Montag, 30. April 2007

WalkAmerica - Fayes erstes Rennen

Am Sonntag morgen haben wir in Cincinnati am diesjährigen WalkAmerica/March of Dimes teilgenommen. Der "March of Dimes" ist eine der größten wohltätigen Organisationen des Landes. Sie wurde vor beinahe 70 Jahren gegründet, um jedem Kind in den USA eine Impfung gegen Kinderlähmung zu finanzieren. Bekanntestes Gesicht der Aktion ist heute der Komiker Jerry Lewis (bekannt als Partner von Dean Martin), der seit Jahrzehnten unentgeltlich für die Aktion arbeitet. Mit mehreren landesweiten Aktionen sammelt der March of Dimes ("Groschenmarsch") Geld. Höhepunkt des ist der jährlicher "Telathon" - eine Marathonfernsehsendung mit dutzenden von Stars, geleitet von Jerry Lewis.

Eine der landesweiten Aktionen ist "WalkAmerica" - ein jährliches Rennen durch mehrere Großstädte. Anstatt sich an Sportler zu wenden, bittet Jerry Lewis so ziemlich jeden die $25 Startgebühr zu bezahlen, und am Rennen teilzunehmen. Nachdem sämtliche Preise von Sponsoren gestiftet werden, und die "Rennleitung" ehrenamtlich arbeitet, sind die Startgebühren der zehntausenden von Teilnehmern die wir heute gesehen haben Nettoeinnahmen für einen guten Zweck. Das Jahr über sponsort der March of Dimes dann Gesundheitseinrichtungen, Aufklärungsaktionen, Impfungen und Forschungsprojekte die Kleinkindern zu Gute kommen - in den USA und sowie in der Dritten Welt.

Unsere Freundin Amy hatte alles bestens organisiert: zusammen mit ihren Eltern und anderen Freunden von ihr nahmen wir an der "kurzen Staffel" teil, einem Rennen über 3 Meilen (ca. 5KM).
Amys Freundin Kathleen hatte die Zwillinge Kaitlin und Christian im Doppelwagen dabei, die Fayes Alter haben (sie sind genau 5 Tage jünger).
Auf dem Weg konnte man sich sowohl das Baseballstadium, als auch das Footballstadium mal von innen ansehen. Die Bilder hier zeigen Claudia und Faye wie sie das riesige Paul Brown Football Stadium, die Heimatarena der Cincinnati Bengals, anschauen. Dabei wurden sie vom Maskottchen der Bengals, einem rießiegen bengalischen Tiger, gestellt. Oder, wie Faye meinte - einer "tollen großen Miezekatze!"

Zwar kamen wir nach 3 Meilen nicht als erste ins Ziel, aber das Prinzip des March of Dimes ist es, daß die letzten denselben Preis bekommen wie die ersten. Am Ziel angekommen gaben mehrere örtliche Restaurants kostenlos Essen und Getränke aus; die Superhelden Superman, Superwoman, Batman, und Spiderman waren da; und für die Kinder gab es viel Gelegenheit zum Austoben und allerlei Belustigung (vom "Luftschloss" Trampolin bis zur Gesichtsbemalung, dem "Face Painting").

Sonntag, 29. April 2007

Mal ne andere Familie

Der Hebroner Anzeiger befasst sich ja meist mit unserer kleinen Familie hier in Hebron. Heute aber, möchten wir Euch mal eine andere Familie vorstellen, die wir vor kurzem in Henry's Ark getroffen haben.

Papa, Mama und drei Babies. Die Eltern kümmern sich rührend um die Kleinen und schubsen sie mit einem Nasenstümper zurück ins Nest. Wie auch bei uns bekannt, wollen die Kleinen aber jetzt absolut kein Schläfchen halten.

Faye hat diese gefiederte Familie mit viel Freude beobachtet.

Samstag, 28. April 2007

Bei o'charley

Hier gibt es einen Ballon für Faye. Sie ist begeistert

Sturmwolken

Storm clouds clearing up

Am frühen Nachmittag hatten wir gestern ein ziemlich schweres Gewitter. Blitz und Donner, in einigen Gegenden sogar Hagel. Als die Sonne langsam wieder durch die Wolkendecke brach, entstand dieses Bild (von unserer Terasse aus nach Norden geschossen).

