmals ist es am schwierigsten eine Stadt zu fotografieren, die so voll mit offensichtichen Fotomotiven ist, daß jeder enstzunehmende Fotograf sich dort schon ausgetobt hat. Wie soll man in der Situation noch etwas originelles entdecken? Acqui-Ali schafft das immer wieder.
Ob Gebäude, Autos, Menschenschlangen, Farb- und Lichtspiele, Blumenbeete oder Küstenlinien - irgendeine abstrakte Figur findet er immer.
Ihr könnt seine Bilder unter diesem Link finden.
Dienstag, 19. Juni 2007
Wasser marsch!
Wenn es, wie am Samstag, 36ºC im Schatten heiß ist, und weit und breit kein Schatten zu sehen ist, dann heißt es - kreativ Kühlung suchen. Klar, daß unser Nachbar Charlie seinen Enkelsöhnen gerne mit einem Krug Eiswasser aushilft. Der metereologische Sommer hat noch nicht einmal begonnen, und hier in den Südstaaten ist es schon brütend heiß.
Der Rasensprenkler läuft 2-3 Stunden am Tag um das Gras am Leben zu erhalten - und um Zach (einem von Charlie's Enkeln) eine Abkühlung zu bieten. In den Innenstädten werden bei solchen Temperaturen gerne die Feuerhydranten geöffnet. Hier auf dem Land helfen wir uns eben mit den Sprinklern aus. Und Zach meint, es geht auch so.
Immer hilfsbereit verschafft er dann auch seinem Cousin Evan eine kühle Außendusche. Die beiden bespritzen sich dann fast eine Stunde lang und tollen auf unserem Rasen herum.
Faye amüsiert sich über dieses verrückte Treiben königlich. Auf dem Arm von Charlie, und in guter Gesellschaft, vergeht so ein heißer Sommertag gleich nochmal so schnell.
Montag, 18. Juni 2007
Leckerei zum Vatertag
Die spezielle Macke der Cold Stone Creamery: man sucht sich eine Eiscremekreation aus (ich wählte Apfelkuchen, Claudia "Schokoladenwidmung"). Jede Mischung wird auf der Stelle aus Eiskrem zubereitet, dem mehrere Zutaten beigemischt werden. Claudias Schokoladenwidmung bestand aus Schokoladeneiscreme, Schokosoße, Schokoladenraspeln und Schokoladenchips (ach ja, sie liebt Schokolade). Für meinen Apfelkuchen wurden einer großen Kugel Vanilleeis Graham Kekse, marinierte Apfelstücke, brauner Zucker, Sirup und Zimt beigemischt.
Der Angestellte der Creamery wirft eine Eiscremekugel auf den "kalten Stein" (daher der Name Cold Stone). Indem er sie mit zwei schweren Spateln bearbeitet schlägt er die Eiscreme richtig kremig, und fügt die Zutaten der Reihe nach bei. Danach kommt alles in eine frischgebackene Waffeltüte (die noch warm vom Backofen ist). Das schmeckt nicht nur ausgezeichnet (die definitiv kremigste Eiscreme die Ihr jemals hattet), es läuft einem schon bei der Zubereitung das Wasser im Mund zusammen.
Ach ja - eine der Kreationen war "deutscher Schokoladenkuchen". Schaut Euch doch mal an, wie die "German Chocolate Cake" sprachlich aufbereitet haben (für diejenigen, die's nicht wissen: das Englische kennt die Buchstaben "ö" und "ä" gar nicht).
Sonntag, 17. Juni 2007
Besuch von Mike
Am Donnerstag gab es den monatlichen Besuch von Mike, dem Kinder-Krankenpfleger des St. Elisabeth Hospitals in Florence. Faye amüsiert sich immer bestens mit Mike: als vierfacher Vater und mit langer Erfahrung als Kinderpfleger kennt Mike alle Tricks.Diesmal haben wir im zum Thema Ernährung Löcher in den Bauch gefragt. Wir sind besorgt, daß Faye nicht genug Protein (Eiweiß) zu sich nimmt, da sie kaum irgendwelches Fleisch isst. Mike: kein Grund zur Besorgnis. Sie braucht nur etwa 60 Gramm Protein am Tag, und die holt sie sich aus Milch, Käse und Getreide.
Und seine Wiegung und Messung zeigt: Faye ist weiterhin auf der 95% Kurve für Körpergröße, und 75% für Gewicht. Sie entwickelt sich also prächtig. Emma dagegen (die Faye immer wiegt wenn Mike uns besucht) hat seit letzten Monat kein Gramm zugenommen. Müssen wir uns jetzt um sie Sorgen machen?
