Die Bunnies aus Hebron wünschen allen Lesern des Anzeigers Happy Easter!
Frohe Ostern von der Prinzessin!
Und Frohe Ostern vom Vorstandsvorsitzenden!
Ein Blog der unsere Abenteuer, kleinere und größere, in den Staaten dokumentiert
Die Bunnies aus Hebron wünschen allen Lesern des Anzeigers Happy Easter!
Frohe Ostern von der Prinzessin!
Und Frohe Ostern vom Vorstandsvorsitzenden!
Gelegentlich will Faye unbedingt mit Pappa’s großer Kamera fotografieren – schliesslich ist sie selbst so oft das Subjekt. Dann dreht sie gerne die Kamera rum, und fotografiert Mammi und Daddy. Diese Bilder hier wurden bei schönem warmen Nachmittagslicht aufgenommen.
Macht sie doch gut, unser big girl, oder?
… war Chandler, als wir im Studio ein paar Familienaufnahmen schossen. Er wollte unbedingt zu Daddy
Oder wollte er etwa zu Mamma, die hinter Daddy stand und ihn anfeuerte? Nein, wer wollte sicher zu Daddy. Schliesslich hat er mit dem ja immer so viel Spaß.
Claudia nimmt sich gerne mal ein paar Momente, um am Piano zu üben. Auch wenn daraus (mit Chandler’s Hilfe) neuerdings meist ein 4-händiges Stück wird.
Faye und ihr Daddy greifen dann schon lieber zum Pinsel und bemalen ein paar Ornamente für den Gartenschmuck zu Ostern. Vorsichtigerweise tun wer das, wenn Chandler schon im Bett ist. Ansonsten würde der Kleine gar zu gerne mitpinseln.
Das war eine liebe Überraschung: nach etwa 16 Stunden Reise, holte mich meine Familie am Flughafen in Cincinnati ab.
Bei der Rückreise selbst lief alles wie geplant. Die Flüge starteten und landeten nach Plan, und selbst die verstopfte Autobahn A3 vor Frankfurt gab uns nicht mehr Verzögerung als wir am Montag Morgen eingeplant hatten.
Und am Abend konnte ich mich dann wieder in mein eigenes Bett legen.
Der Tag war zwar nicht gerade eine Überraschung, aber die Art wie meine Lieben mich gestern gefeiert haben. Zunächst mal gab es ein paar dicke Küsse von meinen Kids, und ein liebliches Schnurren von Maunzy. Und dann konnte ich meine Kids in die Arme nehmen:
Natürlich hatte Claudia für mich auch einen Kuchen organisiert. Es waren viele Kerzen drauf – aber nicht so viele wie Ihr jetzt gerade denkt. Schauts Euch mal an:
Am fantastischsten war es aber dann, als Faye mir ein Geburtstagsständchen auf dem Glockenspiel vorspielte:
Dieses Instrument würde man im Deutschen wohl ein “Xylophon” nennen. Hierzulande hat es den schönen amerikanischen Namen “Glockenspiel”. Neben “Sauerkraut” und “Kindergarten” ein weiteres deutsches Wort, das die englische, speziell die amerikanische, Sprache übernommen hat. Allerdings wird es hier meist etwa wie “Glohkenspuil” ausgesprochen.
Faye hat dieses Instrument vor kurzem in einem Musikkurs entdeckt und sich dafür begeistert. Es ist einfach, saubere Töne zu produzieren, und es klingt auch richtig nett. Wollen wir mal sehen, wie lange die Begeisterung anhält.
Chandler jedenfalls schaut ganz interessiert zu. Und wenn er kann, greift er auch gerne einen der Klöpfel (auf amerikanisch “Mallets”), und spielt mit. Das aber, gefällt seiner großen Schwester gar nicht.
… kam ich heute zum ersten mal wieder zum Skifahren. Wir waren etwas spät dran in Perfect North, und verpassten die 5-Uhr Skistunde. Ich wollte Faye keine 45 Minuten rumhängen lassen, also entschieden wir – “Du fährst heute einfach mit Daddy”.
