Dienstag, 30. Mai 2006

BBQ am Memorial Day

Zum Memorial Day waren wir bei unseren Freunden Viki und Holger eingeladen. Holger betätigte sich als erstklassiger Grillmaster und zauberte uns "Taco Burger" auf den Teller. Viki und Holger haben drei Kinder (Kevin, Erik und Kelly), und alle fünf waren von Faye begeistert. Faye scheint insbesondere der Kontakt mit Kelly (5) Spaß gemacht zu haben.
Und Viki hat Faye dann zum ersten Mal eine Barbie Puppe gezeigt. Daddy schwant nun schon übles...

Freitag, 26. Mai 2006

Adoption Day

I've got sunshine
On a cloudy day.
Nun ist endlich alles offiziell:
seit heute morgen, 8:27 Uhr Ortszeit,
sind wir Faye's Eltern.

When it's cold outside,
I've got the month of May.

Seit sie am 20. Dezember 2005 in unser Leben kam,
waren die juristischen Mühlen am mahlen.

Well, I guess you'll say
What can make me feel this way?

Gerichte in zwei Gerichtsbezirken, die lokalen Jugendbehörden in zwei Landkreisen, vier Rechtsanwälte, das Familienministerium in Frankfort (der Hauptstadt des Staates Kentucky), alle waren involviert. Und schließlich war es die Richterin Linda Bramlage in Burlington die heute endgültige Entscheidung getroffen hat: mit einem schwungvollen "Klack" ihres Richterhammers hat sie uns offiziell zu Eltern erklärt.

My girl. (My girl, my girl)
Talkin' 'bout my girl. (My girl)

Judge Bramlage ist die Familienrichterin des Landkreises Boone. Der meiste Teil ihres Tages geht mit Scheidungen, Interpretation von Eheverträgen, ausstehenden Unterhaltsklagen, Sorgerechtsstreitigkeiten, Zwangsentzug von elterlichen Rechten, und ähnlich unattraktiven Zankereien drauf. Ihr nächster Fall an diesem Morgen ging um häusliche Gewalt. Kein Wunder, daß ihr die paar Adoptionsfälle am meisten Spaß machen: da lacht schließlich jeder der Beteiligten.


I've got so much honey
The bees envy me.

Judge Bramlage behält für solche Fälle ihre eigene Polaroid Kamera in ihrem Büro. Sie besteht darauf, mit den Babies und ihren frischgebackenen Adoptiveltern in ihrem ersten Familienfoto zu erscheinen. Und die Wand ihres Büros ist dann auch mit Bildern glücklich strahlender Familien gepflastert. Seit heute morgen ist unser Bild in diese Gallerie eingereiht.

I've got a sweeter song
Than the birds in the trees.


Faye's Anwältin, Joanne Grogan, und unser eigener Adoptionsanwalt, Mike Voorhees, waren dabei um sicherzustellen, daß alles korrekt abläuft.


Well, I guess you'll say
What can make me feel this way?

Und nachdem ich jetzt endlich eine Tochter habe, gibt es eigentlich nur ein Lied das als Titelsong zum Tag passt (klickt auf das untere Bild um das Video abzuspielen - um mitzusingen könnt ihr den Liedtext nutzen, den ich in diesen Artikel eingestreut habe):


My girl. (My girl, my girl)
Talkin' 'bout my girl. (My girl)

Ab sofort werden wir den 26. Mai als "Adoption Day" (Adoptionstag) feiern. Feiert bitte mit!


Und schliesslich: hier ist das Video zum Feiern "My Girl": (Anschauen).

Mittwoch, 24. Mai 2006

Plausch mit den Nachbarn


Unsere Nachbarn Charlie und Diana bauen in ihrem Garten ein (ziemlich großes) Gartenhäuschen. Grund genug, mal nach dem rechten zu sehen



... und Anlass für einen Plausch. Diana redet schließlich so gerne wie ... Claudi

Schweinerei bei Montgomery Inn

Gestern hatten wir ein Team Dinner beim Traditions-Restaurant Montgomery Inn in Cincinnati. Montgomery Inn ist fuer seine gegrillten "Ribs" (Schweinerippchen) beruehmt. Kein Wunder, dass man am Eingang von einem fuerstlich geschmueckten Schwein begruesst wird.

