Montag, 28. November 2005

Wo bleibt der Winter?

Von den Temperaturschwankungen her gesehen, haben wir hier eher April, als November. Nach dem weißen Thanksgiving, ist aller Schnee weggetaut. Im Moment haben wir gar 20°C, und erwarten 22°C am frühen Nachmittag. Minustemperaturen erwarten wir erst Mittwoch Nacht wieder (und dann auch nur für die Nachtstunden - tagsüber soll es auf 5°C aufwärmen).
Wenn man aber auf die Wetterkarte schaut, haben wir den Winter nur sehr knapp verpasst: wie ein Korridor ziehen sich Winterstürme beinahe über die gesamte Mitte der USA. Von Nord-West Texas, über Oklahoma, Kansas, Nebraska, die Dakotas, bis hin zum westlichen Indiana und Illinois. Bloomington hat Schnee, Chicago gar Schneechaos. Dort sieht es in etwa so aus, wie bei diesen zwei Schneemännern auf dem Bild links.
Ach, Moment, diese Aufnahme stammt ja aus Deutschland (Danke, Daddy!)

Samstag, 26. November 2005

Vom "schwarzen Freitag" zum "Cyber-Montag"

Wir haben gestern den "schwarzen Freitag" (Black Friday) hinter uns gebracht. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eher einer zum Feiern. Jedenfalls dann, wenn Du ein Geschäftsinhaber bist.

Donnerstag war, wie im Hebroner Anzeiger ausführlich besprochen, der Feiertag Thanksgiving. Das ist ein staatlicher Feiertag, zu dem man gesetzlich arbeitsfrei hat. Fast alle Firmen geben dazu noch den darauf folgenden Freitag arbeitsfrei. Damit ergibt sich ein sehr langes, arbeitsfreies, Wochenende. So kurz vor der Weihnachtszeit wird dieses Wochenende dann vor allen Dingen zum Shoppen (Einkaufen) genutzt: der Tag nach Thanksgiving ist traditionell der Start der Weihnachts-Einkaufs-Saison.

Die Tageszeitung zu Thanksgiving ist die schwerste des Jahres - Dank dutzender Beilagen mit Sonderangeboten und Geschenkideen. Für Geschäfte ist dies der umsatzstärkste Einkaufstag des Jahres. Manche Warenhäuser öffnen an diesem Tag gar schon morgens um 5 Uhr - und es gibt tatsächlich Verrückte, die so früh bereit stehen, und an die Tische mit den Sonderangeboten stürmen. Kaufhäuser wie Sears, Target, Macy's oder J.C. Penny's legen zu diesem Tag Sonderangebote aus, die bereits um 11:00 morgens zurüggezogen werden (sogenannte "Frühaufsteher-Schnäppchen"). Die Morgenshows im Lokalfernsehen finden tatsächlich jedes Jahr Leute, die ab 3:00 morgens mit Klappstühlenen und Schlafsäcken vor denWarenhäusern campieren, um auch garantiert die ersten in der Schlange zu sein, wenn sich die Kaufhauspforten öffnen. Es gibt dann Szenen, wie man sie früher in Deutschland zum Beginn des Sommerschlußverkaufes sah.

Traditionell schreiben viele Warenhäuser ab diesem Einkaufstag für das Geschäftsjahr Gewinn. Schwarze Zahlen also. Daher der Name "schwarzer Freitag", der sich für den Tag nach Thanksgiving eingebürgert hat.

Seit eins bis zwei Jahren gibt es jetzt noch einen neuen Begriff im amerikanischen Geschäftsvokabular: "Cyber Monday" (Cyber Montag). Das ist der auf den schwarzen Freitag folgende Montag - der erste Arbeitstag nach Thanksgiving. Viele Amerikaner kommen nach einem beschaulichen und kalorienreichen Thanksgiving Wochenende zurück an den Arbeitsplatz. Dort haben sie dann kostenlosen und schnellen Internetzugang. Demzufolge ist dieser Montag für Amazon, eBay, und die ganzen anderen Internetkaufhäuser der umsatzstärkste Tag des Geschäftsjahres. Daher der Begriff "Cyber Monday".

