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Donnerstag, 3. Oktober 2019

Muss ich mal versuchen: Langzeitbelichtungen

Wer sich für Fotografie interessiert, dem kann ich nur den Blog “Kwerfeldein” von Martin Gommel empfehlen. Eine Fotosammlung auf die mich Martin heute aufmerksam gemacht hat enthält 15 Langzeitbelichtungen (von 15 verschiedenen Fotografen). Jede Menge Anregungen …

Das Bild hier ist vom Fotografen c@rljones. Bei einer Belichtungszeit von 60 Minuten kommt die Bewegung der Sterne am Nachthimmel spektakulär heraus.

Diese Aufnahme eines Riesenrades auf einer Kirmes stammt von Sara Heinrichs. 20 Sekunden Belichtungszeit.

 Und John Ryan hatte den Kamera-Verschluss 30 Sekunden lang offen, als er diese Aufnahme an den Horseshoe Falls (Hufeisen-Fall, ein Teil der Niagara Fälle) schoss. Die lange Belichtungszeit lässt das tossende Wasser seidig weich aussehen, und das viele Spritzwasser geht in einer grauen Wolke auf.

Montag, 25. April 2011

Spass mit Photoshop

Faye & Chandler Fairytale Fantasy (7)

Frohe Ostern von unseren zwei Bunnies!

Gerade recht zum Ostermontag (der in Deutschland ein Feiertag ist, in den USA leider nicht).

Aber, Moment, sind das nicht etwa vier Bunnies auf dem Bild? Und wie schön der Himmel und die Blumen …

Jeder der Kinder hat wird verstehen, daß wir unsere zwei Kleinen nach so einer Fotositzung auf der grünen Wiese gleich in die Badewanne stecken mussten.  Also, hier sind sie in der Badewanne …

 

Faye & Chandler -tub

Und danach sind wir dann auf einen Tropenstrand in der Karibik gegangen, wo mir dieses schöne Bild gelang …

shell-Edit

Samstag, 16. April 2011

Faye an der Kamera

Pictures of Mommy

Gelegentlich will Faye unbedingt mit Pappa’s großer Kamera fotografieren – schliesslich ist sie selbst so oft das Subjekt. Dann dreht sie gerne die Kamera rum, und fotografiert Mammi und Daddy. Diese Bilder hier wurden bei schönem warmen Nachmittagslicht aufgenommen.

Pictures of Daddy

Macht sie doch gut, unser big girl, oder?

Montag, 11. April 2011

Kaum zu bremsen …

… war Chandler, als wir im Studio ein paar Familienaufnahmen schossen. Er wollte unbedingt zu Daddy

Crawling Towards Daddy

Oder wollte er etwa zu Mamma, die hinter Daddy stand und ihn anfeuerte? Nein, wer wollte sicher zu Daddy. Schliesslich hat er mit dem ja immer so viel Spaß.

The Men in the Family

Donnerstag, 7. April 2011

Impression aus Detroit

Sooo lange musste ich bei meiner kürzlichen Europareise ungeplant auf dem Flughafen Detroit warten, daß ich meine Kamera zusammenbaute, und im Flughafenterminal zu fotografieren begann. Wie man sieht – es war wenig los (war auch schon ziemlich spät).

Waterfeature at DTW

Montag, 4. April 2011

Das größte Innenpanorama der Welt

Panoramaaufnahmen sieht man normalerweise von Landschaften – vorzüglich von sehr großen Landschaften. Der Grand Canyon eignet sich vortrefflich dafür. Der britische Fotograf Jeffrey Martin hat jetzt allerdings etwas sehr grandioses vorgelegt, daß dieser Regel widerspricht: das größte Innenraum-Panorama der Welt.

