Freitag, 29. Februar 2008

Zurück im winterlichen Cincinnati


Gestern abend gegen 23 Uhr kam ich am Flughafen Cincinnati an, und ca. eine halbe Stunde später war ich zu Hause. Statt den Sommertemperaturen von Houston (wo es zwischen 22ºC und 28ºC hatte), erwartet Cincinnati heute 6ºC. Über Nacht hat es geschneit, und im Moment haben wir nur -2ºC. Und das gefällt mir auch viel besser.
Das Panoramabild oben ist von Covington/Kentucky aus über den Ohio geschossen. Es zeigt drei der Flussbrücken: ganz links die Taylor-Southgate Bridge, dann rechts die "L&N Pedestrian Bridge", und schliesslich die I-471 Autobahnbrücke, die wegen der gelben Bögen allgemein nur "Big Mac Bridge" genannt wird. Insgesamt gibt es 8 Brücken und eine Fährlinie die Cincinnati mit Kentucky verbinden.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Echt texanisch?

Die Abendessen auf solchen Geschaeftsreisen sind normalerweise Teil der Arbeit: man unterhaelt sich, ausserhalb des Bueros, ueber die gemeinsame Arbeit. Tauscht Sorgen, Bedenken, Anregungen und Ideen aus. Teilt die Gedanken und Erlaeuterungen mit, die man in der strengeren Bueroumgebung irgendwie lieber fuer sich behaelt.

Und etwas anderes sind diese Dinners normalerweise: authentisch. Sie sind typisch fuer die Gegend, in der man sich trifft. Also schlug uns unser Kollege von der NASA in Houston ein "echt texanisches Barbeque " (Grillessen) bei "Pappas Bar-Be-Q" vor. Klang gut. Bei der von ihm empfohlenen Adresse angekommen waren wir dann allerdings doch etwas ueberrascht: anstatt einem normalen Restaurant mit Bedienung und Tischdecke ist "Pappas" eher einem Schnellrestaurant. Anstatt einer Speisekarte auf dem Tisch, liest man die moeglichen Speisen auf einer Leuchtreklame ab. Und anstatt einem Kelner der unsere Bestellung aufnimmt, wiederholt eine Dame alles in ein Mikrofon, damit ihre "Hintermannschaft" Deine Bestellung auf ein Tablett packt, dass Du dann zum Tisch traegst (der natuerlich auch kein Tischtuch hat).

Wir hatten von den Texanern sicher nicht viel Formalitaet erwartet, aber das hat uns dann doch ueberrascht. Die Qualitaet war eher mittelmaessig. Allerdings - die Portionen waren riesig. Nun gut, in Texas sollte man das erwarten.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Schuesse in Hebron

Hier und hier koennt Ihr (in Englisch) eine Nachricht aus Hebron lesen: bei einem versuchten Einbruch in ein Haus im Donjoy Drive in Hebron wurde der Hauseigentuemer mit zwei Schuessen verletzt. Die Schuesse kamen aus seinem eigenen Revolver: er gibt an, er habe "verdaechtige Geraeusche" von seiner Garage gehoert, und sei dann (mit Revolver) hinuntergegangen um sich die Sache anzusehen. Dabei sei er "von hinterruecks" angegriffen worden, und bei dem Handgemenge habe sich zwei Schuesse geloest, die beide ihn trafen (in den Oberschenkel und den Fuss).

Ich muss erst noch ueberzeugt werden, ob die Story stimmt (Polizeihunde haben keine Spur eines Einbrechers erkannt). Aber selbst wenn dann bestaetigt diese Episode, dass Schusswaffen im Haus vor allem eine Gefahr fuer die Eigentuemer sind.

Ach ja - in den vier Jahren die wir hier wohnen war das die erste Episode mit Schusswaffen in Hebron.

Nicht-Pfadfinderinnen beim Zeltbau

Feuermachen, Navigieren, Kartenlesen, Kompassmessen, Knoten knoten, Abseilen, Holzhacken, Schnitzen, mit dem Messer umgehen - das sind die Dinge, die man als Pfadfinder lernt. Und das Aufbauen von Zelten.

