Dienstag, 27. Februar 2007

Gruppenfoto

Dies ist das erste Treffen der US Gruppe des Information Security Forums (wir hatten bislang eine "Nord Amerika" Gruppe, aber wir wurden so gross, dass wir das zum 1. Januar in eine US Gruppe und eine Kanada Gruppe teilten).




Hier ist unser Gruppenfoto von heute

Cowboys zum Dinner

Montag abend hatten wir Dinner auf der Rawhide Ranch, ca. 15 Minuten ausserhalb von Tempe. "Rawhide" war der Name einer amerikanischen Wild-West Fernsehserie in den 60er Jahren, ähnlich wie "Bonanza" oder "Gunsmoke" (besser bekannt als "Rauchende Colts").


Auf einer Ranch erwartet man natürlich Cowboys. Viele Cowboys. Und wir wurden nicht enttäuscht. Hier ein paar Bilder.


Der Cowboy von heute kämpft nicht mehr um Rinderherden, oder darum wer schneller zieht. Aber um einen iMac, da kann man sich schon mal schiessen.



Meinem Freund Alan aus Philadelphia gefiel dieser Stetson. Und mit schwarzer Brille und Buffalo-Bill Bärtchen sieht er darin auch irgendwie gelungen aus.



Und Alan war es auch der den grauen Cowboy ablichtete.

Bullenreiten

ist hier im Westen so etwas wie ein Nationalsport. Von der Tradition der Cowboys herstammend, an die man sich hier sehr gerne erinnert. Und da das Reiten mit echten Bullen einige Probleme mit sich bringt, hat man dann schleunigst den "mechanischen Bullen" entwickelt.

Wie auf dieser Bildfolge zu sehen - das Prinzip ist ähnlich: man setzt sich drauf; mechanisch oder echt, zuerst bockt der Bulle ein bischen; dann aber geht es richtig los. Und vor allen Dingen rund und rund und rund und rund.


Noch nie war man so dankbar für einen Helm.

Montag, 26. Februar 2007

Ein paar Tage Sonne ...

... stehen mir bevor. Will heissen: ich arbeite den ganzen Tag in einem künstlich beleuchteten Konferenzraum, während draussen die Sonne scheint. Morgen früh fliege ich nach Phoenix in Arizona ab, am Donnerstag komme ich wieder zurück. Und in Phoenix (mitten in der Wüste) wird dieses Wetter erwartet (siehe rechts).

Samstag, 24. Februar 2007

Wort des Tages: Cuddlebug

Cuddlebugs ("Schmusekäfer") - der Kosename der Kindergärten für ihre kleinsten "Schüler"

Faye geht in den Kindergarten

Noch nicht gleich, erst im Juni. Und auch dann nur drei halbe Tage die Woche. Uns ist es wichtig, daß sie mit Menschen zusammen kommt, die Englisch als Muttersprache haben.





Und so gingen wir heute durch ein paar Kindergärten in der Gegend. "Prodigy", und das "Little Red Schoolhouse" (beide in Hebron). Das Schoolhouse wurde im Dezember zum besten Kindergarten im Großraum Cincinnati gewählt. Und wir konnten deutlich sehen warum: gut ausgebildete und engagierte Lehrer; exzellente Zimmer und Spielmöglichkeiten; durchdachte Stundenpläne; gesundes Essen.



Heute jedenfalls hatte Faye einen Heidenspass dabei, durch die Räume zu tollen, verschiedenes Spielzeug auszuprobieren, und mit den Lehrerinnen zu shakern. Hoffen wir, daß es im Juni genauso aussieht.




Freitag, 23. Februar 2007

Faye "Warholisiert"


Faye "Warholized", originally uploaded by hubertk.

Wer gerne mit Flickr arbeitet, dem kann ich nur die exzellente Sammlung von Flickr Werkzeugen "fd's Flickr Toys" empfehlen.

Man kann Bildern dort einen Rahmen verpassen,sie zu einem (elektronischen) Puzzle verarbeiten, sie als Comic mit Sprechblasen versehen, aus den Bildern ein Bildmagazin produzieren, oder ...
Oder ... das war meine Entdeckung heute: ein neueres Werkzeug, der "Warholizer", baut aus einem deiner Bilder eine Collage, ähnlich dem berühmten Marilyn Monroe Portrait von Andy Warhol.