Martin fotografierte die Philosophische Bibliothek des großen Strahov Klosters in Prag. Diese Bibliothek gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen des Wissens des 18. und 19. Jahrhunderts. Von vielen der hier gesammelten Bücher gibt es keine andere bekannte Kopie irgendwo sonst auf der Welt. Das Kloster habe ich zwar während meiner Zeit in Prag besucht, aber in diese Bibliothek kommt man normalerweise nicht rein (der Fotograf trägt auf dem obigen Bild Winterkleidung, weil die Bibliothek auf 6ºC temperiert wird, um die wertvollen Bücher optimal zu erhalten).

Nun, was Mr. Martin da zustande gebracht hat, ist auch alles andere als “normal”: mehr als 3000 Einzelaufnahmen hat er in einer Woche in Strahov geschossen, und sie dann per Software zu einem grandiosen 360º Panorama zusammengesetzt. Alleine um das anfängliche Matching der Bilder hinzukriegen, rechnete ein Großcomputer 110 Stunden. Das fertige Bild misst stolze 40 Gigapixel (40 Millionen Megapixel).

Man kann das Ergebnis seiner Arbeit hier betrachten. Drückt zunächst einmal auf “Cancel” um das eigentliche Bild zu sehen. Mit der Maus könnt Ihr dann nach links/rechts, oben/unten fahren. Mit der “Umschalten” Taste kann man in das Bild reinzoomen, mit der “Steuerung” (Strg) Taste kann man rauszoomen. Am unteren Bildrand findet man einen “Start/Stop Tour” Knopf, der eine sehenswerte Überstichtstour startet.

Das Bild ist derart detailliert, daß man sogar von den entferntesten Regalen noch die Titel auf den Buchrücken lesen kann.

Mittwoch, 9. März 2011

Fotografin bei der Arbeit

"Say Cheeeese, Chandler!"

Irgendwie scheint es auf Faye abzufärben, dass sie aus einer Foto-Besessenen Familie kommt. Jedenfalls liebt sie es, mit ihrer rosa Kamera ihre Welt im Bild festzuhalten. Und ihr liebstes Model ist derzeit der Baby Brother Chandler. Die Macke, sich auf seine Augenhöhe zu begeben indem sie sich flach auf den Boden legt, die hat sie von mir abgeschaut. Ihre Kamera ist nicht die beste (da müssen wir vielleicht mal was dran machen), aber ihr Eifer ist ganz klar zu erkennen. Hier ist das Bild, das sie hier aufnahm:

IMG_1032

Donnerstag, 17. Februar 2011

Flug in die Wueste

Derzeit bin ich auf einer Geschaeftsreise in Glendale im Bundesstaat Arizona. Temperaturen von bis zu 22 °C sind etwas deutlich anderes als der noch (zum Teil) schneebedeckte Mittlere Westen. Zum ersten Mal dieses Jahr bin ich mit kurzen Aermeln unterwegs.

Und beim Abflug vom Flughafen Cincinnati mache die Maschine eine elegante Schleife ueber Nord-Kentucky hinweg, sodass man einen guten Blick auf Downtown Cincinnati werfen konnte. Natuerlich griff ich gleich zur Kamera

Man kann die beiden grossen Stadien, die US Bank Arena, drei der Ohio Bruecken, sowie einige der Buerotuerme von Downtown gut erkennen. Sogar mein Arbeitsplatz ist auszumachen. Etwas deutlich besser, weil mit viel mehr Planung fotografiert, gelang dem Flickr User slakejustice diese Panoramaaufnahme des Downtown Bezirks:

Das Bild ist beim Sonnenuntergang von Covington aus geschossen. Am Freitag bin ich wieder zu Hause.

Mittwoch, 16. Februar 2011

To pan, or not to pan?

In free flight

“Panning” nennt sich im Englischen eine fotografische Technik bei der man die Kamera waehrend der Aufnahme bewusst bewegt. Normalerweise wird das gemacht, um einen Eindruck von Bewegung zu vermitteln. Das Prinzip ist einfach: man stellt sich parallel zur Bewegung, und zieht die Kamera mit dem sich bewegenden Subjekt mit. Waehrend der laufenden Bewegung wird dann der Ausloeser gedrueckt. Der Effekt ist dann ein halbwegs scharf fotografiertes Subjekt, vor einem in Bewegungslinien verlaufenden Hintergrund.

