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Montag, 6. Dezember 2010

Faszinierend!

Mommy, I See Sharks!

Denkt sich Chandler hier. Es sind die farbenfrohen Quallen im Newport Aquarium, die es ihm angetan haben. Und er hat recht – die sind tatsächlich faszinierend.

Jellyfish

Faye, in Sachen Aquarium eine absolute Expertin, lässt natürlich auch keine Gelegenheit aus, ihrem Brüderchen die wichtigsten Details zu erläutern. “Schau mal Chandler – da schwimmt Nemo!”

Look, Chandler! Sizing up the kids

Und jetzt, da Chandler halbwegs stehen kann, wollen wir dieses Bild regelmäßig fotografieren (schliesslich kommen wir hier öfters hin): wie groß sind unsere Kinder?

Ach ja: die Skala ist in “Fuss” (ungefähr 30 CM). Faye geht schnurstracks auf 4 Fuss zu, Chandler auf 2 1/2.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Lichterspiele

Das Newport Aquarium ist ohne Zweifel unsere Lieblingsattraktion in Nord Kentucky. Und die Jellyfish (Quallen) sind ohne Zweifel Faye’s Lieblingsattraktion in diesem Aquarium.  Hier sieht man sie an einem der Tanks, an dem sie selbst die Lichtfarbe einstellen kann.

Sie lies partout so lange nicht locker, bis alle Tanks in ihrer Lieblingsfarbe Pink (rosa) erleuchteten.

Dabei sind diese Nesseltiere doch in anderen Farben auch recht schön, Faye. Hier zum Beispiel ein Tier der Gattung “Moon Jelly” (aurelia aurita), auf deutsch “Ohrenqualle” in grün. Diese Tiere gehören zur Untergattung der Schirmquallen und die vier hufeisenartigen Formen sind die Geschlechtsorgane dieser 20-30 CM großen Tiere. Ursprünglich im südlichen Atlantik heimisch, kommen diese Tiere mit der Erwärmung der Weltmeere nun auch in der Nordsee und sogar der Ostsee vor.

Und diese fliegende Untertasse in purple (violett) ist eine Medusenqualle.

Mich reizen diese Tiere immer, weil sie so fantastisch schwer zu fotografieren sind. In einem zylinderförmigen glattpolierten Glastank lässt sich nicht mit Blitz arbeiten. In dem düsteren Raum gibt es kaum Umgebungslicht. Da die Tiere ständig in Bewegung sind, und sie sich durch Pulsieren der Membrane fortbewegen, sind lange Belichtungszeiten kaum möglich. Und da die beinahe transparenten Tiere dem wenigen Licht kaum Kontrast bieten, ist automatisches fokusieren unmöglich. Wohl denn – von ca. 80 Aufnahmen wurden zwei etwas.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Von Quallen umschwommen

Hier ein Portrait von Faye in der Quallenausstellung des Newport Aquariums – einem unserer Lieblingsplätze in Nord Kentucky.

Die Quallen schwimmen in mehreren zylindrischen Tanks, die um ein Sofa Set herum angeordnet sind, das die Raummitte einnimmt (und auf dem Faye hier liegt).

Licht in ständig wechselnden Farben, und die langsam durch den Raum schwebenden Nesseltiere, die das Licht dann auf vielfältige Weise reflektieren, geben einen beinahe hypnotisierenden Effekt. Ähnlich wie ein Kaminfeuer: man wird des Zusehens nicht müde.

 

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Jellyfish

Sehr schwierig zu fotografieren sind die Quallen (Jellyfish) im Newport Aquarium. Der Raum in dem sie ausgestellt sind ist kaum beleuchtet. Stattdessen erzeugt eine Lichtshow mit ständig wandelnder Lichtfarbe eine stimmungsvolle, aber schummrige, Atmosphäre. Also kein Blitz. Lange Belichtungszeiten verbieten sich allerdings auch – diese Molusken schwimmen sehr gerne, und sind ständig in Bewegung. Bleibt nur noch eine Aufnahme mit einem sehr schnellen Objektiv, offener Blende, und hoher Lichtempfindlichkeit.

Offene Blende bedeutet sehr wenig Tiefenschärfe, d.h. richtig scharf stellen ist sehr wichtig. Kunststück, bei den schnell schwimmenden Tierchen. Und bei dem wenigen Licht in den Quallen-Tanks kann die Kamera nicht selbstständig  fokusieren – da merkt man erst mal wie sehr man sich ans automatische scharf-stellen gewöhnt hat (die Augen sind nicht mehr so gut wie sie mal waren). Also – viele Aufnahmen machen, und hoffen, das eine gelingt.

Oben ein “Spotted Jelly”, und leider habe ich vergessen, mir den Namen von dem unteren Molusken zu merken.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Fast Surreal

So muß man die neue Quallen-Ausstellung des Newport Aquariums beschreiben, die wir am Sonntag besuchten. Die Quallen befinden sich, nach Sorten getrennt, in mehreren zylindrischen Wassertanks in einem eigens dafür gebauten Raum. So kann man rund um das jeweilige Quallenbecken herumlaufen, und diese Nesseltiere von allen Seiten betrachten. Und da die Tanks eigentlich recht klein sind, kann man die Tiere ziemlich gut beobachten – alles ist schön überschaubar.

Das Licht im Quallenraum ist stets gedämpft, allerdings ändert sich die Farbkombination ständig. Die verschiedenen Quallensorten reflektieren (und absorbieren) unterschiedliche Lichtfarben auf unterschiedliche Weise. So lässt dasselbe rosa Licht die Quallen in einem Tank blau erscheinen, während die Quallen in einem anderen Tank davon grün eingefärbt werden. Ein faszinierender Effekt.

Der Clou der Ausstellung ist allerdings der Grossbildschirm, der im oberen Bild rechts (teilweise) zu sehen ist. Er projiziert das Bild aus einem der Quallen-Tanks auf den Computerbildschirm. Ein Spieler kann sich dann vor dem Bildschirm auffstellen, wo mehrere Kameras und andere Sensoren die Bewegungen des Spielers erkennen, und sie in einen Avatar (eine Computer-generierte Figur) auf dem Bildschirm übersetzen. Die Quallen erkennen diese Figur, und reagieren auf ihre Bewegungen. Man kann ihnen so “hinterher-schwimmen”, sie “berühren” (dann schwimmen sie schnell weg), oder versuchen, die Nesseltiere wie eine Herde Schafe in einen Teil des Bildschirms zu treiben.

Wenn man dem Treiben lange genug zu schaut fragt man sich allerdings, wer dort mit wem spielt.