Samstag, 30. Juli 2005

Bild vom Riverbend

So siehts also im Riverbend Center aus. Kameras sind natuerlich verboten - aber niemand sagte was gegen Telefone. Um uns abzukühlen, lies Maestro Kunzel dann seine Solisten den Titel "Rain in Spain" aus dem Musical "My Fair Lady" singen. Gewirkt hats nicht viel - bei diesem Sommerwetter dachte wohl kaum jemand an Regen. Jedenfalls ging das Konzert pünktlich um 22:00 mit "God Bless America" zu Ende.



Das zweite Bild zeigt uns beide vor dem Konzert: Sonnenbrillen und Wasserflaschen sind bei einem Freiluftkonzert bei 34C sehr wichtige Utensilien.

Zum "Riverbend Music Center"


Wir bereiten uns gerade auf das "Cincinnati Pops Favorites" Konzert vor, dass heute abend um 20:00 am Riverbend Music Center unten am Ohio Fluss steigt. Der Dirigent des Cincinnati Pops Orchesters, Erich Kunzel (siehe Bild), und das Cincinnati Pops Orchestra, spielen Favoriten "vom Broadway und von Hollywood". Titel dieses Abends ist "Broadway Blockbusters". Wollen wir mal wetten, dass was aus Cats gespielt wird? Dennoch wollte Maunzy nicht mitkommen.

Wenn Ihr mehr über das Konzert lesen wollt, koennt Ihr das under diesem Link tun (einfach draufklicken). Wir halten Euch dann auf dem Laufenden!

Montag, 25. Juli 2005

Hitzewelle

Heute wird, vermutlich, der heisseste Tag des Jahres 2005 fuer die Tri-State Area in der wir leben. Wir haben im Moment (10:00 Uhr) 32C, und erwarten gegen 15:30 bis zu 39C im Schatten. Wer schon mal hier war weiss natuerlich, dass es hier teilweise recht schwer ist, Schatten zu finden.
Ein paar Zeichen der Hitze:
  • Frueher in Muenchen hatte die Stadtverwaltung im tiefsten Winter spezielle "Aufwaermraeume" fuer Obdachlose eroeffnet. Die Stadt Cincinnati hat am Freitag eine Reihe von "Abkuehlraeumen" fuer Obdachlose eroeffnet.
  • In Staedtchen Independence, ein paar Meilen suedlich von hier, starb gestern Nacht ein 3-jaehriges Kind das versehentlich fuer 10 Minuten im Auto eingeschlossen war an Hitzeschlag. Leider passiert das hierzulande mehr als 200x im Jahr. Ab 2010 muessen Neuwagen jetzt mit Detektoren ausgestattet sein, die Alarm schlagen, wenn eine lebende Person im Auto eingeschlossen wird.
  • Im Cincinnati Ortsteil Clifton ist heute morgen die Hauptwasserleitung geborsten. Fuer Rasensprengen, Klimaanlagen, private Pools, Duschen etc. ist um diese Jahreszeit der Wasserverbrauch extrem hoch, die Belastung der Leitungen dementsprechend kritisch. Die Einwohner von Clifton hatten heute gegen 8:00 eine 15 Meter hohe Wasserfontaene, aber dafuer den Rest des Tages kein Wasser mehr. Bescheuert, aber passiert jedes Jahr um diese Zeit irgendwo in Cincinnati.
  • Wir haben in der letzten Woche gleich drei Stromausfaelle registriert. Je waermer es wird, dest schwerer muessen die Klimaanlagen schufften, und desto mehr Strom wird verbraucht. Dementsprechend arg ist das Stromnetz strapaziert.
Die Ueberlebenstips sind aber ziemlich einfach: in klimatisierten Raeumen bleiben; immer Mineralwasser im Kuehlschrank haben; die Computer an Sicherheitsbatterien haengen; und die Sonne geniessen.