Im Winter 1996 stand ich in Špindlerův Mlýn im Riesengebirge, an der tschechisch-polnischen Grenze, bisher zum letzten mal auf Skiern. 1988 in Steamboat Springs bisher zuletzt in den USA. Daran gemessen gings eigentlich recht gut. Nach ein paar zaghaften Abfahrten waren die Schwünge langsam wieder da.
Als Faye dann um 18:00 schliesslich ihre Skistunde begann, konnte ich mir schon wieder die längeren Abfahrten in Perfect North zumuten.
Inzwischen habe ich all meine Bilder vom Jahr 2010 verarbeitet – Zeit für eine Jahres-End-Statistik. Hier ist die Liste wieviele Bilder ich letztes Jahr verarbeitet habe. Ich benenne Bilder normalerweise nach dem Land, in dem sie aufgenommen wurden (Deutschland, Frankreich, Italien, …). Innerhalb der USA (wo ich die meisten meiner Bilder aufnehme) registriere ich noch den entsprechenden Bundesstaat.
| Indiana | 7 |
| Kentucky | 7.850 |
| New York | 139 |
| North Carolina | 2 |
| Ohio | 2.230 |
| Tennessee | 330 |
| Washington | 103 |
| USA | 10.661 |
| Deutschland | 585 |
| Großbrittanien | 13 |
| Monaco | 119 |
| Polen | 23 |
| Gesamt | 11.399 |
Also, 11.399 Bilder im Jahr - im Durchschnitt ergibt das ca. 31 Bilder pro Tag (etwas mehr als ein Bild pro Stunde). Nicht schlecht. Habe ich letztes Jahr also “nur” Elftausend Bilder aufgenommen? Nein, die “Dunkelziffer” liegt vermutlich weit höher. Ich habe Elftausend Bilder auf meinen Computer überspielt. Allzuoft lösche ich aber Bilder die offensichtlich “daneben” sind direkt in der Kamera. Aufgenommen habe ich also sicher viel mehr als elftausend.
Nun bedeutet das aber auch nicht, dass ich vom letzten Jahr elf-tausend Bilder aufgehoben habe. Wenigstens die Hälfte (meist mehr als zwei Drittel) aller “importierten” Aufnahmen fallen bei mir schon durch die erste Prüfung durch. Weniger als 20% hebe ich im Schnitt tatsächlich auf.
Und die geographische Aufteilung? Nun, daß ich die meisten Bilder “zu Hause” in Kentucky aufnehme, sollte niemanden wundern. Auch in Ohio fotografiere ich viel. Aber Indiana ist 2010 entschieden zu kurz gekommen. Das hat sich mit Perfect North jetzt erledigt (für 2011 habe ich von Indiana jetzt schon mehr als 400 Bilder). Die Zahl von Tennessee hat mich etwas gewundert: nachdem wir dort im Urlaub waren, hätte ich eigentlich mehr als “nur” 330 Aufnahmen erwartet.
Monaco war offensichtlich sehr fotogen – schließlich war ich da nur ein paar Tage. Auch in Deutschland habe ich eigentlich viel fotografiert – wenn man bedenkt, wie wenig Zeit ich dort verbracht habe.
Und wieviel habt Ihr so fotografiert?
Wir werden oft gefragt, wie wir es schaffen, bei den Weihnachtsgeschenken immer so toll abzuschneiden. Was ist unser Geheimnis zum Weihnachtserfolg? Wie kommt man auf die gute Seite des Weihnachtsmanns?
Nun, das Geheimnis ist Strategie. Hier ein paar Tips zur Strategie, die bei uns so erfolgreich ist:
Tja, und wenn man dann alles ganz sorgfältig vorbereitet hat, dann kann man zuversichtlich ins Bett gehen.
Hier ist die Familie auf der Jagd – der Jagd nach unserem 2010 Weihnachtsbaum.
Bei der “Evergreen Junction” nahe dem Städtchen Alexandria in Kentucky, einer riesengroßen Farm, die in der Vorweihnachtszeit auch Weihnachtsbäume verkauft. Obwohl nur etwa 30 Meilen ausserhalb der Stadtgrenzen von Cincinnati, ist Alexandria dennoch typische “Countryside”. Die Strassen sind kaum befahren und schnurstracks. Die meisten Autos sind Pickup Trucks. Zwischen den einzelnen Höfen ist jede Menge Platz, und es wechseln sich Rinderweiden mit Pferdekoppeln ab.