Hier ist das Originalbild:


Wie gefällt Euch Faye "Warholisiert"?

Donnerstag, 22. Februar 2007

Sonnenbrille für unsere Fenster

Letzte Woche bekamen wir auf den Fenstern an der Südseite unseres Hauses "Fensterfilm" installiert. Ein Spezialprodukt der Firma 3M, von dem wir uns ziemlich viel versprechen. Für diejenigen von Euch, die mit Fotografie vertraut sind: das ist dieselbe Beschichtung, die ein UV Filter auf dem Objektiv einer Spiegelreflexkamera hat. Der 3M Fensterfilm ist eine fast glasklare Folie, der von professionellen Installateuren auf die innere Fensterscheibe aufgeklebt wird. Das wirkt sozusagen wie eine "Sonnenbrille für unsere Fenster".


Zunächst werden die Fensterscheiben gründlich gereinigt. Nach einer Fensterwäsche gehen die Installateure mit einer Rasierklinge über die Scheibe, um auch die kleinsten Unebenheiten zu erwischen. Danach werden die Fenster mit einer Speziallösung eingesprüht. Dann wird der Film zugeschnitten, von seiner Schutzfolie entfernt, und vorsichtig auf das Fensterglas aufgesetzt. Dann drücken die Installateure mit einem Speziellen Gummistreifer die Flüssigkeit zwischen Film und Fensterglas wieder raus. Das Resultat ist ein beschichtetes Fenster. Nach nur einem Tag, ist von der Folie so gut wie nichts mehr zu sehen. Die letzten Flüssigkeitstropfen und Statikelemente werden innerhalb der nächsten 30 Tage verschwinden.


Wozu das ganze? Der Film hält mehr als 99.9% der UV Strahlung draussen. Das Sonnenlicht kommt rein, aber die UV Strahlung (und damit der größte Teil der Hitze) bleibt draußen. Das spart ganz gewaltig an Kühlkosten für die Klimaanlage (unser Energieverbrauch im Sommer ist fast zweieinhalb mal so hoch, wie im Winter). Außerdem verblassen Möbel und Holzfussboden nicht mehr. Und schließlich: UV Strahlung kann in großen Mengen zu Hautkrebs führen. Alles gute Argumente.


In Deutschland, wo Klimaanlagen recht unbekannt sind, wird dasselbe Produkt hauptsächlich für due Nutzung in Autos verkauft. Wer mehr dazu lesen will - hier gibt es eine Produktbeschreibung eines deutschen Installateurs für ein ähnliches Produkt (das genau gleiche wird in Deutschland offensichtlich nicht verkauft):

http://www.brunner-folien.de/cgi-bin/pdfchecker.cgi?file=3msichtschutzfolie.pdf

Dienstag, 20. Februar 2007

Vier-Augen Gespräch


Mother Daughter Talk, originally uploaded by hubertk.

When I find myself in times of trouble,
mother Claudi talks to me.
Speaking words of wisdom,
"Let it Be!"

Mardi Gras - Fasching in den USA

Es mag überraschen, aber die USA haben tatsächlich eine eigene Faschingstradition. Fasching ist hierzulande unter dem Namen "Mardi Gras" ("Fetter Dienstag") bekannt, dem französischen Namen für Faschingsdienstag. Wie der Name vermuten lässt, geht die hiesige Tradition auf französischen Einfluss zurück.

Am 1. April 1803 kaufte Präsident Thomas Jefferson dem französischen Kaiser Napoleon für $23 Millionen das "Louisiana Territorium" (die französischen Amerika Kolonien) ab. Der Kauf verdoppelte damals die Landfläche der USA. Mehr als 2 Millionen Quadratkilometer Land, aus denen schliesslich in die Bundesstaaten Arkansas, Missouri, Iowa, Oklahoma, Kansas, Wyoming, Nebraska, und Minnesota gegründet wurden. Weitere Teile des gekauften Landes wurden den Staaten North Dakota, South Dakota, Montana, Colorado, New Mexico und Texas zugeteilt. Und der Rest des gekauften Territoriums, einschließlich der wunderschönen Stadt New Orleans, trägt weiterhin den Namen Louisiana.





