Dienstag, 28. Juni 2005

Satellitenaufnahme von unserem Haus

Habe mir gerade den exzellenten "Google Earth" Service angesehen. Sehr zu empfehlen. Aus dieser Datenbank habe ich mir eine Satellitenaufnahme unseres Hauses abgezogen. Diese Aufnahme ist offensichtlich schon geschossen worden, bevor wir das Haus gekauft haben. Sie ist also nicht mehr auf dem allerneuesten Stand. Aber halbwegs stimmt sie dennoch.

Wenn Ihr das Photo in Grossformat sehen wollt, klickt HIER drauf.

Unser Haus ist mit einem Pfeil markiert. Rechts daneben (nord-oestlich), das Haus unserer Nachbarn Charley und Diana Whitford. Der graue Bauplatz neben Charley's Haus ist immer noch frei. Dann kommt das Haus von Mr. Davis (mit dem Swimming Pool). Auf dem Bauplatz suedlich von Mr. Davis's Haus wird gerade ein neues Haus gebaut. Sieht aus, als ob das in den naechsten 3 Wochen fertig wuerde.

Schoen zu erkennen ist das kleine Waeldchen auf unserem Grundstueck, noerdlich (oberhalb) vom Haus. Sued-westlich von unserem Haus ist das Haus von Daniel und Michelle D'Angelico zu erkennen.

1363 Sequoia Lane (2a)

Auf dem dreieckigen Fleck am Lumberjack Drive steht inzwischen ein neues Haus. Auch die grossen Bauplaetze noerdlich von unserem Wald (am Bottomwood Drive) sind in der Zwischenzeit alle belegt. Langsam wirds voll hier :-)
Am unteren Bildschirmrand koennt Ihr die GPS Koordinaten unseres Hauses ablesen: wir wohnen bei 39 Grad, 6 Minuten, und 3,29 Sekunden Nord, und 84 Grad, 43 Minuten, und 53.24 Sekunden West. Unser Grundstueck ist auf 840 Fuss (256 Meter) ueber dem Meeresspiegel.

Sonntag, 26. Juni 2005

Kappelle auf Achse

Die Kirche auf dem Sattelschlepper - der Lastwagenpfarrer von der Autobahn I-75.

Geschichtsunterricht am Sonntag

Es kam unerwartet, und war eine umso schoenere Ueberraschung: nach dem Mittagessen (im Restaurant "County Seat" in Burlington) fuhren wir auf Gut Glueck die Kentucky State Road 8 nach Westen. Ca. 10KM nach Burlington sahen wir dann einen Hinweis auf die "Dinsmore Farm", angeblich eine historische Site, und ein Museum. Kurzentschlossen, haben wir uns das Farmhaus von 1830 angesehen:
USA-KY-2005 (108)

Schoen, gross, herrschaftlich, und typisch suedstaatlich. Hier ist die Rueckansicht desselben Hauses:
USA-KY-2005 (107)

Die Farm wurde von Jack Dinsmore, einem Zuckerfarmer aus Louisiana, gegen Ende des 18. Jahrhunderts aufgebaut. Urspruenglich mit 700 acres (mehr als 280 Ha.) Land. Neben Zucker, baute Dinsmore Taback, Hanf, Mais und Wein an - zum Schluss auf ueber 40.000 m2 Weinbaugebiet.

Der Buergerkrieg setzte dem Unternehmen (und der Familie) dann ziemlich zu, sodass die Farm danach nie wieder richtig profitabel war. Die Stadt Burlington ist zu einem grossen Teil auf Land gebaut, das frueher zur Farm gehoerte. Dennoch hatte die Familie Dinsmore offensichtlich beste Verbindungen: Teddy Roosevelt (der Praesident zu Anfang des 20. JH) uebernachtete hier, und die Eigentuemerfamilie ging waehrend seiner Praesidentschaft im Weissen Haus ein und aus. Und einer der Soehne der Familie, B.F. Goodrich, gruendete spaeter die Reifenfirma "Goodyear".

Vor ein paar Jahren vererbten die Nachkommen der Familie Dinsmore die Farm, und das verbliebene Land, an eine historische Gesellschaft in Burlington, die das Gelaende und die 8 Gebaeude der Farm jetzt liebevoll restauriert.

Claudi unterrucht einen Grabstein von 1797: historisches Kentucky auf der Dinsmore Farm, suedwestlich von Burlington.

