Vor kurzem habe ich mich noch über die Idiotie des deutschen Parlaments gewundert, die effektiven Computerschutz unmöglich machte. Heute lese ich eine Schlagzeile bei der Tagesschau (siehe hier) die das ganze erstmals erklärt: die Bundesregierung hat ein Virenprogramm ("Bundestrojaner") entwickelt, mit dem sie Euch ausspionieren kann. "Schnüffeln, ohne aufzufallen", nennt das die Tagesschau.
Jetzt macht alles Sinn: erst macht man die Sicherheit illegal, und dann spioniert man die Bevölkerung nach Herzenslust aus. Natürlich möchte die Regierung nicht, daß Ihr Euch gegen Hacker schützen könnt - die Regierung will selbst groß in das Hackergeschäft einsteigen. Das ist ein starkes Stück.
Der vorgeschobene Zweck ist kompletter Unfug: "Terroristen bekämpfen". Ein professioneller Bösewicht wird sich nicht darum scheren, daß die Verwendung von Sicherheitswerkzeugen illegal ist. Die damit verbundene Geldstrafe ist ihm ziemlich egal, wenn es das Ziel ist, dutzende von Menschen umzubringen.
Lasst Euch nicht verwirren: das Ziel dieser Regierungsaktion seid Ihr. Nicht Verbrecher, und schon gar nicht Terroristen. Die Normalbevölkerung ist das wirkliche Ziel - und das Opfer.
Freitag, 31. August 2007
Bei den Bären
Am Sonntag war es nicht ganz so heiß, und wir machten uns auf den Weg in den Zoo nach Cincinnati. Eine von Fayes Lieblingsattraktionen dort sind die Eisbären: große, zottige Schmusebären die nach Herzenslust im Wasser planschen - klar, daß ihr das gefällt.Im Zoo kann man in eine "Bärenhöhle" laufen. Dort drinnen, sieht man in einem Glasfenster in das Wasserbecken der Eisbären hinein. Klar, daß Faye sich das nie entgehen lässt. Allerdings muß man sich ganz schön bücken, um in die Höhle zu kommen. Kein Problem für Faye - aber Mammi musste gehörig in die Knie gehn.
Aber zur Belohnung erlaubte uns der Hausherr der Höhle ihm beim Baden zusehen ...
Schlagwörter:
cincinnati,
Cincinnati Zoo,
Claudia,
Faye,
polar bear
Mittwoch, 29. August 2007
Wiegenlieder
Faye liebt ihre Puppe Emma - die zweisprachige Wollpuppe mit den blonden Zöpfen. Und wir lieben es, wenn Faye endlich gut ins Bett gebracht ist.Also hatte Claudi eine geniale Idee: warum besorgen wir Faye nicht ein Bettchen, mit der sie das Schlafengehen üben kann - an Emma?
Gesagt getan, Toys'R'Us hat so etwas. Und Faye ist vollauf begeistert. In schönem Pink gehalten; gediegene Qualität (echt Plastik); eine Wiege, die man gut schaukeln kann; komplett mit Kopfkissen und Zudecke für das Püppchen; sogar ein Mobile ist dabei, damit das Kleine auch gut einschlafen kann. Und auch Emma fühlt sich sichtlich wohl.
Ungeplant war: Faye bringt ihren Puppen und Bären jetzt das Teilen bei: "Emma, Du hast jetzt genug geschlafen; jetzt kommt Teddy ins Bettchen". Eine strenge Puppenmama.
Dienstag, 28. August 2007
Hypnose ...
Daddy nutzt Microsoft Outlook um seine Termine und seine Projekte zu planen.

Zeitplanung ist einfach, wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Und welche Prioritäten die richtigen sind, das weiss ich einfach. Die Prioritäten sind:

Zeitplanung ist einfach, wenn man die richtigen Prioritäten setzt. Und welche Prioritäten die richtigen sind, das weiss ich einfach. Die Prioritäten sind:
- Maunzy streicheln
- Frisches Futter hinstellen
- Frisches Wasser hinstellen
- Neues Katzenfutter kaufen
- Maunzys Schmusedecke neu auflegen
Woher weiss ich das? Spontane Inspiration. Reine Magie. Als wenn sie mir jemand gedanklich übertragen würde.
Montag, 27. August 2007
Wohl Behütet (2)
Kürzlich suchte mich Faye in meinem Büro auf, und zeigte mir ihre neuest Hutmode:

Das ist eine Baseball Mütze der Indiana Hoosiers, des Sport Teams meiner Universität. Natürlich habe ich meinem Töchterchen gesagt: "Gute Wahl, Faye". Von allen Baseball Mützen bei uns im Haus hat sie die akademisch genau richtige herausgesucht. Das lässt Daddy doch schwer hoffen. Und Faye hat sich über dieses Lob auch sehr gefreut.

Das ist eine Baseball Mütze der Indiana Hoosiers, des Sport Teams meiner Universität. Natürlich habe ich meinem Töchterchen gesagt: "Gute Wahl, Faye". Von allen Baseball Mützen bei uns im Haus hat sie die akademisch genau richtige herausgesucht. Das lässt Daddy doch schwer hoffen. Und Faye hat sich über dieses Lob auch sehr gefreut.
