Die Bunnies aus Hebron wünschen allen Lesern des Anzeigers Happy Easter!
Frohe Ostern von der Prinzessin!
Und Frohe Ostern vom Vorstandsvorsitzenden!
Ein Blog der unsere Abenteuer, kleinere und größere, in den Staaten dokumentiert
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Frohe Ostern von der Prinzessin!
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Am Freitag besuchten wir zum letzten Mal in diesem Jahr den “Friday Fish Fry” bei der “Mary Queen of Heaven Church” im Städtchen Erlanger. Letztes Jahr hatte ich das schon kurz erwähnt: “Friday Fish Fry” ist so eine Art wöchentliches Pfarrfest das viele katholische Pfarreien in den USA Freitags während der Fastenzeit abhalten (aber nicht am Karfreitag, deswegen war vorgestern der letzte Fish Fry dieses Jahr).
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Offiziell geht man dorthin, um am Freitag Fisch zu essen. Tatsächlich geht man hin, um Nachbarn, Freunde und Bekannte zu treffen. Und genau das passierte dann auch. Unsere Nachbarn die Millers trafen wir zweimal. Unsere Nachbarin Stacie (Chandlers Patentante, hier im Bild mit Claudia) gehörte gar zu den Köchinnen.
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Serviert wurde in der Turnhalle der MQH Schule (Faye wird dort ab September den Kindergarten besuchen).
Zu Essen gab es “cod” (Kabeljau) gebacken, fritiert oder gegrillt (alternativ auch Shrimps). Und zum Nachtisch konnte man zwischen Dutzenden von Pfarreimitgliedern gespendeten Süsspeissen wählen. Der Wahlspruch lautet": “The best fish this side of heaven!” (Der beste Fisch auf dieser Seite des Himmels).
Besonders beliebt ist bei unseren Kindern der “Codfather” (wer Englisch kann wird sich über dieses Wortspiel amüsieren), der mit seinem Riesenfisch und seinem Mafiosikostüm zum Wahrzeichen des MQH Fish Fry’s geworden ist. Hinter der Maskerade steck John Geisen, Eigentümer einer Restaurantkette im Großraum Cincinnati, der viel Verantwortung für die fehlerfreie Logistik der Fish Fry Aktion trägt.
Unsere Kids mochten das Essen – und einfacher als selber zu kochen, war es allemal.
Gelegentlich will Faye unbedingt mit Pappa’s großer Kamera fotografieren – schliesslich ist sie selbst so oft das Subjekt. Dann dreht sie gerne die Kamera rum, und fotografiert Mammi und Daddy. Diese Bilder hier wurden bei schönem warmen Nachmittagslicht aufgenommen.
Macht sie doch gut, unser big girl, oder?
… gehört der kleine Chandler nun zu unserer Familie: heute ist sein “Adoption Day”. Am 24. März letzten Jahres gab es diese Szene:
… und heute sieht der kleine Bursche so aus:
Hat sich doch gut gemacht, unser Söhnchen, oder?
Zur Feier des Tages haben ihm seine Schwester und seine Mammi einen Kuchen gebacken. Wollen wir mal sehen, ob unser kleiner Wahlesser davon etwas essen wird. Wir halten Euch auf dem laufenden.
Claudia nimmt sich gerne mal ein paar Momente, um am Piano zu üben. Auch wenn daraus (mit Chandler’s Hilfe) neuerdings meist ein 4-händiges Stück wird.
Faye und ihr Daddy greifen dann schon lieber zum Pinsel und bemalen ein paar Ornamente für den Gartenschmuck zu Ostern. Vorsichtigerweise tun wer das, wenn Chandler schon im Bett ist. Ansonsten würde der Kleine gar zu gerne mitpinseln.
Denn die Medizin hat diesmal wirklich geholfen. Dr. Stowers stellte fest, dass die Entzündung auf beiden Ohren verschwunden ist, und der Rachen wieder ganz normal aussieht. Kein Wunder, dass unser Chandler wieder sein schmusiges Selbst ist.
Und wie man an der Backe sieht, schmecken jetzt auch die süßen Kartoffeln wieder ganz lecker.
