Dienstag, 27. September 2005

Alles planmäßig (3)



Auch Otto und Isabella sind zuverlässig mit Delta am Flughafen Cincinnati angekommen. Jetzt haben sie noch 4 Stunden "wachsein" vor sich, bevor sie ihren 30 Stunden Tag hinter sich haben.







Auf den Bildern sehen sie jetzt schon ziemlich erschöpft aus - aber die neun Stunden Flug und sechs Stunden Zeitverschiebung schlauchen eben jeden.
Aber dafür haben sie einige Wochen USA vor sich - und wer hätte das nicht gerne!

Etwas Filosofie am Morgen ...

Das folgende Zitat der Woche habe ich gerade auf dem heutigen Microsoft Blog gefunden:

Considering that cats have successfully domesticated humans
since the time of the Pyramids
it goes to show that cute does count.

uebersetzung:

Die Tatsache, das Katzen seit der Zeit der Pyramiden
erfolgreich Menschen domestiziert haben
zeigt, wie wichtig es ist, goldig auszusehen.


Da gibt es Nichts mehr hinzuzufügen.

Samstag, 24. September 2005

Toronto bei Tag

OK, inzwischen bin ich wohlbehalten zurück in Hebron, zurück bei Claudi und Maunzy. Als ich ankam, hat Claudi mich gleich umschnurrt, sich um meine Füße gestrichen, und wollte ein paar Friskies aus meiner Hand fressen. Maunzy dagegen hat mich lieb begrüßt, mir ein Baguette aufgebacken, und einen Salat zum Abendessen gemacht. Ist doch Service, oder nicht?

Aber ich wollte Euch dennoch mal zeigen, wie schön Toronto, die Metropole von Ontario, bei Tag aussieht. Glücklicherweise war unser Meeting im 32. Stock eines Wolkenkratzers, so hatten wir einen fantastischen Ausblick über die Stadt.
Das erste Foto zeigt gewissermassen dasselbe Motiv wie das vom Post "Toronto bei Nacht", nur von 5 Meilen weiter nördlich. Ihr seht auch den CN Tower, und (mit etwas Fantasie) das Roger's Stadium. Und vor allen Dingen könnt Ihr den malerischen Lake Ontario (den Ontariosee) sehen.


Auf dem zweiten Bild seht Ihr meinen Freund Alan von der Vanguard Versicherung in Philadelphia. Genauso wie ich, taucht er bei fast jedem dieser Arbeitsgruppentreffen auf. Alan fiel auf, dass ich bei diesen ISF Meetings ständig mit dem Foto vor dem Auge rumrenne. Nun wollte er sich mal die Welt aus meiner Perspektive anschauen. Naja, netter Versuch, Alan. Aber eine richtige Kamera müsste es dazu schon sein!








Und schließlich noch meine Freunde David und Paul. David (auf der rechten Seite) ist für seine Monstertabellen berühmt. Wenn es irgendwann in der fernen Zukunft einmal einen Nobelpreis für die aufwendigste Tabellenkalkulation geben wird, ist David sicherlich einer der allerersten Kandidaten. In diesem Beispiel hat er eine Risikodatenbank für seine Firma aufgebaut. Alles was wohlkontrolliert ist wird in grün dargestellt, alles was fragwürdig ist gelb, und alle Hochrisikobereiche rot. WAU!!! Seht Ihr auch was ich sehe? Beinahe der komplette Bildschirm von Davids Laptop ist rot! Ich glaube, ich sage besser nicht, für welche Firma David arbeitet.

Freitag, 23. September 2005

Toronto bei Nacht


Dieses Bild habe ich bei einem frueheren Aufenthalt in Toronto geschossen - gestern wars zu spaet (und zu nass) zum fotografieren. Aber so viel hat sich an der Skyline von Toronto nicht geaendert. Der blaue Halbbogen auf der linken Seite ist "Roger's Arena", das oertliche Eishockey Stadium (Eishockey ist in Kanada so populaer wie Fussball in Deutschland). Die duenne, hohe Struktur halb-links ist der CN Tower, das Wahrzeichen der Stadt (Fernsehturm mit drehendem Restaurant).
Im Moment bin ich in irgendeinem der Wolkenkratzer auf der rechten Seite, dem Four Seasons Hotel. Das Bild ist von einer Insel im Hafen von Toronto aufgenommen, nach einer kurzen Fahrt mit der Hafenfaehre.

Donnerstag, 22. September 2005

Verspaetet in Toronto

Gerade in Toronto gelandet - stroemender Regen. Ein bischen wie Belgien.:-(

Katrina, Maria, Ophelia, Philippa, Rita ... auf nach Kanada!