Und da Bäume absägen definitiv Mänersache ist, machten sich Chandler und ich an die Arbeit, eine 9-Fuss hohe Weisstanne zu erlegen (Chandler s8gte trotz Schnuller kräftig mit).
Zuguterletzt wird der Baum auf das Dach des Outlanders geladen, mit ein paar Schnüren festgezurrt, und dann geht es auf die 30 Meilen lange Reise nach Hebron.
Der Hut gehört eigentlich Faye. Aber als Chandler in seinem orange-farbenen Shirt kam, meitne sie, da müsste eigentlich der Cowboyhut gut dazu passen. Sie setzte ihrem Brüderchen den Hut auf, und … es gefiel ihm!
Und dann wollte Faye noch die Kamera, um ein Portrait mit Brüderchen und Daddy zu schiessen. Ist doch cool, so eine Tochter, oder?
Ach ja – heute wird Faye FüNF!!!!!
Hier ist die ganze Familie zusammen (nur Maunzy fehlt) – bei Shaw Farms im Städtchen Milford in Ohio.
Besonderes Kennzeichen der Farm: sie betreiben das größte Mais-Labyrtinth der Welt (hier in einer Luftaufnahme aus dem Früjahr zu sehen). 20 Acres (über 80.900 m²) ist dieses Feld groß.
Durch dieses Riesenfeld sind wir dann doch nicht gestampft. Aber auf einem von Pferden gezogenen Wagen haben wir dann doch einen Hayride gemacht.
Faye freundete sich sogleich mit den beiden Zugpferden an (“belgische” Kaltblüter), und Chandler war über seine warme Jacke sehr froh.
Allerdings – Chandler war den ganzen Tag sehr froh (ist er eigentlich meistens). Sehr viel zu sehen gab es auf dieser großangelegten Farm. Gerät, Maschinen, Tiere (Ziegen, Schafe, Kühe, Ponys, Truthähne, Hühner, Wachteln), Gemüse (Mais, Tomaten, Kürbisse, Gurken, Paprika, Chili, Soja). Einiges ungewöhnliches hausgemachtes Essen (etwa eine Marmelade aus grünen Tomaten und Chilis). Auch einen sehr gut gemachten Kinderspielplatz gab es (um den Souveniershop haben wir einen großen Bogen gemacht).
Faye gefiel insbesondere der “Barrel Ride” – ein Zug aus Wägelchen für 3-6 Jährige, die aus Plastikfässern geschnitten waren, und die von einer John Deere Zugmaschine gezogen wurden). Allerdings: wie Ihr seht, waren wir alle gut eingepackt. Die Zeit zu Farmbesuchen und Hayrides ist für 2010 wohl so ziemlich vorbei – es wird einfach zu kalt.
Kurz nach Chandlers Taufe, hatten wir ein weiteres grosses Fest zu feiern: Opa Otto wurde 80. Am morgen entstanden diese Bilder.
Opa Otto und Tante Isabella waren zum Anlass dieser zwei Feiern zu uns nach Hebron gekommen. Otto bleibt noch ein wenig bei uns. Isabella ist bereits wieder zurück in Deutschland.
Natürlich kann es einen amerikanischen Geburtstag nicht ohne Geburtstagshütchen geben. Und ein achtzigster ist allemal ein Anlass.
Key Lime Pie gab es als Geburtstagstorte. Nicht gerade typisch für Kentucky – aber ungemein lecker. Dem Geburtstagskind jedenfalls schmeckte es.
Wir hatten es vermieden, auf dem Kuchen 80 Kerzen unterzubringen. Aber eine symbolische war wenigstens drauf – und die blies Otto auch pflichtbewusst aus. Und danach gab es ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk:
Das hier ist Father Michael Comer, Pastor der Gemeinde Immaculate Heart of Mary in Burlington, der Chandler am Taufbrunnen tauft. Wer Chandler kennt der weiss, daß er es hasst auf dem Rücken zu liegen und nach hinten geneigt zu werden. Dementsprechend hat der Father Comer dann auch seine Meinung gesagt. Andererseits – auch das war nichts, was der Herr Pfarrer nicht schon gehört hätte.