Wenn die Mammis ihre Babies in Treetops rumschieben, so wie das Faye hier mit Teddy tut, dann zeigt das, wie familienfreundlich diese Subdivision (das Dorf Treetops) ist.
Und wenn die Mammis in Jacke, Schal und Mütze eingepackt sind, dann erkennt man, dass es noch ziemlich kühl ist im Frühling. “Chilly” nennt man das hier.
So hat halt jede Mammi ihr Baby zu schieben.
Der Tag war zwar nicht gerade eine Überraschung, aber die Art wie meine Lieben mich gestern gefeiert haben. Zunächst mal gab es ein paar dicke Küsse von meinen Kids, und ein liebliches Schnurren von Maunzy. Und dann konnte ich meine Kids in die Arme nehmen:
Natürlich hatte Claudia für mich auch einen Kuchen organisiert. Es waren viele Kerzen drauf – aber nicht so viele wie Ihr jetzt gerade denkt. Schauts Euch mal an:
Am fantastischsten war es aber dann, als Faye mir ein Geburtstagsständchen auf dem Glockenspiel vorspielte:
Dieses Instrument würde man im Deutschen wohl ein “Xylophon” nennen. Hierzulande hat es den schönen amerikanischen Namen “Glockenspiel”. Neben “Sauerkraut” und “Kindergarten” ein weiteres deutsches Wort, das die englische, speziell die amerikanische, Sprache übernommen hat. Allerdings wird es hier meist etwa wie “Glohkenspuil” ausgesprochen.
Faye hat dieses Instrument vor kurzem in einem Musikkurs entdeckt und sich dafür begeistert. Es ist einfach, saubere Töne zu produzieren, und es klingt auch richtig nett. Wollen wir mal sehen, wie lange die Begeisterung anhält.
Chandler jedenfalls schaut ganz interessiert zu. Und wenn er kann, greift er auch gerne einen der Klöpfel (auf amerikanisch “Mallets”), und spielt mit. Das aber, gefällt seiner großen Schwester gar nicht.
Nun, die klarste Nachricht zu erst: Maunzy ging und geht es ausgezeichnet. Aber die Dinge verbessern sich doch:
Wollen mal sehen, ob wir Faye am Montag in die (Vor-) Schule schicken können.
Diese Karte hier hat Faye für ihren kleinen Bruder geschrieben. “Get Well, Chadler!” (Gute Besserung, Chandler). Schön mit Tinkerbell Motiven (und sogar einem ihrer geliebten Sticker) verziert. Hat sie richtig lieb gemacht. Sie sieht, dass es ihrem Brüderchen nicht gut geht, und möchte ihn aufmuntern. Und es ist doch toll, wie gut sie schon schreiben kann (wir buchstabieren ihr die meisten Wörter, aber sie zeichnet die Buchstaben selbst).
Faye ist inzwischen deutlich auf dem Weg der Besserung. Gestern war ich mit ihr bei der Kinderärztin Dr. Steffen: die Magen-Darm-Grippe die sie letzte Woche plagte, ist so gut wie vorüber. Wegen dieser Grippe konnte sie Donnerstag und Freitag nicht in die Vorschule gehen. Eine ihrer Vorschulen war gar geschlossen, weill 160 (von 910) Schülern an dieser Grippe litten. Das machte regional Schlagzeilen und brachte die Teams der lokalen Fernsehsender auf den Campus.
Dafür hat Faye aber jetzt eine Streptokokken Infektion im Rachen, die sich auf ihre Stimme niederschlägt. Sie hatte Fieber und Kopfschmerzen. Und eine Ohrenentzündung gabs gleich gleich noch kostenlos dazu. Dr. Seffen setzte sie auf ein Anti-Biotikum, und das hat ziemlich gleich gewirkt. Gegen Abend gings Faye schon wieder deutlich besser. Statt lethargisch herumzuhängen, düste sie wieder volle Pulle durch das Haus.
10 Tage lang muss Faye das Antibiotikum nehmen. Und bis einschliesslich Sonntag ist sie noch hochgrading ansteckend (das Bild hier wurde geschossen, bevor wir das wussten). Nicht gut für uns. Und nicht gut für ihr kleines Brüderchen.