Sonntag, 26. August 2007
Fayenglish, Teil 3

(Photo von Amy Zimmerman)
Nach dem bahnbrechenden Erfolg der ersten beiden Teile unserer grossen Fayenglisch Serie, kommt hier die dritte Vokabelliste zum auswendiglernen.
| Fayenglisch (Lautsprache) | Englisch | Deutsch | Erklärung |
| Schiiiiiiiees | cheese | Käse | Das mit dem "Tsch" muss sie noch lernen |
| Bieeee | bee | Biene | Bienen tauchen immer bei Winnie Pooh auf |
| Bäin | Plane | Flugzeug | Sie ist immer ganz aufgeregt. wenn sie eines sieht. |
| Dadai | Daddy | Daddy | Beinahe richtig |
| Mammi | Mommy | Mammi | Wird auch manchmal für Daddy genutzt |
| Maus | Maunzy | Maunzy | Unser Kätzchen hat einen schweren Namen ... |
| Biiiies! | Please! | Bitte! | Wie etwa in "Nana, biiies!" |
| Ti | Tea | Tee | Die Teezeremonie mit Mama, Daddy und Teddybär ist sehr beliebt |
| Vischschsch | Fish | Fisch | Gemeint sind die (gebackenen) Goldfische die Faye liebt |
| Dannnn | done | fertig | z.B. "ich will nichts mehr essen" |
Insgesamt spricht Faye im Moment gut 80 Wörter - und jeden Tag werden es mehr. Ihr solltet Euch also mit dem Lernen ranhalten.
Samstag, 25. August 2007
Bald gibts neue Nachbarn

Vor ein paar Tagen wurde der letzte noch nicht bebaute Bauplatz am Sequoia Lane verkauft. Es handelt sich um das künftige Haus Nummer 1366 - uns gegenüber im Wendekreis am Nordrand des Sequoia Lane.
Mittwoch morgen begannen nun die Bagger damit, die Baugrube auszuheben. Ein Rohbau wird hierzulande aufgrund der Holzbauweise oftmals in weniger als drei Wochen fertiggestellt. Mit ein bischen Glück haben wir also zu Halloween neue Nachbarn.
Wer die Nachbarn sein werden wissen wir noch nicht - sie haben sich noch nicht vorgestellt. Faye hofft natürlich auf Spielkumpanen.
Freitag, 24. August 2007
Fliegen muß schön sein
Das Faye von Flugzeugen begeistert ist, hat der Hebroner Anzeiger ja schon früher berichtet (siehe diesen Post). Jetzt hat Mama für ihr Töchterchen das ultimative Spielzeug entdeckt: ein Flugzeug aus der Reihe "Curious George".
Der Namensheld "Curious George" ist der Affe, der diese Maschine "fliegt". Das Plastikflugzeug ist batteriebetrieben, und rollt mit Affenzahn auf unserem Fussboden hin- und her. Genauergesagt, es "kurvt", weil gerade Linien fährt es eigentlich keine. Wenn es irgendwo anstößt, dreht es in einem zufälligen Winkel ab, und rast wo anders hin. Die ganze Zeit macht es recht echt klingende Propellergeräusche.
Faye ist von dem Gerät total begeistert. Sie rennt hinter der Maschine her und quitscht vor Vergnügen. Wenn sie dem Flugzeug in die Quere kommt, springt sie mit einem Jauchzer in die Höhe, damit Curious George unter ihren Füssen durchpropellern kann.
Curious George umrundet mit seiner Propellermaschine unsere Kücheninsel im Uhrzeigersinn. Faye umrennt die gleiche Insel in gegenseitiger Richtung und gackert dabei ganz aufgeregt. Jedesmal, wenn sie dem Flugzeug nahe kommt, macht sie einen Hüpfer und brüllt dabei vor Vergnügen. Manchmal schafft sie es sogar, über das kleine Plastikflugzeug mit den Stummelflügeln drüber zu hüpfen. Meistens nicht (sie kann sehr gut rennen, aber Hüpfen ist noch nicht ihre Stärke). Dann plumpst sie auf ihren Hintern, und krabbelt dem fliegenden Äffchen hinterher. Und Mama und Daddy sehen fassungslos zu und wundern sich, bei wem eher die Energie ausgeht - bei Curious George oder bei unserem kleinen Hüpfer.
Nach 15 Minuten ist das Rennen entschieden. Der Propeller von Curious George gibtt einen jämmerlichen, abgewürgten Sound von sich, und bleibt stehen. Und Faye schaut betrübt das Flugzeug mit der leeren Batterie an.
Keine Sorge, Faye, sagen wir ihr. George muss jetzt schlafen, damit er morgen wieder fliegen kann. Für einen Tag haben wir genug Jauchzer gehört. Und wir fragen uns: wenn wir im Dezember nach Frankfurt fliegen, hören wir dann 9 Stunden lang ein solches Jauchzkonzert???
Der Namensheld "Curious George" ist der Affe, der diese Maschine "fliegt". Das Plastikflugzeug ist batteriebetrieben, und rollt mit Affenzahn auf unserem Fussboden hin- und her. Genauergesagt, es "kurvt", weil gerade Linien fährt es eigentlich keine. Wenn es irgendwo anstößt, dreht es in einem zufälligen Winkel ab, und rast wo anders hin. Die ganze Zeit macht es recht echt klingende Propellergeräusche. Faye ist von dem Gerät total begeistert. Sie rennt hinter der Maschine her und quitscht vor Vergnügen. Wenn sie dem Flugzeug in die Quere kommt, springt sie mit einem Jauchzer in die Höhe, damit Curious George unter ihren Füssen durchpropellern kann.
