Dienstag, 31. März 2009

Familienbesuch (2)

Und hier, wie versprochen, noch ein paar Bilder von meinem Kurzausflug nach Deutschland. Am Freitag versammelten wir uns zum Abendessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gerold und Judith, zusammen mit Joshua und Noah, kamen zu einem Pizzaessen in den Bürgerkeller – mit dem Rest der Kirchgaessnergang.

 

 

 

 

Noah nahm es ganz sportlich.

 

 

 

 

 

 

Während es sein Bruder Joshua ruhig angehen lies – er hatte schliesslich diese Nacht noch was vor.

 

 

 

 

Wir hatten danach noch einen Abend am Kaminfeuer geplant - zusammen mit ein paar Youtube Videos.

 

… und mit viel Familienklatsch …

 

Montag, 30. März 2009

Familienbesuch

Zwei Tage habe ich mir letzte Woche freigenommen. Habe die relative Nähe von London dazu genutzt, mal bei meiner Familie in Unterfranken vorbei zu schauen.

 

Wie üblich sorgte Daddy für ein volles Programm, und dafür, dass mich innerhalb von 48 Stunden jeder zu sehen bekam. Keine Zeit für Jetlag. Aber dennoch genau das richtige, um mal auszuspannen. Und Maria sorgte dafür, dass überall Naschereien herumstanden (und Faye liebt die mitgebrachten Plätzchen!).

Leo zeigt hier sein Talent im dirigieren von Hasen Augen (volle Konzentration!).

 

 

 

 

Und wenig später sein Talent als Pianist. Irgendwie scheint ihm beides Spass zu machen. Auch wenn das Klavierspielen sicher weniger frustrierent ist (die Rabbit Eye Risers halte ich für unlösbar – hätte ich wohl schon in Erlenbach sagen sollen).

Tom und Yvonne schauten vorbei (ob die grüne Kleidung noch vom St. Patrick’s Day stammt?). 

War gut, mal wieder von allen auf den neuesten Stand der Dinge gebracht zu werden. Man, hätte ich ja nie gedacht, was ich hierbei alles erfahren habe. Wenn nur der Hebroner Anzeiger nicht jugendfrei wäre.

Petra jedenfalls bereitete uns ein tolles Abendessen.

Otto kam zu einem Mittagessen vorbei. Das gab mir Gelegenheit zu einer ganz speziellen Aufnahme. Faye liebt diesen Schnappschuss ihrer beiden Opas:

 

Mehr Bilder von Erlenbach morgen.

Sonntag, 29. März 2009

Frühjahrsspaziergang

Mammi und Faye kommen vom Post holen zurück. Und Faye’s Teddybär hat nun auch frische Luft geschnappt.

Samstag, 28. März 2009

Cherryo

Cherryo ist ein Familienspiel, das man mit kleinen Kindern spielen kann. Im wesentlichen geht es darum, einen Kirschbaum leer zu pfluecken. Auf einem Drehrad wird bestimmt, wie viele Kirschen man abnehmen darf: eine, zwei, drei oder vier. Manchmal geht es auch rueckwaerts (man bekommt Kirschen zurueck). Egal ob rueckwaerts oder vorwaerts, es muessen Kirschen abgezaehlt werden. Faye uebt das Zaehlen.

Und sie liebt dieses Spiel so sehr, dass sie es mit Begeisterung mit ihren eigenen Kindern spielt. Hier sind es Rica und Emma, die jeweils einen Kirschbaum vor sich haben (Faye uebernimmt das Drehen und das Zaehlen fuer sie). Emma ist schon ziemlich weit gekommen, sie wird diese Runde gewinnen.

Freitag, 27. März 2009

Haarpracht

Alle paar Wochen muss Faye’s dichtes Haar von der Friseuse gezaehmt werden. Dafuer gibt es in Florence das “Kiddie Kastle”, und Faye mag diesen Salon. Anstatt auf einem Friseurstuhl, sitzt sie dort auf einem Pferd (einem Karusellpferd). Und zum Abschluss gibt es immer einen Ballon.

Diese Friseuse hatte Faye einst ihren allerersten Haarschnitt verpasst. Und sie erinnert sich auch noch gut daran (und erzaehlt Faye jedesmal davon, wenn wir bei ihr sind).

Zuerst kommen Klammern in das Haar. Dann wird alles ausgerichtet, und geschnitten. Und schliesslich wird noch gefoehnt.

Dann gibt es aber endlich den Ballon.

Donnerstag, 26. März 2009

Meetings in Heathrow

Fast zwei ganze Tage lang bin ich in London, und schnuppere kein bischen Aussenluft. Nach einem Zwischenstop in New York, kam ich mit dem Delta Flug 1 in London Heathrow an. Zum Hilton Hotel gibt es einen ueberdachten Fussweg. Die Meetings und saemtliche Mahlzeiten, finden im Hotel statt. Und am Mittwoch geht es von Heathrow aus nach Frankfurt weiter.

