Samstag, 7. November 2009

Ein paar Konferenzbilder

Waehrend Ihr das lest, bin ich wahrscheinlich irgendwo zwischen Vancouver und Cincinnati in der Luft unterwegs. Ungefaehr 4000 KM sind zu fliegen, einmal muss ich in Salt Lake City umsteigen, das dauert dann zusammen schon fast 12 Stunden. Bis ich wieder selbt live bloggen kann, wollte ich Euch noch ein paar Bilder  von der ISF Konferenz zeigen, an der ich in Vancouver mitgewirkt habe.

Diese Bilder zeigen Shawn Henry vom amerikanischen FBI. Seine Beobachtung war es, dass Computer Attacken stets besser koordiniert sind, und oftmals von verbrecherischen Organisationen finanziert werden. Seine Befuerchtung: Terror Organisationen, vor allen Dingen islamistische Organisation, holen ihren Rueckstand an technischem Know-How sehr schnell auf. Computer Angriffe die von ihnen ausgehen werden stets gewandter und immer teurer. Das kann ich leider aus eigener Erfahrung bestaetigen.

Das hier ist unser Vorstandsvorsitzender Howard Schmidt. Ehemaliges Vorstandsmitglied bei Microsoft und eBay, und der erste Minister fuer Informations-Sicherheit der USA (von 2001 bis 2004). Howard fuehrt die ISF Organisation seit ca. einem Jahr. Vancouver ist der erste Kongress, den er organisiert hat. Ging nicht ganz so glatt wie manche frueheren Kongresse, war aber inhaltlich deutlich mehr ergiebig.

Das hier war ein Experten-Panel zu verschiedenen Themen rund um Informationssicherheit. Zu sehen sind Greg Garcia vom Heimatschutz-ministerium der USA; Bruce Schneier, einer der fuehrenden Kolumnisten und Blogger zum Thema; und Alexander Seger, Referent fuer Informationssicherheit beim Europarat (drei weitere Teilnehmer des Panels sind auf diesem Bild nicht zu sehen). Und schliesslich noch ein Blick ins Publikum (550 Teilnehmer hatte die Konferenz).

Zwei der Teilnehmer waren Live Blogger, die noch waehrend der Konferenzsitzungen die ersten Rezensionen und Berichte veroeffentlichten. Und drei (mich eingeschlossen), waren Live Fotografen die die Konferenz auf Flickr dokumentierten. Ein gutes Dutzend der Teilnehmer (mich eingeschlossen) haben die Sitzungen live auf Twitter und Facebook kommentiert. So schafft man Online-Praesenz fuer eine kleine Gruppe von Spezialisten, ueber die ganze Erde verstreut, die von keinen Massenmedium jemals erreichen koennte (oder auch nur erreichen wollte). Im Internetzeitalter gelten andere Regeln.

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