Freitag, 24. Juni 2005

So macht Einkaufen Spass

Claudi stress-testet den Schokoladenbrunnen im neuen Flick's Laden.
Fluessige Schokolade fliesst ueber drei Ebenen in das Brunnenbecken. Nebenbei liegen Trauben, Bananenstuecke und Marshmellows, sowie Zahnstocher zur Selbstbedienung bereit. Der neue Flicks wurde schnell zu Claudia's Lieblingsladen. Wen wunderts?

Donnerstag, 23. Juni 2005

In der Oper

Claudi vor der Cincinnati Music Hall. Wir besuchen den Rasierer von Barcelona. Eine Oper von einem italienischen Kommunisten namens Rossini. Der ist zwar schon laengst tot, erfand aber vor seinem Ableben die Rosine, glaube ich. Oder wars Rosina? Wie auch immer, sehr verwirrend.
Claudi hats uebrigens sehr gut gefallen.

Wer erinnert sich an San Francisco?

Hierzulande gibt es ein populaeres Lied - "I lost my heart in San Francisco" (ungefaehr derselbe Schmus wie "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren", nur eben nicht in Heidelberg, sondern 10.000 Meilen westlich).
Ein Freund von mir, Thomas Hawk, ein professioneller Photograph bevor er auf die Uni in Bloomington ging, lebt in San Francisco. Thomas veroeffentlicht beinahe jeden Tag Photos von Strassenszenen in San Fran. Wer die Stadt kennt und mag wird diese Photos lieben.

Schaut sie Euch an unter auf seiner Flickr site!

Dienstag, 21. Juni 2005

Mexikanisch in Florence

Schlangestehen im mexikanischen Restaurant Chipotle zur Mittagszeit.

Montag, 20. Juni 2005

Warum schreibt man einen Blog?

Wie schon so oft, hat mein Kollege Dilbert auch hier den Nagel auf den Kopf getroffen:

http://news.yahoo.com/comics/050608/cx_dilbert_umedia/20050806;_ylt=Ang9osL.rPXq7pYPiP1hHpQA_b4F;_ylu=X3oDMTBiMW04NW9mBHNlYwMlJVRPUCUl

Sonntag, 19. Juni 2005

Gegrillte Bananen?

Wuerstchen, Steaks, Rippchen, Huehnerbrust – alles nichts besonderes wenns ums Grillen geht. Aber Bananen??? Bei unserer heutigen Grillaktion haben wir das einmal ausprobiert. Und, nein, beim Goettafest in Covington gestern haben wir diese Idee auch nicht aufgeschnappt.

So gehts: man nehme eine Banane pro Person. Mit einem Messer die Banane längsweise aufschneiden – aber nur die vordere Bananenhaut durchtrennen. Die Banane sollte sich wie ein Buch “aufklappen” lassen. Die aufgeklappte Banane mit etwas Erdnussbutter bestreichen, und ein paar Schokoladenstueckchen auf die Butter tun. Dann die Banane zusammenklappen, und lose in Aluminiumfolie verpacken.

Auf dem heißen Grill von jeder Seite ca. 5–7 Minuten braten. Danach im Aluminiumpack servieren. Die gebratene Banane wird mit Loeffel aus der Schale gegessen.

Ein exzellentes Grilldessert!

Samstag, 18. Juni 2005

Goettafest in Covington


USA-KY-2005 (065)
Originally uploaded by hubertk.
Das "Mainstrasse Village" in Covington (Kentucky) laedt zum alljaehrlichen "Goettafest" ein. Natuerlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, diesem Ereignis einen Besuch abzustatten.


"Goetta" ist ein pseudo-deutsches Gericht aus Kartoffeln, Fleisch und Gewuerzen das ein Metzger namens Hans Glier in Covington vor ca. 50 Jahren "erfand", und das ungefaehr so aussieht:

Goetta




USA-KY-2005 (075)
Originally uploaded by hubertk.
Covington, wie auch Cincinnati, hatte viele deutsche Einwanderer. Deswegen gibt es hier auch eine "Mainstrasse" (Originalschreibweise). Und deswegen wird man auch auf pseudo-Deutsch "Willkommen" geheissen.


Das "Goettafest" wird zusammen mit dem Covington Renaissance Club veranstaltet - deswegen konnte man da allerlei komisch gekleidete Kautze fotografieren.








Da waere zum Beispiel dieser:


USA-KY-2005 (100)
Originally uploaded by hubertk.


Ein noch recht junger Schausteller der mit Augenbinde Messer jongliert.