Panning (keine Ahnung, wie das auf Deutsch heisst) ist notorisch schwierig. Ich bekomme normalerweise ca. eine von 25 Aufnahmen halbwegs hin. Wenn es klappt, dann sieht es so aus:

In free flight

Was meint Ihr: lohnt sich der Aufwand? Gott sei Dank kosten im digitalen Zeitalter die einzelnen Aufnahmen nichts mehr. In den alten Filmzeiten haette ich ansonsten einen kompletten Film verschossen um diese Aufnahme zu machen.

In free flight

Wie ueblich haben die Snowboarder in Treetops exzellente Testsubjekte abgegeben.

(der rosa Farbklecks am rechten Rand dieses Bildes ist uebrigens Faye in ihrem Skianzug).

Dienstag, 15. Februar 2011

Evolution–und Fotografie

Jeder hat sicher schon mal dieses Bild gesehen – die Evolution des Homo Sapiens:

Neu dagegen ist die Einsicht, daß sich mit der Entwicklung der Fotografie auch die menschliche Evolutionsgeschichte weiterentwickelt hat. Hier ist die Fortsetzung des obigen Bildes für den Homo Photographicus. Ist Fotografie ein evolutionärer Rückschritt?

Freitag, 11. Februar 2011

Photogene Weinberge

Hier ist etwas aus dem man ein paar Inspirationen schöpfen könnte – vor allem, wenn man neben Weinbergen wohnt: die amerikanische Fotografie Site Lightstalking hat under diesem Link eine Sammlung von sehr guten Weinbergsfotos veröffentlicht.

Wie man an der Umgebung von manchen Bildern deutlich erkennen kann, kommen die Fotografien von sehr unterschiedlichen Geographien. Dennoch – manche Merkmale von Weinbergen sind so universell, daß man sicherlich einige der fotografischen Ideen in diesen Bilder überall aufgreifen kann (so wie etwa dieser blau-grün Kontrast oder der Sonnenuntergang zu Anfang des Posts).

Und wer hätte gedacht, daß man auch in der Geometrie eines abgeernteten Weinbergs noch ein fotografisches Gestaltungselement finden kann? Irgendwie gut gemacht. Auch wenn sich so ein Bild natürlich in einem Terassen-Weinberg nicht schiessen lässt. Aber …

Dieses Bild hier aus Baden Württemberg sieht doch geografisch schon vertrauter aus.

Fühlt sich jemand angesprochen und meint, er könnte ein paar dieser Ideen umsetzen?

Samstag, 22. Januar 2011

Besessen?

Inzwischen habe ich all meine Bilder vom Jahr 2010 verarbeitet – Zeit für eine Jahres-End-Statistik. Hier ist die Liste wieviele Bilder ich letztes Jahr verarbeitet habe. Ich benenne Bilder normalerweise nach dem Land, in dem sie aufgenommen wurden (Deutschland, Frankreich, Italien, …). Innerhalb der USA (wo ich die meisten meiner Bilder aufnehme) registriere ich noch den entsprechenden Bundesstaat.

 

   
   Indiana

7

   Kentucky

7.850

   New York

139

   North Carolina

2

   Ohio

2.230

   Tennessee

330

   Washington

103

USA

10.661

   
Deutschland

585

Großbrittanien

13

Monaco

119

Polen

23

Gesamt

11.399

Also, 11.399  Bilder im Jahr - im Durchschnitt ergibt das ca. 31 Bilder pro Tag (etwas mehr als ein Bild pro Stunde). Nicht schlecht. Habe ich letztes Jahr also “nur” Elftausend Bilder aufgenommen? Nein, die “Dunkelziffer” liegt vermutlich weit höher. Ich habe Elftausend Bilder auf meinen Computer überspielt. Allzuoft lösche ich aber Bilder die offensichtlich “daneben” sind direkt in der Kamera. Aufgenommen habe ich also sicher viel mehr als elftausend.