Naja, keine meiner drei Damen war jemals bei den Pfadfindern (aber bei einer kann sich das noch aendern). Umso wichtiger, dass sie das notwendige Training bekommen, dachte ich mir. Vor kurzem haben wir fuer Faye ein Zelt besorgt, mit dem sie im Wohnzimmer campen kann. Und das ergab diese Trainingsgelegenheit.

Dieses Zelt wollte erst einmal aufgebaut werden. Zeltsack, Staebe, Verbindungsroehren und Gelenke - die muessen richtig zusammengestzt werden. Aus 20 Einzelteilen soll dann ein Tipi werden. Schoen bunt, natuerlich. Dennoch sah Faye erstmal etwas verloren aus mit dem ganzen Material.

Claudia studierte die Bedienungsanleitung ganz aufmerksam. Daddy dachte sich: "Anleitung fuer ein Zelt? Wer braucht den sowas??"



Zunaechst versuchten die Damen, das Zelt mit der Spitze nach unten aufzustellen. Dann stand es auf der Zeltbasis, aber deutlich windschief (obwohl wir im Haus eigentlich keinen Wind haben).

Offensichtlich war das Training doch recht notwendig.

Naja, als es dann endlich richtig stand, war Faye total begeistert. Sie bezog das neue Heim sofort. Ihre Puppen und Stofftiere bekamen es vorgefuehrt. Und sie lud ihre Eltern ein. Richtig suess.

Dienstag, 26. Februar 2008

Deep in the Heart of Texas

Genauergesagt, an der Suedspitze dieses Riesenstaates bin ich jetzt fuer drei Tage - in Houston. Dort werde ich mit Boeing, und der NASA zusammenarbeiten.


Und gleich am Flughafen wurde ich dann von diesem Tier begruesst: die Kuh im Astronautenanzug mit der Staatsflagge symbolisiert gleich zwei der Drei Produkte die fuer Texas charakteristisch sind: Rindfleisch, und Weltraumfahrt. Zwei von drei? Was fehlt? Erdoel.

Montag, 25. Februar 2008

Hebron sucht den Superstar

Wer mit 14 ein Rockstar sein will, muss früh mit dem Üben anfangen. So etwa mit zwei Jahren, denken wir uns.








Und deshalb nimmt Faye schon mal Gitarrenstunden. Mit Daddy übt sie das Zupfen der Saiten und das Schlagen der Akkorde. Mit Mammi übt sie das Tanzen und die Rockstarposen. Und später bekommt sie dann noch Fortgeschrittenen-unterricht, etwa im Zertrümmern von Gitarren und im Umgang mit Groupies. Alles zu seiner Zeit.

Sonntag, 24. Februar 2008

Körner und Eis

Noch herrscht bei uns eisiges Wetter. Laut Vorhersage, soll es bis Montag auch so weiter gehen. Minustemperaturen über Nacht und am Sonntagmorgen haben die Feuchtigkeit, die sich am Samstag angesammelt hat, zu Eis gefrieren lassen. Toll, dass unser Hof geräumt war. Da konnten wir uns darauf konzentrieren, das Futter für die Vögel nachzufüllen, und ... Bilder zu schiessen.

So sieht ein Kräutergarten im Winter von Nord Kentucky aus: Rosmarin (links) und Basilikum (rechts) sind "glasiert".

Samstag, 23. Februar 2008

Die Kavallerie Kommt!

Es ist eines der Standardprobleme im Winter: wenn Schnee fällt, muss man die Einfahrt freischaufeln. Da ich weder Claudia, noch Faye, noch Maunzy dazu überreden konnte, musste ich mich eben selbst an die Schaufel machen. Mittwoch und Donnerstag hatten wir ziemlichen Schneefall, heute gingen die Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt hoch, es gab Nieselregen, und dann sank die Temperatur wieder. Ein goldenes Rezept für Glatteis.

Mit der unhandlichen Schaufel das Eis aufzubrechen und den vom Regen schweren Schnee wegzuräumen war wirklich beschwerlich.
Dementsprechend happy war ich, als ganz unerwartet mein Nachbar Tom vorbei kam und fragte, ob er mit helfen dürfe.

