
Faye hatte es sich zum Geburtstag gewünscht: sie wollte Scuba Santa (den tauchenden Weihnachtsmann) sehen. Also machten wir uns am Morgen des 7. Dezember auf ins Aquarium nach Newport, wo der Scuba Santa alljährlich Station macht.
Sein Schlitten wird nicht von Rentieren gezogen, sondern von magischen Seepferdchen. Dementsprechend fliegt der Weihnachtsmann auch nicht nach Newport, sondern er taucht hierher. Im Theatersaal des Aquariums sieht man durch eine 8 x 4 Meter grosse Glasscheibe dem tauchenden Weihnachtsmann dann ins Auge - oder genauer gesagt in die Taucherbrille. Über eine Mikrofonanlage kann man sich mit dem Taucher auf der anderen Seite der Scheibe unterhalten. Seine Stimme ist etwas gedämpft, aber klar zu verstehen.
Die Show ist eigentlich simpel: Santa erklärt, warum er dieses Jahr Seepferdchen braucht (die Rentiere sind ausgebüchst). Er reist ein paar Witze ("Was schenkt man einem Hai zu Weihnachten? Viele, viele Zahnbürsten"). Beantwortet Fragen des jungen Publikums ("Ist es nicht kalt im Wasser?" - "Nein, am Nordpol ist es viel kälter"). Und er stellt den Zuschauern einige der Meerestiere vor, die während der Show vorbeischwimmen ("Sagt Hallo zu Denver, der Wasserschildkröte!").

Der Fisch im Hintergrund ist keine Illusion, sondern tatsächlich ein Sandhai: Santa schwimmt im großen Becken des Aquariums - dem Haifischbecken. Santa hat einen Helfer dabei, einen Knecht Ruprecht mit Tauchmaske, der mit einem Stecken Haie vertreibt, die gar zu aufdringlich werden.

Auf die Frage: "Und wer war dieses Jahr besonders lieb?" meldeten sich zwei Damen in der sechsten Reihe. Und diese zwei Damen waren mit voller Aufmerksamkeit dabei.