Nun bedeutet das aber auch nicht, dass ich vom letzten Jahr elf-tausend Bilder aufgehoben habe. Wenigstens die Hälfte (meist mehr als zwei Drittel) aller “importierten” Aufnahmen fallen bei mir schon durch die erste Prüfung durch. Weniger als 20% hebe ich im Schnitt tatsächlich auf.

Und die geographische Aufteilung? Nun, daß ich die meisten Bilder “zu Hause” in Kentucky aufnehme, sollte niemanden wundern. Auch in Ohio fotografiere ich viel. Aber Indiana ist 2010 entschieden zu kurz gekommen. Das hat sich mit Perfect North jetzt erledigt (für 2011 habe ich von Indiana jetzt schon mehr als 400 Bilder). Die Zahl von Tennessee hat mich etwas gewundert: nachdem wir dort im Urlaub waren, hätte ich eigentlich mehr als “nur” 330 Aufnahmen erwartet.

Monaco war offensichtlich sehr fotogen – schließlich war ich da nur ein paar Tage. Auch in Deutschland habe ich eigentlich viel fotografiert – wenn man bedenkt, wie wenig Zeit ich dort verbracht habe.

Und wieviel habt Ihr so fotografiert?

Samstag, 15. Januar 2011

Die ersten Portraits mit der Hilite

Zu Weihnachten bekam ich einen “Lastolite Hilite” geschenkt, einen Belichtungskasten, 6 x 7 Fuss (1,80 x 2,15 Meter) gross, mit dem man ganz elegant Hintergrundlose Portraits machen kann. Ich hatte die Methode bei einem Seminar gesehen, und seitdem davon geschwärmt.

Natürlich habe ich dann kurz nach Weihnachten gleich ein paar meiner Models zum Test-Shoot gebeten.

 

 

 

Otto

Hier stand mir Otto Modell. Eigentlich ganz gut gelungen. Auch wenn die Farbbalance noch nicht ganz stimmt (der Hintergrund ist zu grün). Aber das lässt sich einfach korrigieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maunzy

Ganz unerwartet kam dann unser ältestes Baby vorbei, und possierte vor dem grossen leuchtenden Kasten. Zu dieser Gelegenheit sage ich natürlich nicht Nein. Hier ist aber auch deutlich zu erkennen, daß ich mit meiner primären Lichtquelle vorsichtiger sein muss (Maunzy's Augen haben oben einen unschönen Schlagschatten, von ihren Augenliedern geworfen).

Tja, und auch Claudia entging meiner Kamera nicht …

Portrait shoot of Claudia

Donnerstag, 13. Januar 2011

Brilliant

Aus gegebenem Anlass browse ich gerade zu einer Website: “10 Tips um optimale Ergebnisse mit deiner Spiegelreflexkamera zu bekommen”, heute veröffentlicht auf der Website der “Digital Photography School”. Die Erwartungen sind hoch. Und dann kommt …

Tip #1: “Lese das Handbuch”.Hmmm. Muss man das dazu sagen?

Tip #2: lerne zu verstehen, was Belichtungszeit, Blende und ISO sind. Hmmm.

Tip #3 ist schon etwas besser: Experimentiere damit, nicht immer nur im “vollen Automatikmodus” zu fotografieren. OK, das macht Sinn.

Tip #4: schalte den eingebauten Blitz aus. Das macht durchaus Sinn. Man sollte den eingebauten Blitz nur dann nehmen, wenn man möglichst unvorteilhafte Ergebnisse erzielen will.