Montag, 22. Mai 2006

Streifenhörnchen

Ein Leser des Hebroner Anzeiger wollte wissen, was die "Streifenhörnchen" sind, denen Maunzy hier so gerne nachstellt. Nun, Streifenhörnchen sind eine Nagetiergattung die auf dem Nordamerikanischen Kontinent sehr häufig vorkommen. Mit ihrem buschigen Schwanz, ihren Kletterkünsten, und ihrer Angewohnheit sich in Baumhöhlen einzunisten erinnern sie stark an Eichhörnchen.

Sie sind allerdings deutlich kleiner als diese (ein ausgewachsenes Tier ist nur ca. 10 cm lang, grob halb so groß wie ein Eichhörnchen), und haben ihren deutschen Namen von den charakteristischen Längsstreifen, die Eichhörnchen nicht haben.

Da wir ein kleines Wäldchen und dutzende hoher Bäume auf dem Grundstück haben, kommen bei uns sowohl Eichhörnchen (engl. "squirrels") und Streifenhörnchen (engl. "chipmunks") vor. Macht Riesenspaß, sie zu beobachten. Die flinken und hoch hüpfenden Tierchen allerdings durchs Haus zu jagen ist nicht unbedingt ein Vergnügen.

Sonntag, 21. Mai 2006

Wachstum



Schaut Euch mal diese beiden Bilder an - sie wurden im Abstand von genau 23 Tagen geschossen. Sie zeigen das gleiche Activity Center, mit der gleichen, schnellwachsenden Faye.
Auf dem Bild links, geschossen am 11. April, braucht Faye noch zwei aufeinandergelegte Telefonbücher, um mit ihren Füßen auf den Boden zu kommen.
Auf dem Bild rechts, geschossen am 4. Mai, kommt sie ohne diese Hilfe aus.

Samstag, 20. Mai 2006

Reisbrei

Das Füttern mit Brei im Kinderstuhl klappt inzwischen schon recht gut (mit 2 bis 3 Kissen gepolstert). Wir brauchen nur noch ein Tuch, und ein Lätzchen (früher brauchten wir mal 3 Tücher). Und der größte Teil des Breis kommt sogar in den Magen ...

Freitag, 19. Mai 2006

Reg


USA-PA-2006 (0024)-1
Originally uploaded by hubertk.
Mein Freund Reg von der Canada Post in Ottawa hat die beiden Bilder von mir geschossen

Und nicht vergessen ...


IMG_0322.jpg
Originally uploaded by regloeppky.

Donnerstag, 18. Mai 2006

Bad


USA-PA-2006 (0023)-1
Originally uploaded by hubertk.
bei der Praesentation des Abschlussberichts unserer Arbeitsgruppe in Pennsylvania

Mittwoch, 17. Mai 2006

Wo bettet man sein müdes Haupt?

Dienstag abend, 17:30, die Konferenz ist zu Ende, ich fahre zum Hotel um einzuchecken. Dann passiert mir etwas, was mit in 17 Jahren Reisen noch nicht passiert ist: das Hotel weigert sich, die Reservierung anzuerkennen. Der Mann an der Rezeption faselt was von Computerproblemen (nicht sehr glaubhaft, da ich eine Bestätigungsnummer von seinem Hotel habe), und gibt an, dass das Hotel komplett ausgebucht ist. überbucht ist wohl richtiger. Und das passiert in einem Hotel bei dem die Nacht $250 kostet - nicht gerade billig (insbesondere in den USA, wo Hotels deutlich billiger sind als in Europa).

Also gehe ich ans Telefon mit Expedia, der Agentur über die ich das Hotel gebucht habe. Sollte nur 10-15 Minuten dauern um im Grossraum Philadelphia ein anderes Hotel zu finden, denke ich. Schliesslich ist das eine Grosstadt mit mehr als 3 Millionen Einwohnern.

