Nun, die meisten dieser Damen und Herren kenne ich nun schon seit mehr als 12 Jahren. Einmal im Vierteljahr (im Schnitt) treffen wir uns irgendwo in der Welt, und tauschen neue Ansätze, Tips, Tricks, und ähnliche Erfahrungen unseres Jobs aus. Dieses Mal war Seattle der Ort des Meetings. Im November treffen wir uns dann alle in Monaco wieder (mal was exotisches in Europa). Und nächsten November, wenn alles läuft wie geplant, werde ich dann wohl die Bande in Cincinnati beherbergen.
Interessant ist, wie trotz aller Änderungen, die Persönlichkeiten ziemlich konstant bleiben. Nach ein paar Jahren im Job kenne ich nun die Entscheidungsträger in diesem Feld in den wichtigsten Firmen weltweit recht gut. Einige dieser Kollegen sehe ich nun schon für die dritte Firma arbeiten (sowie zum Beispiel Neil aus New York City, auf dem Bild links, der als “Hobby” Broadway Shows finanziert).
Kollege Dan, hier rechts im Bild, ist (wie ich) seit 20 Jahren bei der gleichen Firma (in seinem Fall eines der größten Versicherungsunternehmen der USA).
Ob das was damit zu tun hat, dass wir beide im Mittleren Westen arbeiten (Dan kommt aus Chicago)? Die Menschen (und Firmen) dort gelten allgemein als etwas loyaler, langfristig planender, und weniger wankelmütig. Im Gegensatz zu den “Coasties” von der Ost- oder der Westküste. Banalitäten, sicherlich, aber nicht ganz ohne faktische Grundlage.
Dan ist bei seiner Firma für Risikomanagement verantwortlich – ein Bereich, in dem ich viel von ihm gelernt habe. Und wer könnte zum Thema “Risiko” mehr zu sagen haben als eine Versicherung? Das ist schliesslich ihr Kerngeschäft.
Kollege Erik (auf diesem Bild links) kenne ich seit einem Meeting vor drei Jahren in Montreal. Er war seitdem schon bei mir in Cincinnati zu Besuch, und wir haben uns gemeinsam mit der Kamera auf einen Fotostreifzug durch Barcelona gemacht.
Seine Spezialisierung ist Sicherheit von Mobiltelefonen. Ein Bereich, der immer wichtiger wird. Wer weiss, wie lange man noch die großen, schweren Laptops haben wird, mit denen wir heutzutage den Grossteil unserer Textarbeit machen. Sicherlich nicht mehr ewig.
Und etwas konnte ich nicht lassen: an einer Parkgarage bot ein Sicherheitsspiegel eine Gelegenheit zum Selbstportrait. Nach einem langen Geschäftsabend lies ich mir diese Spielerei dann nicht entgehen.