Mit diesem Kauf handelten die USA sich nicht nur eine französisch sprachige Minderheit ein (die Kreoloen), sondern auch eine exzellente regionale Küche (kreolisch), den Herd der Blues und Jazzmusik, und eben die Tradition des Fasching.








Beginnend mit den Wurzeln im kreolischen Gebiet um New Orleans, setzt sich Mardi Gras immer mehr im ganzen Land durch. Als ich in den 80er Jahren hier lebte, berichteten die Zeitungen noch vom Mardi Gras in New Orleans als einer liebenswerten, aber fremden, Tradition. Heute hat sowohl Cincinnati als auch Newport in Kentucky seinen eigenen Mardi Gras Umzug.
Aber natürlich kommt keine dieser Veranstaltungen mit dem tollen Treiben in New Orleans mit. Das Wetter würde es dieses Jahr auch gar nicht anders zu lassen.

Montag, 19. Februar 2007

Nachtrag zum Valentinstag

Letzten Mittwoch war bekanntlich Valentinstag. Wahrscheinlich fragt Ihr Euch, was ich so zu diesem Tag bekommen habe.


Nun, es ist eine Wundertüte. Und wie immer bei Wundertüten ist der größte Spaß beim Auspacken. Wie auf diesem Bild hier zu sehen, kann man anfangs noch gar nicht ahnen, was sich in der Tüte verbirgt.


Wenn dann der Rand etwas gelüpft wird, kann man bereits erste Spekulationen anstellen.


Aber erst, wenn die Tüte richtig aufgehoben wird, kann man den Inhalt erkennen: Daddy's zwei kleine Valentinchen. Wer hätte das gedacht?


Und was bekamt ihr zum Valentinstag? Wie? Wart Ihr nicht brav?

Mmmmmhhhh ... Pudding!


I Love Pudding!, originally uploaded by hubertk.

Faye liebt Tapiokapudding. Er ist nur schwach gezuckert, kühl, hat recht viel Eiweiß. All das weiss Faye natürlich nicht. Aber sie weiss sehr genau, daß er lecker ist. Und Mammi und Daddy freuen sich, daß ihr Töchterchen so selbstständig löffeln kann. Und sie freuen sich, daß sie an den Latz gedacht haben.

Sonntag, 18. Februar 2007

Besucher

Das Gebiet auf dem Treetops heute steht, war bis vor ca. 7 Jahren teilweise eine Farm, und teilweise Wald. Eine Waldzunge reicht heute noch in die Siedlung hinein (und bildet die Nordgrenze unseres Grundstücks).

Wir sehen recht häufig Rotwild bei uns im Garten, meistens Hirsche. Diese vier Kühe haben uns in den letzten Tagen wiederholt besucht. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren sie den Schneebedeckten Wald, und äsen an jedem grünen Zweig, den sie noch finden.

Samstag, 17. Februar 2007

Sonnenaufgang über 1363 Sequoia Lane


Nachdem Faye uns ziemlich früh weckt, und ich zu Weihnachten eine tolle Kamera bekommen habe, kann ich mich jetzt wieder mal daran machen, Sonnenaufgänge zu fotografieren. Wie gefällt Euch der hier?

Freitag, 16. Februar 2007

in der Nachmittagssonne


Iced Trees in Afternoon Sun, originally uploaded by hubertk.

Das flach einfallende Nachmittagslicht, der azurblaue Winterhimmel, und die vereisten Baumzweige ergeben wunderbare Lichteffekte

Donnerstag, 15. Februar 2007

Verglaster Frühling

Wochenlang hatten wir warmes Wetter. Viel, viel, zu warm für die Jahreszeit. An unseren Dogwood Büschen (LEO übersetzt das als "Hartriegel" oder "Hornstrauch", noch nie davon gehört) begannen schon die ersten Knospen zu spriessen. Im Januar.




Dann aber kam alles anders. Der Winter brach im Februar herein. Und der Eisregen der letzten Tage hat die Frühlingsknospen präserviert. Für den Moment, jedenfalls.