Donnerstag, 21. Juli 2005

A Night at the Opera

Claudi hat einfach kein Erbarmen. Heute gehts zu Riegel Otto. In die Oper. Am Central Parkway, dem Broadway von Cincinnati, sozusagen (auch wenn beim originalen Broadway der Gehsteig breiter ist als der ganze Parkway in Cinci). Wann nur bald a Einsehn sein mecht.

Rigoletto ist natürlich die Oper, die jeder Normalmensch von der Werbung für Schoko-Crossies kennt. Ach ja, etwas habe ich doch gelernt: der deutsche Originaltext ("Oh wie verführerisch - sind Choco Crossies ...") übersetzt sich folgendermassen ins Italienische: "La donna e mobile". Und es geht darum, dass die Frauen so wankelmütig sind. Wer hätte das gedacht?

La donna è mobile
Qual piuma al vento,
Muta d’accento
E di pensiero.
Sempre un amabile
Leggiadro viso,
In pianto o in riso,
È menzognero.

Man muss Seppl Verdi zugestehen, dass er sehr vorrausschauend war: zu seiner Zeit gab es noch keine Crossies, und soweit ich weiss, noch nicht einmal Cornflakes. Man fragt sich, was ihm Frau Verdi zum Frühstück gegeben hat? Milch gab es schon, aber Milch ohne Cornflakes??? Evtl. gab es zu seiner Zeit schon Popcorn, aber auch da bin ich mir nicht sicher. Harte Zeiten, ohne Zweifel.

Wenn Ihr auf Verdi's Portrait klickt (oder auf diesen Link), koennt Ihr etwas von der Musik hoeren (nur Musik, ohne Gesang; und nein, das ist nicht original von der Cincinnati Aufführung). Falls Ihr unbedingt mitsingen wollt: den vollen Text der Arie gibts hier.

Nachtrag (23:27): der Fürst lebt, Gilda ist tot, Rigoletto verzweifelt, und wir sind müde. Wer hätte das erwartet?

Dienstag, 19. Juli 2005

Hinter Gittern!


So machen wir uns wirklich nicht beliebt: jedesmal wenn es zum Arzt geht, weint und schimpft die Kleine, und beschwert sich die ganze Fahrt ueber. Dabei sind die Krankenschwestern und die Tante Doktor im Banfield Pet Hospital doch so lieb zu ihr. Letztes mal bekamen wir gesagt, dass Maunzy ein richtiges "Sweetheart" ist. Ist sie auch, aber deswegen geht sie trotzdem nicht gerne hin. Und, dass sie dabei in die verhasste Transportbox muss, macht die Sache auch nicht gerade besser. Nur, heute ist es wieder mal so weit. Um 16:00 duerfen wir unseren Liebling abholen. Und versuchen, uns wieder gut mit ihr zu stellen ...

So ... um 17:00 ist sie wieder zu Hause - man beachte die schmucke blaue Binde am Hinterlauf ...

Sonntag, 17. Juli 2005

Nun ist's offiziell

Am Freitag bekamen Claudia und ich eine sehr gute Nachricht: seit Freitag, 15. Juli 2005, sind Claudia und ich nun offizielle "permanent residents" (permanente Einwohner) der USA - wir haben die Greencard.
Normalerweise dauert so ein Prozess bis zu 18 Monaten. Warum das bei uns erheblich schneller ging (weniger als 7 Monate) ist mir nicht ganz klar, aber was solls.