Curious George umrundet mit seiner Propellermaschine unsere Kücheninsel im Uhrzeigersinn. Faye umrennt die gleiche Insel in gegenseitiger Richtung und gackert dabei ganz aufgeregt. Jedesmal, wenn sie dem Flugzeug nahe kommt, macht sie einen Hüpfer und brüllt dabei vor Vergnügen. Manchmal schafft sie es sogar, über das kleine Plastikflugzeug mit den Stummelflügeln drüber zu hüpfen. Meistens nicht (sie kann sehr gut rennen, aber Hüpfen ist noch nicht ihre Stärke). Dann plumpst sie auf ihren Hintern, und krabbelt dem fliegenden Äffchen hinterher. Und Mama und Daddy sehen fassungslos zu und wundern sich, bei wem eher die Energie ausgeht - bei Curious George oder bei unserem kleinen Hüpfer. Nach 15 Minuten ist das Rennen entschieden. Der Propeller von Curious George gibtt einen jämmerlichen, abgewürgten Sound von sich, und bleibt stehen. Und Faye schaut betrübt das Flugzeug mit der leeren Batterie an.
Keine Sorge, Faye, sagen wir ihr. George muss jetzt schlafen, damit er morgen wieder fliegen kann. Für einen Tag haben wir genug Jauchzer gehört. Und wir fragen uns: wenn wir im Dezember nach Frankfurt fliegen, hören wir dann 9 Stunden lang ein solches Jauchzkonzert???
Donnerstag, 23. August 2007
Zwischen den Hurrikans wird es heiß
So wie es aussieht werden die Reste von Hurrikan Deann, wenn sie uns denn in ein paar Tagen erreichen, eine willkommene Abkühlung bieten. Seit "Erin" über uns hinweg gezogen ist, ist das Wetter hier wieder zum Volldampfsommer zurückgekehrt. Das Wetteramt Cincinnati hat für die nächsten drei Tage eine Hitzewarnung ausgegeben: es werden Temperaturen von über 100ºF (ca. 38ºC) erwartet.
Also - noch mehr 40'er.
Also - noch mehr 40'er.
Nach Erin, vor Dean
Gestern wurde unser heißer Sommer durch einen trüben, fast dunklen Nachmittag unterbrochen. Die Temperaturen sackten plötzlich von ca. 35ºC auf ca. 30ºC ab. Es wurde sehr windig, und begann leicht zu regnen. Über die Nach viel mehr Regen, aber der starke Wind lies deutlich nach. Heute vormittag ist es immer noch trüb, für die Jahreszeit viel zu dunkel. Schwül warm.
Was wir erlebten war der tropische Hurrikan "Erin", der auf seinem Weg nach Kanada über uns hinweg zog. Offensichtlich hat es Minnesota (ca. 400KM nördlich von uns) deutlich schlimmer erwischt: dort fiel so viel Regen, daß ganze Häuser weggeschwemmt wurden.
Derzeit ist Hurrikan "Dean" auf der Yucatan Halbinsel in Mexico an Land gegangen. Dieser Hurrikan hat in Jamaica ziemliche Zerstörungen angerichtet, und scheint in Mexico schon deutlich abgeschwächt zu sein. Bis er zu uns kommt, muss Dean noch über die Appalachen ziehen und mehr als 1000 Meilen nach Nord-Osten ziehen. Bis dann bleibt vermutlich nur noch ein Sturm übrig.
Normalerweise erwartet man hierzulande die Hurrikansaison Mitte September. Sie beginnt dieses Jahr sehr früh.
Was wir erlebten war der tropische Hurrikan "Erin", der auf seinem Weg nach Kanada über uns hinweg zog. Offensichtlich hat es Minnesota (ca. 400KM nördlich von uns) deutlich schlimmer erwischt: dort fiel so viel Regen, daß ganze Häuser weggeschwemmt wurden.Derzeit ist Hurrikan "Dean" auf der Yucatan Halbinsel in Mexico an Land gegangen. Dieser Hurrikan hat in Jamaica ziemliche Zerstörungen angerichtet, und scheint in Mexico schon deutlich abgeschwächt zu sein. Bis er zu uns kommt, muss Dean noch über die Appalachen ziehen und mehr als 1000 Meilen nach Nord-Osten ziehen. Bis dann bleibt vermutlich nur noch ein Sturm übrig.
Normalerweise erwartet man hierzulande die Hurrikansaison Mitte September. Sie beginnt dieses Jahr sehr früh.
Mittwoch, 22. August 2007
Der Boss nach einem Jahr
Fast genau ein Jahr liegt zwischen den folgenden beiden Bildern:
Am 9. August 2006 wurde dieses Bild aufgenommen. Das T-Shirt war ein Mitbringsel aus Cocoa Beach in Florida, wo Daddy zusammen mit Joshua ein paar Tage verbracht hatte.