Schneeregen

Irgendwie hat so ein Schneeregen etwas ästhetisches an sich. Die Zweige und Äste der Bäume und Sträuche sehen aus, als ob sie mit einer Glasur überzogen sind. Das Sonnenlicht bricht sich darin wie in einem Prisma in tausenden von Farben.


Nachts, gibt es besondere Effekte wenn sich die Nachtbeleuchtung in kleinen Punkten in den verglasten Zweigen der Sträuicher reflektiert (so wie hier vor dem Haus von Daniel und Michelle).














Sicher, es gibt das Problem mit vereisten Strassen. Mit Bäumen, die sich derart biegen, dass sie nahe am brechen sind (wie hier die Birken im Vorgarten unserer Nachbarn Charlie und Diana).









Und wenn man auf vereisten Zweigen sitzen muß, holt man sich leicht kalte Füsse. Auch wenn das unseren gefiederten Gast hier kaum zu stören scheint.









Aber letztlich sorgte dieser Schneeregen doch für die schönsten Wintertage, die wir bis jetzt hier in Kentucky erlebt hatten. Die ganze Treetops Siedlung liegt unter einer beruhigenden, sauberen, Schneedecke. Und schön, daß ich fast die ganze Zeit von zu Hause arbeiten konnte.



Mittwoch, 14. Februar 2007

Scheechaos Teil 3

(Keine Ahnung, wieviele Folgen es noch in der "Schneechaos" Serie geben wird)

Wie von den Wetterdiensten vorher gesagt, kam gestern ein ziemliches Wetterdurcheinander auf uns nieder. Der Tag begann recht kalt, ca. -12ºC. Dann wärmte es sich Grad um Grad auf. Zunächst bei leichtem Schneefall. Gegen 14:00 Uhr dann, und bei ca. +3ºC, gab es schweren Regenfall. und ab 16:00 Uhr begann es sich wieder abzukühlen. Und es fielen Eisregen und Schnee. Gerade rechtzeitig zur Rush Hour waren damit die Autobahnen spiegelglatt. Eigentlich häte niemand davon überrascht sein sollen.

Ich arbeitete den Tag von zu Hause. Und während des Regenfalls leisteten wir uns sogar eine Fahrt zum Supermarkt. Als es noch richtig kalt war schickte Claudia mich zum Hof räumen raus. Unnütze Arbeit - am späten Nachmittag war wieder eine neue Schicht Eis auf dem Beton, und heute morgen haben wir eine neue Schneeschicht vorgefunden.

Gegen 21:00 gestern abend fiel dann auch noch der Strom aus. Eine Überlandleitung war unter der Eislast zusammengebrochen, und die ganze Treetops Siedlung war dunkel. In der Morgenzeitung lesen wir dann, dass insgesamt 122.000 Menschen ohne Strom waren. Ohne Strom funktioniert bei uns keine Heizung (die Hitze wird über das Ventilationssystem im Haus verteilt). Wir hatten also bei -10ºC Aussentemperatur keine Heizung an. Gott sei dank war der Strom nach nur 1 Stunde wieder da.

Wenige Minuten nachdem der Stromausfall begann, pochte jemand an unsere Tür. Es war unser Nachbar Dan, der uns anbot, mit Baby zu ihnen rüber zu kommen (er hat ein Notstromaggregat, seine Heizung lief also). Wir sagten zu zu kommen, falls der Strom längere Zeit wegbleibt. Ist doch toll, solche Nachbarn zu haben.

Ja, und beim Sonnenaufgang heute morgen gab es dann wieder exzellentes Foto-Licht. Vereiste Bäume, Pulverschnee, Fusspuren die durch Glatteis brechen - ich werde ein paar Bilder veröffentlichen, sobald ich sie von der Kamera geladen habe.

Dienstag, 13. Februar 2007

Schneechaos Teil 2

Diesmal gab es wenigstens genug Vorwarnung. Es fielen über Nacht ca. 5 CM Schnee. Viel weniger, als letzte Woche. Dafür war der Schnee aber teilweise mit Eisregen gemixt, der die Strassen spiegelglatt machte. Diesmal allerdings, waren die Strassen sehr schnell geräumt.