Hier diskutieren Kim, unser Aufsichtsratsvorsitzender, und Howard, unser neuer Vorstandsvorsitzender, gerade die Geschaeftslage.

Herb aus Seattle praesentiert hier den Vorschlag seiner Arbeitsgruppe.

 

 

 

 

 

Und Erkki aus Helsinki sieht interessiert, aber nicht ganz ueberzeugt aus.

Mittwoch, 25. März 2009

Budget Kuerzungen




Frueher war der Lunch bei der ISF reichhaltiger.

Der arme Barack

Er hat schon einen schoenen Scherbenhaufen von seinem Vorgaenger geerbt. Die Wirtschaft, die Kriege, die Schulen, der Haushalt, an allen Ecken und Enden brennts. Jetzt fragt sich jeder, ob der Praesident tatsaechlich so viele Probleme gleichzeitig erledigen kann. Also kam dem gewitzten Cartoonist des Time Magazine eine fantastische Idee: Obama, der Octo-Dad:

Der Witz geht natuerlich auf  die “Octo Mom” zurueck, Nadya Suleman, die vor kurzem in Kalifornien Achtlinge (“Octuplets”) entband. Hier sind Barack’s acht Sorgenkinder (von links nach rechts): Afghanistan, Bilding, die Republikaner, das Defizit, Iraq, das Gesundheitswesen, die Banken, und die Wirtschaft. Und alle schreien am lautesten …

Dienstag, 24. März 2009

Faye und TJ

Ein goldiger Junge ist er sicherlich, TJ, der große Bruder von Caroline. Und mit 1,5 Jahren ist er altersmäßig von all unseren Nachbarn Faye am nächsten. Und sie und er verstehen sich prächtig.

Mal umarmen sie sich, mal tanzen sie zusammen. Immer haben sie Spass miteinander.

Wer weiss, wenn TJ mal richtig sprechen kann, reden sie vielleicht sogar mal miteinander? Im Moment übernimmt Faye das Reden. Das kann sie schliesslich sehr gut. Und TJ hört andächtig ihrem Redefluss zu.

Montag, 23. März 2009

Zur Vorbereitung auf Deutschland

Zur Vorbereitung, insbesondere auf die englische Kueche, haben mich meine beiden Damen am Montag Mittags nochmal zu El Mariachi, unserem Lieblines Mexikaner, gefuehrt. Dort gab es einen Burrito und Taco mit mexikanischem Reis. Yummy.


Erfolg bei der Schatzsuche

Hier hat Faye “Tommy’s Cache”, nahe dem Örtchen Camp Ernst in Kentucky gefunden. Die Schatzkiste (im Foto unten rechts zu sehen) war in einem riesen Gestrüpp mit Dornen versteckt. Kein Problem für Faye – sie kam ohne einen Kratzer rein und wieder raus.

Und was hat sie aus der Schatzkiste gewählt?

Einen bunten Armreif für Mammi. Ist doch lieb, die Kleine.

Sonntag, 22. März 2009

Wir backen Ostereier

Natürlich kann man einen Plätzchenteig auch selber mischen. Aber in den USA geht das etwas einfacher: man kauft ihn fertig gemischt, ausgerollt, und sogar vorgestanzt aus dem Kühlregal des Supermarktes.

Zu Hause werden die “Oster-Eier” dann ausgebrochen, auf das Bleck gelegt, liebevoll verziert, und gebacken. Und das macht Faye nunmal am meisten Spass.

Möchte jemand ein “Osterei”?

Samstag, 21. März 2009

Immer Trouble mit den Schuhen

Das Anziehen ihrer Schuhe beherrscht Faye schon fast perfekt.


Schliesslich kaufen wir fast immer Schuhe, die mit Velcro-Streifen geschlossen werden (das ist dann doch etwas einfacher für Kinderhände). Und sie liebt die Unabhängigkeit, die das mit sich bringt.

Wenn wir am weggehen sind, ist Faye immer die erste am Schuhschrank. Sie wählt das richtige Paar (Schuhe mit Prinzessinnen? Mit Tinker Bell? Mit Winnie Pooh?), und zieht sie an.


Nur ein Problem ist hartnäckig: ca. 50% der Zeit schleicht sich (so wie hier) der rechte Schuh an den linken Fuss. Was tun?


Nun, Faye redet intensiv mit jedem Schuh. Interviewed ihn. Versucht mit gepflegter Konversation heraus zu bekommen, ob es ein linker oder (so wie in diesem Fall) ein rechter Schuh ist. Nur, das löst das Problem nicht. Schliesslich muss sie ja auch noch rausbekommen, welcher ihrer Füsse der rechte ist. Aber wenn das Problem dann gelöst ist, dann sind alle happy.