Der hat von ihr schon die Magen-Darm-Grippe geerbt, und hängt ziemlich in den Seilen. Dass er wegen der Magen Grippe ein paar Tage so gut wie nichts gegessen hat, macht ihn natürlich extra schwach und anfällig. Vermutlich werden wir die Strep Infektion bei ihm nicht vermeiden können. Dazu knuddeln die zwei viel zu gerne. Am Montag werden wir wohl mit Chandler beim Kinderarzt vorstellig werden.
Derzeit taut bei uns gerade der letzte Schnee weg – am Dienstag erwarten wir Temperaturen bis zu 12ºC (gestern waren es -8ºC).
Dennoch, wir gehen immer noch regelmässig Skifahren zu Perfect North, und erst vor ein paar Tagen (diese Bilder sind keine zwei Wochen alt) vergnügten sich die Kinder in unserer Nachbarschaft am örtlichen Schlittenhang – von mir gerne “Perfect Zorn” genannt.
Schlittenfahren, Snowboarden, Schanzenspringen, Igloo bauen, Schneeballschlachten – zu all dem hatten die Kids in diesem schneereichen Winter sehr viel Gelegenheit. Und wer weiss, vielleicht schneit es ja noch einmal richtig stark (der Februar ist eigentlich der kälteste Monat in unseren Breiten). Aber im Moment sieht es nicht danach aus.
Der Schnee bringt die Nachbarschaft zusammen – das hier ist ein Bild von unserer Nachbarin Allison, die gelegentlich mit ihren beiden Söhnen Matthew und Jackson bei Perfect Zorn zum Schlittenfahren auftaucht.
Vor allen Dingen natürlich, bringt der Schnee die Kinder aus der Nachbarschaft zusammen. Der Hang ist zu Fuß von überall in Treetops zu erreichen. Und wenn nicht zu Fuß, dann kann man sich immer noch von Mammi auf dem Schlitten dort hin ziehen lassen.
Das hier ist das “Learn to Turn Center”, der Treffpunkt der Ski-Schule von Perfect North. Im Moment tauchen wirdrei bis viermal die Woche hier auf, um für Faye eine Trainerstunde zu organisieren. Ein toller Service.
Ich dachte mir für die Zukunft, wenn Faye mal professionelle Ski-Rennfahrerin ist und die Olympiade gewinnt, wird es wichtig zu dokumentieren, wer ihr die ersten “Schritte” auf den schnellen Brettern beigebracht hat.
Nun, da ist zunächst mal Lehrer Ken – der Mann mit dem weißen Goatee. Er war der erste, der Faye vom Anfänger-hügel runter auf den “normalen” Hügel mit den Sessellift genommen hat. Von da an fühlte sie sich wie “eine große Skifahrerin”. Gut gemacht, Lehrer Ken! Und ausserdem hat er denselben Vornamen wie Barbies Freund. Kein Wunder, daß Faye sich bei ihm wohlfühlt.
Ihr absoluter Schwarm ist allerdings Lehrerin Maggie. Die kam beim allerersten Meeting auf Fayes Augenhöhe runter, und sagte meiner etwas schüchternen Tochter: “Regel Nummer Eins: Blos nicht Lächeln!”. Das gefiel unserer kleinen Athletin.
Für jeden Athleten wichtig: ein guter Fanclub. Und Fayes Fanclub ist der beste in ganz Perfect North.
Was meinst Du, Chandler: wenn Du mal laufen kannst, willst Du dann auch Skifahren?
Zu Weihnachten bekam ich einen “Lastolite Hilite” geschenkt, einen Belichtungskasten, 6 x 7 Fuss (1,80 x 2,15 Meter) gross, mit dem man ganz elegant Hintergrundlose Portraits machen kann. Ich hatte die Methode bei einem Seminar gesehen, und seitdem davon geschwärmt.
Natürlich habe ich dann kurz nach Weihnachten gleich ein paar meiner Models zum Test-Shoot gebeten.