Trip Report Louisville (3)

Am zweiten Tag in Louisville haben wir uns dann Henry's Ark ("Henrys Arche") angeschaut: dies ist ein Tierpark der ganz besonderen Art: am Stadtrand von Louisville kaufte jemand (namens Henry) eine stillgelegte Farm, und richtete eine Art "Altersheim für Zirkustiere" ein. Dementsprechend findet man dort Kamele, Pferde, Zebras, Lamas, Emus, usw. (keine Raubtiere). Später kamen dann noch "normale" Farmtiere (Kühe, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Ziegen, Schafe, Esel, Schweine) und Wild (Hirsche) dazu.

Claudia and FayeDie Farm bietet den Tieren sehr viel Platz, und die Gehege sind dementsprechend weiträumig. An jedem Gehege ist angeschrieben, was dieses Tier gerne isst (und was es nicht gefüttert bekommen sollte): Karotten für die Kamele, Körner und Brot für das Geflügel, Grass und Heu für die Pferde, Schafe und Esel, usw.



Feeding deer at Henry's ArkViele Louisviller machen sich einen Spass daraus, mit der Familie zum Kamelfüttern zu fahren, und bringen dann selbst Futter mit.

Faye hat sich insbesondere mit den Farmtieren und den Hirschen vergnügt.

Freitag, 27. April 2007

Trip Report Louisville (2)

Zur Übernachtung hatten wir uns in einem Suite Hotel einquartiert. Die Überlegung war, daß Faye in einem eigenen Zimmer besser schlafen würde. Natürlich hatten wir ihre Lieblingstierchen, Spielzeug usw. mitgebracht.

Das klappte aber dann doch nicht ganz wie erwartet. Zum einen war Faye wohl das Reisebett suspekt (wir hatten sie noch nie drin schlafen lassen), zum anderen sah das Zimmer ganz anders aus als ihres in Hebron. Und schliesslich begann sie an der ersten Erkältung ihres Lebens zu arbeiten: verstopfte Nase, Husten, etc. Hatte sie sich wohl 2 Tage vorher eingefangen, aber jetzt machte es ihr bös zu schaffen.

Zweimal wachte sie nachts auf, und war längere Zeit wach. Am nächsten Tag war sie dann aber dennoch wieder ziemlich fit (fitter als ihre Eltern).

Donnerstag, 26. April 2007

Trip Report Louisville (1)

Letzten Freitag wollten wir mal ausprobieren, wie gut Faye außer Hauss schläft. Ich musste Freitag morgen zu einer Aufsichtsratssitzung in das ca. 2 Stunden entfernte Louisville fahren, und habe daher meine beiden Damen kurzerhand mitgenommen.

Die zwei Stunden Autofahrt liefen recht gut. Und bei der Adoptionsagentur konnte Faye wieder jede Menge Leute bezirzen - ihre Lieblingsbeschäftigung. Dieses Bild hier zeigt sie mit Missy, einer Sozialarbeiterin die uns 2005 und 2006 sehr geholfen hat. Faye und sie sind "alte" Freunde.


Nachmittags haben wir uns dann den Zoo von Louisville vorgenommen. Mit einem Zoobesuch kann man Faye immer begeistern: sie liebt Tierchen. Insbesondere liebte sie es, zusammen mit Daddy das Streichelgehege unsicher zu machen. Ziegen haben es ihr besonders angetan: die sind nicht scheu (laufen nicht weg), und sind gross genug, dass ihnen eine etwas rauhere Behandlung durch Babyhändchen nichts ausmacht.

Mittwoch, 25. April 2007

Have a cup of ...

Beim Nachmittagssnack



Und damit ist Claudias neues Telefon auf dem Blog registriert. Auf ein paar schöne Bilder!

Was tut Maunzy da?

Essen? Nein, so triviale Sachen bringen wir doch nicht im Hebroner Anzeiger. Maunzy nimmt an einer wissenschaftlichen Studie teil!

Wie funktioniert das? Die Firma Iams, eine der Töchter des Procter & Gamble Konzerns, gibt mir vier mal 1.5 Pfund experimentelles Katzenfutter (jeweils genug für ca. 5-7 Tage). Dies bekommt Maunzy vorgesetzt, und ich darf dann paralell einen Fragebogen ausfüllen.