Leider war das nicht so. Offensichtlich findet in Philadelphia gerade eine grosse Ingenieurskonferenz statt, mit mehr als 25.000 Teilnehmern. Expedia braucht mehr als zwei Stunden um mir zu sagen, dass sie nirgendwo ein Hotelzimmer für mich finden koennen. Ihre Empfehlung ist über die Staatsgrenze nach New Jersey zu fahren (Philadelphia liegt in Pennsylvania). Dort an der Atlantikküste haben sie ein Hotelzimmer gefunden. Geschätzte Fahrtzeit: 2 Stunden.
Die Dame bei Expedia ist unglaublich freundlich, und unglaublich unfähig. Zweimal weigert sie mich, mich an ihren Manager weiterzugeben. Sie bietet mir einen $50 Gutschein an, um die Benzinkosten zu tragen. Für sie voellig unverständlich, lehne ich das ab. Ich nehme ihr nicht ab, dass es im Grossraum Philly kein einziges Hotelzimmer mehr geben soll.
Der letzte Flug nach Cincinnati ist vor mehr als 1 Stunde aus Philadelphia abgeflogen. Ich habe nun schon die Vision, die Nacht im Auto zu verbringen. So liebenswürdig die Gegend um Valley Forge ist, wenigstens ein Zelt würde ich schon gerne haben.
Nach mehr als zwei Stunden gibt die Dame von Expedia endlich meinen Anruf an ihre Managerin weiter. Sie ist ebenso freundlich, und ebenso hilflos. Ich sage ihr klipp und klar, dass ihre Vorschläge komplett inakzeptabel sind.
Sie nimmt sich das zu Herzen, verspricht weiterzusuchen, und mich zurückzurufen. Sie tut das sogar, was mich überrascht. Nur gefunden hat sie auch nichts.
In der Zwischenzeit habe ich American Express angerufen, und die finden innerhalb von etwa 10 Minuten ein Hotel ca. 35 Minuten ausserhalb von Philadelphia. Nicht sehr nahe, aber deutlich besser als zwei Stunden bis zur Küste zu fahren.

Dienstag, 16. Mai 2006

Flug nach Philadelphia

Heute (Dienstag) morgen gegen 7:55 bringt mich eine Delta Maschine zu einer Geschäftsreise nach Philadelphia. Dort habe ich 4 Tage Meetings mit dem Information Security Forum, ein paar Workshops, und einen Erfahrungsausstausch mit der Investmentfirma Vanguard auf dem Programm.
Philadelphia gilt als die Wiege der Demokratie in den USA. Am 8. Juli 1776 verlas Oberst Robert Nixon auf dem Marktplatz zum ersten Mal öffentlich die in Philadelphia geschriebene Unabhängigkeitserklärung.

Philadelphia wurde zur Wiege der amerikanischen Revolution und zur ersten Hauptstadt des jungen Landes.


Die Glocke des Stadthauses die die Bürger zu dieser Proklamation zusammenrief, wurde im Unabhängigkeitskrieg von den britischen Truppen als Symbol der Revolution zerstört. Nach dem gewonnenen Krieg lies der erste Kongress eine Kopie dieser Glocke anfertigen. Die sogenannte "Liberty Bell" (Freiheitsglocke) gilt seit dem als eines der wichtigsten Symbole des Landes.
Dementsprechend ist die Stadt voll von Sehenswürdigkeiten: das Liberty Museum, das Stadthaus, der allererste Sitz des Kongresses, ... ob ich allerdings Zeit haben werde, davon auch etwas zu sehen, wage ich zu bezweifeln. Meine Kamera fliegt allerdings mit.

Montag, 15. Mai 2006

Frühstück mit Daddy!

