
Freitag, 29. Februar 2008
Zurück im winterlichen Cincinnati

Donnerstag, 28. Februar 2008
Echt texanisch?
Und etwas anderes sind diese Dinners normalerweise: authentisch. Sie sind typisch fuer die Gegend, in der man sich trifft. Also schlug uns unser Kollege von der NASA in Houston ein "echt texanisches Barbeque " (Grillessen) bei "Pappas Bar-Be-Q" vor. Klang gut. Bei der von ihm empfohlenen Adresse angekommen waren wir dann allerdings doch etwas ueberrascht: anstatt einem normalen Restaurant mit Bedienung und Tischdecke ist "Pappas" eher einem Schnellrestaurant. Anstatt einer Speisekarte auf dem Tisch, liest man die moeglichen Speisen auf einer Leuchtreklame ab. Und anstatt einem Kelner der unsere Bestellung aufnimmt, wiederholt eine Dame alles in ein Mikrofon, damit ihre "Hintermannschaft" Deine Bestellung auf ein Tablett packt, dass Du dann zum Tisch traegst (der natuerlich auch kein Tischtuch hat).Wir hatten von den Texanern sicher nicht viel Formalitaet erwartet, aber das hat uns dann doch ueberrascht. Die Qualitaet war eher mittelmaessig. Allerdings - die Portionen waren riesig. Nun gut, in Texas sollte man das erwarten.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Schuesse in Hebron
Ich muss erst noch ueberzeugt werden, ob die Story stimmt (Polizeihunde haben keine Spur eines Einbrechers erkannt). Aber selbst wenn dann bestaetigt diese Episode, dass Schusswaffen im Haus vor allem eine Gefahr fuer die Eigentuemer sind.
Ach ja - in den vier Jahren die wir hier wohnen war das die erste Episode mit Schusswaffen in Hebron.
Nicht-Pfadfinderinnen beim Zeltbau
Naja, keine meiner drei Damen war jemals bei den Pfadfindern (aber bei einer kann sich das noch aendern). Umso wichtiger, dass sie das notwendige Training bekommen, dachte ich mir. Vor kurzem haben wir fuer Faye ein Zelt besorgt, mit dem sie im Wohnzimmer campen kann. Und das ergab diese Trainingsgelegenheit.Dieses Zelt wollte erst einmal aufgebaut werden. Zeltsack, Staebe, Verbindungsroehren und Gelenke - die muessen richtig zusammengestzt werden. Aus 20 Einzelteilen soll dann ein Tipi werden. Schoen bunt, natuerlich. Dennoch sah Faye erstmal etwas verloren aus mit dem ganzen Material.
Claudia studierte die Bedienungsanleitung ganz aufmerksam. Daddy dachte sich: "Anleitung fuer ein Zelt? Wer braucht den sowas??"Zunaechst versuchten die Damen, das Zelt mit der Spitze nach unten aufzustellen. Dann stand es auf der Zeltbasis, aber deutlich windschief (obwohl wir im Haus eigentlich keinen Wind haben).
Offensichtlich war das Training doch recht notwendig.
Naja, als es dann endlich richtig stand, war Faye total begeistert. Sie bezog das neue Heim sofort. Ihre Puppen und Stofftiere bekamen es vorgefuehrt. Und sie lud ihre Eltern ein. Richtig suess.
Dienstag, 26. Februar 2008
Deep in the Heart of Texas

Montag, 25. Februar 2008
Hebron sucht den Superstar

Und deshalb nimmt Faye schon mal Gitarrenstunden. Mit Daddy übt sie das Zupfen der Saiten und das Schlagen der Akkorde. Mit Mammi übt sie das Tanzen und die Rockstarposen. Und später bekommt sie dann noch Fortgeschrittenen-unterricht, etwa im Zertrümmern von Gitarren und im Umgang mit Groupies. Alles zu seiner Zeit.
Sonntag, 24. Februar 2008
Körner und Eis
Noch herrscht bei uns eisiges Wetter. Laut Vorhersage, soll es bis Montag auch so weiter gehen. Minustemperaturen über Nacht und am Sonntagmorgen haben die Feuchtigkeit, die sich am Samstag angesammelt hat, zu Eis gefrieren lassen. Toll, dass unser Hof geräumt war. Da konnten wir uns darauf konzentrieren, das Futter für die Vögel nachzufüllen, und ... Bilder zu schiessen.Samstag, 23. Februar 2008
Die Kavallerie Kommt!
Es ist eines der Standardprobleme im Winter: wenn Schnee fällt, muss man die Einfahrt freischaufeln. Da ich weder Claudia, noch Faye, noch Maunzy dazu überreden konnte, musste ich mich eben selbst an die Schaufel machen. Mittwoch und Donnerstag hatten wir ziemlichen Schneefall, heute gingen die Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt hoch, es gab Nieselregen, und dann sank die Temperatur wieder. Ein goldenes Rezept für Glatteis.
Dementsprechend happy war ich, als ganz unerwartet mein Nachbar Tom vorbei kam und fragte, ob er mit helfen dürfe.Freitag, 22. Februar 2008
Schneewanderung