Zur Feier des Tages trug er einen schneeweissen Anzug: Hose, Hemd, Fliege und Weste. Als “baptism suit” kann man hierzulande sowas kaufen. Nur für die Schuhe mussten wir uns etwas einfallen lassen: Chandler hat so große (genauergesagt: so hohe) Füsse, dass ihm keine der normalen “baptism shoes” passten.
Also bekam Chandler sein erstes Paar “Sneakers” (Sportschuhe) verpasst – die gab es wenigstens in allen denkbaren Grössen, und auch in weisser Farbe. Also – elegant, und zugleich sportlich gekleidet war er, unser Sohn.
Und toll aussehen tut er natürlich, ganz egal in welcher Kleidung
Wr hatten ca. 40 Gäste bei der Feier, darunter viele Kinder. Chandler fühlte sich in ihrer Mitte sichtlich wohl. Dieses Bild hier zeigt ihn mit der besonders hübsch rausgeputzten Caroline. Tochter von Chandlers Taufpatin Stacie.
Als Teil der Zeremonie wurden die Eltern gebeten, dem Täufling nochmal ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen.
Und schliesslich stellte sich Father Comer zum Gruppenfoto (Stacie ist ganz links im Bild):
Natürlich konnten wir es nicht bei einem Kürbis belassen. Zum einen haben wir ein großes Haus zu schmücken, und zum anderen hatte Faye viel zu viel Spaß dabei. Also wurde ein weiterer Kürbis “entdeckelt”. Diesmal war es Faye’s Job, die Kürbiskerne herauszulesen, damit wir sie später rösten konnten.
Als Dekor hatte sich Faye diesmal ein Katzengesicht herausgesucht. Anstatt den Kürbis auszuschneiden, haben wir das Katzengesicht dieses mal mit transparenten Plastiknägeln gemacht. die Nägel werden mit einem Hämmerchen durch die Kürbiswand getrieben. Wenn nachts dann im Kürbis eine Kerze angebrannt wird, dann schimmert das Licht durch die transparenten Plastikstifte in verschiedenen Farben nach draussen. So erscheint dann ein Katzengesicht in der Dunkelheit. Die Ohren sind violett, die Augen gelb und grün, und die Nase und der sind Mund grün.
Faye hat die meisten Nägel selbst eingetrieben. “Gut gemacht, Faye!”, meinen Daddy und Maunzy.
Herbstzeit, Kürbiszeit – “pumpkin time”. Das eine, geht nicht ohne das andere. So haben wir uns dann alle aufgemacht, um bei den “Kinman Farms” eine halbe Wagenladung von Kürbissen (pumpkins) zu kaufen. Chandler half seiner Mammi dabei, die besten Pumpkins rauszusuchen.
Die meisten davon sind als dekorative “Hinstellsel” gedacht. Aber zwei davon wollten wir wirklich nach allen Regeln der Kunst rausschmücken.
Nachdem ich mit einem Messer den Deckel geschnitten hatte, machte sich Claudia daran, die Fäden und Kerne aus dem Kürbis zu holen. Sie hat dazu einen speziellen “Kürbislöffel” (pumpkin scoop).
Nachdem Kürbisse so zentral im Brauchtum der USA sind, sollte es keinen verwundern, dass man hier exzellente Werkzeuge für den Kürbisjob bekommt.
Faye durfte sich nun ein Dekor raussuchen – sie wählte ein Gesicht das von innen mit Kerze beleuchtet wird. Zuerst malten wir das Gesicht mit Filzstift auf den Kürbis. Dann nahmen wir einen Kürbispickel (in rot) und einen kleinen Hammer, um ein paar Startlöcher zu picken.
Danach kam ein weiteres Spezialwerkzeug zum Einsatz: eine batteriegetriebene “Kürbissäge”. Schon toll.