Mami übernimmt zwar die meisten Fütterpflichten, aber Daddy hilft auch kräftig mit. Insbesondere morgens, gegen 6:30 Uhr, wenn Faye ihr Frühstück bekommt. Im Moment nimmt sie fünf Mahlzeiten pro Tag zu sich: Frühstück gegen 6:30 (7 Unzen Formel); zweites Frühstück gegen 10:00 (1 Suppenlöffel Reisbrei; 3 Unzen Karottenbrei, Kürbisbrei, oder süße Kartoffeln; 5 Unzen Formel); Mittagessen gegen 13:00 Uhr (5-7 Unzen Formel); Nachmittagssnack gegen 16:15 (3 Unzen Gemüsebrei; 5 Unzen Formel); und Abendessen gegen 19:30 (7 Unzen Formel). Die Mengenangaben sind für den unwahrscheinlichen Fall, daß Faye alle Flaschen austrinkt. Meist kommt sie auf 26 - 28 Unzen Formel pro Tag. Den Gemüsebrei putzt sie immer komplett weg.
24 Unzen pro Tag braucht sie, um im warmen Klima von Kentucky genug Flüssigkeit zu haben. Und da sie gut wächst (derzeit 68 CM) und Gewicht zulegt (derzeit ca. 7700 Gramm) wissen wir, daß sie genug Kalorien bekommt.

Sonntag, 14. Mai 2006

Claudi's erster Muttertag

Heute war Muttertag, Claudia's erster. Und wie am Muttertag üblich, brachte jeder ein Geschenk vorbei: Faye brachte einen kleinen Rosenbusch. Maunzy brachte ein Streifenhörnchen. Und der Briefträger brachte eine Gerichtsvorladung: am 26. Mai wird das Familiengericht in Burlington über unsere Adoptions-Petition entscheiden. Morgens um 8:30 Uhr. Wir halten Euch auf dem laufenden.

Samstag, 13. Mai 2006

Beim Einkaufen

Face Painting in der Florence Mall.

Donnerstag, 11. Mai 2006

Wir Sind Im Fernsehen!

Ein Übertragungswagen von Channel 5, der lokalen Station des NBC Netzwerks, parkt seit ca. 30 Minuten vor unserer Einfahrt. Kameraleute mit Riesenoptik auf der Schulter laufen die Nachbarschaft ab. Ein gut gekleideter Reporter klingelt an allen Haustüren, sucht Leute zum interviewen.


Was ist passiert? Hat das Fernsehen von Maunzy's letztem Fang erfahren? Haben sie endlich Faye, das süßeste Mädchen von Cincinnati entdeckt? Nein, nichts dergleichen. Mr. Davis, einer unserer Nachbarn (der Mann in der hellen Jacke unten), hat etwas Zoff mit Fischer Homes (dem Bauträger unserer Häuser). Auf einer anderen Baustelle von Fischer wurden vorgestern gleich 79 illegale Einwanderer bei der Arbeit erwischt, und deportiert. Peinlich. Seitdem versuchen alle Stationen die alten Übeltaten von Fisher wieder aufzuwärmen ... und das gibt Mr. Davis seine 5 Minuten vor der Kamera, zu der 5 Uhr Nachrichtensendung.

Da wäre doch ein Interview mit Maunzy viel familienfreundlicher gewesen, oder nicht?

Mittwoch, 10. Mai 2006

16-15 und Quaaaak!

Was gibt es Neues bei uns? Nun, gestern war Nurse Mike wider zu seinem monatlichen Besuch bei uns. Diesmal haben wir ihm zum Thema Ernährung Löcher in den Bauch gefragt. Und gewogen hat er Faye: sie wiegt "16-15" (16 lbs und 15 Unzen, oder 7700 Gramm). Seit Mike's letztem Besuch hat sie also mehr als ein Pfund zugelegt (damals hatte sie 15-11).

Im Moment üben wir das Sitzen ... und das ist nicht einfach.

Und wie um das zu feiern, brachte und Maunzy heute morgen ein neues Spielzeug nach Hause. Als ich gegen 6:30 Morgens Faye gefüttert habe, kam Maunzy durch ihre Katzenpforte nach Hause. Dann fing sie an zu rufen, diesen "Schaut her was ich mitgebracht habe" Ruf, den wir inzwischen sehr gut kennen.
Anstatt einem Vogel, einer Maus, einem Streifenhörnchen, oder einem Hasen (ihren üblichen Opfern), war es diesmal ein recht grosser, und sehr aktiver Frosch.