Zuerst mussten wir sie ein bischen anstacheln: komm zu Mammi .. lauf durch den Schnee ... keine Angst vor dem Schnee ... ist das nicht schön, wie das knirscht?
Und dann war es nur noch eine Frage der Zeit: Daddy - zeig mir wie man einen Schneeball macht! Mammi - auf gehts zur Schneeballschlacht!Donnerstag, 21. Februar 2008
Schau mal - ein Bild von mir!
Mittwoch, 20. Februar 2008
Das Goldene Kind

Dienstag, 19. Februar 2008
Nicht Lieb!
"Faye - was habt Ihr denn heute in der Schule gemacht?" - "Wir haben einen Mann gemalt, und der ist nicht lieb!"Heute ist "President's Day" -ein Feiertag, der "dem gegenwärtigen, und allen vorherigen Präsidenten" gewidmet ist. Naja, bei einer Zustimmungs-quote von unter 18%, muß man wohl mit sowas rechnen.
Montag, 18. Februar 2008
Sonntag, 17. Februar 2008
Vollkommen unerwartet: Wahlkampf in Cincinnati
Der Vorwahl-Zirkus geht normalerweise einen sehr vorraussehbaren Gang: in den Ministaaten Iowa und New Hampshire ist der Teufel los. Dort wird jede Stadt, jedes Dorf, jedes Haus von wenigstens 12 Kandidaten besucht. Keine Scheune im Staat in der nicht eine Rede geschwungen wird. Keine Kuh, die nicht mit Aufklebern verschönert wird. Diese zwei Staaten halten die ersten Primaries. Danach zieht der Zirkus nach South Carolina (die erste Vorwahl im Süden), und nach Nevada (die erste Vorwahl im Westen).
Samstag, 16. Februar 2008
Farbenfrohe Besucherin
Eine eher seltene Besucherin auf unserer Veranda: Yellow-Bellied Sapsucker (Gelbbauch-Saftlecker, oder Sphyrapicus Varius). Eine nord-amerikanische Spechtart, in unserem Wäldchen heimisch. Hier könnt Ihr mehr über diese Vögel lesen. Normalerweise ernähren sie sich von Baumsäften, aber im tiefen Winter ist ihnen der Mais den wir anbieten anscheinend auch willkommen.
Freitag, 15. Februar 2008
Da gehts wild zu!
Normalerweise wenn wir Faye vom Kindergarten abholen, kann sie nicht schnell genug in unsere Arme kommen. Heute war das ganz anders: Miss JoAnn (die Kindergärtnerin) hatte zum Valentinstag ein aufblasbares Trampolin besorgt, auf dem die Kleinen sich so richtig nach Herzenslust austoben konnten. Allen voran, unsere Faye.
Wir hörten sie schon vom Gang aus vor Vergnügen schreien. Kaum sah sie uns, da lud sie uns ein, mit ins Trampolin zu kommen. Hätten wir ja gerne gemacht, aber bei all den Klassen-kameraden die da umherpurzelten war für uns einfach kein Platz mehr. Jetzt denkt Mami darüber nach, ob wir uns zu Hause so ein Gerät anschaffen sollten.
Mittwoch, 13. Februar 2008
Räuberei bei Schnee und Eis
Dienstag, 12. Februar 2008
Bleibe doch zu Hause
Eisregen
Wenigstens wurden wir ordentlich gewarnt - der Winter ist nach Cincinnati zurückgekehrt. Mit Schneefall, arktischen Temperaturen und Eisregen. Insbesondere der letzte Punkt macht uns Sorgen.Jim, unser VP, hatte für heute morgen zu einem Meeting in die Stadt geladen. Nach der Wettervorhersage von gestern Nachmittag schickte er eine Eilmeldung herum, daß die Leute von zu Hause aus einwählen sollen.
Und unser Landkreis hat gerade eine "Level 2 Snow Emergency" (Schneenotstand zweiter Stufe) ausgerufen.
Ein Kleiner Clown
Wenn Faye morgens aufwacht, ist sie gleich 100% auf Draht - voll aufgedreht. Da gibt es kein "langsames in den Tag gleiten", kein gemütliches Gähnen. Faye ist hier, und die Party beginnt. "Mami, Daddy - kommt Spielen!".
Sie kommt angerannt, findet ein Kleidungsstück, und beginnt "Verstecken" zu spielen. Und so kombiniert sie Ski-Mütze mit Pyjama und Verstecken im Kleiderschrank. Maunzy hat dafür wenig Verständnis, und verschwindet auf ein Nickerchen im Keller. Daddy dagegen holt sich die Kamera, und lässt sich die guten Motive nicht entgehen.So etwa, wenn das noch ungewaschene, und ungekämmte, Haar von der Skimütze kaum gebändigt werden kann.
Montag, 11. Februar 2008
Wahlkampf