Der Bogen enthält Fragen, wie ob das neue Futter mein Kätzchen "glücklicher" macht; ob sie schneller oder langsamer isst als sonst (sie isst schneller); ob sie beim Essen mehr schnurrt (tut sie); und (meine Lieblingsfrage) ob es häufiger "zu gemeinsamen harmonischen Futtererlebnissen" kommt (kommt es).
Ich werde gebeten zu beobachten, ob Maunzy beim Essen dieses Futters ihren Kopf mehr senkt (tut sie nicht), oder ihren Schwanz schlängelt (tut sie gelegentlich). Ob sie das Futter anschnüffelt und dann weggeht, oder mir "einen verärgerten Blick zuwirft", wenn ich ihr dieses Futter vorsetze (tut sie beides nicht). Und die heißeste Frage: leckt sie Stückchen vom Boden auf, die beim Essen versehentlich nebendran fielen? (tut sie nicht). Am Ende dieses Tests lasse ich mir einen Titel in Katzenpsychologie geben.
Falls Ihr Euch wundert: ja, Maunzy hat tatsächlich einen Futternapf auf meinem Schreibtisch stehen. Auf diese Weise kommt es häufiger zu "gemeinsamen harmonischen Futtererlebnissen".

Dienstag, 24. April 2007

Fuer den Kalender: 24 Stunden Flickr am 5. Mai

So was ist auch nur im Internetzeitalter moeglich: die Bilder Website Flickr veranstaltet am Samstag, dem 5. Mai 2007, einen "24 Stunden Flickr Tag". Worum geht es hierbei? Flickr Freunde in der ganzen Welt sollen mit der Kamera dokumentieren, wie sie den 5. Mai erleben.

Die Bilder die die Flickr Freunde schiessen werden dann durchgesehen, und eine Auswahl davon wird als Buch veroeffentlicht. Der 5. Mai 2007 koennte der am besten dokumentierte Tag der Weltgeschichte werden.

Und jeder von Euch kann dabei mitmachen: schnappt Eure Kamera, schiesst am 5. Mai ein paar Bilder, und ladet sie auf Flickr (die meisten von Euch sind dort bereits angemeldet). Ist doch eine hervorragende Idee, oder?

Montag, 23. April 2007

Das Dutzend ist voll

Das Dutzend Milchzähne in diesem Fall.

Wir kamen am Samstag von unserem Trip nach Louisville nach Hause - besonders gut hat Faye außer Haus nicht geschlafen (und wir auch nicht). Aber der Zoo dort, Henry's Arche, und Parky's Farm in Cincinnati (haben wir am Sonntag gesehen) haben ihr riesigen Spaß gemacht. Mehr dazu in den nächsten Artikeln.


Und dennoch war sie immer recht quengelig. Heute abend, beim Baden, wurde uns klar warum: sie hat in den letzten 2 Wochen vier Zähne bekommen. Das kann auch der größten Frohnatur aufs Gemüt gehen.

Sonntag, 22. April 2007

Tag der Erde

Heute am Sonntag ist "Earth Day" (Tag der Erde), ein jährlicher Feiertag den die UN seit 1992 veranstaltet. Die offizielle Website erläutert:


"Der Earth Day findet alljährlich am 22. April weltweit in über 150 Ländern statt. Das Earth Day-Motto, "Global denken, lokal handeln", soll deutlich machen, dass es hier nicht nur um das heutige Wohlbefinden der Menschen geht. Gesunde Erde heißt gesunde Umwelt und lebenswerter Ort für die Zukunft."

Eine sehr lobenswerte Einrichtung, wenn man bedenkt wieviel Schaden wir unserem Planeten durch Unwissen zufügt haben, und noch zufügen. Wie ratlos wir oft dastehen, wenn wir die Konsequenzen unseres eigenen Handelns im Klimawandel erkennen. Und wieviel an unserem Globus zu reparieren ist.
Als ich diese Szene im Zoo von Louisville gesehen habe, kam mir das spontan in den Sinn.

Samstag, 21. April 2007

Pfannkuchen zum Mittagessen

Ihr lätzchen sagt "gehn wir Mittagessen" - und genau dass haben wie bei IHOP getan. Faye genoss einen Smiley Pfannkuchen mit Kirschen, Schlagsahne und Schokoladenstückchen.

Freitag, 20. April 2007

I'm Auto

Mit ihrer Lieblingspuppe Emma im Arm schläft Faye im Kindersitz auf der Fahrt nach Louisville.

Donnerstag, 19. April 2007

Auf Tour


a horse!!
Originally uploaded by kellyhafermann.
Freitag, und teilweise Samstag, werden wir in Louisville verbringen - der Stadt des weltberühmten Kentucky Derbys. Wenn alles gut geht, wird das Fayes erste Nacht werden, die sie außerhalb unseres Hauses verbringt, seit sie im Dezember 2005 zu uns kam. Mal sehen wies klappt.