Samstag, 16. Juni 2007
Vorschlag #27: Schokoladenpudding
Vorschlag #26: Quilten
Freitag, 15. Juni 2007
Kein einziger Kommentar?
Donnerstag, 14. Juni 2007
Was ein Mädchen wissen/können muss
- Einen Autoreifen wechseln
- Die Ettikette des sich vorstellens
- Ein stabiles Baumhaus bauen
- Sicher in der U-Bahn fahren
- Einen Betonblock mit dem Kopf durchhauen (wau!)
- Ein paar grundlegende Sätze Spanisch sprechen
- Ein Auto mit Gangschaltung fahren
- In hochhackigen Schuhen elegant auszusehen
- Während einer Pressekonferenz nicht den Überblick zu verlieren
- Die Grundbegriffe von Pool Billiard, Darts und Poker
- Im Garten ein Loch ausheben
- Mit dem Skateboard einen Sprung machen
- Das Sonnensystem
- Die Grundsätze des Nähens
- Die US Staaten und die kanadischen Provinzen, zusammen mit ihren Hauptstädten
- Das Morsealphabet
- Wie man erkennt, ob ein Junge an einem interessiert ist, und wie man damit umgeht
- Die Regeln von Fussball
- Einen Kuchen backen
- Pferde
- Sich gegen Bullies beiderlei Geschlechts zu verteidigen
- Erste Hilfe
- Die grundsätzliche Ettikette von Texten und Chatten
- Die 20 klassischen Bücher der Mädchenliteratur
- Wie man ein Rätsel löst
Mittwoch, 13. Juni 2007
Flickr jetzt auf Deutsch!

Wenn Ihr Euch in Flickr anmeldet, erscheint wahrscheinlich ein Bild ziemlich aehnlich zu diesem. Achtet auf den (mislungenen) roten Pfeil und klickt auf das Wort "Deutsch". Und in einem Moment baut sich die Site folgendermassen um:

Nun denn - ist doch viel lesbarer, oder?
Dienstag, 12. Juni 2007
... Und keine ordentliche Kamera dabei
Schoen waers ...
Fuer mich sind die zwei Tage in Boston komplett ausgeplant: die ersten Meetings beginnen morgens um 7:30, der erste Tag endet mit einem Geschaeftsessen, und der zweite mit dem Rueckflug. Alles ist so ausgeplant, dass ich noch nicht einmal eine Kamera mitgebracht habe (sehr ungewoehnlich fuer mich).
Ein ander mal, vielleicht.
Montag, 11. Juni 2007
Gelungene Premiere

Die Farbverteilung ist klar, die Linien sind deutlich, Belichtung und Schaerfentiefe sind ausgezeichnet. Das Motiv muss noch etwas beser herausgearbeitet werden und der Bildrahmen ist nicht ganz gerade.
Dennoch - ein ausgezeichneter Start in eine Photographenkarriere den Faye hier mit ihrem ersten Photo unternommen hat, denkt Ihr nicht?
Samstag, 9. Juni 2007
Was schlängelt denn da?
Davy ist ein Enkel unserer Nachbarn Charlie und Diane. Eine seiner Macken: er liebt Reptilien. Ungefähr so, wie wir Kätzchen lieben. Jedem das seine.Heute allerdings kam er voll auf seine Kosten: in der Feuerstelle die wir zum Abbrennen unseres Altholzes nutzen fand er dieses kleine Schlangenbaby. Natürlich wussten wir, daß es in unserer Gegend Schlangen gibt. Nur gesehen hatten wir noch keine. Und eigentlich war uns das auch ganz recht.
Was Davy gefunden hat ist eine noch sehr junge Kornnatter (der Link führt Euch zu einem lesenswerten Artikel über diese Schlangenart). Falls Ihr Euch wundert, warum der Junge so unbedenklich mit der Schlange spielt: Kornnattern sind ungiftig, und werden zudem noch gerne als Haustiere gehalten.
Da ist mir Maunzy doch lieber.
Freitag, 8. Juni 2007
Spaß in gelb
Richtig "feiern" tun wir einen solchen "Halbgeburtstag" zwar nicht (ganz so verrückt sind wir nun doch nicht), aber eine tolle Gelegenheit zu einem Fotoshoot gibt ein solcher Tag immer ab (mehr Bilder auf Flickr): man soll die Bilder schießen, wie sie kommen.