Samstag, 16. Juli 2005

Hellta Delta

Mittwoch nachmittag, Flughafen Cincinnati: meine Maschine nach New York La Guardia geht um 16:10. Angeblich. Das heist anstellen, einchecken, anstellen, im Kriechtempo durch die idiotischen Sicherheitskontrollen gehen, wieder anstellen, im Bus nach Terminal C fahren, nur um dort auf dem Monitor zu lesen: "Flug gestrichen". Also - wieder anstellen ... die Schlange vor dem Delta Schalter dort ist so lange wie die wenn Skyline kostenloses Chili ausgibt.
Aber ... als echter Vielflieger kennt man die Tricks: noch in der Schlange ruft man die (800) Nummer von Delta ueber das Mobiltelefon an. Und, wer haette es gedacht, dort geht sofort jemand ans Telefon. Ich erfahre, dass der Flug nach New York La Guardia wegen schlechtem Wetter gestrichen ist. Aber ... um 16:10 geht noch ein zweiter Flug von Cinncinnati nach New York. Diesmal nach JFK. Meine Frage, warum der Flug nicht gestrichen ist, wo er doch durch das gleiche Wetter fliegen muss, versteht der freundliche Delta Mitarbeiter nicht. Wie auch immer. Anstellen zum Bus, zurueck nach Terminal B, anstellen zur neuen (und immer noch idiotischen) Sicherheitskontrolle an Terminal B, und dann, 12 Minuten vor Abflugstermin, bin ich am Schalter B8 wo die Maschine nach JFK geht. Gehen soll. In Wahrheit ging sie erst gegen 20:00 ab. Was solls, ich war einer von nur 8 Fluggaesten der La Guardia Maschine die es noch zu dem JFK Flug geschafft haben.
Ein Sonderfall? Dachte ich. Aber Delta belehrt mich am Freitag eines anderen. Um 19:00 s0ll die Maschine von La Guardia zurueck nach Cincinnati gehen. Also sehe ich zu, dass ich gegen 17:30 in La Guardia bin. Bei dem chaotischen Freitag-Feierabendsverkehr in Manhattan keine schlechte Leistung. Der Taxifahrer den ich in Midtown anheurere faehrt den noerdlichen Tunnel nach New Jersey rueber, dort nach Sueden, und dann den suedlichen Tunnel wieder zurueck nach Manhattan (um die verstopften Strassen zu umgehen). Clever. Haette ich ihm gerne gesagt, aber leider spricht Pedro so gut wie kein Englisch. Aber er versteht, dass ich mit ihm zufrieden bin. Als ich Punkt 17:30 in La Guardia ankomme, hat Pedro sein Trinkgeld wirklich verdient. Zweimal den Hudson River zu unterfahren um die verstopften Autobahnen in Manhattan zu umgehen ist eine geniale Idee. Guter Mann.
Leider gilt dasselbe Lob nicht fuer Delta. Ich stelle mich an, checke ein, und sehe - noch in der Schlange zur Sicherheitskontrolle - der Rueckflug nach Cincinnati ist gestrichen (wegen schlechtem Wetter, wie sich rausstellte). Oh Mann. Also - wieder in die Schlange zum Schalter, und wieder gleichzeitig ans Telefon. Diesmal geht niemand ans Telefon - ob die Delta Kundenbetreuer schon im Wochenende waren?
