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Samstag, 12. Februar 2011

Winterzeit, Spasszeit

OK, we crashed

Derzeit taut bei uns gerade der letzte Schnee weg – am Dienstag erwarten wir Temperaturen bis zu 12ºC (gestern waren es -8ºC).

 

Gideon in free flight

Dennoch, wir gehen immer noch regelmässig Skifahren zu Perfect North, und erst vor ein paar Tagen (diese Bilder sind keine zwei Wochen alt) vergnügten sich die Kinder in unserer Nachbarschaft am örtlichen Schlittenhang – von mir gerne “Perfect Zorn” genannt.

Pink Suit, Purple Sled

Schlittenfahren, Snowboarden, Schanzenspringen, Igloo bauen, Schneeballschlachten – zu all dem hatten die Kids in diesem schneereichen Winter sehr viel Gelegenheit. Und wer weiss, vielleicht schneit es ja noch einmal richtig stark (der Februar ist eigentlich der kälteste Monat in unseren Breiten). Aber im Moment sieht es nicht danach aus.

Alison having fun

Der Schnee bringt die Nachbarschaft zusammen – das hier ist ein Bild von unserer Nachbarin Allison, die gelegentlich mit ihren beiden Söhnen Matthew und Jackson bei Perfect Zorn zum Schlittenfahren auftaucht.

Vor allen Dingen natürlich, bringt der Schnee die Kinder aus der Nachbarschaft zusammen. Der Hang ist zu Fuß von überall in Treetops zu erreichen. Und wenn nicht zu Fuß, dann kann man sich immer noch von Mammi auf dem Schlitten dort hin ziehen lassen.

Chandler on his sled

Mittwoch, 2. Februar 2011

Besuch aus Belgien

Saïda enjoys Sledding

Unsere Freundin Saïda aus Lockeren in Flandern hat uns vor kurzem besucht. Seit mehr als vier Jahren hatten wir Saïda nun nicht mehr gesehen. Sie staunte nicht schlecht, wie groß Faye in dieser Zeit geworden ist – und Chandler hattte sie noch gar nicht gesehen.

Gastfreundlich wie wir nun einmal sind, teilten wir natürlich gleich unsere Schlitten mit Saïda und gingen gemeinsam zu Perfect Zorn – dem Schlittenhang in unserer Nachbarschaft.

Faye zeigte dem Gast aus Belgien natürlich gleich, wie man mit diesen Krazy Disks den Hang hinunterrast. Saïda war darauf vorbereitet, und hatte die richtige Kleidung mitgebracht. Offensichtlich hat sich die Information von den Winterfreaks aus Kentucky mittlerweile rumgesprochen. Und wie das bei Perfect Zorn so ist: kaum waren wir da, war der Hang voller Kinder.

Faye, Will and JohannaFaye, Ashley and Johanna

Samstag, 1. Januar 2011

Guten Rutsch!

Girls Sledding

Wir wünschen allen Lesern des Hebroner Anzeigers einen guten Rutsch in das neue Jahr 2011. Ob mit Schnee oder ohne – mögt Ihr so viel Spass haben wie Faye mit ihren Freundinnen Ashley und Natalie.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Völlig losgelöst …

Jumping the Ramp

Das ist Nachbarsjunge Will, der sich hier im freien Flug von seinem Schlitten gelöst hat.

Jumping the Ramp

Auf dem Schlittenhang in unserer Nachbarschaft (weniger als 100 Meter von unserem Haus entfernt), haben die Kinder aus Schnee und Eis eine Sprungrampe gebaut. Es sind tendenziell mehr die Jungen (so wie hier Max)  und die älteren Kinder, die sich diese waghalsigen Sprünge zutrauen.

Jumping the Ramp

Auch wenn ehrlich gesagt nicht so viel passieren kann. Allzu hoch ist diese Rampe nicht, und der Schnee in den man hinein fällt ist weich (das hier ist Dillon im freien Flug).

Dennoch für einige spektakuläre Aufnahmen ist diese Piste, und insbesondere die Rampe, auf alle Fälle gut.

Jumping the Ramp

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Rrrrrrrrasant …

Hi-Speed Fun

Hier gehts ordentlich den Hügel runter – Faye mit ihrer Freundin Ashley, auf einem Hang nahe unserem Haus. Derzeit gehen wir täglich Schlittenfahren. Wer weiss, wie lange die weisse Pracht noch hält (nicht mehr lange, sagt der Wetterbericht).