Gewogen ...

Am Dienstag wurde Faye wieder von unserem Krankenpfleger Mike untersucht. Sie hat nun beinahe wieder das Gewicht, was sie vor ihrer Krankheit (also vor zwei Monaten) hatte. Noch wichtiger: sie ist absolut gesund, fit, und entwickelt sich prächtig.

Faye gefallen die monatlichen Besuche von Mike sichtlich. Er ist nicht nur kompetent und gibt sehr guten Rat, er versteht sich auch prächtig mit ihr. Da merkt man die lange Erfahrung mit Kindern.

Mittwoch, 18. April 2007

Auf dem Karussell

Da fragt man sich, wem das Karussellfahren mehr Spass macht - Faye oder Daddy. Und ist doch toll, daß Mammi ihr neues Telefon mit Kamera dabei hat, um solche Schnappschüsse aufzunehmen.

Montag, 16. April 2007

Faye, Daddy oder der Hai?

Endlich werden mal die Größenverhältnisse klar. Heute haben wir zusammen das Aquarium in Newport besucht - immer eine Garantie für einen schönen Nachmittag. Und wir wollten schon immer mal wissen, wer größer ist - Faye, Daddy oder der Hai?
War wohl doch der Hai. Aber immerhin: Faye wächst schnurstracks auf die 3 Fußmarke zu.

Sonntag, 15. April 2007

Fire Chief Faye

Future Fire Chief?Dieses Foto finde ich dann nun doch zu goldig um es Euch vorzuenthalten. Faye hatte diesen Helm ungefähr eine Nanosekunde lang auf. Kaum hatte ich meine Kamera und mein Objektiv ausgerichtet, ging der Arm auch schon nach oben, um den Helm abzuwerfen.
Bis sie den Beruf der Feuerwehrfrau ausüben kann, muß Faye noch einiges lernen. Z.B., daß man gelegentlich einen Kopfschutz trägt.

Aber der Helm den Chief McDermott ihr geschenkt hat steht ihr offensichtlich.

Die Feuerwehr bei Remke


Firetruck
Originally uploaded by hubertk.

Was ist das - eine Feuerspritze vor dem Remke Supermarkt in dem wir den größten Teil unserer Lebensmittel kaufe - brennt es da etwa/ Nein, weit gefehlt. Die Hebroner Feuerwehr lud vielmehr zu ihrem jährlichen Chili Cook-Off (Chili Koch-Wettbewerb).

Wie funktioniert das? Jede der drei Schichten der Hebroner Feuerwehr kocht einen Topf Chili con Carne. Das Chili wird dann im Supermarkt kostenlos ausgegeben, und die Esser stimmen darüber ab, welche Schicht das beste Chili kocht.


The Hebron Fire Team... und gleichzeitig sammelt man für den College Fund für Kinder von Feuerwehrleuten. Und der Fire Chief (Feuerwehrhauptmann) macht ein bischen Wahlwerbung (ähnlich wie der Posten des Sherriffs wird der Chef der Feuerwehr alle paar Jahre durch allgemeine Wahl ermittelt).




Chief McDermottChief McDermott verstand sich bestens mit Faye. Und er schenkte ihr auch gleich einen Feuerwehrhelm - in Kindergröße. "Fire Fighter" ist in den USA nach Arzt der angesehenste Beruf. Allerdings gibt es nur sehr wenige weibliche Feuerwehrleute. Wer weiß ...

Samstag, 14. April 2007

Fayes erster Cache

Wie manche von Euch wissen, sind Claudia und ich begeisterte Geocacher. Was ist "Geochaching"? Hier ist die offizielle Beschreibung:
Geocaching ist eine moderne Form einer Schatzsuche bzw. Schnitzeljagd.
Ausgestattet mit einem Global Positioning System (GPS)-Empfänger und den
Koordinaten eines "Schatzes" aus dem Internet kann man die Schätze finden, die jemand anderes an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.
Ihr könnt unter diesem Link mehr Information in deutscher Sprache zum Thema Geocaching bekommen.


Mommy and Faye found a cacheHeute haben wir drei Caches im England-Idlewild Park von Burlington gesucht (und gefunden). Gegen 16:00 fand Faye den allerersten Geocache ihres Lebens. Offensichtlich war sie sich der Tragweite dieses Ereignisses nicht bewusst: der Cache war in der Nähe eines Hundespielplatzes versteckt. Und Faye war viel zu sehr an den knuddeligen Hündchen interessiert, um noch irgendwelche Konzentration für den Cache aufbringen zu können.