Tip #5: probiere mal mit einem erschwinglichen Fixobjektiv zu fotografieren (etwa mit einem der 50mm Objektive die um die $100 kosten). Das ist eine sehr gute Idee. Allerdings auch das was ich meist tue (ich nutze mit meiner Kamera am liebsten das 85mm/f1.8). Auch wenn das nicht gerade billig ist

Tip #6: fotografiere viele verschiedene Sachen, und Tip #7: “fotografiere viel”. Hmm. Auch nicht gerade richtungsweisend.

Tip #8: Schiesse in “RAW”. OK. Das macht sehr viel Sinn.

Tip #9: Drucke ein paar Deiner Bilder sehr groß aus. Das kann ich bestätigen. Es ist frustrierend ein Foto dass auf dem kleinen Bildschirm sehr gut aussieht groß ausdrucken zu lassen, und dann Fehler zu sehen die man vorher übersehen hat. Einige unserer Bilder im Haus sind 60 x 90 CM, und ich habe gelernt, jedes Bild das ich so groß ausdrucke minutiös in hoher Vergrößerung auf dem Bildschirm zu untersuchen – bevor ich das Geld für den Grossdruck ausgebe.

Tip #10: teile Deine Fotos mit anderen, z.B. via eine Site wie Flickr. OK, auch das macht sehr viel Sinn.

 

Dennoch: Tip#1: “Lies das Handbuch”?????

Donnerstag, 9. September 2010

Queen City

Tolles Panorama der Skyline von Cincinnati, vom Flickr User ///Stenger kürzlich von Newport aus geschossen. Der ruhig fliessende Ohio liefert einige schöne Reflektionen. Man beachte den fast fertigen Queen City Tower (das massive silber-blaue Gebäude etwas rechts von der Mitte). Man kann noch den letzten Kran erkennen, der im Moment die Krone des Hochhauses fertig stellt. Das flache Gebäude am rechten Rand des Bildes ist die US Bank Arena, Heimatarena der Cincinnati Cyclones, des professionellen Eishockey Teams von Cincinnati.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Feuer!!!!werk

Was wäre ein Unabhängigkeitstag ohne Feuerwerk – und was wäre ein Feuerwerk ohne Kamera.  Faye und ich machten uns am Abend des Independence Day zum Government Center auf, wo die Stadt Florence alljährlich ihre Independence Day Party mit einem spektakulären Feuerwerk beschliesst. Faye liebt es Feuerwerke zu sehen – und ich liebe es, sie zu fotografieren.

Mit einem guten Stativ ist das gar nicht so schwer. Man muss sich einen guten Platz raussuchen, von dem man das Spektakel beobachen kann, und wo einem nicht gleich jeder das Stativ anrempelt. Ein Kabelauslöser ist sehr hilfreich, genauso wie eine kleine Taschenlampe (um im Dunkeln die Einstellungen der Kamera zu überprüfen).

Ich nehme bei Feuerwerken gerne etwas von den “Fixpunkten” der Umgebung mit auf (wie hier die Lichter der Stadt Florence) – ansonsten sieht man nur Farbsterne vor schwarzem Hintergrund (und die könnten überall auf der Welt aufgenommen sein).

Bei Feuerwerken machte ich mit Belichtungszeiten von 10-15 Sekunden sehr gute Erfahrungen. Das ist lange genug um mehrere Raketen beim Explodieren zu erwischen, und kurz genug, dass einem die verschiedenen Explosionen nicht einen komplett weissen/heissen Punkt ins Bild brennen (das passiert bei 30 und 60 Sekunden gerne).

Wichtig ist es, mit manuellem Fokus zu arbeiten (der Autofokus funktioniert in kompletter Dunkelheit garantiert nicht richtig). Ich habe das letzte Tageslicht dazu genutzt, um auf ein Hochhaus im Government Komplex zu fokusieren, bei dem ich wusste, dass das Feuerwerk ungefähr dort abgeschossen wird. Eine kleine Blende (f/16) und niedrige Brennweite helfen – sie ergeben einen ziemlich grossen Tiefenschärfebereich, wodurch das präzise fokusieren nicht mehr so wichtig ist.