Als ich nach langem Warten endlich am Schalter zum Reden komme, ist die Dame etwas unwirsch. Mein Flug wurde gestrichen? Und? Ist ja nicht ihr Problem. Ich gebe ihr meine Vielfliegerkarte. Als sie die Meilenzahl auf meinem Vielfliegerkonto sieht, wird sie etwas freundlicher. Aber nur etwas. Und dann, um mir einen Gefallen zu tun, bucht sie mich gleich auf die naechste Maschine nach Cincinnati. Um 6:00. Ich frage nach: Moment, die Maschine geht in 10 Minuten? (es war schon 17:50)? "Nein", sie geht am naechsten Morgen um 6. Und wo soll ich die Nacht schlafen? Nicht ihr Problem. Stimmt. Aber ich merke mir schon mal ihren Namen (Jennifer) fuer die Beschwerde die ich Delta schicken werde.
Ich frage nach, welche anderen Fluege ich noch nehmen koennte. Naja, um 19:00 geht ein Flug von JFK nach Cincinnati. Nur gibt es keine Moeglichkeit, um diese Zeit innerhalb von einer Stunde von La Guardia nach JFK zu kommen. Es sei denn, via Helikopter (eine Option fuer Bill Gates, vielleicht, aber der haette sicher einen Privatjet). Also frage ich sie nach Flughaefen in der Naehe von Cincinnati. Leider weiss Jennifer nicht, was in der Naehe von Cincinnati liegt. Vermutlich versteht sie sowieso nicht, wie dort jemand freiwillig hinfliegen kann. Im Prinzip eine gute Frage, aber dort wartet schliesslich Maunzy auf mich. Aber das wuerde Jennifer vermutlich nicht verstehen.
Also frage ich die ganze Litanei der Midwest Flughaefen ab: Dayton, Indianapolis, Louisville (Jennifer weiss nicht, wie man das schreibt), Lexington - ja, ein Flug geht um 19:55 nach Lexington! Sehr gut. Aber, meint Jennifer, das waere sooo weit von Cincinnati entfernt (70 Meilen). Delta bietet sogar einen Flug von Lexington nach Cincinnati an. Ich erklaere ihr, dass ich lieber eine Stunde fahre als die ganze Nacht auf dem La Guardia Flughafen zu verbringen. Das leuchtet ihr ein, und sie bucht mich um.
Ich rufe Claudi an, und frage ob sie Lust auf einen Trip nach Lexington hat, um mich um 22:00 abzuholen. Im Vertrauen auf unser Navigationssystem stimmt Claudi zu. Also stelle ich mich wieder zur Sicherheitskontrolle an (die ist in New York laengst nicht so nervig wie die in Cincinnati), und gehe zum Terminal. Als ich dort ankomme, sehe ich, dass der Lexington Flug auf 20:30 verschoben ist. Ich rufe wieder Claudi an, die ist schon auf der Autobahn unterwegs, und steckt im Stau. Hat Angst, dass sie nicht rechtzeitig ankommt.
Diese Angst war verfrueht. Tatsaechlich hebt der Flieger von La Guardia erst gegen Mitternacht ab. Und kommt gegen 2:10 morgens in Lexington an. Auf dem suessen kleinen Flughafen dort gaehnt das Bodenpersonal. Und Claudi, die mich ganz lieb auf einem unbekannten Flughafen mitten in den Pferdefarmen von Kentucky abgeholt hat sieht auch eher uebermuedet aus. Kann ich verstehen, aber wir muessen jetzt noch fast 2 Stunden Minuten nach Cincinnati zurueckfahren (ungefaehr so lange wie der Flieger in der Luft war). Gegen 4:00 morgens ist meine Reise dann endlich zu Ende.
Was tut man nicht alles fuer die Firma.