Sonntag, 10. Februar 2008
Winter schon vorbei?

Bis jetzt war der Winter recht mild. Ein paar Tage mit Temperaturen um -10ºC, ein oder zwei Tage Schnee, das wars. Eigentlich nicht das, was man in dieser Gegend "Winter" nennen würde.
Unabhängig davon: Faye liebt das Verkleiden, das herumclownen, und das Anziehen (derzeit ein Schwerpunkt-thema in ihrem Kindergarten). Manchmal verschwindet sie für ein paar Momente im Kleiderschrank. Kurz danach kommt sie zum Vorschein und sieht so aus.
Samstag, 9. Februar 2008
Lernziel: Zähneputzen
Jeden Monat hat Faye in ihrem Kindergarten ein "Schwerpunktthema". Im Januar war es "Anziehen": sie kann jetzt ihre Socken, Jacke und Hose selbst an- und ausziehen, mit dem Hemd müssen wir noch etwas nachhelfen.Thema für Februar: Zähneputzen. Da mit Musik einfach alles besser geht, lernen die Kleinen diesen Monat ein neues Lied:
Brush, brush, brush your teeth,
brush them every day.
Brush your teeth so nice and clean,
to keep the germs away!
Übersetzung:
Putz, putz, putz die Zähne,
putz sie jeden Tag.
Putz die Zähne schön und sauber,
halt Bakterien fern!
(wird gesungen zu der Melodie von "Row, row, row your boat", die ihr mit einem Click auf diesen Spieler anhören könnt).
Freitag, 8. Februar 2008
Was man so alles lernt ...
Faye gefällt es im Little Red Schoolhouse ganz ausgezeichnet. Sie ist jeden Morgen begeistert, wenn sie "in die Schule" darf. Hoffentlich, hält das noch lange an (hier eine Galerie ihrer Klassen-kameraden).
Uns gefällt hierbei ganz besonders, daß sie sehr viel lernt. Jeden Monat gibt es einen Stapel an "Schwerpunkt Wörtern" (Vokabeln, die diesen Monat gelernt werden). Hier seht Ihr die für den Monat Februar).
Donnerstag, 7. Februar 2008
Räuber!
Aber eines der Squirrels (Eichhörnchen) scheint an Geschmacksverwirrung zu leiden: es kommt einmal am Tag zu Besuch, und nascht die Sonnenblumenkerne aus dem Vogelhäuschen leer. Aber Faye ist immer ganz entzückt, wenn sie dieses wuschelige Nagetier entdeckt.
Nun, wenigstens dieses Eichhörnchen Jungtier zeigt den richtigen Geschmack: es liebt den Mais den wir ausgelegt haben.
Mittwoch, 6. Februar 2008
Noch ein Bild veröffentlicht
Vor kurzem habe ich gemeldet, daß eines meiner Montreal Bilder in einem Reiseführer veröffentlicht wird. Jetzt ist ein weiteres meiner Bilder in den Boston-Führer aufgenommen worden: der über der Holzkohle schwitzende Kabeljau vom Bild links.Unter diesem Link könnt Ihr den Artikel auf Schmap nachlesen, und sehen, wie sie mein Bild verwendet haben.
Demnächst bin ich wieder für zwei Tage in Boston - vielleicht gelingt mir da ja ein besseres Bild :-).
Dienstag, 5. Februar 2008
Neues Lieblingslied
Was sie damit meint ist das Lied "Heigh Ho!", gesungen vom Chor der sieben Zwerge im Disney Zeichentrickfilm "Snow White and the Seven Dwars" (Schneewittchen und die sieben Zwerge). Ihr könnt dieses Lied anhören indem Ihr bei dem Bild rechts auf den nach rechts weisenden Pfeil drückt.
Wenn Ihr das Stück lieber als Filmchen anschauen wollt - hier habe ich es auf Youtube gefunden.
Als sie vor kurzem ein bischen krank war, haben wir mit Faye einen Kino-Nachmittag gemacht: bei Apfelsaft und Popcorn gab es Schneewittchen zu sehen. Faye ist von diesem Film absolut begeistert.