Ziemlich genau ein Jahr später wurde dieses Bild aufgenommen. Dasselbe T-Shirt, aber unglaublich wie sich das Mädchen verändert hat. Aus einem zuckersüßen Baby ist ein goldiges Kleinkind geworden.
Etwas allerdings hat sich nicht geändert: der Aufdruck des T-Shirts stimmt damals wie heute: "I may be small, but I'm the Boss!" ("Auch wenn ich klein bin, ich bin hier der Boss!")
Am 9. August 2006 wurde dieses Bild aufgenommen. Das T-Shirt war ein Mitbringsel aus Cocoa Beach in Florida, wo Daddy zusammen mit Joshua ein paar Tage verbracht hatte.
Ziemlich genau ein Jahr später wurde dieses Bild aufgenommen. Dasselbe T-Shirt, aber unglaublich wie sich das Mädchen verändert hat. Aus einem zuckersüßen Baby ist ein goldiges Kleinkind geworden.Etwas allerdings hat sich nicht geändert: der Aufdruck des T-Shirts stimmt damals wie heute: "I may be small, but I'm the Boss!" ("Auch wenn ich klein bin, ich bin hier der Boss!")
Dienstag, 21. August 2007
Little League World Series
Wer uns kennt, der weiss, daß wir Baseball lieben ("wir" steht für Faye, Maunzy und mich; Claudia behauptet, sie mag das Spiel nicht). Aber Baseballkenner werden sich über den Titel dieses Posts wundern: klar, "World Series" ist die Serie der Endspiele um die amerikanische Meisterschaft. Aber was bitte ist die "Little League" (die "kleine Liga")?Nun, die "Little League" ist die Baseball Liga der ganz jungen. Gegründet wurde diese Liga 1939. Die Spieler dürfen nicht älter als 14 Jahre sein (auch wenn es neuerdings eine "Seniorenstufe" für 15 und 16 jährige gibt - mit 15 bist Du dann schon "Senior"). Wohl denn, Baseball ist hierzulande absoluter Volkssport, und Jugendligen gibt es im deutschen Fussball ja auch genug. Stimmt. Aber längst nicht mit der Konsequenz, mit der hier gespielt wird.
Sicher ist oft echte Sportbegeisterung mit im Spiel. Die Schlagzeilen aber machen fanatische und ehrgeizige Eltern die ihre Söhne bis zu 4 Stunden am Tag trainieren lassen. Ganze Familien ziehen um, damit der 9 jährige Sohn in ein Gymnasium kommt, daß ein gutes Little League Team hat. Zehntausende von Dollars werden für private Trainer ausgegeben, wenn man denkt, daß der eigene Sohn Talent hat (und wer denkt das nicht von seinen Kindern). Warum? Nun, wer in der Little League gut spielt und den professionellen Talentsuchern auffällt, der hat gute Chancen, nach dem High School Abschluss einen Aufnahmetest für ein Profi Team zu bekommen. Es geht also um Geld, viel Geld (wenn auch langfristig). Wie wird man mit 14 Weltmeister? Jedes Jahr wird ein Ausscheidesystem gespielt, das erst lokal, dann regional, dann auf Staaten Ebene, und schließlich auf Bundesebene den Champion ermittelt. Den "Weltmeister". Ach ja, bei dieser Weltmeisterschaft spielen tatsächlich Teams aus anderen Ländern mit (zum Beispiel aus Südafrika, Lateinamerika, selbst aus den Niederlanden). Allerdings hat die Meisterschaft bisher immer ein US amerikanisches Team gewonnen.
Tja, und dieses Jahr steht ein Team aus Cincinnati in der Endrunde: die "Hamilton All Stars", aus dem Ortsteil Hamilton, im Nordwesten von Cincinnati (die Jungen mit den schwarzen Teamhemden die in den Fotos zu sehen sind).
Wer denkt, daß nur fanatische Eltern an diesen Spielen interessiert sind, der irrt gewaltig. Die Spiele der Little League füllen Profistadien mit 35.000 Sitzplätzen. Die Spielresultate, zusammen mit professionellem Kommentar, erscheinen auf der Titelseite der Tageszeitung. Nicht nur der Lokalsender, sondern auch der Sportkanal ESPN überträgt sämtliche Spiele Live an ein Millionenpublikum. Überall in den Staaten erscheinen die 11-14 jährigen aus Cincinnati damit in Sportbars, Clubs, und privaten Wohnzimmern auf der Mattscheibe. Wie bei Profi-Athleten werden ihre Leistungsstatistiken dem Fernsehpublikum eingebläut. Und wenn was schiefgeht, verfolgt die ganze Nation das Drama mit. So wie bei dem 13 jährigen Pitcher Warren Robins (Foto links), der hier gerade im Spiel gegen Cincinnati/Hamilton einen Homerun abgegeben hat. Tough.
Montag, 20. August 2007
Wohlbehütet
Sonntag, 19. August 2007
Kein ClickComment mehr
Die Firma PostReach, die hinter der "ClickComment" Technologie steht, die ich vor ein paar Wochen dem Blog hinzugefüg habe, hat das Layout ihres Systems geändert. Mir ist aufgefallen, daß seit das neue Layout in Benutzung war, kein einziger Kommentarklick mehr kam. Anstattt der Reihe mit Icons, war ein ziemlich übles Firmenlogo zu sehen, das alles dominiert hat.