Sonntag, 11. Juli 2010

Weinbergswanderung

Den “Churfranken Wanderweg” zwischen Erlenbach und Klingenberg hatte ich noch nicht gesehen. Wie gut, dass sich die Gelegenheit ergab, diese Strecke mal zu wandern.
Im Prinzip führt einen der Weg von einem Ort zum anderen – durch die Weinberge der beiden Städte. Und das ist der Clou. Denn Weinberge ergeben exzellente Foto-Gelegenheiten.
Wer einmal bei einer Weinlese in diesen Hängen mitgeholfen hat, der weiss diese steilen Terassen-hänge zu würdigen. Diese Bauweise wurde gewählt, um das (relativ) wenige Sonnenlist möglichst optimal für viele Reben nutzen zu können. An Ergonomie hat bei dieser Architektur offensichtlich niemand gedacht. Und an den Einsatz von Maschinen schon mal gar nicht. Ist auch kein Wunder, diese Weinberge gibt es wenigstens seit dem Jahr 1206.

Wenn sich die untergehende Sonne mit goldenem Licht verabschiedet, dann ergeben sich die besten Bilder.
In diesem weichen, warmen Licht zeigt selbst etwas so alltägliches wie ein Weinblatt seine Textur und seine Drei-Dimensionalität.
Und überhaupt ist dieses Licht dazu geeignet, alles ein bischen freundlicher, ein bischen schmeichelnder, ein bischen interessanter aussehen zu lassen.
Und so kam ich dann auch zu meinem Gala-Bild von dieser Serie: geschossen in einem kleinen Waldabschnitt, durch den der Wanderweg führte, und zu dem ich gerade zur rechten Zeit kam – als die Sonne unter die Höhe des Blätterdaches heruntersank. Damit ergab sich ein fantastisches Bild:

Und am Ende des Weges wurde ich dann abgeholt – diese Wanderung hat sich gelohnt.

Sonntag, 20. Juni 2010

What the Duck? Ein Comic für Photographen

Süßes Kind! Wie alt?                            2 Jahre.  18 Monate                                   11.489 Bilder!

“What the Duck” ist ein Comic Strip der unter http://www.whattheduck.com/ täglich neu im Internet erscheint, und als Zielgruppe Photographen hat. Treffend, sarkastisch, manchmal etwas beissend (jedenfalls, wenn man zur Zielgruppe gehört). Aber immer klug gemacht.

Man schaue sich etwa diesen Streifen an:

“Ich nutze eine Windeltasche als Kameratasche. So klaut niemand meine Kamera”. “Und ich tue meine dreckigen Windeln in eine Kameratasche. Einfacher wird man dreckige Windeln nicht los.”

Und die folgende Sequenz könnte Faye und Claudia darstellen:

“Oje, Daddy hat ein neues Spielzeug” - BLITZ!!! - “Ich sehe Sterne” “Wie, Du siehst was???”

Montag, 24. Mai 2010

Titelbild

Special Issues Hier die Titelseite einer letztjaehrigen Ausgabe des Magazins “Special Issues”, der Zeitschrift des kanadischen Bibliothekar-Verbandes. Leider habe ich es erst vor kurzem entdeckt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Special Issues 2 Mein Interesse an dieser Zeitschrift wird deutlich, wenn man die Quellenangabe fuer das Titelbild auf der zweiten Seite des Magazins liest: ich habe das Foto mit den vielen Bagels geschossen. Immerhin das erste Mal, dass ein von mir geschossenes Foto zum Titelbild wurde.

Sonntag, 25. April 2010

Seitenwechsel

Kaum waren wir mit der Frühlingsfotografie fertig, da wollte Faye die Kamera haben um ein Portrait von ihrem Daddy zu schießen. Machte sie recht gut.