Unsere Freundin Saïda aus Lockeren in Flandern hat uns vor kurzem besucht. Seit mehr als vier Jahren hatten wir Saïda nun nicht mehr gesehen. Sie staunte nicht schlecht, wie groß Faye in dieser Zeit geworden ist – und Chandler hattte sie noch gar nicht gesehen.
Gastfreundlich wie wir nun einmal sind, teilten wir natürlich gleich unsere Schlitten mit Saïda und gingen gemeinsam zu Perfect Zorn – dem Schlittenhang in unserer Nachbarschaft.
Faye zeigte dem Gast aus Belgien natürlich gleich, wie man mit diesen Krazy Disks den Hang hinunterrast. Saïda war darauf vorbereitet, und hatte die richtige Kleidung mitgebracht. Offensichtlich hat sich die Information von den Winterfreaks aus Kentucky mittlerweile rumgesprochen. Und wie das bei Perfect Zorn so ist: kaum waren wir da, war der Hang voller Kinder.



Nachdem Johanna nur einen Steinwurf von uns entfernt wohnt, tauchten wir zu viert bei der “Hawaii Party” auf. Faye war zünftig mit Strohröckcken und Girlanden geschmückt: Girlanden im Haar, Girlanden um den Hals, und Girlanden um die Arme. Kurz, Girlanden überall dort, wo sie noch welche unterbrachte.

Kein Problem für Faye, bei der das Flugzeug ca. 3 mal so weit fliegt.

Weniger vertraut ist Euch dagegen wohl dieses Model: Faye’s beste Freundin Johanna. Und die macht im Dornröschen-Kostüm auch keine schlechte Figur.
Und das ist Gideon – der Bruder von Fayes Busenfreundin Johanna. Ein begeisterter, und ich finde recht talentierter, Fussball-Spieler. Unser Nachbar Jerry trainiert neben-beruflich einige Fussball Mannschaften, und er hat sich Gideons als Mentor angenommen. 
“Choo -choo”, “Bummelzug”, so nennen Faye und Johanna diese Methode miteinander verhackt die Rutsche runterzu rutschen.
Hier vergnügt sich Johanna mit Faye auf einer Wille. Gegen die Hitze des warmen Südstaaten-Frühlings schleckt sie ein Wassereis.
Faye liebt das Schaukeln. Und im warmen Frühlingswetter von Nord-Kentucky macht das Spielen draussen auch richtig Spaß. 
Vor ein paar Tagen die Post ein Glasröhrchen mit ca. 10-15 Käferlarven. Im Röhrchen, das Faye es auf diesem Bild hält, kann man gut die Löschpapier-artigen Streifen erkennen (mit Nährstoffen getränkt), an denen sich die Larven angeklammert haben. Die Larven selbst sind nur winzige schwarze Punkte. Faye hat die Jungtierchen dann gleich in ihrem Habitat ausgesetzt. Ein paar Tropfen Wasser mussten wir hinzufügen, um das (trockene) Käferfutter aufzuweichen. Und dann gings los.
Nach nur drei Tagen konnten wir die Larven krabbeln sehen, und nach ca. 8 Tagen begannen sich die ersten Käferchen zu entwickeln. Jeden Morgen wenn sie aufwacht rennt Faye die Treppe von ihrem Schlafzimmer hinunter in die Küche, um nach ihren Käferchen zu sehen. In das Dach des Habitats ist ein Vergrößerungsglas eingebaut – so kann man die anfangs winzigen Käferchen gut erkennen.
Was gibt es im Frühjahr schöneres zu tun, als Seifenblasen zu produzieren? Das finden jedenfalls Faye, und ihre Freundin Johanna. Wenigstens einmal täglich kommt Faye und sagt “Daddy, let’s blow bubbles!”.

Eine Kuriosität in Kentucky: Johanna’s Jeep fährt mit einem deutschen Nummernschild (nein, normalerweise haben diese Fahrzeuge bei uns kein Nummernschild).
Wie dem auch sei, Faye hat sogleich Gefallen daran gefunden. Johanna lud sie ein, den Jeep zu fahren, und das lies sich Faye nicht zweimal sagen.
Und das hier ist Johannas Mammi, Kati. Sie spielt gerade mit Booker, dem etwas sehr aktiven Familienhund.