Nun, die meisten dieser Damen und Herren kenne ich nun schon seit mehr als 12 Jahren. Einmal im Vierteljahr (im Schnitt) treffen wir uns irgendwo in der Welt, und tauschen neue Ansätze, Tips, Tricks, und ähnliche Erfahrungen unseres Jobs aus. Dieses Mal war Seattle der Ort des Meetings. Im November treffen wir uns dann alle in Monaco wieder (mal was exotisches in Europa). Und nächsten November, wenn alles läuft wie geplant, werde ich dann wohl die Bande in Cincinnati beherbergen.
Interessant ist, wie trotz aller Änderungen, die Persönlichkeiten ziemlich konstant bleiben. Nach ein paar Jahren im Job kenne ich nun die Entscheidungsträger in diesem Feld in den wichtigsten Firmen weltweit recht gut. Einige dieser Kollegen sehe ich nun schon für die dritte Firma arbeiten (sowie zum Beispiel Neil aus New York City, auf dem Bild links, der als “Hobby” Broadway Shows finanziert).
Kollege Dan, hier rechts im Bild, ist (wie ich) seit 20 Jahren bei der gleichen Firma (in seinem Fall eines der größten Versicherungsunternehmen der USA).
Ob das was damit zu tun hat, dass wir beide im Mittleren Westen arbeiten (Dan kommt aus Chicago)? Die Menschen (und Firmen) dort gelten allgemein als etwas loyaler, langfristig planender, und weniger wankelmütig. Im Gegensatz zu den “Coasties” von der Ost- oder der Westküste. Banalitäten, sicherlich, aber nicht ganz ohne faktische Grundlage.
Dan ist bei seiner Firma für Risikomanagement verantwortlich – ein Bereich, in dem ich viel von ihm gelernt habe. Und wer könnte zum Thema “Risiko” mehr zu sagen haben als eine Versicherung? Das ist schliesslich ihr Kerngeschäft.
Kollege Erik (auf diesem Bild links) kenne ich seit einem Meeting vor drei Jahren in Montreal. Er war seitdem schon bei mir in Cincinnati zu Besuch, und wir haben uns gemeinsam mit der Kamera auf einen Fotostreifzug durch Barcelona gemacht.
Seine Spezialisierung ist Sicherheit von Mobiltelefonen. Ein Bereich, der immer wichtiger wird. Wer weiss, wie lange man noch die großen, schweren Laptops haben wird, mit denen wir heutzutage den Grossteil unserer Textarbeit machen. Sicherlich nicht mehr ewig.
Und etwas konnte ich nicht lassen: an einer Parkgarage bot ein Sicherheitsspiegel eine Gelegenheit zum Selbstportrait. Nach einem langen Geschäftsabend lies ich mir diese Spielerei dann nicht entgehen.
“Der Kater mit Hut”, so lautet der Buchtitel in (sehr unglücklicher) deutscher Übersetzung. “Dr. Seuss”, so der Künstlername des Autors Theodore Geisel (1904-1991), ist ein amerikanisches Phänomen, Ohne jeden Zweifel der beliebteste Kinderbuchautor der USA. 47 Kinderbücher schrieb der überaus erfolgreiche Autor. Und zwei seiner Bücher, “How the Grinch Stole Christmas”, und “Cat in the Hat”, kennt hierzulande nun wirklich jedes Kind. Dieses Buch lässt sich praktisch nicht in eine andere Sprache übersetzen. Aber wer Englisch versteht, für den ist es ein absoluter Sprach-Leckerbissen.
Vordergründig geht es in der Geschichte um einen Kater, der in einem Haus allen möglichen Unfug anstellt. Tatsächlich geht es in dem kurzen Buch um Sprache. Der High-School Lehrer Geisel schrieb die Geschichte, um die 400 wichtigsten Wörter der englischen Sprache zu lehren.
Aber ob vordergründig oder hintergründig – die Story mach Spass. Vor kurzem haben wir gesehen, dass jemand die Streiche des Katers als Gesellschaftsspiel herausgebracht hat. Das mussten wir haben. Und es war ein Volltreffer.
Auf dem Bild oben versucht Daddy gerade unter einer Stange durchzukriechen – mit einer Torte zwischen den Knien. Und auf diesem Bild muss Faye dreimal rückwärts im Kreis herumlaufen – mit einem Schiff auf dem Kopf.