Ich bin gestern recht früh vom Büro nach hause gefahren (gegen 16:00), der Schneeregen begann erst gegen 21:00. Etwa eine Stunde später war die Autobahn dann total verstopft - zu viele wollten auf einmal dem Schneesturm entgehen.

Wie üblich, ging die Cincinnati Gegend wieder total verrückt. Die Schulen sind alle geschlossen. Alle lokalen Fernsehstationen haben ihre Funkwagen an den Highways stationiert und berichten pausenlos über das Verkehrschaos ... das ich irgendwie nicht sehe. Heute abend sollen bei uns weitere 12 CM Schnee fallen. Dann haben wir Valentinstag in weiss.

Meine Chefin hat gestern eine Firma aus Montreal, die uns heute besuchen wollte, kurzerhand ausgeladen. Die Herren aus Kanada fielen beinahe vor Lachen vom Stuhl als sie hörten, daß in Cincinnati wegen 5CM Schnee Chaos herrscht. Aber was solls, wir sind ihr Kunde, und der Kunde ist König. Wenigstens muß ich deswegen heute nicht ins Büro.

Sonntag, 11. Februar 2007

Neues vom Winter

Es gibt bei uns ein paar Wintertraditionen: jedes Jahr im Winter friert bei uns die Kaltwasserleitung von einem der Wasserhähne ein; das Verkehrschaos ist unvermeidlich; und wir sind die einzigen am Sequoia Lane die sich über die weisse Pracht freuen. Insbesondere Faye freut sich - Schneewandern, Schlittenfahren, Schneebälle werfen (siehe Bild links) - Winter macht richtig Spass.



Heute hatten wir allerdings etwas aussergewöhnliches: ein gefrorenes Wasserrohr an der Aussenwand im Keller brach (war unsere Schuld, wir hatten aussen einen Wasserschlauch angeschlossen gelassen). Maunzy machte uns gegen 17:30 auf den Schaden aufmerksam (doch toll, unser Kätzchen). Gegen 18:20 war ein Klempner hier, und der ist eben gerade mit der Reparatur fertig geworden.


Für morgen abend ist wieder schwerer Schneefall vorhergesagt und der Nationale Wetterdienst hat für unsere Gegend eine weitere Schneesturmwarnung ausgegeben. Angeblich soll diesmal mehr Schnee fallen, als letzte Woche.

Nur leider ... morgen muß ich unbedingt nach Cincinnati rein. Hilft alles nichts. Mal sehen, wie ich da durch komme.

Eis in der Nachmittagssonne


Icicles, originally uploaded by hubertk.

Am Samstag hatten wir einen richtig schönen Wintertag. Sonnenschein bei -8ºC. Ideal zum Spazierengehen. Faye hatte einen Heidenspass dabei im Schnee rumzutollen. Wir wollten sie zum Laufen bewegen, aber sie fand es viel interessanter, sich einfach in den weichen Schnee fallen zu lassen, und sich dort rumzurollen. Warum auch nicht. Am Schluß setzten wir sie dann auf ihren Schlitten und zogen sie. Wäre mir auch lieber als laufen.

Zurück zu Hause gab die späte Nachmittagssonne dann exzellentes Fotografielicht ab. Und Daddy konntemal den Makro Modus an seinem neuen Objektiv ausprobieren.

Samstag, 10. Februar 2007

Schneenotstand

Seit gestern dürfen wir endlich wieder Auto fahren. Am Dienstag hat der Landkreis Boone den "Schneenotstand zweiter Stufe" ausgerufen. Das impliziert: Auto fahren nur dann, wenn dringend notwendig.

OK, wir sind zu Hause geblieben. Baby Essen, Katzenfutter, Salate und Brot waren genug in der Speisekammer.





(rechts: Hier nicht parken!, von hubertk).








Seit letzten Freitag war es bei uns bitter kalt. An einem späten Vormittag zeigte unser Thermometer -17ºC an. Nachts ging die Temperatur sicher unter -20ºC runter. Und das mehrere Tage lang. Das hat den Grund wohl schön abgekühlt. Am Montag Nachmittag wärmte sich dann die Luft auf ca. -12ºC auf. Arktische Luftmassen aus dem Norden Kanadas hatten über den großen Seen Feuchtigkeit aufgesogen. Auf ihrem Weg nach Süden, luden sie diese Feuchtigkeit bei uns in Form von Schnee ab. Und so begann es Montag nachmittag zu schneien. Und es hörte nicht auf, bis wir ins Bett gingen. Dienstag morgen hatten wir dann ca. 20-25 CM Schnee.