USA-KY-2005 (071)
Originally uploaded by hubertk.


Bei einem mittelalterlichen Fest darf natuerlich ein Feuerschlucker nicht fehlen. Der hier war sogar richtig gut!
















USA-KY-2005 (085)
Originally uploaded by hubertk.
Ob Renaissance oder nicht - eine Bluesband darf bei einem echten amerikanischen Fest nicht fehlen. Hier waren es die "High Strung Drifters"















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Originally uploaded by hubertk.
Zwar keinen Blues, aber dafuer Vorfuehrungen im Lanzenstechen und Turnierreiten: ein Ritter des Covington Renaissance Clubs. Stilecht mit Samtmuetze, Ruestung, und Cowboysattel.

Freitag, 17. Juni 2005

Zeit zum Mittagessen

Zum Mittagessen wählen wir ein Hebroner Original: Mr. Herb's. Seit 1980 bildet er 50% der örtlichen Restaurantscene.

Mittwoch, 15. Juni 2005

Und schliesslich: neue Farben ...

Claudi, unser Pinselkuenstler, war wieder sehr fleissig als ich weg war: die Kueche ist jetzt in einem leichten Blau gehalten (war vorher weiss), das Schlafzimmer in einem sehr leichten Pastelgruen, und die Badezimmer in einem eierschalen-farbenen Weisston. Sieht super aus. Ich sollte oefters wegfliegen.

Neuer Laden

Und noch ne ?berraschung: der neue Flick's hat aufgemacht. Damit ist der naechste Lebensmittelladen nur noch 2 Meilen von unserer Haustuere entfernt (anstatt 8, wie bisher). Das spart 12 Meilen beim (fast-)taeglichen Einkauf!

Überraschung!

Claudi war beim Haareschneiden. Sieht doch fesch aus, oder?

Back home

Bin zur?ck in Cincinnati.

3 Arbeitstage+in+DC sind zu Ende, ich sitze in der Maschine nach Hause.

Dienstag, 14. Juni 2005

Laaaange Meetings heute

Es ist 23:10 als unser Meeting fuer heute zu Ende ist. Ein langer Arbeitstag. Gerard, unser Vorsitzender von der UBS Bank in Zuerich, hat uns mit schweizer Praezision und Effizienz erfolgreich durch eine uebervolle Agenda geleitet. Aber lange geht das bisherige Modell nicht mehr gut: im Prinzip versuchen wir, eine kleine Firma mit ca. 6 Mil. britischen Pfund Jahresumsatz mit vierteljaehrlichen Aufsichtsratssitzungen zu leiten. Ich vermute, wir muessen ziemlich bald mit monatlichen Internet-Meetings und Telefonkonferenzen anfangen. Wie auch immer, fuer Tourismus blieb heute keine Zeit, deswegen keine neuen Bilder.

Morgen um 18:00 fliege ich dann zurueck nach Cincinnati.

Reaktionen zum Freispruch von Santa Monica

OK, Jacko ist also "unschuldig". Damit muessen wir uns wohl abfinden. Aber ein paar Zitate/Kommentare zum Fall will ich Euch nicht vorenthalten:

"Michael ist jetzt also amtlich in allen Anklagepunkten 'unschuldig' gesprochen worden. Sein plastischer Chirurg allerdings, ist definitiv in allen Punkten schuldig"
Jay Leno, Tonight Show
13-Juni-2005

"Vor ein paar Stunden wurde Michael Jackson in Santa Monica 'unschuldig' gesprochen. Unmittelbar danach in Baghdad hat die Verteidigung von Saddam Hussein beantragt, seinen Prozess nach Santa Monica zu verlegen."
David Letterman, Late Show
13-Juni-2005

Der Freispruch wirkt!

Bin zum Lunch in einem Stra?encaffe. Im Radio spielt "I just can't stop loving you". Seit Monaten der erste Michael Jackson Song der im Radio zu hoeren ist. Unmittelbare Folge des Freispruchs von Santa Monica.

Business 2005

So, jetzt habe ich eine der Sitzungen hinter mir wegen denen ich hier her geflogen bin: P&G arbeitet an einem Sicherheitsprojekt zusammen mit Motorola. Unsere beiden Firmen haben zusammen eine Unternehmensberatung angeheuert, die fuer uns beide eine Datenbank entwickelt.