Wie gefallen Euch die Bunny Ohren?

Freitag, 20. März 2009

Runde 1 zu Ende

So gegen 16:30 verabschiedete sich der letzte Techniker. Zuvor hatte er uns noch die Anlage erklärt. Viel zu erklären gab es eigentlich nicht: “hier muss das grüne Lichtchen brennen.  Wenn ein anderes Licht brennt, rufen Sie uns an”. OK, das kriegen wir wohl hin.

Kaum war die Installation abgeschlossen, konnten wir das Haus zur Besichtigung freigeben. Unsere Nachbarn Charlie und Diana kamen rüber, um sich die neue Anlage anzusehen. Eine Anlage, die statt teurem Gas zu verbrennen die benötigte Wärme einfach kostenlos aus der Erde zieht, das ist schon interessant.

Stets gastfreundlich, erklärte Faye die Technologie in allen nur denkbaren Details.

Tja, und auch Maunzy hat die neue Technologie akzeptiert. Ein paar Stunden nachdem der letzte Installateur gegangen war kam sie total verstaubt aus dem Keller nach oben. Offensichtlich ist sie durch die Ritzen zwischen den neuen Geräten gekrochen, um sich alles ganz genau zu betrachten. Und dann hat sie ganz leise geschnurrt. Ein Geräusch sehr ähnlich dem, das unsere Klimaanlage gerade macht.

Donnerstag, 19. März 2009

85% Fertig

Die Installation der Erdwärmetechnik in unserem Haus ist zu 85% fertig. Den ganzen Tag haben heute 3 Installateure im Keller gearbeitet.  Hier könnt Ihr sehen, wie die Thermalschläuche in unserem Haus Keller ankommen.

Der Gasbrenner, der alte Wasserkessel, der alte Kühler, der Propeller, und der Kompressor unter unserer Terasse sind alle weg. Ersetzt durch neue Geräte (bzw. im Fall des Kompressors, wegen neuerer Technologie nicht mehr benötigt). Unsere Klimaanlage kühlt seit heute abend über die Thermal-Anlage. Und nachdem es heute Nacht etwas kälter wird, müssten wir auch die Heizung zu spüren bekommen. Was wir auf alle Fälle bereits merken: die neue Anlage ist deutlich leiser als die alte. Insbesondere der neue Propeller (der den Luftzug durch das Haus anhält) ist deutlich geräuscharmer. Und das ist ja auch schon mal was wert.

Hier ist ein Techniker damit beschäftigt, die neue Kühl-Anlage an eine eigens gesetzte Sicherungsbox anzuschliessen. Das Gerät mit dem geschwungen blauen Design ist die neue Heizung (die Wärmepumpe). Deutlich kleiner als der alte Gasofen, und komplett geräuschlos. Man sieht die beiden dick isolierten Thermal-schläuche, die mit dem Wasser-kreislauf  der vier Bohrlächer im Vorgarten verbunden sind.

Was bleibt noch zu tun? Morgen gibt es noch einen weiteren Tag Arbeit: unser Partikelfilter, der UV Filter, und der Luftbefeuchter müssen noch angeschlossen werden. Danach werden in den Kellerräumen weitere Rückluft-schächte gelegt, um dort die Luftzirkulation zu verbessern (wir hatten Probleme, im Keller warm zu heizen). Und wenn all das erledigt ist, brauchen wir noch die Gärtner, um unseren Vorgarten wieder vorzeigbar machen zu lassen. Noch viel zu tun. Aber immerhin, es geht voran.

Mittwoch, 18. März 2009

Und weiter gehts in Richtung Erdwärme …

So sah unser Vorgarten (und unsere Strasse) übers Wochenende aus (Faye schaut sich den Schaden an). Die graue, Sandartige Masse ist vom Bohrer gemahlener Fels. Die vier Bohrlöcher sind an den schwarzen Schläuchen zu erkennen, die jeweils als Schlaufe (d.h. doppelt) in das Bohrloch eingeführt sind, und über dem Bohrloch einen Halbbogen bilden.

Am Montag Morgen tauchten nun Arbeiter mit einem kleinen Bagger auf, um das Zerstörungswerk fortzusetzen. Zunächst wurde im Rase gegraben, dann unser Fussweg untergraben, und schliesslich wurde ein unterirdischer Pfad zum Hausfundament gegraben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rasen wurden die vier Doppelschlaufen der Thermalschläuche zusammengesetzt, und ein einen einzigen Kreislauf verarbeitet.

 

 

 

 

Dann wurde eine Bohrung durch die Kellerwand gemacht, um den Thermalkreislauf ins Haus zu führen. Und schliesslich wurde alle Erde wieder zusammengeworfen.

Und jetzt haben wir einen total zerfurchten und unanschaulichen Vorgarten, indem noch ein Bagger parkt. Als nächstes müssen wir wohl die Gärtner kommen lassen.