Ich habe daher bis auf weiteres die ClickComments von diesem Blog entfernt. Ihr könnt nach wie vor die "traditionelle" Kommentarmethode nutzen: klickt auf "Kommentare" (oder "Comments", hängt von Eurem Browser ab), und schreibt Eure Kommentare in das Feld, das sich dann aufbaut.
Ich habe daher bis auf weiteres die ClickComments von diesem Blog entfernt. Ihr könnt nach wie vor die "traditionelle" Kommentarmethode nutzen: klickt auf "Kommentare" (oder "Comments", hängt von Eurem Browser ab), und schreibt Eure Kommentare in das Feld, das sich dann aufbaut.
Noch ein Tässchen?
Samstag, 18. August 2007
Freitag, 17. August 2007
Kreative Fotografie
Wenn Ihr ein paar Ideen sucht, was man mit einfacher Perspektivenverzerrung erreichen kann, dann schaut Euch mal dieses sehenswerte kurze Filmchen an (nein, stammt nicht von mir). Klickt auf den Pfeil bei "Play Video" (unter Umständen müsst Ihr zweimal drauf klicken).
Ein kleiner Strolch

Natürlich kann Faye laufen. Rennen sogar. Und das alles sehr elegant. Aber wenn wir Daddy einen Streich spielen wollen, kommen wir auch schon mal unter dem Tisch auf ihn zugekrabbelt. Vielleicht merkt er es ja nicht, und wir können ihn ganz überraschend am Hosenbein zupfen. Macht ihm doch sicherlich Spaß, oder? Oder?
Donnerstag, 16. August 2007
Küchengerüchte
Bei Amazon gibt es jetzt ein Kochbuch speziell für Eltern von Kleinkindern zu kaufen: "The One-Armed Cook: A Kitchen Survival Guide for New Parents" ("Der Einarmige Koch: ein Küchen-überlebens-Ratgeber für neue Eltern").Das Buch ist spezialisiert auf Gerichte die man mit einem Kochlöffel in einer Hand, und einem Baby auf dem anderen Arm, kochen kann. Noch vor einem halben Jahr hätten wir den Sinn dieses Buches nicht verstanden.
Aber Faye möchte im Moment 24 Stunden am Tag herum getragen werden.
Mittwoch, 15. August 2007
Lego mit Elmo
Faye beginnt immer mehr mit Lego Duplo zu spielen. Klar, daß sie ihren liebsten Puppen und Stofftieren auch etwas vom Legospass abgibt.
Hier bekommt gerade Elmo (eine Figur aus der Sesamstrasse) eine Lektion über Zoos. Elmo nimmt in seinem Hochstuhl platz. Faye wählt einen Tiger, ein Hündchen, einen Löwen, ein Krokodil oder ein Zebra aus ihrer Legobox. Dann erklärt sie Elmo sehr ausgiebig was es mit den jeweiligen Tierchen auf sich hat. Und schließlich bekommt Elmo das entsprechende Tierchen dann aufs Tablett gestellt, damit er auch damit spielen kann.
Im Gegensatz zu uns, versteht Elmo Fayes Ausführungen tadellos.
Hier bekommt gerade Elmo (eine Figur aus der Sesamstrasse) eine Lektion über Zoos. Elmo nimmt in seinem Hochstuhl platz. Faye wählt einen Tiger, ein Hündchen, einen Löwen, ein Krokodil oder ein Zebra aus ihrer Legobox. Dann erklärt sie Elmo sehr ausgiebig was es mit den jeweiligen Tierchen auf sich hat. Und schließlich bekommt Elmo das entsprechende Tierchen dann aufs Tablett gestellt, damit er auch damit spielen kann.Im Gegensatz zu uns, versteht Elmo Fayes Ausführungen tadellos.
Dienstag, 14. August 2007
Berufsverbot ist beschlossene Sache
Von den Parlamentariern in Deutschland hatte ich bisher, aufgrund meiner (sehr begrenzten) Erfahrung keine sehr hohe Meinung. Aber nach ihrem neuesten Unfug kann ich nur noch über so viel geballte Dummheit staunen: die Neuerung des Paragraphen 202 (c) des Strafgesetzbuches ist beschlossen, und braucht nur noch die Unterschrift des Bundespräsidenten.

Dieser neu geänderte Paragraph stellt bereits den Besitz (nicht erst den unauthorisierten Gebrauch) von sogenannter "Hacker Software" unter Strafe. Die während der Gesetzesdiskussion aufgestellte Liste enthält wenigstens vier Applikationen, die ich (oder mein Team) regelmäßig nutzen, um die Sicherheit meiner Firma zu gewährleisten.
Die Logik des Gesetzes ist ungefähr mit der folgenden zu Vergleichen: Sicherheitsgurte werden verboten, da Autounfälle ab sofort illegal sind.
Der Hamburger Chaos Computer Club hat dazu die richtige Meinung. Von ihm kommt das obige Bild. Für mich bedeutet das - in Deutschland gibt es keinen Job für mich.

Dieser neu geänderte Paragraph stellt bereits den Besitz (nicht erst den unauthorisierten Gebrauch) von sogenannter "Hacker Software" unter Strafe. Die während der Gesetzesdiskussion aufgestellte Liste enthält wenigstens vier Applikationen, die ich (oder mein Team) regelmäßig nutzen, um die Sicherheit meiner Firma zu gewährleisten.