Neil ist mein Gegenueber bei Motorola: mit ihm treffe ich mich hier in DC. Wir beide sitzen in einem kleinen Fruehstucksraum des Hotelrestaurants zu dieser Konferenz. Das Hotel bietet drahtloses Internet an. Neil und ich haben unsere Laptops an dieses Netz gehaengt. Auf einer geschuetzten Webadresse gibt der Unternehmensberater aus London eine Demonstration der Datenbank - Neil und ich verfolgen die Demo ueber das Internet. Zugeschaltet sind Segolene, meine Projektmanagerin in Montreal (franzoesisch sprachiges Kanada) und Bob, Neil's Projektmanager im Motorola Hauptquartier in Chicago. Und natuerlich Simon, der Unternehmensberater in London (England). Wir unterhalten uns gleichzeitig in einer Telefonkonferenz an die wir ueber unsere Mobiltelefone angeschlossen sind. Sowohl Neil als auch ich nutzen drahtlose Kopfhoerer (Bluetooth) um beim Telefonieren die Haende frei zu haben. Gleichzeitig tausche ich ueber ein Chat-Programm (Windows Messenger) mit Segolene Kommentare aus, die nicht fuer die Allgemeinheit bestimmt sind.

Also, Zusammenfassung: zwei Manager sitzen sich in einem Hotelrestaurant in Washington gegenueber. Drahtlose Laptops, drahtloses Mobiltelefon. Mitarbeiter in Montreal und Chicago sind ueber Telefon zugeschaltet. Der Geschaeftspartner in London demonstriert etwas ueber das Internet, und gleichzeitig gibt es dazu dumme Kommentare ueber Chat. Und Tee vom Hotel.

Ist doch irgendwie cool, oder?

Montag, 13. Juni 2005

Zurueck vom Dinner ... und der Bar

Zum Dinner gabs Catfish Ettouffee in einem creolischen Restaurant an der Connecticut Avenue. "Creolisch" ist die Kueche des suedlichen Louisianas: eine eigenartige Mischung afrikanischer, brazilianischer, und franzoesischer Elemente. Auf alle Faelle sehr lecker.
Und dann gabs das obligatorische Palaver in der Hotelbar. Die Runde loeste sich vor wenigen Minuten auf, als Jason, der trinkfesteste Brite in der Gruppe, das Handtuch warf. Er ist heute morgen um 9:00 Londoner Zeit losgeflogen. Wenn der Flug um 9:00 abhob, musste er spaetestens um 7:00 in Heathrow sein, d.h. er ist spaetestens um 5 aufgestanden. 5 Uhr morgens Londoner Zeit entspricht Mitternacht Washingtoner Zeit. Mit anderen Worten: er goennte sich noch 3 Biere als er schon seit 23 Stunden auf den Beinen war. Da kann man nur hoffen, dass es an seinem Wohnort eine gute Gruppe der Anonymen Alkoholiker gibt.

Der Vize


USA-DC-2005--34
Originally uploaded by hubertk.

Man kann in Washington wohl nicht lange herumgehen, ohne der Politprominenz ueber den Weg zu laufen. "W" jogt gerne, "Condi" trat vorgestern unangekuendigt als Konzertpianistin auf, und dann gibt es noch jemanden, der sich gerne herumfahren laesst.
Zwei Polizeimotorraeder jagen mit einem Hoellenlaerm vorbei, machen die Strasse frei. Danach nochmal zwei, dann nochmal drei. Dann kommt ein Pulk mit 3 schwarzen Limosinen, zwei Geheimdienstwagen, und einem Ambulanzwagen (der Geheimdienst, "Secret Service", ist mit dem Schutz des Praesidenten und des Vizepraesidenten beauftragt).

Im Fonds der letzten Limosine (die einzige mit Passagier) habe ich Dick Cheney erkannt - den Vizepraesidenten. Auf dem Foto leider nicht nachzuvollziehen, das muesst ihr mir schon glauben.

Das Foto wurde auf der 17. Strasse beim Farraguth Platz aufgenommen, ungefaehr 3 Blocks noerdlich des Weissen Hauses. Da die Karawanne nach Norden fuhr, gehe ich davon aus, das Dick von einem Meeting mit seinem Boss "nach Hause" fuhr (der Amtssitz des Vizepraesidenten ist im Marinepark, za. 5KM nord-westlich vom White House).