Freitag, 25. November 2005

Ein Nachmittag in Ohio

Heute waren wir zum Mittagessen bei unseren Freunden Nancy & Ric Pfeifer in Manchester, Ohio eingeladen. Nancy arbeitet seit mehr als 5 Jahren mit mir im Sicherheitsbereich zusammen. Mitte diesen Jahres wurde Ric von seinem Job als Klempner pensioniert, und so zogen sie von der Stadtmitte in Cincinnati in ein kleines Haus, daß sie gebraucht gekauft und renoviert haben.

Pfeifer Road: Wem das Land gehört,
der darf auch die Straße benennen.


Der Clou: das kleine Haus steht auf einem 26 acre (ca. 11 Hektar, oder mehr als 110.000 m²) großen Grundstück. Und das kleine Fleckchen Manchester ist ca. 2 Autostunden von Cincinnati entfernt. Also - von gedrängtem Stadtleben, zu sehr weiträumigem Landleben.
Der meiste Teil des Landes ist Wildnis. Es gibt Wiesen, Berge, Schluchten und Bäche, und vor allem Wälder. Rehe und Hirsche sind dort ebenso heimisch wie Greifvögel, Waschbären, Füchse und Schlangen. Nancy hatte mir schon oft erzählt, wie sie auf ihrem Grundstück neue Brücken und Straßen gebaut, Bäume gerodet, und Bäche gestaut haben. Das wollte ich mir schon lange mal ansehen.

Nancy und Ric, ihre beiden Kinder Jessica und Joshua, und Ihre Hundedame Foxy, nutzen das Riesengrundstück zum Wandern, Feiern, Lagerfeuer machen, Campen, Jagen, Zielschießen, und vor allen Dingen: zum Querfeldeinfahren. Sie haben einen sehr schnellen Quad (Vier-rad-Buggy) und einen Traktor. Und Nancy's besonderes Lieblingsstück: einen "Gator" (ein vierradgetriebenes Mini-Fahrzeug mit Anhänger von John Deere). Auf diesem fuhren sie uns dann heute bei frischen -4°C auf ihrem Grundstück spazieren.

Donnerstag, 24. November 2005

Doch zuviel gekocht

Wer hätte das gedacht, daß wir zu zweit keinen 15 lbs Truthahn (ca. 7KG) wegkriegen? Wir haben uns aber redlich bemüht. Und lecker war es. Sehr lecker sogar. Absolut total lecker. Ganz extrem lecker. Also, richtig gut geschmeckt. Nur hätten wir noch eins oder zwei von Euch mitverpflegen können. Oder drei. Fünf. Vielleicht sogar 10.

Wie dem auch sei, wir haben jetzt einen Kühlschrank voll mit Essensresten. Nicht ungeplant - das vereinfacht das Kochen für die nächsten Tage. Außerdem lassen sich viele der Rezepte nicht so einfach aufteilen. Apropos Rezepte: wer wissen will, wie wir die eine oder andere Speiße zubereitet haben - schickt uns einfach eine e-Mail!


Zur Vorspeise gabs eine Curry-Kürbissuppe. Mit Kardamon, Koriander, Cayenne, Kokosmilch, und natürlich Kürbis. Eine interessante Mischung aus amerikanischer und indischer Küche.





Zur Hauptspeise gabs natürlich den traditionellen gebratenen Truthahn. Gefüllt mit Maisbrot, Preiselbeeren, Sellerie, Thymian, und ein paar anderen Gewürzen. Claudia hat das alles von Grund auf selbst gemacht - sie hat sogar das Maisbrot selbst gebacken. Alle Achtung!

Dazu hatten wir ein Relish aus roten Trauben und frischen Preiselbeeren; gegrillten Acorn Squash; sautierte Radieschen mit gedämpfter Petersilie; eine Soße auf Basis von gerösteten Pilzen und Wintergemüsen; und Kartoffelbrei von süßen Kartoffeln mit Paprika.