Die Logik des Gesetzes ist ungefähr mit der folgenden zu Vergleichen: Sicherheitsgurte werden verboten, da Autounfälle ab sofort illegal sind.
Der Hamburger Chaos Computer Club hat dazu die richtige Meinung. Von ihm kommt das obige Bild. Für mich bedeutet das - in Deutschland gibt es keinen Job für mich.
Fallende Locken
Ihr Lieblingsereignis ist es nicht gerade, aber manchmal muss es eben sein:
Am Samstag musste Faye wieder mal zum Haareschneiden ins Kiddie Kastle nach Florence. Einem Friseur, der auf Kleinkinder spezialisiert ist. Das Wartezimmer ist ein Spielplatz; auf den Monitoren laufen Zeichentrickfilme von Disney, und die meisten Friseurstühle sehen aus wie Karusellpferde (nicht der, auf dem Faye sitzt; Daddy kam das etwas spanisch vor).
Das was Faye dabei am besten gefällt: nach jedem Haarschnitt gibt es einen Ballon zum mit nach Hause nehmen. Also - Locken weg, Ballon her.
Am Samstag musste Faye wieder mal zum Haareschneiden ins Kiddie Kastle nach Florence. Einem Friseur, der auf Kleinkinder spezialisiert ist. Das Wartezimmer ist ein Spielplatz; auf den Monitoren laufen Zeichentrickfilme von Disney, und die meisten Friseurstühle sehen aus wie Karusellpferde (nicht der, auf dem Faye sitzt; Daddy kam das etwas spanisch vor).Das was Faye dabei am besten gefällt: nach jedem Haarschnitt gibt es einen Ballon zum mit nach Hause nehmen. Also - Locken weg, Ballon her.
Montag, 13. August 2007
Gestatten, Faye! - Gestatten, Paula!
Das Aquarium in Newport hat sich etwas neues ausgedacht, um ihre Fans während des Sommers zu beglücken: jeden Morgen um 9:15 kommen ein paar Betreuer vor das Aquariumsgebäude, und lassen einen (oder mehrere) ihrer Pinguine auf einem roten Teppich umherwatscheln.

Pinguine sind eigentlich immer sehr knuddelige Tierchen. Aber sie so von Nahe zu sehen, das macht dann doch den 15 Minuten Trip nach Newport wert. Insbesondere, wenn man eine Tochter hat, die sowieso auf Pinguine steht (wie im Hebroner Anzeiger bereits früher zu lesen war).
Heute war Paula an der Reihe, die vielen Fans des Newport Aquariums mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Paula ist ein 1½ Jahre alter Schwarzfuß Pinguin aus Südafrika. Cheryl, Paulas Betreuerin, hob das extra hervor. Ich hatte mir auch schon Sorgen gemacht, daß sich Paula, die die Antarktis gewohnt ist (dachte ich jedenfalls) sich in dem 32°C warmen Kentucky Morgen einen Hitzeschlag holt. Aber nein, die Schwarzfusspinguine sind die nördlichste der 17 bekannten Pinguinsorten, und sie sind die Hitze von Kapstadt gewohnt. Da kommen sie mit Newport sicher klar.
Faye war total davon begeistert, einem ihrer ausgesprochenen Lieblingstierchen so nahe sein zu dürfen. Cheryl holte sie extra direkt an den Wagen heran, mit dem Paula herausgefahren wurde. Nur berühren durfte sie sie nicht. Aber auch so war mein Töchterchen total verzückt. Auf dem Heimweg erzählte sie mir ununterbrochen. Und zu Hause angelangt musste ich gleich den passenden Song spielen: "Your personal Penguin", ("Dein persönlicher Pinguin" - Ihr könnt das Lied anhören, indem Ihr auf diesen Link klickt).

Pinguine sind eigentlich immer sehr knuddelige Tierchen. Aber sie so von Nahe zu sehen, das macht dann doch den 15 Minuten Trip nach Newport wert. Insbesondere, wenn man eine Tochter hat, die sowieso auf Pinguine steht (wie im Hebroner Anzeiger bereits früher zu lesen war).
Heute war Paula an der Reihe, die vielen Fans des Newport Aquariums mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Paula ist ein 1½ Jahre alter Schwarzfuß Pinguin aus Südafrika. Cheryl, Paulas Betreuerin, hob das extra hervor. Ich hatte mir auch schon Sorgen gemacht, daß sich Paula, die die Antarktis gewohnt ist (dachte ich jedenfalls) sich in dem 32°C warmen Kentucky Morgen einen Hitzeschlag holt. Aber nein, die Schwarzfusspinguine sind die nördlichste der 17 bekannten Pinguinsorten, und sie sind die Hitze von Kapstadt gewohnt. Da kommen sie mit Newport sicher klar.Faye war total davon begeistert, einem ihrer ausgesprochenen Lieblingstierchen so nahe sein zu dürfen. Cheryl holte sie extra direkt an den Wagen heran, mit dem Paula herausgefahren wurde. Nur berühren durfte sie sie nicht. Aber auch so war mein Töchterchen total verzückt. Auf dem Heimweg erzählte sie mir ununterbrochen. Und zu Hause angelangt musste ich gleich den passenden Song spielen: "Your personal Penguin", ("Dein persönlicher Pinguin" - Ihr könnt das Lied anhören, indem Ihr auf diesen Link klickt).