Er erklärte mir dann, er hat sein Baby (einen benzin-getriebenen Schneeräumer) zu Weihnachten bekommen, und seitdem wartet er sehnlichst auf eine Gelegenheit, ihn mal auszuprobieren. Da sagte ich ihm: "freut mich, daß ich Dir helfen kann!".

Ja, und sein Snow-Blower machte mit der Eisschicht und dem Nasschnee kurzen Prozess. Innerhalb von Minuten waren die Einfahrt und der Hof geräumt.


Freitag, 22. Februar 2008

Schneewanderung





Gestern und heute hatten wir dichten Schneefall, bei Temperaturen um -5ºC. Grund genug, mit unserer Tochter eine kleine Schneewanderung zu machen.


Zuerst mussten wir sie ein bischen anstacheln: komm zu Mammi .. lauf durch den Schnee ... keine Angst vor dem Schnee ... ist das nicht schön, wie das knirscht?


Aber ziemlich schnell hatte Faye den Bogen raus: dieses weiße Zeug ist kühl und cool. Man kann sich reinfallen lassen, und es tut nicht weh. Man kann den Mund aufmachen, und es ist richtig erfrischend.


Und dann war es nur noch eine Frage der Zeit: Daddy - zeig mir wie man einen Schneeball macht! Mammi - auf gehts zur Schneeballschlacht!

Donnerstag, 21. Februar 2008

Schau mal - ein Bild von mir!

Sonntag hatten wir Amy zu Gast. Faye ist immer total happy wenn sie ihre Patentante sieht - und umgekehrt gilt das wohl auch. Hier schauen sich die zwei gerade die neuesten Bilder an, die Amy von unserem Wuschel gemacht hat.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Das Goldene Kind



Am Freitag passte wirklich alles zusammen: Faye setzte sich am späten Nachmittag spitzbübisch auf unseren Couchtisch (gut, das Mamma das nicht gesehen hat!); das warme Licht der untergehenden Sonne fiel durch das grosse Fenster genau im richtigen Winkel herein; sie blieb sitzen, bis ich meine Kamera geholt hatte; und mein Model hatte gar nichts dagegen, dass sie fotografiert wurde. Wenn es das nur öfters gäbe.

Dienstag, 19. Februar 2008

Nicht Lieb!

"Faye - was habt Ihr denn heute in der Schule gemacht?" - "Wir haben einen Mann gemalt, und der ist nicht lieb!"

Heute ist "President's Day" -ein Feiertag, der "dem gegenwärtigen, und allen vorherigen Präsidenten" gewidmet ist. Naja, bei einer Zustimmungs-quote von unter 18%, muß man wohl mit sowas rechnen.

Montag, 18. Februar 2008

Sticker zur Belohnung

Wenn sie das Töpfchen richtig nutzt, bekommt Faye zur Belohnung einen Sticker. Das scheint sie wirklich zu motivieren. Allerdings lässt sich Mammi zur Belohnung auchmal zu zwei Stickern überreden. Oder drei. Oder fünf. Oder so viel wie auf die Hand passen.

Sonntag, 17. Februar 2008

Vollkommen unerwartet: Wahlkampf in Cincinnati

Gestern habe ich zum allerersten mal in meinem Leben einen Wahlkampfspot für die Primaries (Vorwahlen) im Fernsehen von Ohio gesehen. In Ohio herrscht Wahlkampf. Und das kam ziemlich unerwartet. Nun weiss natürlich jeder, daß im Moment Vorwahlen sind - warum also kommt das unerwartet?

Nun, Ohio, Kentucky und Indiana (die drei Staaten, bei denen ich solche Wahlen schon miterlebt habe) halten ihre Vorwahlen alle nach dem "Super Tuesday", dem "Super Dienstag". Und normalerweise, ist nach dem Super Tuesday das Rennen gelaufen. Die Vorwahlen von Ohio, Kentucky und Indiana sind, in einem normalen Wahljahr, vollkommen uninteressant.