Und dann haben wir noch den theoretischen Nachtisch - einen Kürbiskuchen. Theoretisch, weil da kommen wir heute sicher nicht mehr dazu. Ach ja - hatte ich schon gesagt, daß es lecker war?

Happy Thanksgiving!

Gerade haben wir unseren Truthahn in die Röhre geschoben. Bei 450°F (232°C) sollte er ca. 3 Stunden brauchen, bis er knusprig und lecker tischfertig ist.
Der Hebroner Anzeiger möchte die Gelegenheit nutzen, all seinen Lesern ein Happy Thanksgiving zu wünschen!

Mittwoch, 23. November 2005

Nach 3 Stunden Kochen ...

Des einen Freud, des anderen Leid



Wahrscheinlich ist für einen Truthahn Thanksgiving wirklich kein Feiertag. Alles andere, als ein Grund zum Feiern. Aber der Truthahn ist nun einmal ein sehr leckeres Geflügel, mit zartem und wohlschmeckendem Fleisch. Und ur-Amerikanisch (der Vogel stammt vom nordamerikanischen Kontinent).

Der Autor der Unabhängigkeitserklärung, und spätere US Präsident, Benjamin Franklin hatte beim verfassungsgebenden Kontinentalkongress von 1789 allen Ernstes vorgeschlagen, den Truthahn, und nicht den Adler, zum Wappenvogel der USA zu ernennen. Wie gut, daß der Kongress sich damals anders entschied! Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß die Amerikaner ansonsten mit Genuss am vierten Donnerstag im November ihren Wappenvogel verspeißen würden. (Die Vogelbilder wurden auf der Geflügelfarm der Familie Tewes in Florence geschossen).

Genau das, haben wir morgen vor.Claudia macht sich hier ganz begeistert an der Kürbis-Curry-Suppe für morgen zu schaffen.

Ansonsten gibt es morgen noch ein Relish aus Trauben und Preiselbeeren, Füllung mit Maisbrot und Wintergemüsen, und einen Kürbiskuchen zum Nachtisch. Vielleicht noch etwas Acorn Squash als Gemüse.

Hat keiner Lust, zum Abendessen vorbeizukommen?

Weiß, wie versprochen



Da hat die Wettervorhersage doch gestimmt: heute morgen gegen 6 Uhr begann der erste Schnee zu fallen. Die Flocken waren zunächst noch vereinzelt im Schneeregen, aber offensichtlich wurde es dann kälter. Im Moment haben wir ca. -2°C, und der erste Schnee ist liegen geblieben.


Lieb von Claudia, dass sie bei diesem Wetter unsere Außenbeleuchtung anbringt.

Dienstag, 22. November 2005

Weihnachtsmusik

Wie Ihr sicher wisst, sind Claudia und ich verrückt auf Weihnachtsmusik. "White Christmas", "Little Drummer Boy", oder "Adeste Fidelis" gehören zu Weihnachten wie der Truthahn zu Thanksgiving.
Wäre es nicht toll, wenn es eine Radiostation gäbe, die ganz der Weihnachtsmusik gewidmet ist? Nun, die gibt es. Und nicht nur eine. Unter diesem Link:

http://music.yahoo.com/launchcast/stations/category.asp?i=136

Findet Ihr gleich 11 verschiedene Internet Radio Stationen, die nichts als Weihnachtsmusik spielen. 24 Stunden am Tag. Der obige Link führt Euch zu Yahoo! Launchcast Radio. Es gibt dort spezielle Weihnachtsmusikkanäle für "Comedy" (komische Musik), Country Weihnachtsmusik, Gospel, Jazz, Kindermusik, Lateinamerikanische Rhythmen, Pop und Rock, und ... Claudi's Favorit "Traditional Christmas" (traditionelle Weihnachtsmusik, mit Bing Crosby, Frank Sinatra, Doris Day, usw.).
Klickt auf den obigen Link, sucht Euch eine Radiostation raus, und klickt bei dieser Station auf den "Listen Now!" ("jetzt reinhören!") Link (dort wo der Pfeil auf dem Bild rechts hindeutet).