Freitag, 15. Juli 2005

Time Square und Broadway





Viel Zeit hatte ich nicht - gerade mal eine Stunde zwischen dem Ende des Meetings bis zum Beginn des Arbeitsessens. Aber ich habe sie genutzt, um am Time Square, Rockefeller Plaza und Broadway ein paar Bilder des Lebens in Manhattan zu schiessen.
Abends habe ich dann eine Broadway Show besucht: "All Shook Up". Ein Musical basierend auf Songs von Elvis (z.B. Heartbreak Hotel; Jailhouse Rock; A Little Less Conversation; Burning Love; One Night with You; I Can't Help, Falling In Love With You; Teddy Bear). Im Prinzip haben ein paar clevere Autoren die Geschichten dieser Lieder sehr lose zu einer Story zusammengestrickt, die in einer "namenlosen" Klein-Stadt im Mittleren Westen 1955 spielt. Nicht ganz historisch tragbar ("A Little Less Conversation" wurde erst 1967 geschrieben), aber wen stoert das schon. Gute Schauspieler und Saenger, Musik zum mitklatschen, und gute Laune.

Donnerstag, 14. Juli 2005

Im "Big Apple"

Eingeweihte wissen das: New York City hat den Spitznamen "The Big Apple" ("der grosse Apfel"). Und diese Tage macht die Stadt dem Namen alle Ehre. Fuer mich ist es immer wieder beeindruckend aus dem JFK Flughafen zu kommen, eine sehr dicht bevoelkerte Umgebung zu sehen, dann ins Taxi nach Manhatten zu steigen, und zu sehen, wie die Bevoelkerungsdichte mit jeder Meile nur noch zunimmt.
Die Hochhaeuser werden hoeher, die Gruenflaechen weniger, die freien Stellen verschwinden. Im Grossraum New York City leben 15 Millionen Menschen: anderthalbmal so viele wie in Belgien.

Meine Meetings diese Woche sind in der Madison Avenue, dem Herzen der Marketing Unternehmen, in Midtown Manhattan.

Das erste Bild zeigt Madison Ave. morgens 8:00, zur Stosszeit - ueberfuellt und hektisch. Jeder rennt zur Arbeit,

















Das zweite zeigt eine Gruppe von Arbeitern bei der Fruehstuckspause - hoch auf dem Dach eines 18 Stock hohen Wolkenkratzers (das Bild wurde vom 25. Stock aus geschossen). Sie haben neue Ventilatoren fuer Klimaanlagen installiert (die Propeller auf der rechten Bildseite) und nutzen die Kartons als Tische und Baenke.

Mittwoch, 13. Juli 2005

Sleepover





Wir freuen uns ummer riesig, wenn wir Freunde zu Besuch
haben. Diesmal sind es Vicki, Eric und Kelly aus Mason in Ohio, die für eine Nacht vorbei kamen.












Sie sind auf dem Weg zu ihren Grosseltern in Deutschland. Und da wir nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt wohnen, ist unser Haus ein idealer Zwischenstopp. Und endlich ist mal ordentlich Leben in der Bude!!!

Sonntag, 10. Juli 2005

Auf Schatzsuche in Clifty Falls





Man war das anstrengend ... zuerst fuhren wir 90 Minuten in das malerische Städtchen Madison, am Südzipfel von Indiana. Man kann sicherlich über das Label "historic" geteilter Meinung sein, aber sehenswert ist Madison allemal.


("Something Simple" - Claudia's Lieblingsladen in Madison)


Danach ging es in den Clifty Falls National Park zur Schatzsuche. Der Schatz hinter dem wir her waren, wurde nur von den wenigsten gefunden. Also eine harte Nuss zu knacken. Und ziemlich schnell haben wir mitbekommen, warum: der Park ist im Prinzip um zwei Canyons angeordnet, die von zwei Flüssen gegraben wurden, die südwestlich von Madison in einem großen "Y" zusammen fliessen. Die meisten Parkanlagen sind am unteren Holm des "Y", beim südliche Parkeingang. Unser GPS zeigte uns aber ziemlich schnell, dass der Schatz im nördlichen Bereich des Parks sein mußte - am nord-östlichen Holm des "Y". Der nördliche Parkeingang ist aber am nord-westlichen Eck des "Y". Es blieb uns also nichts anderes übrig, als den ersten Canyon hinabzusteigen, den westlichen Flusszweig zu überwinden, den ersten Canyon wieder hinaufzukraxeln, die Strecke zwischen den beiden Flusszweigen zu durchwandern, dann den östlichen Canyon hinab, über den zweiten Fluss, und dann die Felswand des Ost-Canyons hinauf, auf der Suche nach dem Schatz. Dort gibt es mehrere Höhlen, Wasserfälle, und sogar Tunnels, in denen sich sich ein Schatz gut verstecken lässt. Nur leider empfängt unser GPS natürlich in einer Höhle oder einem Tunnel kein Satellitensignal. Also Suchen, Suchen, Suchen ...