Sonntag, 12. August 2007
Du, Mammi ...
Unter uns, von Frau zu Frau ...Der Jackson vom Kindergarten, ich glaub der gefällt mir. Forsch und blond, sieht gut aus, fährt ein heißes Auto (mit 6 Volt Motor), und er hat einen tollen Sandkasten.
Und neulich, neulich, da hat er doch glatt seinen Schnuller mit mir geteilt! Das will doch was heissen, Mama, oder?
Mama?
Samstag, 11. August 2007
Popsicle
40ºC im Schatten zeigt das Thermometer. Bullenhitze. Bei solchen Temparaturen ist es wichtig, sehr viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ansonsten droht ein Hitzeschlag.Mit Säften hat es Faye nicht besonders. Sie bekommt ihre drei Tassen Milch am Tag, und ansonsten drinkt sie lieber Wasser und Eistee mit Daddy. Und ... sie liebt die Popsicles (Wassereis). Je extremer die Farbe, desto besser.
Claudia hat inzwischen gelernt: man bietet ihr das Popsicle farblich passend zum T-Shirt an. Dann kann sie das T-Shirt ein wenig länger tragen...
Freitag, 10. August 2007
Karneval im Little Red Schoolhouse
Fayes Kindergarten hat heute Karneval gefeiert. Wenn Ihr Euch über die Jahreszeit dafür wundert - Karneval ist in diesem Land als "Fest" praktisch unbekannt. Der Begriff wird eher als synonym für "Party" gebraucht. Und in diesem Sinne feierten die kleinen Cuddle bugs wohl (für ihr Alter) relativ wild. Es gab keine Kostüme, aber wilde Tiere (aus Papier ausgeschnitten), Lieder, Tänze, und ein Picknick im Freien.
Wir waren angewiesen Faye einen Mittagshappen mitzugeben. Sie hatte ein Sandwich, Pringles, Trauben, und ein paar andere Kleinigkeiten in der Lunchbox. Die kamen praktisch unangetastet zurück. Statt dessen hat sie sich mit Zuckerwatte, Lutschern (!) und vor allem Popcorn den Bauch vollgeschlagen. So sehr, daß Mami im Moment besorgt ist, Faye könnte Magendrücken haben.
So lernt man gesunde Ernährung.
Wir waren angewiesen Faye einen Mittagshappen mitzugeben. Sie hatte ein Sandwich, Pringles, Trauben, und ein paar andere Kleinigkeiten in der Lunchbox. Die kamen praktisch unangetastet zurück. Statt dessen hat sie sich mit Zuckerwatte, Lutschern (!) und vor allem Popcorn den Bauch vollgeschlagen. So sehr, daß Mami im Moment besorgt ist, Faye könnte Magendrücken haben.
So lernt man gesunde Ernährung.
Touch-A-Truck (3)
Und dann gibt es natürlich noch die Spezialfahrzeuge. So vollgestopft mit Technik, daß selbst einem Computermann gelegentlich die Kinnlade runterfällt. Diese impossante Lampenbatterie gehört zu einer Nutzmaschine des Flughafens Cincinnati. Sie fegt die Landebahnen, räumt Hindernisse bei Seite, arbeitet im Winter als Schneepflug und Ent-Eiser, und zieht auch schon mal eine 747 aus dem Hangar.
Der kleine Junge hier turnte auf einem Spezialanhänger dieser Nutzmaschine herum: der neongrüne Hänger enthält Schlagwalzen aus Hartgummi und Spezialstahl: wenn die Landebahnen zugefroren sind, bricht diese Maschine die Eisdecke auf, ohne den teuren Asphalt der Landebahn zu beschädigen. Ein Schieber der hinterher fährt muss dann nur noch die Eistrümmer aufsammeln.
Diese Glocke möchte man lieber nie hören: es ist die Feuerglocke der Flughafenfeuerwehr (keine Angst - sie habe auch eine unglaublich laute Sirene; was denkt ihr, warum der kleine Junge auf dem Bild oben Ohrstöpsel trägt?).
Und die Herren von der Flughafen-feuerwehr sehen auch einfach cool aus. Das dachte jedenfalls auch Faye, die von ihnen einen Feuerwehr-helm geschenkt bekam:
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England-Idlewild,
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Hubert,
Touch-A-Truck
Donnerstag, 9. August 2007
In großen Schuhen
Faye hat definitiv eine Faszination für Schuhe. Ich würde es nicht unbedingt einen "Fetisch" nennen, aber, naja, ihr Spitzname ist halt mal "Imelda".Klar, daß sie die Chance nicht auslässt, mal Mama's Schuhe anzuprobieren, wenn Claudi diese unbewacht rumstehen lässt. Ist schon ein tolles Gefühl, so richtig erwachsene Latschen an den Füßen zu haben. Und dann auch noch solche, bei denen man mit beiden Füßen in einen Schuh schlüpfen könnte.
Und das, wo Claudia doch sooo große Füße hat ...