Donnerstag, 7. Juni 2007
Der zweite Tag, das erste Kunstwerk
Heute war der zweite Kindergartentag für Faye. Mama erzählt, daß Faye zuerst ihre Hand nicht loslassen wollte, als sie sie am Morgen zum Kindergarten brachte. Erst, als die Kindergartenklasse zum Spielen in den Garten rannte, lief Faye interessiert mit raus.Ganz geheuer ist ihr diese Veranstaltung offensichtlich noch nicht, aber Panik hat sie nun keine mehr. Schon mal ein Fortschritt.
Als wir sie abholen kamen, spielte Faye begeistert mit ihrer Lehrerin, Miss Kayla, auf der Schaukel. Faye war deutlich erfreut, uns zu sehen. Sobald Daddy sie im Arm hatte, begann Faye zu erzählen.
Und im Kindergarten gab es dann noch eine Überraschung für uns: die ersten drei Kunstwerke, die Faye fabriziert hat (Ihr erinnert Euch: "Art" stand auf dem Stundenplan):
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Die Lehrerin hätte sicher nichts besseres für Faye wählen können, als Kätzchen zu malen. Wir vermuten, daß Faye eine Art Stempel mit Farbe einschmieren musste, um die Katzenformen zu malen. Wie dem auch sei, Maunzy hat diese Huldigung wohlwollend zur Kentniss genommen.
Mittwoch, 6. Juni 2007
Probleme, die Ihr gerne hättet
Gestern musste ich mehr als $20 ausgeben, um meinen Prius aufzutanken. Was mich schockte war der Benzinpreis von $3,199 pro Gallone. Noch vor kurzem bezahlten wir rund $2,20/Gallone.
Dann lese ich heute den Artikel "Rekordpreise an den Zapfsäulen" in der FAZ. Demanch ist der Durchschnittspreis in Deutschland € 1,34. Mein Preis gestern: €0,612/Liter. So gesehen, haben wirs doch nicht so schlecht.
Ach ja - der Prius verbraucht deutlich weniger als 5 Liter/100KM (und ca. 3 Liter/100KM im Stadtverkehr). Sollte man sich in Europa gut überlegen ...
Gärtnerinnen bei der Arbeit
Phlox, Vinca Minor, und Anne Greenaway Nettle planzen sie -und haben offensichtlich Spaß dabei. Mammi und Faye zusammen graben die Löcher für die Blumen aus, setzen die Topfplanzen ein, giessen sie an, und bedecken die Wurzeln mit einer schützenden Mulchschicht.
Unsere kleine Gärtnerin hilft eifrig mit ihrem eigenen Schäufelchen mit. Die leeren Pflanzentöpfe entsorgen? Klar, das macht Spaß. Und den Blumen beim Wachsen zuzusehen ... daß wird sie erst noch richtig erleben.
Dienstag, 5. Juni 2007
Der erste Unterricht
So richtig Schule ist es noch nicht. Aber im Schulhaus findet es statt, Faye hat eine Lehrerin (Miss Kayla), ein Klassenzimmer, und einen Stundenplan: seit Montag besucht Faye nun dreimal in der Woche für jeweils einen halben Tag das Little Red Schoolhouse in Hebron.
Hier nennt sich diese Einrichtung "Nursery School" - im Deutschen würde man das wohl "Kinderkrippe" nennen. Den Begriff "Kindergarten" gibt es hier übrigens auch, aber der gilt für Kinder im unmittelbaren Vorschuljahr (normalerweise Fünfjährige). Davor, etwa ab Alter Drei oder Vier, geht man in die "Pre-School" (Vorschule - die Begriffe haben in beiden Sprachen nicht immer dieselbe Bedeutung).Faye jedenfalls war anfangs etwas in Panik als Mammi und Daddy Anstalten machten, sie alleine zu lassen. Aber Miss Kayla meinte nach den laaaaaaaangen drei Stunden, daß Faye einen Heidenspaß hatte und bestens mit den anderen Kindern spielte.
In diesem Alter ist die "Stunde" übrigens 15 Minuten lang, wie Ihr an diesem Stundenplan erkennen könnt. Das entspricht ungefähr der Aufmerksamkeitsspanne die wir selbst bei Faye beobachten. Längere Zeit konzentriert sie sich noch nicht auf irgendwas. Mit Hilfe von Leo könnt Ihr übrigens die Fächer des Stundenplans einfach übersetzen. Schreibt einen Kommentar, wenn es Fragen gibt.