Nach ca. 3 Stunden haben wir einen Felsvorsprung entdeckt, der im Fernglas verdächtig aussah. Claudi traute sich nicht hinauf, aber ich hatte keine Lust, mit leeren Händen zurück nach Hebron zu fahren. Also bin ich hinaufgekraxelt, und habe tatsächlich den Schatz gefunden. Anschließend bin ich die Canyonwand mehr auf der Hose hinuntergerutscht, als geklettert - war einfach zu glatt.


Irgendwie waren wir zu fertig, um die schönen Wasserfälle zu genießen, nach denen der Clifty Falls Park benannt ist. Aber wir kommen sicher bald wieder hier her.

Samstag, 9. Juli 2005

Big Bone Lick




Also, unser Trip nach Clifty Falls verzoegert sich etwas. Stattdessen haben wir uns heute den Big Bone Lick State Park in Kentucky vorgenommen.

Eine nette Wanderung, und ... eine Büffelherde - wo gibt es das heutzutage sonst noch?
Sehr zu empfehlen!
Hier der See den wir umwandert haben. Bei der heutigen Hitze, keine kleine Leistung.

Off to Clifty Falls

Für dieses Wochenende haben wir uns eine Tour nach Clifty Falls, in der Nähe von Madison/Indiana, vogenommen. Der kleine Ort ist fast direkt an der Staatsgrenze mit Kentucky, am Ufer des Ohio. Nicht ganz ohne Selbsthumor nennen die Hoosiers (das sind die Leute aus Indiana, wie Ihr sicherlich wisst) den Park "the Grand Canyon of Indiana".
Etwas übertrieben, aber wer am Grand Canyon war, kann sie erklären, wie jemand auf die Idee kommen koennte.

Mit dem oben angegebenen Link kommt Ihr auf die offizielle Site des Parks. Unter anderem finden sich dort eine Reihe von Videos. Wenn wir zurück kommen, haben wir dann eigene Aufnahmen.

Und auf unser Haus aufpassen tut ...

Donnerstag, 7. Juli 2005

Musik, Party, Feuerwerk ... der 4. Juli 2005 in Florence!

OK, diesmal etwas animierter: wie auf einem der Bilder von dem frueheren Eintrag zu sehen war, hatte ich bei der Party zum 4. Juli (dem amerikanischen Unabhaengigkeitstag, oder "Independence Day") meine Videokamera dabei. Gestern habe ich endlich die 20 Minuten Video die ich gedreht habe auf ca. 4 Minuten zusammengeschnitten, und mit passender Musik unterlegt. Hier ist das Ergebnis ...

Mittwoch, 6. Juli 2005

Nochmal: Unser Video aus Indiana

Ich war auf der Suche nach einer besseren Methode, unsere Videos an Euch zu schicken. Wie ihr mitbekommen habt, dauert das direkte Laden beinahe eine Stunde fuer ein Video von gut 4 Minuten Laenge. Im Gegensatz zum Grillvideo von vor ein paar Tagen ist das Video aus Indiana laenger, und hat eine viel hoehere Aufloesung. Das bedeutet zwar eine bessere Videoqualitaet und bessere Tonqualitaet, es ist aber auch viel schwieriger, das Filmchen durch das Internet zu pumpen.

Ich versuche jetzt einen anderen Service, das sogenannte Internet Archive. Schaut doch bitte mal nach, ob das funktioniert und gebt mir eine Rueckmeldung:

    Brown County
    Originally uploaded by hubertk.

    was wir wissen wollen ist:
    • laedt sich das Video bei Euch im Internet Explorer oder dem Media Player?
    • ist die Ladezeit annehmbar?
    • ist die Bild- und Tonqualitaet ok?
    • funktioniert das Abspielen einwandfrei, oder "stottert" der Film?
    Klickt auf diese Zeile, oder auf das Foto!

    Montag, 4. Juli 2005

    Happy Birthday America!

    Die Traditionelle Party zum Unabhaengigkeitstag!