Hier stand mir Otto Modell. Eigentlich ganz gut gelungen. Auch wenn die Farbbalance noch nicht ganz stimmt (der Hintergrund ist zu grün). Aber das lässt sich einfach korrigieren.
Ganz unerwartet kam dann unser ältestes Baby vorbei, und possierte vor dem grossen leuchtenden Kasten. Zu dieser Gelegenheit sage ich natürlich nicht Nein. Hier ist aber auch deutlich zu erkennen, daß ich mit meiner primären Lichtquelle vorsichtiger sein muss (Maunzy's Augen haben oben einen unschönen Schlagschatten, von ihren Augenliedern geworfen).
Tja, und auch Claudia entging meiner Kamera nicht …
Dieser Tage scheint es alles physisch zu sein, was unser Chandlerschatz lernt. Er geht ganz hartnäckig and Laufen lernen – kann schon zuverlässig gehen, wenn man nur eines seiner Händchen hält. Wenn er sich irgendwo stützen kann (an einer Wand, einem Schreibtisch, einem Stuhl, einem Spielzeug), dann nutzt er das perfekt aus um den Raum damit zu erkunden. Er ist immer auf den Beinen.
Wenn er irgendwo rhythmische Musik hört, hält er sich mit beiden Händen irgendwo fest, und beginnt zu tanzen. Sein kleines Hinterchen geht dann rhythmisch rauf und runter. Zum Schiessen!
Und ganz neu: er versucht jetzt, obwohl er noch nicht richtig laufen kann, schon Treppen zu steigen. Er stellt sich nahe an eine Stufe ran, kniet sich auf die Stufe drauf, wurschtelt seine Beinchen nach oben und steht auf, und wiederholt das ganze. Er kann mit der umgekehrten Methode sogar halbwegs sicher wieder nach unten (natürlich sind wir nahebei, im Falle, dass was schiefgeht).
Aber der Charakterzug, der Besuchern am meisten auffällt ist sicherlich dieser hier: er lacht immer so unwiederstehlich.
Wir werden oft gefragt, wie wir es schaffen, bei den Weihnachtsgeschenken immer so toll abzuschneiden. Was ist unser Geheimnis zum Weihnachtserfolg? Wie kommt man auf die gute Seite des Weihnachtsmanns?
Nun, das Geheimnis ist Strategie. Hier ein paar Tips zur Strategie, die bei uns so erfolgreich ist:
Tja, und wenn man dann alles ganz sorgfältig vorbereitet hat, dann kann man zuversichtlich ins Bett gehen.
So langsam muss man sein Haus schon auf Weihnachten vorbereiten. Findet Faye jedenfalls.
Ein wichtiger Teil der Dekoration ist unser “Winterdorf” – und Faye ist mit voller Begeisterung dabei. Häuser, eine Kirche, eine Brücke, Bäume, ein See, verschiedene Figuren – alles hat in Fayes Plan genau seinen Platz. Und alles hat genau da zu stehen.
Die ersten Häuser kauften wir vor mehr als 10 Jahre, und jedes Jahr kommt irgendwas neues dazu. Dieses Jahr haben wir uns einen festlichen Weihnachtsbaum für das Dorf geleistet. Irgendwann brauchen wir sicher ein eigenes Zimmer dafür.
Ach ja – fleissige Helfer hat Faye…
Denkt sich Chandler hier. Es sind die farbenfrohen Quallen im Newport Aquarium, die es ihm angetan haben. Und er hat recht – die sind tatsächlich faszinierend.
Faye, in Sachen Aquarium eine absolute Expertin, lässt natürlich auch keine Gelegenheit aus, ihrem Brüderchen die wichtigsten Details zu erläutern. “Schau mal Chandler – da schwimmt Nemo!”
Und jetzt, da Chandler halbwegs stehen kann, wollen wir dieses Bild regelmäßig fotografieren (schliesslich kommen wir hier öfters hin): wie groß sind unsere Kinder?
Ach ja: die Skala ist in “Fuss” (ungefähr 30 CM). Faye geht schnurstracks auf 4 Fuss zu, Chandler auf 2 1/2.