Ist alles kostenlos, aber Ihr müsst natürlich Eure Lautsprecher angeschaltet haben. Keine Lautsprecher, keine Musik.

I'm dreaming of a white ... Thanksgiving???

Weiße Weihnachten - klar, wer träumt nicht davon. Aber ein weißes Thanksgiving?

Dazu könnte es dieses Jahr sehr wohl kommen. Für den Thanksgivingtag (diesen Donnerstag) sind im Ohio Tal 30°F (ca. -1.5°C) Höchsttemperatur, und "snow accumulations" (Schnee der liegen bleibt) vorhergesagt.

Mal sehen. So zuverlässig sind die Wetterfrösche hier auch wieder nicht. Der "Hebroner Anzeiger" hält Euch auf dem Laufenden.

Freitag, 18. November 2005

Winter

Heute, genau wie gestern, haben wir gegen Mittag knap unter 0°C. Der Nachtfrost und Reif taut erst am frühen Nachmittag ab, wenn die Sonne etwas rauskommt. Maunzy getraut sich noch regelmäßig raus - sie trägt ihren dichten schwarzen Pelzmantel. Wir igeln uns gemütlich im Sequoia Lane ein.

Donnerstag, 17. November 2005

Noch schweigsamer als sonst

Heute bin ich nicht sehr zum reden aufgelegt. Gestern nachmittag hatte ich eine parodontal Operation bei einem auf solche Dinge spezialisierten Zahnarzt in Crestview Hills. Die Operation an sich lief sehr gut, nur habe ich jetzt zwei Nähte im Mund, eine Wunde im Gaumen, und einen Pfropfen von kau-gummi-artigen Material über der eigentlichen Operationsstelle im Unterkiefer. Schmerzen habe ich keine, so lange ich den Mund nicht zu sehr bewege, etwas esse, Zähne putze, etc.

Der Operationstyp selbst ist auf dem folgeden Link illustriert:
http://www.dentistry.com/showcase004.asp
Im Prinzip geht es darum, daß nach jahrelangem zu aggressivem Putzen an zwei Zähnen im Unterkiefer die Zahnhälse freilagen. Wenn das nicht behandelt wird, besteht das Risiko von Parodontose, und später Zahnausfall. Daher die Operation.
Unter örtlicher Betäubung schneidet der Zahnarzt vom verbleibenden Zahnfleisch an diesen Zähnen die obere Hautschicht weg, um die Blutgefäße freizulegen. Aus dem Gaumen wird dann ein entsprechend großer Flecken Zahnfleisch rausgeschnitten, und auf die im Unterkiefer freigelegte Stelle aufgenäht. Anschließend wird die Operationswunde durch einen Pfropfen isoliert (ein Verband ist im Mund natürlich nicht möglich).

In zwei Wochen habe ich einen Nachschau Termin.

Sonntag, 13. November 2005

Wie Spät Ist Es?




Wann habt Ihr eigentlich zum letzten Mal fasziniert eine Uhr angeschaut? Zu Sylvester? Als Ihr als Kinder Eure erste Armbanduhr bekommen habt? Noch nie? Ueberhaupt: was gibt es langweiligeres, als einer Uhr beim Ticken zuzusehen, richtig?

FALSCH! Es kommt nur auf die Uhr an. Und hier habe ich eine Uhr für Euch, wie Ihr sie sicher noch nie gesehen habt. Es handelt sich um eine Website, namens "Humanclock" (menschliche Uhr). Die Idee ist simpel: wenn Ihr die Website anklickt, liest sie die derzeitige Uhrzeit von Eurem Computer ab. Und dann zeigt sie jede Minute ein anderes Bild, mit der derzeit aktuellen Uhrzeit.

Soweit ganz easy. Nur ist jedes Bild für sich ein Kunstwerk. Von Freiwilligen aus der ganzen Welt gestiftet. Unterhaltsam, vielfältig und faszinierend wie es nur das Web produzieren kann.