Der Vorwahl-Zirkus geht normalerweise einen sehr vorraussehbaren Gang: in den Ministaaten Iowa und New Hampshire ist der Teufel los. Dort wird jede Stadt, jedes Dorf, jedes Haus von wenigstens 12 Kandidaten besucht. Keine Scheune im Staat in der nicht eine Rede geschwungen wird. Keine Kuh, die nicht mit Aufklebern verschönert wird. Diese zwei Staaten halten die ersten Primaries. Danach zieht der Zirkus nach South Carolina (die erste Vorwahl im Süden), und nach Nevada (die erste Vorwahl im Westen).

Tja, und nach den Wahlin in all diesen Kleinstaaten kommt der Super Tuesday: das halbe Land (vor-)wählt an einem Tag. Und danach sind die Rennen gelaufen. Alle Staaten die danach kommen (Pennsylvania, Texas, Kentucky, Indiana, Ohio, und viele andere) sind nicht mehr wichtig. Die Entscheidung ist gefallen. In einem normalen Wahljahr. Und bei den Republikanern war es dieses Jahr auch genau so. Nach dem Super Tuesday (am 5. Februar) stand John McCain als Präsidentschaftskandidat fest.
Nur bei den Demokraten lief dieses Jahr alles anders: nach dem Super Tuesday steht es ziemlich genau 50:50 zwischen Hillary Clinton und Barack Obama. Keine Entscheidung getroffen. Und in Ohio wird, zum ersten mal seit dem zweiten Weltkrieg, Vor-Wahlkampf gemacht. Die Fernsehstationen senden Wahlkampfspots, Hillary tauchte am Freitag im Cincinnati-Ortsteil Clifton auf (siehe oben; hinter ihr steht Mark Mallory, der Bürgermeister von Cincinnati), und Barack's Frau Michelle Obama mietete am Freitag gleich einen ganzen Theatersaal im Stadtzentrum für ihre Rede an. Begegnet sind sich die zwei Damen nicht. Sie hatten sich wohl nichts zu sagen.

Samstag, 16. Februar 2008

Farbenfrohe Besucherin

Eine eher seltene Besucherin auf unserer Veranda: Yellow-Bellied Sapsucker (Gelbbauch-Saftlecker, oder Sphyrapicus Varius). Eine nord-amerikanische Spechtart, in unserem Wäldchen heimisch. Hier könnt Ihr mehr über diese Vögel lesen. Normalerweise ernähren sie sich von Baumsäften, aber im tiefen Winter ist ihnen der Mais den wir anbieten anscheinend auch willkommen.

Freitag, 15. Februar 2008

Da gehts wild zu!

Normalerweise wenn wir Faye vom Kindergarten abholen, kann sie nicht schnell genug in unsere Arme kommen. Heute war das ganz anders: Miss JoAnn (die Kindergärtnerin) hatte zum Valentinstag ein aufblasbares Trampolin besorgt, auf dem die Kleinen sich so richtig nach Herzenslust austoben konnten. Allen voran, unsere Faye.

Wir hörten sie schon vom Gang aus vor Vergnügen schreien. Kaum sah sie uns, da lud sie uns ein, mit ins Trampolin zu kommen. Hätten wir ja gerne gemacht, aber bei all den Klassen-kameraden die da umherpurzelten war für uns einfach kein Platz mehr. Jetzt denkt Mami darüber nach, ob wir uns zu Hause so ein Gerät anschaffen sollten.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Räuberei bei Schnee und Eis

Räuberei bei Schnee und EisSchnee und Eis hinderten unser Eichhörnchen auch heute nicht daran, das Vogelhäuschen auszu-räubern.Irgendwie bewundernswert, wie das kleine Nagetier auch einen total vereisten Baumstamm vertikal hochrennen kann. Kein Wunder, dass es gerne die Gelegenheit nutzt, bei uns Energie zu tanken.

Dienstag, 12. Februar 2008

Bleibe doch zu Hause

... und Delta schickt mir gerade eine Eil-Meldung, daß mein Flug für heute gestrichen ist (eigentlich wollte ich heute abend nach Boston fliegen). Natürlich, bin ich froh, zu Hause zu sein. Andererseits wartet in Boston viel Arbeit auf mich. Mal sehen.