Was micht dabei am meisten fasziniert: dieser Film ist mehr als 70 Jahre alt (veröffentlicht am 4. Februar 1937). Fayes Opa Alois hätte ihn vor seinem zehnten Geburtstag im Kino sehen können (wenn es da nicht noch ein paar andere Umstände gegeben hätte, die das verhinderten).
Montag, 4. Februar 2008
Childhood Fair in Burlington
Natürlich gingen wir hin, um uns das anzuschauen. Wir hatten alle drei unterschiedliche Beweggründe: Claudia wollte sich über Sportmöglichkeiten für 2-3 Jährige informiere; Faye wollte möglichst viele Ballons; und Daddy wollte fotografieren. Wir kamen alle auf unsere Kosten.
Nun, ab 2 Jahren kann man offensichtlich mit seinen Kids zum Tanzen gehen. Richtiggehender Sport wird erst ab 3 Jahren empfohlen. Und das Taek-Wan-Do Studio in Hebron (Daddy war von den drahtigen Lehrern mit den kahlgeschorenen Köpfen beeindruckt), das nimmt Kids erst ab 4. Dafür haben wir aber, ganz unerwartet, eine "Sprachgruppe" gefunden, die neben Spanisch und Französisch, auch Deutsch als Unterrichtssprache anbietet. Also wird Faye wohl demnächst noch keine Ziegelsteine zerhauen. Dafür wird sie aber etwas mehr über deutsche Grammatik lernen.
Sonntag, 3. Februar 2008
Lost Party in Crestview Hills
Wie keine andere Fernsehserie hat Lost eine sehr ergebene Fangemeinde, teilweise in regelrechte Clubs organisiert. Die Serie hat schon jetzt absoluten Kultstatus. Es gibt unzählige Websites, Fan Magazine, Fan Videos, Fan Partys, usw. Die Theorien und Spekulationen darüber, was das Geheimnis der Insel ist, auf der die Protagonisten der Fernsehserie gestrandet sind, ist beliebter Diskussionsstoff in Schulen, Caffees, Fabriken und Büros über das ganze Land hinweg.Am Donnerstag begann die vierte Staffel der Serie - nach über 9 Monaten "Lost"-freier Zeit sehr herbeigesehnt. Ich habe derzeit Wirtschaftsprüfer aus Amsterdam zu Besuch und stellte beim Plaudern zum Mittagessen fest, daß die zwei Herren auch Lost Fans sind. Also dachte ich mir, ich unternehme etwas spezielles mit ihnen:
Cliff Ravenscraft, ein Freund aus Hebron, produziert einen wöchentlichen Lost-Podcast (den gibts hier). Und zum Beginn der vierten Staffel lud Cliff (der Herr auf dem Foto links) zu einer Lost-Party nach Crestview Hills ein.
Veranstaltungsort war ein Fernsehgeschäft, wo die neue Folge gleichzeitig auf mehr als 25 Bildschirmen lief. Beinahe 50 Leute kamen zu der Party - angereist von so weit entfernten Städten wie Detroit (in Michigen), Chicago (Illinois), und Chattanooga (Tennessee).
Tja, und ich brachte meine zwei Prüfer aus Amsterdam mit - sie kassierten den Preis für die "am weitesten angereisten" Gäste. Auf dem Foto hier interviewed Cliff gerade seine Frau - wie ihr seht kommen sich Lost Fans schon mal in die Haare, wenn sie unterschiedliche Theorien vertreten.
Rogier (Bild) und Martijn, meine zwei Gäste aus Amsterdam, haben sich jedenfalls prächtig amüsiert. Wollen wir mal hoffen, dass sie das für die Prüfung wohlwollend stimmt. Falls Ihr die Aufnahme hören wollt, die Cliff von dieser Party veröffentlicht hat (ich bin mit ein paar Kommentaren zu hören), dann klickt hier.