Das ist für Bayern nicht viel, für das sonnenverwöhnte Kentucky aber eine Katastrophe. Manche der Schulbusse die Montags die Kinder vom Unterricht nach Hause fuhren kamen erst gegen 22:30 bei den letzten Kindern an. Die Autobahn nach Cincinnati war komplett gesperrt. Dutzende von Autos standen von 15:00 (als der erste Schnee fiel) bis 23:00 (als die Schneepflüge endlich die Autobahn frei hatten) praktisch auf dem gleichen Fleck fest.





Im Großraum Cincinnati blieben Dienstags und Mittwochs alle Schulen geschlossen. Die Post wurde nicht, oder nur spät ausgeliefert. Unsere Zeitung kam einen Tag nicht. Und ich blieb zu Hause, und arbeitete von meinem Hausbüro aus. So wie praktisch alle anderen Mitarbeiter meiner Firma auch. Sämtliche Meetings wurden in schnellstens in Telefonkonferenzen umgewandelt.





Hier ein paar Bilder zum "Großen Schneesturm von 2007. Die arktische Luft und die trocken gefrorenen Wasserpartikel sorgen für wunderschöne Farben beim Sonnenaufgang. Wenn sich auch vermutlich alle Nachbarn wunderten, welcher Knallkopf bei so einem Wetter nach draussen geht.

Freitag, 9. Februar 2007

Ein Kind mit Ordnungssinn


Swiffer Baby with Maxi Swiffer, originally uploaded by hubertk.

Faye hat eine besondere Beziehung zu unserem Fussboden. Jeden Tag feuert sie hunderte von Käsestückchen, Kekstrümmern, Brotfetzen, Bananenstückchen, Milchtropfen, Essensresten, Trinkflaschen, Kinderlöffeln, Tellern, Spielsachen, Lätzchen, Kleidungsstücken, Schnullern, Büchern und Essensschälchen Richtung Fussboden.

Aber kaum kommen Mamma oder Daddy mit dem Swiffer um sauber zu machen, will Faye mithelfen. Dabei kann ihr der Swiffer gar nicht groß genug sein: "Mini-Baby mit Maxi Swiffer"

Donnerstag, 8. Februar 2007

Rutschen macht Spaß!

Im Cinergy Children's Museum haben wir Faye zum ersten mal dazu überredet, eine Rutsche auszuprobieren. Mami half ihr oben, AJ fing sie unten auf, und Amy und Daddy haben wie wild fotografiert.





War ja auch ein historischer Moment. Es ging rasend schnell. Und dann wollten wir nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und riesigen Spaß gemacht hat es!

Mittwoch, 7. Februar 2007

Kinderfest in der Bücherei

Die Kreisbücherei unseres Landkreises Boone veranstaltet einmal im Jahr ein Kinderfest. Im Scheben Haus der Bücherei (das liegt im Städtchen Union, da 15 Minuten von uns entfernt) kommen einmal im Jahr sämtliche öffentlichen und privaten Anbieter zusammen, die mit Kindern arbeiten. Alle Schulen sind da, die Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderpfleger, Musikschulen, die Krankenhäuser, Kinderärzte, Kinderzahnärzte, Kinderpsychologen und Therapeuten, die Kirchen, Jugendclubs, der Hebroner Karateclub, die Kreisparks, die ein Kinderprogramm unterhalten, selbst einige der Supermärkte die große Kindersortimente haben.


Wir hörten einen Vortrag zur Sprachentwicklung bei Kindern die zweisprachig aufwachsen (in der Gegend von Hebron gibt es viele japanisch-amerikanische Kinder); und einen anderen Vortrag zur Mund- und Zahnpflege bei Kleinkindern. Faye hatte solch einen Heidenspaß mit der Triangel beim Stand der Musikschule, daß wir uns entschlossen, einen "Musikkurs für die Kleinsten" mit ihr zu besuchen (für Kinder von 0 bis 4 Jahren).