Daddy found a little bunnyWas ihr auch gefallen hat: nach der Cachesuche gingen wir auf dem Spielplatz von England-Idlewild ausgiebig spielen. Rutschen, Schaukeln, rumrennen, das begeistert sie. Und Daddy war ganz begeistert, daß er (ein paar Tage nach Ostern) nochmal ein Häschen entdeckt hat.


A Star was bornDie absolute Krönung des Tages aber war für Faye, daß sie Star streicheln durfte: Star ist ein 6 Wochen altes Hundebaby, dessen Frauchen ihn im England-Idlewild Park spazieren geführt hat. Faye war offensichtlich so begeistert, daß Frauchen das Welpchen zu ihr zum Streicheln hingetragen hat.

Freitag, 13. April 2007

Sicher ist sicher

Safety First!Zu Weihnachten bekam Faye von ihrem Opa ein Dreirad geschenkt. Sobald es hier etwas wärmer wird, wird sie sicher damit den Sequoia Lane unsicher machen.


Also haben wir schon mal etwas vorgesorgt, und ihr einen Helm besorgt. Dann werden Mama, Daddy und Winnie Pooh auf ihren Dickkopf achtgeben.

Donnerstag, 12. April 2007

Der beste Freund des Truckers

n Deutschland ist "LKW Fahrer" nicht unbedingt der angesehenste Beruf. Hier in den USA ist das etwas anders: die Trucker sind oftmals "Kleinunternehmer": man bricht aus einem Leben als Angestellter aus und macht sich selbstständig; der eigene Truck wird auf Hypothek gekauft (dazu belastet man das Haus); Trucker sind notorisch selbstständig und unabhängig.
Hintergrund: da der Transport über Schiene (ausser für Massengüter) hierzulande unbekannt ist, wird ein sehr großer Teil dieser riesengroßen Wirtschaft auf der Landstraße transportiert. Es gibt einen lebhaften Markt für "Fuhren" bei denen man um eine Ladung mitsteigern kann, und sie danach quer durch das Riesenland schippert. Schlafen tut man in der Kabine des Trucks, das "soziale" Leben findet hauptsächlich via CB Funk, und gelegentlich auf den Truckstops statt. Wie bereits im Hebroner Anzeiger berichtet, gibt es sogar eigene Seelsorger für diese Berufsgruppe (siehe diesen Artikel vom Juni 2005).



Für viele Trucker ist das mehr ein Lebensstil als ein Beruf. Manche der Trucks sind vom stolzen Eigentümer derart rausgeputzt, daß man sie getrost "Juwelen der Landstraße" nennen darf.


Natürlich hat der Beruf seine großen Schattenseiten: das Familienleben geht flöten, oder findet erst gar nicht statt; man sieht zwar viel von diesem wunderschönen Land, hat aber nie Zeit zum Anhalten; die Konkurrenz ist hart; und trotz CB Funk ist es in so einer Truck Kabine sehr einsam. Kein Wunder, daß dieser Trucker ("FJB" aus Oak Ridge in Tennessee) seine Kabine gerne mit einem Golden Retriever teilt.

Mittwoch, 11. April 2007

Somewhere Over The Rainbow ...

Rainbow over Sequoia Lane


Gerade am Nordende des Sequoia Lanes geschossen. Wir hatten hier ein ziemlich heftiges Gewitter mit Hagel und starkem Regenfall. Dafür wurden wir mit diesem wunderschönen Regenbogen belohnt.

Ein historischerMoment

Heute haben Mama und Daddy zum ersten mal für mich im Restaurant was bestellt: meine eigene Schüssel Maccaroni Cheese! Lecker!

Maskottchen

Der Osterhase? Na klar, der gehört zu Ostern wie der Weihnachtsmann zu Weihnachten. Aber ein Adler? Ein Rebell? Ein Junge der für Hamburger Werbung macht? Ein Hund im Trenchcoat der Verbrechen aufklärt? Die passen doch zu Ostern wie der Maikäfer zur Schneeballschlacht, oder?

Nun, hier in den USA sehen wir das etwas lockerer. Was ist der tiefere Sinn des Ostereiersuchens? Spass zu haben. Und der tiefere Sinn der Maskottchen? Spass zu bereiten. Also passt das doch zusammen.

Faye jedenfalls hat sich gleich mit Liberty angefreundet, dem Maskottchen der Baseball Mannschaft "Florence Freedom".