Eisregen

Wenigstens wurden wir ordentlich gewarnt - der Winter ist nach Cincinnati zurückgekehrt. Mit Schneefall, arktischen Temperaturen und Eisregen. Insbesondere der letzte Punkt macht uns Sorgen.
Jim, unser VP, hatte für heute morgen zu einem Meeting in die Stadt geladen. Nach der Wettervorhersage von gestern Nachmittag schickte er eine Eilmeldung herum, daß die Leute von zu Hause aus einwählen sollen.

Und unser Landkreis hat gerade eine "Level 2 Snow Emergency" (Schneenotstand zweiter Stufe) ausgerufen.

Ein Kleiner Clown

Clowning around in the morningWenn Faye morgens aufwacht, ist sie gleich 100% auf Draht - voll aufgedreht. Da gibt es kein "langsames in den Tag gleiten", kein gemütliches Gähnen. Faye ist hier, und die Party beginnt. "Mami, Daddy - kommt Spielen!".

Clowning around in the morningSie kommt angerannt, findet ein Kleidungsstück, und beginnt "Verstecken" zu spielen. Und so kombiniert sie Ski-Mütze mit Pyjama und Verstecken im Kleiderschrank. Maunzy hat dafür wenig Verständnis, und verschwindet auf ein Nickerchen im Keller. Daddy dagegen holt sich die Kamera, und lässt sich die guten Motive nicht entgehen.
So etwa, wenn das noch ungewaschene, und ungekämmte, Haar von der Skimütze kaum gebändigt werden kann.

Montag, 11. Februar 2008

Wahlkampf


Mitt und Fred sind draussen, John hats wohl geschafft; Hillary und Barack dagegen schenken sich nichts. Wie soll man da nur den Überblick behalten?
Nun, CNN veröffentlicht unter diesem Link den jeweils aktuellen Stand der Delegierten. Bei der republikanischen Partei ist das Rennen gelaufen. Bei den Demokraten hat derzeit wohl Barack etwas die Nase vorn. Hillary hat zwar mit 1148 (noch) mehr Delegierte, aber Obama (mit 1121) hat die letzten Vor-Wahlen alle gewonnen. Auch bekommt Barack im Moment mehr als zweimal so viel Geld gespendet wie Hillary. Am Dienstag vor-wählen die sogenannten "Potomac Staaten" (Washington DC, Virginia, und Maryland) - auch diese Vorwahlen dürfte Barack zumeist gewinnen. Allerdings sind das recht kleine Staaten, mit verhältnismäßig wenig Delegierten.
Am 4. März wählen dann mit Ohio und Texas zwei sehr große Staaten, dort dürfte Hillary wesentlich bessere Chancen haben. Es ist immer unterhaltsam.

Sonntag, 10. Februar 2008

Mein erster Taco

Winter schon vorbei?

Ob sie diese Mütze diesen Winter wohl noch mal braucht?

I Love My Cap!

Bis jetzt war der Winter recht mild. Ein paar Tage mit Temperaturen um -10ºC, ein oder zwei Tage Schnee, das wars. Eigentlich nicht das, was man in dieser Gegend "Winter" nennen würde.

I Love My Cap!Unabhängig davon: Faye liebt das Verkleiden, das herumclownen, und das Anziehen (derzeit ein Schwerpunkt-thema in ihrem Kindergarten). Manchmal verschwindet sie für ein paar Momente im Kleiderschrank. Kurz danach kommt sie zum Vorschein und sieht so aus.

Samstag, 9. Februar 2008

Lernziel: Zähneputzen

Jeden Monat hat Faye in ihrem Kindergarten ein "Schwerpunktthema". Im Januar war es "Anziehen": sie kann jetzt ihre Socken, Jacke und Hose selbst an- und ausziehen, mit dem Hemd müssen wir noch etwas nachhelfen.

Thema für Februar: Zähneputzen. Da mit Musik einfach alles besser geht, lernen die Kleinen diesen Monat ein neues Lied:

Brush, brush, brush your teeth,
brush them every day.
Brush your teeth so nice and clean,
to keep the germs away!

Übersetzung:

Putz, putz, putz die Zähne,
putz sie jeden Tag.
Putz die Zähne schön und sauber,
halt Bakterien fern!