Und wenn das Sitzen zu langsam ist, kann man ja immer noch im Backpack-Stil fahren.

Backpack Sledding

Egal der Stil – nur schnell muss es gehen.

Hold On!

Mittwoch, 3. März 2010

Unsere Zitrusfrüchte

Die Hardys sind eine sehr nette Familie. Und sie wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft von uns. Und sie haben zwei kleine Kinder, so wie wir (den fast 3 Jahre alten TJ, und die 1 jährige Caroline). Als Nachbarn, und als Spielgefährten, sind sie von uns sehr geschätzt.

Aber die Hardys tragen sich mit einem schweren Erbe: sie kommen aus Florida. Normalerweise ist das ja nichts schlechtes. Bei einem Winter so wie dem den wir gerade beenden, kann das aber zu einem echten Problem werden.

Dann nämlich wenn die Eltern derart panische Angst vor dem Schnee haben, dass sie ihren Kindern jeden Spaß an der weißen Pracht austreiben.

 

Stacie (die Mama) und TJ waren vor kurzem zu einem “Playdate” bei Faye. Für die Strecke von ca. 30 Metern durch den Schnee packte sie ihren Jungen ein in eine lange Unterhose, eine Jeans, eine Überhose, und darüber dann nochmal eine wasserdichte Schneehose. Dazu Unterhemd, T-Shirt, Flanellhemd, Pullover, Jacke und Anorak. Also – in Schichten kleiden ist sicherlich der richtige Gedanke, aber bitte nicht in 18 Schichten.

Nein, der TJ mag keinen Schnee. Und vor Schlittenfahren hat er panische Angst, wusste Tom (sein Vater) zu berichten. Er habe es mit seinem Sohn im Vorgarten (der absolut flach ist) versucht, und TJ habe nur geweint. Vermutlich weil er sich wie eine Mumie vorkam, dachte ich mir.

An einem sonnigen Tag war Tom bei der Arbeit (er ist Fluglehrer bei der Delta). Da gelang es mir Stacie und TJ zu einem Experiment zu überreden: zieht gerade Eure Schneehosen über die Jeans, lasst die Jacken und die Handschuhe zu Hause, und kommt mal kurz mit Faye zum Schlittenfahren mit. Stacie dachte, wür könnten TJ so keine 5 Sekunden draussen am Leben erhalten – aber die beiden blieben fast 3 Stunden dabei – und genossen jede Minute davon. Schlittenfahren, Schneemann bauen, Schneeballschlacht – bei dieser Gelegenheit sind diese Bilder entstanden.

Nun, die Familie aus Florida ist von ihrer Schneepanik geheilt. Mission erfüllt.

Sonntag, 28. Februar 2010

Angst? Wovor?

Die Kinder habem am Schlittenhügel eine Sprungschanze gebaut, ca. 1 Meter hoch. Zusammen mit einem ca. 25 Meter langen Anlauf. Diese Schanze lässt Faye und Ashley auf ihrer “Dorito” hier kurze Zeit frei fliegen.

Wenn hier jemand Angst hat, dann ist das Daddy. Weil unsere kleine Wintersportlerin hat offensichtlich keine Spur von Furcht.

Zugegeben, viel passieren kann hierbei nicht. Der Hügel ist nicht gar zu steil, es gibt Auslauf, und keinerlei Hindernisse im Rodelpfad. Und wenn Faye und Ashley von ihrem Schlitten fliegen, dann sieht das auch nicht schlimmer aus als so:

Kein Wunder, daß das meinem Töchterchen gefällt.

Freitag, 26. Februar 2010

Abfahrt mit Freunden

Faye ist auf dem Schlittenhügel viel mit Freunden gefahren, und sie hat neue Freundschaften geschlossen. Dieses Bild hier zeigt sie mit Ashley, die sie in diesem Winter erst kennen gelernt hat.  Und wie ihr seht, bei den beiden gehts nicht immer so ganz ruhig zu:

Diesen aufblasbaren “Schlitten” den Ashley und Faye hier fahren nennen sie spasseshalber “Dorito” (Markenname für einen drei-eckigen Maischip, den Kinder hier sehr lieben). Im Prinzip ein Gummiboot für den Schlittenhügel. Weich, bequem, schnell, und kaum zu kontrollieren.