Dies ist recht bemerkenswert, da Katzen keine Amphibien fressen. Maunzy muß den Quaker daher bewusst als Spielzeug mitgebracht haben. Und er hat sie auch nicht enttäuscht. Der Frosch hüpfte freudig im Empfangszimmer und Eßzimmer umher, oftmals mit Sprüngen die mehr als 30 CM hoch waren.
Daddy hat den ungewöhnlichen Gast dann aber ziemlich schnell mit einer Ladung Küchenpapier gefangen, und schonend nach draußen gebracht. Nein, geküsst haben wir ihn nicht.

Sonntag, 7. Mai 2006

Reiner Wein

Weinbau verbindet man ja normalerweise eher mit Italienern und Franzosen, aber im Ohio Tal waren es deutsche Einwanderer, die mit dem Weinbau begonnen haben. Angeblich startete eine deutsche Einwandererfamilie den ersten Weinberg in dieser Gegend um 1720 ca. 10 KM südlich von Cincinnati, weil sie das Ohio Tal "ganz deutlich" an das Rheintal erinnerte.

Heh? Naja, wahrscheinlich hatten diese Leute wohl zu viel von ihrem eigenen Produkt genossen. Das Rheintal und das Ohio Tal haben eigentlich genau zwei Dinge gemeinsam: es ist ein Tal, und es fliesst ein Fluss durch. Ansonsten: am Ohio ist das Wetter im Sommer weit sonniger, im Winter weit kälter; der Boden ist sandiger; der Ohio ist breiter und flacher als der Rhein. Und die rauchenden Schlote der P&G Seifenfabrik Ivorydale sind beim Besten Willen nicht mit den Ritterburgen am Oberrhein zu verwechseln. Ok, ok, die Fabrik gabs damals noch nicht.

Wie dem auch sei, hier gibt es relativ viel Weinbau. Der Staat Ohio selbst hat 104 Winzerbetriebe. Im Großraum Cincinnati alleine (wozu Süd-Ohio, Ost-Indiana und Nord-Kentucky gehören) gibt es alleine 15. Und diese 15 Betriebe zu Touren hat sich in den letzten Jahren zu so etwas wie einem Touristenrenner entwickelt.

Also, Weinliebhaber: wenn Ihr uns besuchen kommt, und einen heben wollt ... lest zunächst mal diesen Artikel aus der Lokalzeitung Cincinnati Enquirer - der hat heute eine ganze Beilage dem Weinbau gewidmet (das Bild zeigt die Eigentümer des Kinkaud Ridge Winbaubetriebs in Ripley bei Cinci). Und natürlich gibt es für den Weinbau in Ohio auch eine eigene Website: http://www.ohiowines.org/

Samstag, 6. Mai 2006

Enchiladas für Cinco de Mayo


Enchiladas for Cinco de Mayo
Originally uploaded by hubertk.
Nachdem Maunzy zum Tierarzt mußte. wurde aus dem Besuch bei El Mariachi nichts. Das arme Kätzchen ist immer total fertig wenn sie die Batterie Spritzen bekommt die ihr der Tierarzt als jährliche Impfung zumutet.
Wenn wir sie im Tragekorb ins Auto setzten, fängt sie lauthals an zu schimpfen. Das ist schon schlimm, aber immer noch besser als die trübselige Stille wenn sie vom Tierarzt nach Hause gefahren wird. Dann kommt nur hin und wieder ein jämmerliches Maunzen. Und wir wissen, daß es ihr gar nicht gut geht.
Am nächsten Morgen ist sie dann allerdings wieder ganz die Alte.

Jedenfalls haben wir es dann am Freitag vorgezogen, zu Hause zu bleiben und auf Maunzy aufzupassen. Das heisst aber natürlich nicht, daß wir auf mexikanisches Essen verzichten müssen. Jedenfalls dann nicht, wenn wir den richtigen Koch im Haus haben.

Mit ein paar Stücken Hühnerfleisch, Tortillas, Käse, Gewürzen und mexikanischer Soße aus der Dose kriege ich jedenfalls ein paar tolle Enchiladas hin.

Claudi jedenfalls haben sie geschmeckt.