    Um den Unabhaengigkeitstag, den amerikanischen Nationalfeiertag, richtig zu feiern, sind wir zur offiziellen Veranstaltung unserer Nachbarstadt Florence gefahren. Zu einer echten "independence day" Party gehoeren drei Dinge: Barbecue (insbesondere Hot Dogs), Familienfotos, und Feuerwerk.

    Wollen wir doch mal sehen, ob wir all diese Zutaten gefunden haben:

    Nummer 1: Barbecue (Grillen):

    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Was waere eine Independence Day Party ohne Grillen, ohne Hamburger, und insbesondere ohne Hot Dogs? Und was wäre eine offizielle Party ohne die lächerlichen Jobs, die meistens Studenten machen? Hier ein "lebender Hot Dog". Nein, die Dame war nicht zum Anbeissen gedacht, meinte Claudi jedenfalls.


    Nummer 2: Familienfotos

    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Papa, Sohn, und Waldi, und ... Miss Boone County! Jetzt ist die Frage: wer sieht besser aus: der Dackel, oder die Miss?
    Nun, diese Schenkel ... das Schwänzchen ... und insbesondere haben's mir die Augen angetan: braun, klar, und dieser super-treue Dackelblick!!! Naja, fuer die Miss findet sich sicher auch irgendjemand. Irgendwann. Denke ich. Aber der Dackel, 5 1/2 Monate jung, der hat's in sich.


    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Hubert hat sich tagsüber insbesondere mit seiner Videokamera beschäftigt (ja - die Bilder bei Tageslicht sind von Claudi aufgenommen!). In den naechsten Tagen, werden wir hoffentlich einen Kurzfilm zur Independence Day Party veroeffentlichen. Hier in diesem Blog, natürlich!

    Nummer 3: das Feuerwerk

    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Davon gab es gleich mehrere: diese Kids konnten das Feuerwerk gar nicht mehr erwarten. Also haben die Eltern nachgegeben, und ihnen ein Paket Wunderkerzen gegeben. Damit haben sie dann gleich ihr eigenes Feuerwerk veranstaltet.


    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Die letzten zwei Bilder sind dann tatsächlich vom offiziellen Feuerwerk: 30 Minuten lang, und (fuer so eine kleine Gemeinde wie Florence), recht spektakulär.


    Celebrating Independence Day
    Originally uploaded by hubertk.
    Zum Finale, gabs dann jede Menge "Raketengemälde" - aber leider keine Feuerwerksmusik. Ein paar Takte Händel wären hier ganz gut angekommen, glaube ich. Aber auch so hat es uns bestens gefallen.

    Speziell fuer Tom!

    Hallo Tom,

    unter diesem Link findest Du eine Videodatei zum downloaden. Der Download ist ziemlich heftig (430 MB) und wird eine Zeit dauern. Es handelt sich um die Auftritte von Green Day (in Berlin, leider nur 1 Song), und Linkin Park (in Philiadelphia) beim Live8 Konzert am 2. Juli.

    Die Datei muesste sich ueber den Windows Media Player spielen lassen.

    Viel Spass!

    Freitag, 1. Juli 2005

    Drehn wir den Spiess doch einfach rum!

    Nachdem die Grillsaison offiziell eroeffnet ist, koennen wir nun unser Weihnachtsgeschenk von Isabella & Gerhard ausprobieren - einen Grillspiess mit elektrischem Motor. Der Kurzfilm zeigt, was man damit leckers anstellen kann!

    Einfach diesen Link klicken, und das Filmchen spielt sich im Internet Explorer ab. Kein Download notwendig!

    Falls sich jemand wundert: die Hauptdarsteller sind Claudi und ich, die Musik ("Heaven's on Fire!") ist von Kiss.

    Beritten in Cinci

    Beobachtung: diese Parkuhr ist abgelaufen. Dennoch gibt es keinen Strafzettel. Warum? Es ist ein Polizeigaul.