Der Anfang des Wohlfahrtsstaates


USA-DC-2005--29
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Und das hier ist die Erinnerung an FDR's groesste Leistung: er steuerte die USA durch die grosse Wirtschaftskrise ("The Great Depression"). Er schuf die amerikanische Sozialversicherung, Sozialhilfe, und das nationale Pensionsprogramm.
Ein Pfadfindertrupp, auf Besuch in der Hauptstadt, lies es sich nicht nehmen, die Skulptur zu erweitern ...

Mr. President and the First Dog


USA-DC-2005--27
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Mann mit Hund: Franklin Delano Roosevelt - besser bekannt als "FDR" - lies sich gerne mit seinem Huendchen portraitieren.

Auf zum Roosevelt Memorial ...

OK, hier ist Vorsicht geboten: es gab zwei Praesidenten Roosevelt: Theodor (der Praesident waehrend des ersten Weltkriegs) und Franklin-Delano (waehrend des zweiten Weltkriegs).
Theodore, nach dem der "Teddy Baer" benannt ist, hat eine Insel als Denkmal abbekommen. Eigentlich eine schoene Geste, aber ich habe mein Schlauchbot nicht mitgebracht.
Anyway, der zweite Roosevelt, FDR, war sowieso der bedeutendere. Sein Denkmal erreicht man, nach einem kurzen Spaziergang vom Jefferson Memorial Richtung Westen. Dieses Denkmal ist beeindruckend, weil es anders ist: modern, offen. Wasserfaelle und -fontaenen laden in der sengenden Hitze von DC zum Spielen und Spass haben ein. Das Denkmal ist das unbeschwerteste an der Mall.
USA-DC-2005--24

Im Inneren des Tempels


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Originally uploaded by hubertk.
Innendrin - the man himself. Umgeben von einigen seiner wichtigsten schriftstellerischen Errungenschaften.

Der Jefferson Tempel von Aussen


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Originally uploaded by hubertk.
Dann geht man ueber eine kleine Bruecke ... und steht vor dem eigentlichen Denkmal. Wie viele Denkmale in DC ist auch Jefferson's einem griechischen Tempel nachempfunden. Allerdings ist der Tempel etwas juenger als die von Athen: der Grundstein wurde 1939 gelegt.

Jefferson Memorial

Thomas Jefferson war der dritte Praesident der USA (Quizfrage: wer war eigentlich der zweite???). Seine grosse Stunde kam aber nicht im Praesidentenamt (er war eher ein mittelmaessiger Praesident). Vielmehr war es seine Organisationskunst waehrend der amerikanischen Revolution die das Land (und seine Politik) formte. Seine wichtigste Errungenschaft: er verfasste die Unabhaengigkeitserklaerung von 1776.

Das Monument: Es liegt etwas abseits von den Hauptattraktionen entlang der "Mall". Bei dieser Hitze erscheint der Weg zwar laenger als er eigentlich ist, aber er lohnt sich auf alle Faelle:man laeuft von der Mall aus nach Sueden. Zunaechst umrundet man einen kleinen See (ein Reflektionsbecken), und bekommt dabei das Denkmal zum ersten Mal zu sehen:

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Monumentales Washington - Jefferson Memorial

Nach einigen Stunden Meetings und Palavern habe ich mich dann in die U-Bahn gesetzt um ein paar Monumente zu sehen. Auf dem Programm standen das Thomas-Jefferson-Monument, und das Franklin-Delano-Roosevelt Monument. Bilder von beiden kommen...

Auf nach DC!

Heute morgen, ganz frueh am morgen, eigentlich fast noch Sonntag Nacht, klingelt der Wecker. 5 Uhr morgens. Claudi schnurrt mich verschlafen, aber liebevoll, an, kugelt sich zusammen, und schlaeft weiter. Nach Dusche und einem kurzenFruehstueck faehrt mich Maunzy dann zum Flughafen. Oder so aehnlich.

Um 7:35 geht die Delta Maschine nach Washington, oder nach "DC" ("diesie") wie die Stadt hier liebevoll genannt wird. Im Flugzeug will ich eigentlich arbeiten, aber mein Nachbar ist mir etwas zu neugierig. Ich packe daher lieber meinen Computer wieder ein und schlafe noch ein Stuendchen. Als ich um 9:15 aus dem Ronald-Reagan Flughafen komme, trifft mich die Hitze hier schon wie ein Schlag: 31C morgens gegen 9:15, ca. 39C dann mittags, und sehr sehr sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Mit anderen Worten: alles wie gehabt - hier scheint das Wetter nie anders zu sein. Da lobe ich mir doch Alaska.