(wird gesungen zu der Melodie von "Row, row, row your boat", die ihr mit einem Click auf diesen Spieler anhören könnt).

Freitag, 8. Februar 2008

Was man so alles lernt ...

Faye gefällt es im Little Red Schoolhouse ganz ausgezeichnet. Sie ist jeden Morgen begeistert, wenn sie "in die Schule" darf. Hoffentlich, hält das noch lange an (hier eine Galerie ihrer Klassen-kameraden).

Uns gefällt hierbei ganz besonders, daß sie sehr viel lernt. Jeden Monat gibt es einen Stapel an "Schwerpunkt Wörtern" (Vokabeln, die diesen Monat gelernt werden). Hier seht Ihr die für den Monat Februar).

Donnerstag, 7. Februar 2008

Räuber!

Eigentlich waren sie ja für Vögel gedacht - das Futterhaus, die Sonnenblumenkerne, und der Leinsamen den wir regelmäßig an unserer Terrasse aushängen. Natürlich sind wir uns der Lage unseres Hauses bewusst - unser Grundstück grenzt an ein Wäldchen - hier gibt es viele "Kleinnager". Und deshalb haben wir für die Eichhörnchen und die Streifenhörnchen gehackten Mais ausgelegt - weil sie das angeblich so sehr lieben.

Aber eines der Squirrels (Eichhörnchen) scheint an Geschmacksverwirrung zu leiden: es kommt einmal am Tag zu Besuch, und nascht die Sonnenblumenkerne aus dem Vogelhäuschen leer. Aber Faye ist immer ganz entzückt, wenn sie dieses wuschelige Nagetier entdeckt.

Nun, wenigstens dieses Eichhörnchen Jungtier zeigt den richtigen Geschmack: es liebt den Mais den wir ausgelegt haben.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Noch ein Bild veröffentlicht

Vor kurzem habe ich gemeldet, daß eines meiner Montreal Bilder in einem Reiseführer veröffentlicht wird. Jetzt ist ein weiteres meiner Bilder in den Boston-Führer aufgenommen worden: der über der Holzkohle schwitzende Kabeljau vom Bild links.



Unter diesem Link könnt Ihr den Artikel auf Schmap nachlesen, und sehen, wie sie mein Bild verwendet haben.



Demnächst bin ich wieder für zwei Tage in Boston - vielleicht gelingt mir da ja ein besseres Bild :-).

Dienstag, 5. Februar 2008

Neues Lieblingslied

Inzwischen ist es schon fast ein Ritual: Faye kommt vom Kindergarten nach Hause, rennt zu mir und sagt: "Daddy, play Snow White!" ("Papa, spiel Schneewitchen!").

Was sie damit meint ist das Lied "Heigh Ho!", gesungen vom Chor der sieben Zwerge im Disney Zeichentrickfilm "Snow White and the Seven Dwars" (Schneewittchen und die sieben Zwerge). Ihr könnt dieses Lied anhören indem Ihr bei dem Bild rechts auf den nach rechts weisenden Pfeil drückt.



Wenn Ihr das Stück lieber als Filmchen anschauen wollt - hier habe ich es auf Youtube gefunden.

Als sie vor kurzem ein bischen krank war, haben wir mit Faye einen Kino-Nachmittag gemacht: bei Apfelsaft und Popcorn gab es Schneewittchen zu sehen. Faye ist von diesem Film absolut begeistert.

Was micht dabei am meisten fasziniert: dieser Film ist mehr als 70 Jahre alt (veröffentlicht am 4. Februar 1937). Fayes Opa Alois hätte ihn vor seinem zehnten Geburtstag im Kino sehen können (wenn es da nicht noch ein paar andere Umstände gegeben hätte, die das verhinderten).

Montag, 4. Februar 2008

Childhood Fair in Burlington

Samstag gab es die jährliche Ausstellung zum Thema "Kindererziehung" im Landkreis Boone: "Early Childhood Fair 2008". Veranstaltungsort war das neue Bibliotheksgebäude der Boone County Public Library in Burlington.