Und "Mr. Rebel", das Maskottchen der Boone County High School hat ihr auch gleich imponiert. Wer weiss, vielleicht geht sie da mal in ein paar Jahren zur Schule? Rebellisch genug ist sie heute schon.









Frisch's Big Boy ist das Maskottchen einer örtlichen Restaurantkette. Die Firma Frisch hat die Welt 1946 um eine bahnbrechende Erfindung bereichert: sie entwickelten den "doppelstöckigen Hamburger". Mc Donald's klaute die Idee später für ihren "BigMac" (ein Beitrag zur Reihe "Erfindungen die die Welt nicht brauchte"). Wer in einem Frisch's Restaurant einen "Big Boy" ("großer Junge") bestellt, bekommt einen solchen Monsterburger aufgetischt. Tja, der Junge als Maskottchen war dann wohl naheliegend.

Dienstag, 10. April 2007

Mammi und Faye

Bei der Spielzeugeisenbahn

Bei B&N

Amy's Oster-Bilder


What a little darling, originally uploaded by alzimmermanoh.

Amy hat mehrere Bilder vom Osteressen bei ihren Eltern auf Flickr veröffentlicht. Zwei von ihnen zeigen Faye. Ist dieses hier nicht fantastisch? Schaut einfach mal bei Amy's Flickr Seite vorbei und hinterlasst ihr ein paar Kommentare (gerne auch auf Deutsch). Sie freut sich bestimmt!

Der folgende Link bringt Euch hin:
http://www.flickr.com/photos/18539277@N00/

Montag, 9. April 2007

Spassige Ostern

Faye hat sich diese Ostern wirklich köstlich amüsiert. Wir waren zum Mittagessen zu den Eltern ihrer Patentante Amy eingeladen. Bob und Sandy (die Eltern) wohnen in Dayton, ca. 1 Stunde nörd-westlich von Cincinnati.






Der Zimmerman Clan gab uns sofort das Gefühl, willkommen zu sein. Vom jüngsten Enkelchen Cheyenne (3 Monate), bis zum Opa Jim der schon in den hohen 80ern ist. Und ich muß sagen, meine Tochter Faye sah ja auch absolut schnuckelig aus.

Kaum in Dayton angekommen, ging Faye unmittelbar auf Erkundungstour durch das Zimmerman Haus. Wer hätte gedacht, daß man im Keller ein Schaukelpferd findet, auf dem einst schon Tante Amy reiten gelernt hat?

Sonntag, 8. April 2007

Frohe Ostern!

Claudia, Faye und der Easter Bunny wünschen allen Lesern des Hebroner Anzeigers Frohe Ostern!

Easter Bunny at the Florence Easter Egg Hunt

Happy Birthday Leo!

Zu Ostern, dieses Jahr am 7. April, denken wir ganz besonders an Häschen, Eier, Hasen, Schokolade, Osterhasen, Eier suchen, Häschen und an Leo! und an Hasen, natürlich. Irgendwie denken wir immer ein bischen an Hasen, wenn der Gedanke auf Leo fällt.








Macht ja auch Sinn, daß jemand der so sehr auf Hasen steht zu Ostern Geburtstag hat. Faye (die gestern mit dem Osterhasen geschmust hat), Maunzy (die auch sehr auf Hasen steht), Claudia (die gestern Faye hinterhergehoppelt ist), und ich gratulieren Leo auf das Allerherzlichste!

Schnee zu Ostern

Noch vor vier Tagen hatten wir Temparaturen um 27ºC, ja einmal sogar 30ºC. Wir dachten, die langärmeligen Sachen könnten wir schon bis zum Herbst wegpacken. Dann kam alles anders. Eine Luftmasse aus Kanada brachte Polarluft über die Grossen Seen zu uns, und das Thermometer fiel innerhalb weniger Stunden um 25ºC.
Heute, am Karsamstag, hatten wir leichtes Schneetreiben bei 0ºC. Das heutige Baseball Spiel wurde wegen der ungewöhnlichen Kälte von 19:00 auf 14:00 vorverlegt. Und wir gingen mit Kapuze und Handschuhen auf die Suche nach Ostereiern.Brrr....

Hoffentlich friert sich der Osterhase morgen nicht seine Löffel ab.

Samstag, 7. April 2007

Begegnung bei Petsmart

Ein 185 Pfund schwerer Mastiff, fast am gleichen Tag wie Faye geboren (sie wiegt nur 22 Pfund). Und wir dachten, sie wäre für ihre 16 Monate gross.