Und hier ganz zu Diensten ist Hanna, genauso wie Faye 4 Jahre alt. Mit ihren Eltern haben wir uns auch “auf der Piste” angefreundet. Hanna’s Mutter ist Deutsche, in den 80’er Jahren ausgewandert.  Schnee ist doch was tolles.

Dienstag, 23. Februar 2010

Spass im Schnee

Seit ca. 2 Wochen haben wir hier eine geschlossene Schneedecke. Und seit exakt derselben Zeit ist Faye ganz versessen aufs Schlittenfahren. Genauso versessen, wies Ihr Daddy darauf ist, sie beim Schlittenfahren zu fotografieren. Ihr werdet deshalb in den nächsten Tagen ein paar Artikel mit jeder Menge Schneebildern bekommen.

Schlittenfahren kann man natürlich alleine, so wie Faye das auf dem oberen Bild demonstriert. Auf ihrer fliegenden Untertasse wurde sie zum unumstrittenen Pistenschreck am Lumberjack Drive, wo wir normalerweise den Hügel runterrutschen. Oder man kann, mit zwei fliegenden Untertassen, eine “Vater-Tochter Abfahrt” versuchen. Macht absolut Spass (wie gut, daß Amy dabei war und uns fotografierte).

Auf einem Board kommt man natürlich auch den Hügel runtern. Das Board dreht sich allerdings nicht so schön unkontrollierbar wie die Untertassen. Ausserdem sind die “Untertassen”, gefertigt aus glatt-poliertem Plastik, tatsächlich schneller. Nun, Amy war das Board dann doch schnell genug.

Samstag, 13. Februar 2010

Winterolympiade in Hebron

Faye inspiziert hier gerade eine Sprungschanze, die Nachbarskinder an ihrem Schlittenhang gebaut haben.

Zusammen mit einer ca. 30 Meter langen Anlaufspur kommt man hier auf ordentliche Geschwindigkeiten, und kann von der ca. 1 Meter hohen Schanze bis zu 3 Meter weit fliegen. Reicht nicht ganz für Olympia, aber schliesslich sind wir ja auch in Kentucky, und  nicht in British Columbia. Anfahrt auf dem Bauch liegend ergibt normalerweise die höchsten Geschwindigkeiten (wegen des geringsten Luftwiderstandes). Dieses Mädchen hier lies sich allerdings vor der Schanze vom Schlitten fallen – ganz zum Sprung reichte der Mut dann doch nicht.

Die Anlauf-Strecke im Tandem zu fahren kostet zwar Geschwindigkeit, macht aber trotzdem jede Menge Spass – sowie das diese zwei Freundinnen vom Lumberjack Drive hier demonstrieren. Und sie lassen sich alle bereitwillig fotografieren – schliesslich kennt man sich ja. Viele der Kinder gehen auf die gleichen Schulen wie Faye; einige der Jungen schaufeln bei Schnee gerne unsere Einfahrt frei (gegen eine Belohnung, natürlich); und schliesslich spielt man auch im Sommer zusammen.

Diese Schlitten-Methode nennt sich hier “Train” (Zug). Und seit sie das gesehen hat, will Faye auch ständig im Zug mit mir den Hang herunterfahren. Und wisst Ihr was – mir macht das Spass.

Wir haben auf diesem Hang schon Trains mit bis zu acht Schlitten gesehen. Dieser Zug ging dann allerdings nicht auf die Sprungschanze. Dennoch - “Zugspringen” als neue olympische Disziplin -  was denkt Ihr?

Die richtige Sprungtechnik demonstriert dieser Junge hier. Etwas gemütlicher dagegen gehen es die beiden Töchter der Familie Zorn an: sie fahren lieber langsam auf ihren Schlitten den Hügel hinunter, zusammen mit ihrem Hündchen Pucko.

Freitag, 12. Februar 2010

Der Winter ist zurück

Montag auf Dienstag Nacht bekamen wir zum zweiten Mal in diesem Jahr einen richtigen Wintereinbruch. Schneefall um diese Jahreszeit ist für unsere Gegend absolut normal.

Über Nacht verschwand alles Grüne aus unserer Nachbarschaft, und der Grossraum Cincinnati ist in eine geschlossene Schneedecke gehüllt (hier rechts ein Bild von unserem Haus, vom Vorgarten aus geschossen).