Lots of Balloons!Natürlich gingen wir hin, um uns das anzuschauen. Wir hatten alle drei unterschiedliche Beweggründe: Claudia wollte sich über Sportmöglichkeiten für 2-3 Jährige informiere; Faye wollte möglichst viele Ballons; und Daddy wollte fotografieren. Wir kamen alle auf unsere Kosten.

USA-KY-2008-0275Nun, ab 2 Jahren kann man offensichtlich mit seinen Kids zum Tanzen gehen. Richtiggehender Sport wird erst ab 3 Jahren empfohlen. Und das Taek-Wan-Do Studio in Hebron (Daddy war von den drahtigen Lehrern mit den kahlgeschorenen Köpfen beeindruckt), das nimmt Kids erst ab 4. Dafür haben wir aber, ganz unerwartet, eine "Sprachgruppe" gefunden, die neben Spanisch und Französisch, auch Deutsch als Unterrichtssprache anbietet. Also wird Faye wohl demnächst noch keine Ziegelsteine zerhauen. Dafür wird sie aber etwas mehr über deutsche Grammatik lernen.

Sonntag, 3. Februar 2008

Pferdchen lauf Galopp

Lost Party in Crestview Hills

Wie einige von Euch wissen, sind wir absolute Fans der TV Serie "Lost" (läuft auch in Deutschland unter diesem Titel).

Wie keine andere Fernsehserie hat Lost eine sehr ergebene Fangemeinde, teilweise in regelrechte Clubs organisiert. Die Serie hat schon jetzt absoluten Kultstatus. Es gibt unzählige Websites, Fan Magazine, Fan Videos, Fan Partys, usw. Die Theorien und Spekulationen darüber, was das Geheimnis der Insel ist, auf der die Protagonisten der Fernsehserie gestrandet sind, ist beliebter Diskussionsstoff in Schulen, Caffees, Fabriken und Büros über das ganze Land hinweg.


Am Donnerstag begann die vierte Staffel der Serie - nach über 9 Monaten "Lost"-freier Zeit sehr herbeigesehnt. Ich habe derzeit Wirtschaftsprüfer aus Amsterdam zu Besuch und stellte beim Plaudern zum Mittagessen fest, daß die zwei Herren auch Lost Fans sind. Also dachte ich mir, ich unternehme etwas spezielles mit ihnen:
On a serious note ...Cliff Ravenscraft, ein Freund aus Hebron, produziert einen wöchentlichen Lost-Podcast (den gibts hier). Und zum Beginn der vierten Staffel lud Cliff (der Herr auf dem Foto links) zu einer Lost-Party nach Crestview Hills ein.

Veranstaltungsort war ein Fernsehgeschäft, wo die neue Folge gleichzeitig auf mehr als 25 Bildschirmen lief. Beinahe 50 Leute kamen zu der Party - angereist von so weit entfernten Städten wie Detroit (in Michigen), Chicago (Illinois), und Chattanooga (Tennessee).











Tja, und ich brachte meine zwei Prüfer aus Amsterdam mit - sie kassierten den Preis für die "am weitesten angereisten" Gäste. Auf dem Foto hier interviewed Cliff gerade seine Frau - wie ihr seht kommen sich Lost Fans schon mal in die Haare, wenn sie unterschiedliche Theorien vertreten.




Rogier (Bild) und Martijn, meine zwei Gäste aus Amsterdam, haben sich jedenfalls prächtig amüsiert. Wollen wir mal hoffen, dass sie das für die Prüfung wohlwollend stimmt. Falls Ihr die Aufnahme hören wollt, die Cliff von dieser Party veröffentlicht hat (ich bin mit ein paar Kommentaren zu hören), dann klickt hier.

Samstag, 2. Februar 2008

Sportlich bei Toys 'R Us

Happy Groundhog Day!

Alljährlich, am zweiten Februar, feiert man in den USA den inoffiziellen Feiertag "Groundhog Day"



Vor beinahe vier Jahren kam mir im Quiet Trails Park in Zentral Kentucky dieses Groundhog vor die Kamera. Eine sehr scheue Untergattung der Murmeltiere.

Alles Gute zum Murmeltiertag!