Schaut Euch mal die drei Bilder an, 12:46, 12:47 und 12:48. Und dann klickt diesen Link und ... Wie Spät Ist Es?

http://www.humanclock.com/clock.php

Freitag, 11. November 2005

Neonmint

So heisst die Farbe, mit der Claudia gerade unser Gästezimmer streicht. Als wir das Haus vor zwei Jahren gekauft haben, waren fast alle Wände weiß (das Wohnzimmer ist senf-gelb). Wir haben schnell festegestellt, daß bei einem so großen Haus, etwas farbliche Varianz gut aussieht.




Also bekamen die Küche und das Frühstückszimmer einen pastell-blauen Anstrich, das Schlafzimmer wurde grünlich, das Bad vanille, und heute war das Gästezimmer an der Reihe.

Jetzt wollt Ihr natürlich alle wissen, wie gut das aussieht. Nun, wie immer ist unser Haus für Euch 24/7 zur Besichtigung geöffnet.

Kommt einfach vorbei!

Donnerstag, 10. November 2005

Am Pazifik


So, als es endlich Abend wurde sah die Umgebung auch wieder wie das California aus, daß ich gewohnt bin. Segelyachten im Hafen von Redondo Beach.










Und ein Ausblick über Süd-LA von San Bernadino aus geschossen. Bei Nacht sieht diese Stadt eigentlich besser aus als bei Tageslicht ...

Mittwoch, 9. November 2005

"It never rains in California..." - von wegen

In den 70'ern gabs mal einen goldigen Hit von Albert Hammond, "Seems it never rains in Southern California" ("anscheinend regnet es in Süd-Kalifornien nie"). Von wegen! Zwar ist es hier im San Bernadino Valley deutlich wärmer als in Nord Kentucky, aber es regnet ...






Palmen im Sturmwind; verhangener grauer Himmel; Regenpfützen auf den Parkplätzen; Leute auf der Strasse in langärmligen Hemden; Regenschirme; ... bin ich hier eigentlich richtig?

Im Museum


Der erste Tag unseres Treffens heute fand im Toyota Museum in Torrance (unweit von Los Angeles in California) statt. Von links nach rechts: Shawn Middleton und Mark Lobel von Price-Waterhouse-Coopers, und Neil Danoff von Motorola.
Im Hintegrund ein Toyota Lacruise von 1961.

Dienstag, 8. November 2005

Auf nach LA!

Um 8:50 heute morgen, also in ca. 1:30 Stunden, fliege ich nach Los Angeles. Genauer gesagt nach Torrance in California. Zweck des Trips ist es zu sehen, wie unse Freunde von Toyota Information Security betreiben. Donnerstag spät nacht bin ich zurück. Ich halte Euch auf dem laufenden!

Sonntag, 6. November 2005

Tornado in Indiana

Mittlerweile steht die Opferzahl von Evansville in Indiana bei 21 ... und man erwartet, daß beim Aufräumen der Verwüstung noch mehr Opfer gefunden werden. Mehr Informationen (in Deutsch) under diesem Link: http://de.news.yahoo.com/051106/12/4r4bu.html

Das Städtchen Evansville kenne ich sehr gut, auch wenn ich diese Anhängersiedlung selbst nie gesehen habe.

Noch mal davon gekommen

Diesmal passierte es ganz in unserer Nähe: Evansville in Indiana - ein Vorort von meiner Universitätsstadt Bloomington - wurde heute am frühen morgen von einem Tornado heimgesucht. 11 Menschen kamen ums Leben als der Tornado eine Anhängersiedlung verwüstete. Im westlichen Kentucky starben weitere vier Menschen. Dieser Tornado kam bis auf etwa 180 KM an uns heran.
Hier in Hebron hatten wir nur ein großes Wetterleuchten gegen 3 Uhr morgens bemerkt (Maunzy weckte uns), und gegen 7 Uhr gab es starke Winde. Etwas weiter westlich warten immer noch zwei Landkreise auf den Strom - umgestürzte Bäume haben die Oberleitungen zerstört. Ansonsten blieben wir verschont.