Nach weiteren Schneefällen Dienstag Abend und Mittwoch Nacht haben wir nun ca. 20 CM Schnee. Durch die für den Winter im Mittleren Westen so typischen Windböen, wir der Schnee aber oftmals zussammen-geweht. Anhäufungen von bis zu 80 CM sind daher keine Seltenheit.

All die Metereologie ist Faye ziemlich egal – sie will nach draussen um sich auszutoben. Und mit Daddy hat sie einen Schnee-begeisterten Begleiter. Der dann gelegentlich auch eine Kamera mitführt.

Zu Weihnachten bekam sie einen Satz “fliegender Untertassen” geschenkt: im Prinzip leicht gewölbte Plastikdeckel in leuchtenden Farben, mit polierter Oberfläche, und zwei Handgriffen links und rechts. Sie bekam drei solcher Deckel, damit sie mit Freunden und Nachbarn (und mit Daddy natürlich) um die Wette rasen kann.

Von der Schule kommend schlüpft sie in ihre Schneehose, ihre Winterjacke, Fäustlinge und Mütze, sie schnappt sich ihren Daddy, und dann geht es los zum Hügel vor dem Haus der Familie Zorn. Dort ist das beste Schlittengelände von Treetops. Und dann heisst es: den Hügel raufrennen, gackern. Sich auf den Deckel werfen, und lauthals vor Vergnügen brüllen, wenn der Deckel Geschwindigkeit aufnimmt. Angst kennt die Kleine hierbei nicht.

Dienstag, 22. Dezember 2009

Winterspaß in Hebron

Freitag auf Samstag Nacht fiel bei uns der erste Schnee dieser Saison. Und es reichte gleich zu einer geschlossenen Schneedecke. Etwas nass und pappig zwar, aber immerhin Schnee. Und da wir schließlich in den Südstaaten wohnen, sind wir darum schon mal sehr froh.

Keine Frage, Faye war nicht mehr zu halten. Der Schlitten kam sofort raus, und Daddy und Töchterchen stampften zum Hang am Lumberjack Drive. Dort gab es zunächst einmal eine Überraschung: “Daddy, ich will alleine fahren!”. Sie meinte natürlich “bergab”. “Bergauf” durfte ich sie dann sehr wohl ziehen. Aber letztes Jahr hätte sie ohne mich auf dem Schlitten zu haben keine Abfahrt gewagt.

Dieses Jahr sausste sie dann ganz alleine den Hügel zum Haus der Familie Zorn hinunter. Und dann wieder hinauf (schnauf). Und wieder hinunter. Rauf. Runter. Rauf. Runter. Rauf. Runter.

Wie gut, daß Mammi hinterher eine gute Tasse heisser Schokolade für uns hatte – natürlich mit Marshmellows.

Sonntag, 8. Februar 2009

Familienspass im Schnee

Langsam taut die Schneedecke bei uns. Temperaturen um 10ºC machen mit dem Schnee in Kentucky kurzen Prozess. Noch ist Treetops grösstenteils weiss, aber bis Montag wird wohl der größte Teil der weißen Pracht weggetaut sein. Bis dahin, hier sind nochmal ein paar kurze Filmchen davon, wie wir den Schneesegen genutzt haben.

Zunächst mal: “Snow Angels” – Schnee Engelchen. Was gibts schöneres, als sich so im Schnee zu “verewigen”?

 

Und was wäre Schnee ohne Schlittenfahren? Natürlich gingen wir mit aller Vorsicht an die Sache ran. Zunächst probierte Daddy den Hang solo aus. Alles ging gut. Dann wollte das Töchterchen mitfahren. Und dabei passierte das hier:

Mittwoch, 23. Januar 2008

Spuren im Schnee

TracksWir nennen den Nordhang unseres Grundstücks, der vom Haus zu unserem Wäldchen führt, liebevoll unsere "Ski Piste". Seit es gestern etwas geschneit hat, haben offensichtlich die Nachbarkinder dieselbe Entdeckung gemacht: wir fanden jedenfalls am Abend Schlittenspuren auf dem Hügel. Einerseits Schade, daß wir keines der Kids beim Rodeln gesehen haben. Andererseits gut so, daß sich keiner auf diesem steilen Hügel etwas gebrochen hat.