Freitag, 5. Mai 2006

Ein Baby links, ein Baby rechts

Ausgerechnet am mexikanischen Nationalfeiertag Cinco de Mayo mussten wir Maunzy zur Impfung bringen. Wo sie doch so viel lieber den Feiertag zu Hause durchgeschlafen hätte.

Und Faye lies es sich nicht nehmen, Maunzy bei diesem schweren Gang Gesellschaft zu leisten und das kleine Kätzchen aufzumuntern.

Jedenfalls gab es dann eine Gelegenheit, beide Babies spazieren zu tragen (sorry, Bildqualität ist nicht berauschend - Telefonkamera).

Cinco de Mayo


Heute ist der fünfte Mai - cinco de mayo - der mexikanische Nationalfeiertag. Warum ist das relevant? Wegen der sehr starken Einwanderung aus Lateinamerika hat sich Cinco de Mayo in der Zwischenzeit zum inoffiziellen Feiertag der ethnisch lateinamerikanischen Einwohner entwickelt. Bei der Volkszählung von 2003 gaben fst 23.000 Menschen im Großraum Cincinnati an von Lateinamerikanischer Abstammung zu sein. Dazu kommt sicher noch eine unbekannte Zahl illegaler (aber geduldeter) Einwanderer. Zwar deutet das auf einen Anteil der Latino Bevölkerung von nur etwa 2% hin - aber die Zahl der Latinos hier wächst sehr stark (+150% seit 1990).

Auf alle Fälle sind es genug Leute zum Feiern. Insbesondere, weil die Amerikaner vom St. Patrickstag (dem irischen Nationalfeiertag), dem chinesischen Neujahrsfest, bis zum Oktoberfest sowieso jede Gelegenheit zur Party nutzen.

Also werden auch wir drei uns zu El Mariachi aufmachen, und zum Cinco de Mayo ein paar Fajitas verdrücken. Ole!

Donnerstag, 4. Mai 2006

Google Map für Hebron

In einem Kommentar zu unserem vorletzten Artikel, "Google Maps für Europa" wollte eine Leserin wissen, wo genau unser Haus liegt. Um das festzustellen, habe ich mit meinem GPS ein paar Messungen durchgeführt, und die in Google eingetragen. Sie stimmen natürlich exakt mit den "ICBM Koordinaten" überein, die im Template dieses Blogs gelistet sind (mein GPS war schliesslich die Quelle für diese Koordinaten).
Allerdings ... wenn ich diese Koordinaten in Google eingebe, lande ich mitten auf dem Sequoia Lane, und nicht an dessen Nordende (wo das Haus tatsächlich liegt). Die Abweichung beträgt ca. 30 Meter. Nicht viel, wenn man von Deutschland aus hier rüber schaut, aber doch etwas höher, als ich an Messungenauigkeit erwartet hätte.
Nach Google Maps wäre der Koordinatenpunkt "39.100953, -84.731756" (oder +39° 6' 3.43" N, -84° 43' 54.32" W) genau der Eingang zu unserer Garage (siehe den roten Pfeil auf dem Bild).

Wie dem auch sei, Ihr könnt auf das angefügte Bild klicken. Das bring Euch direkt zu Google Maps, mit unserem Haus markiert. Oben an der linken Seitenkante des Fotos findet Ihr eine Skala mit "+" und "-" Zeichen: diese könnt Ihr nutzen, um in das Satellitenbild hineinzuzoomen (oder herauszuzoomen).

Leider sind auch diese Fotos nicht ganz aktuell. Das grosse helle Dreieck westlich von unserem Haus ist in der Zwischenzeit bebaut, und unsere neuen Nachbarn, die Familie Zorn, ist schon vor Monaten eingezogen. Der Wald nördlich von unserem Haus ist nach wie vor Maunzy's allerliebstes Jagdrevier - auch wenn sie ihn sich mit Waschbären, Füchsen und gelegentlich Hirschen teilen muss.

Unmittelbar östlich von uns leben unsere Nachbarn die Whitfords. Der Bauplatz direkt neben ihrem Haus ist zwischenzeitlich der einzige am Sequoia Lane der noch nicht bebaut ist (er ist aber bereits verkauft).

Wie gefällt Euch die Treetops Siedlung?