Mike Kathman, der Krankenpfleger der uns einmal im Monat besucht, war natürlich da (auf demselben Fest letztes Jahr haben wir ihn schließlich kennengelernt). Und Faye traf auch einen besonderen Kinderfreund: den Dinosaurier Tails - das Maskottchen der Landkreisbibliothek. Er schenkte ihr einen Ballon.

Dienstag, 6. Februar 2007

Ein Tag im Museum

Am Sonntag haben wir uns wieder mal das "Cinergy Children's Museum" (Kindermuseum) im Cincinnati Museum Center vorgenommen. Wir waren vor kurzem schon einmal da - Faye liebt dieses Museum. Unsere Freunde Amy (Fayes Patentante) und AJ kamen mit uns.

Faye war zunächst wieder von den Einkaufswägen begeistert, die sie dort durch die Gegend schieben kann. Das Museum hat einen kleinen "Einkaufsladen" für Kinder. Die Kleinen können sich dort Bananen, Aepfel, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Melonen, Erbsen, Paprika und Blumenkohl aus den Regalen nehmen, in kleine Einkaufswägen legen, und das dann durch die Gegend schieben. Die Früchte und Gemüse sind aus Gummi. Die Regale in kindergerechter Höhe. Und die Einkaufswägen aus Plastik. Es gibt sogar Waagen und Registrierkassen.




Besonders fasziniert war Faye vom Sandkasten (unteres Bild). Sie lies minutenlang den feingesiebten Sand durch ihre Finger laufen, und jauchzte vor Vergnügen. Als sie begann, den Sand mit Daddy zu teilen, jauchzte der zwar nicht, er freute sich aber mit seiner kleinen Töchterchen.

In diesem Museum gibt es einfach so viel zu erleben - kein Wunder, daß Faye keine Minute ruhig zu halten war.

Leserumfrage - Nutzt Ihr die Flickr Bilder?

Wie Ihr wahrscheinlich wisst, gibt es paralell zum Hebroner Anzeiger eine Bilder Liste auf der Website "Flickr" (http://www.flickr.com/). Die Artikel im Hebroner Anzeiger haben normalerweise ein oder zwei Bilder - wir schiessen natürlich viel mehr als das. Die anderen Bilder sind eben auf Flickr zu sehen.

Zusätzlich: die Artikel auf dem "Hebroner Anzeiger" sind öffentlich: jeder, der die Adresse kennt, oder sie in Google findet, kann die Artikel lesen und die Bilder sehen. Auf Flickr können wir etwas selektiv sein: wir haben viele "öffentliche" Bilder auf Flicker (allgemein zugänglich), es gibt dort aber auch sehr viele "private", die wir nur Freunden und der Familie zugänglich machen. Das sind insbesondere Nahaufnahmen von Faye.

Wie kommt Ihr zu Flickr? Zum einen könnt Ihr natürlich auf den Link klicken (http://www.flickr.com/). Zum anderen: links oben auf dem Hebroner Anzeiger gibt es eine farbenreiche kleine Bildershow (nennt sich "Mein Flickr Album"). Klickt einfach darauf, und ihr werdet zu Flickr weitergeleitet.

Heute wollen wir mal wissen, ob unsere Leser von den Möglichkeiten bei Flickr wissen. Wir halten deswegen eine kurze Leserabstimmung. Das folgende sollte eigentlich selbsterklärend sein: klickt auf die Antwort, die auf Euch zutrifft, und klickt dann auf den "Vote" Knopf unten rechts. Danke!


Montag, 5. Februar 2007

Roebling bei Nacht

Es ist nicht gerade einfach, der ziemlich banalen Stadt Cincinnati ein paar kunstvolle Bilder abzugewinnen. Der Flickr Fotograf "photoreciprocity" schafft es dennoch regelmäsig. Hier ein Bild von der Roebling Suspension Bridge - der Roebling Hängebrücke (das spricht sich "Ruhbling").


Und am Sonntag haben wir alle drei das Children's Museum im Cincinnati Union Terminal (dem alten Hauptbahnhof) besucht. Aber diese Ansicht habe ich leider nicht gesehen. Gut gemacht, photoreciprocity.