Mittwoch, 8. August 2007
Touch-A-Truck (2)
Wie bereits gesagt - Faye war von dieser Truckshow total begeistert. Und wen wunderts - die Amerikaner wissen eben, wie man eine solche Gelegenheit kindgerecht aufbereitet. Bei fast jedem Truck gab es irgendein Geschenk für Faye: Wachsmalstifte beim Betonmischer, Ballons beim Umzugswagen, eine Frisbee beim Containerkran. Und das allerbeste: ein originalgetreues Modell des Müllwagens (Garbage Truck) der Firma Bavaria, der zweimal die Woche bei uns am Haus vorbei kommt. Wer hätte gadcht, daß man ihr mit einem Müllauto eine solche Freude machen kann.
Der Truck gehört zu Amerika wie der Cowboy zum Wilden Westen. LKW Führerschein machen, einen Truck leasen, und sein eigenes Transportunternehmen aufmachen - das ist die klassische Methode, sich in diesem Land selbstständig zu machen.Und man ist stolz auf seinen Truck: das Amaturenbrett ist aus Mahagoniholz, die Lackierung ist tadellos, jede Chromfläche ist hochglanzpoliert, die Fuhrmaschine wird aussen und innen verziert. In der Kabine ertönt Country Musik aus Stereoanlagen, die so mancher Wohnzimmeranlage den Rang ablaufen. "It's not just a truck, it's my freedom" ("es ist nicht nur ein LKW, es ist meine Freiheit"), lautet das Motto der Trucker.
Wenn es unter amerikanischen Trucks eine Hackordnung gibt, dann stehen Trucks der Edelmarke Mack sicher ganz ganz oben in dieser Ordnung. Mack - die Marke mit der Bulldogge als Maskottchen - der Rolls Royce unter den Trucks (hier die Aussenseite eines Seitenspiels).
Und damit es auf den laaaangen Autobahnfahrten durch dieses Riesenland nicht einsam wird, nimmt man sich eben Gesellschaft mit: des Truckers bester Freund, ein Hund, dessen Halstuch zum T-Shirt des Fahrers passt. Die Truckkabine ist für Herrchen und Hündchen eingerichtet. Keine Überraschung - dieser Trucker eines Mack Lastzuges fährt mit einer Bulldogge durch das Land. Dieser Vierbeiner hat vermutlich schon mehr Meilen auf dem Buckel als ich (der Truck und der Trucker, samt Hund, kamen aus Oklahoma).
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Claudia,
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Touch-A-Truck
Dienstag, 7. August 2007
Touch-A-Truck (1)
Wir hatten keine Ahnung, was wir uns darunter vorstellen sollten: die Park-verwaltung des Land-kreises Boone lud für Samstag morgen zum "Touch-A-Truck" ("Ein LKW zum Anfassen") Festival in den England-Idlewild Park nach Burlington. Da wir dort sowieso häufig zum Schaukeln und Rutschen hinfahren, sind wir einfach mal bei dem Truck (LKW, spricht sich "Track") vorbeigegangen. Man, waren wir positiv überrascht...
Es gab nicht etwa nur einen Truck zu sehen, es gab wenigstens 50 davon. Und kein einziger kleiner, langweiliger, Transporter. Nein, richtige Könige der Autobahn. Und des Feuerwehrhauses. Und des Flughafens. Und des Umzugs. Und der Baustelle (hier die Pumpstation einer gigantischen Betonpumpe). Doch davon gleich mehr.
Faye war von diesen Stahlmonstern total begeistert. Und Daddys Kamera hatte keine ruhige Sekunde. Überrall gab es wuchtige Technik, faszinierende Details, Transportgeschichte (hier ein originaler HUG Truck von 1929), oder einfach nur Truckerromantik zu sehen.
Montag, 6. August 2007
Sommerhitze
Vier Tage lang war es mittags 37ºC heiss - wenn man Schatten gefunden hat. Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit war es brütend heiss, und drückend schwül. Sonntag nachmittag hat es mit einem Platzregen deutlich abgekühlt (ist jetzt nur noch 31ºC warm). Unserem Rasen und den Pflanzen gefällt das. Faye dagegen, hat die Hitze richtig genossen.
Mit Begeisterung half sie Mama und Daddy beim Blumengiessen mit dem Wasserschlauch. Den Trick, mit der Wasserspritze eine Tropfenwolke zu fabrizieren hat sie perfekt raus. Allerdings begiesst sie sich immer noch lieber selber, anstatt die Blumen zu wässern.Wer weiss - bei dieser Bullenhitze könnte das durchaus Absicht sein!
Samstag, 4. August 2007
Daddy malt
"Komm Dadddy, Du musst auch was malen!" sagte mein Töchterchen, und wer könnte dazu schon "Nein" sagen.
Also schnappte ich mir ein paar Stücke Jumbo-Kreide, und machte mich daran eine weitere Beton-platte unseres Gehweges zu bemalen (Claudi und Faye hatten inzwischen bereits drei Platten verschönert).
Faye war stets hilfsbereit und reichte mir weitere Farben die ich in mein Gemälde einzu-bauen hatte.
Und wenn ihr die künst-lerische Richtung ganz und gar nicht gefiel, brachte sie das ziemlich deutlich zum Ausdruck. Zum Schluss hatte ich noch ein halbes Kreidemakeup im Gesicht.Aber immerhin, das Kunstwerk kann sich sehen lassen:
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