Um 18:55 werde ich den Delta Flug 5903 nach Toronto nehmen. Dort wartet eine eintägige ISF Konferenz auf mich ... und ich werde die Ankunft von "Rita" verpassen (der Wirbelsturm soll heute nacht in Texas landen).
Ueberhaupt haben die Frauennamen hier letztlich einen üblen Beigeschmack bekommen: wahrscheinlich wird in absehbarer Zeit niemand mehr seine Tochter "Katrina" taufen. Oder "Ophelia", oder eben "Rita". Und dazwischen gabs noch "Lee", "Maria", "Nate" und "Philippa". Von den letzteren hat kaum einer was bemerkt (Maria - wie gefällts Dir, dass man einen Wirbelsturm nach Dir benannt hat?).
1968 machte Rita schonmal Schlagzeilen: "Lovely Rita" hieß damals ein Hit der Beatles (klickt auf den Link um etwas von der Musik zu hören). "Nothing will come between us!". und "when it gets dark I tow your heart away!" Heute lauten die Schlagzeilen dagegen: "Rita wird Texas verwüsten", oder "Galveston flieht vor Rita". "When it gets dark, she blows your roof away!" Wie sich die Zeiten ändern. Ob die wohl von der gleichen Rita reden? Ach nein, jetzt fällts mir wieder ein: die Rita der Beatles war ja eine Politesse. Im Zweifelsfall kassiere ich dann doch lieber ein Ticket für Falschparken, als daß mir das Dach von Haus gerissen wird.

Ach ja: falls Ihr mitschauen wollt, wohin Rita so zieht, klickt auf diesen Link und schaut es Euch an (wir sind etwa bei 38° Nord und 84° West).

Sonntag, 18. September 2005

Dividend Day

Das ist eine der komischsten Einrichtungen des Procter Lebens hier in Cincinnati: der alljährliche Dividend Day (Dividendentag). Einmal im Jahr mietet die Firma den kompletten Paramount's Kings Island Vergnügungstag für ein Wochenende an, und lädt die komplette Belegschaft zur Party ein.

Naja, nicht die komplette Belegschaft: nur die, die in Cincinnati arbeiten. Und deren Familienmitglieder. Und alle Pensionäre. Und deren Familienmitglieder. Bei ca. 12.000 Mitarbeitern im Großraum Cincinnati bedeutet das, naja, die halbe Stadt eben. Und - für regelmäßige Leser unseres Blogs: ja, das ist genau der riesige Park in dem wir vor kurzem erst mit Judith, Gerold, Joshua und Noah waren.
Mr. Proper - der Glatzkopf-Macho mit dem Putzfimmel - begrüßt einen am Eingang, man nimmt einen ganzen Rucksack voll mit Produktproben und Geschenkchen mit nach Hause, alle "Rides" im Kings Island Park sind heute kostenlos ... und wenn es einem auf der Achterbahn richtig schlecht wird, hat man die Chance, morgen Firmengespräch zu sein. So baut man eben Mitarbeiter-Loyalität auf.
Warum diese Einrichtung nicht schon vor Jahren der Streichwut und dem Sparen zum Opfer fiel ist mir total schleierhaft.

Naja, alles in allem, ein schöner Frühherbsttag, bei angenehmen 27C. Im Kings Island Park hatten wir heute sicherlich mehr Spass als in Europa, wo es Deutschland wieder mal vermied, eine klare Wahl zu treffen. Und wenn ich die Wahl habe, ob es mir von der Achterbahn schlecht wird, oder von den ARD/ZDF Elefantenrunde ... da sieht die Achterbahn dann doch ganz attraktiv aus.
Ach ja - eine der großen Vorteile des Lebens in den USA ist es, daß man hier kein deutsches Fernsehen empfangen kann. Aber nicht weitersagen!

Freitag, 16. September 2005

Oktoberfest Zinzinnati


Am Samstag startet das “größte Oktoberfest ausserhalb Münchens” – mit ca. einer halben Million erwarteter Besuchern – in Cincinnati. Ihr könnt Einzelheiten in diesem Artikel auf der online Site des Cincinnati Enquirer’s nachlesen, oder einfach den Scan des Artikels aus dem Kentucky Enquirer von heute morgen geniessen.

Das mit den Lederhosen und den Bierkrügen sieht ja richtig authentisch aus – und manchmal braucht man sehr wenig Englisch, um die Überschriften zu verstehen … Nur der Schriftzug der Brauerei auf den Bierkrügen, "Miller", deutet an, dass die Hopfenlimonade aus Milwaukee in Wisconsin kommt, nicht aus Bayern.
Logischerweise werden wir vom Hebroner Anzeiger uns das anschauen, und Euch ein paar Bilder mitbringen.

Dienstag, 6. September 2005

Eingebrochen!


Eih isch bin da nur so
über den Gap geskatet
und dann "Rumms" wars gabutt!
Sk8terboy Joshua, :-(


Und dann wars hin, das schöne Board. Ich habe mich schon gewundert, warum Joshua mit zwei Boards in Hebron ankam - jetzt ist es mir natürlich klar. Aber es hat auch Vorteile: jetzt hat er viel mehr Platz für die ganzen neugekauften Klamotten im Koffer!

Montag, 5. September 2005

Go, IU!

Den Feiertag Labor Day haben wir heute komplett in Indiana verbracht. Zuerst im Brown County State Park, wo wir zwei Schätze gehoben haben: jeweils einer von Noah und von Joshua gefunden. Wie schön, wenn sowas klappt.

Dann haben wir etwas Zeit in Nashville zugebracht, wo es uns die Kultur angetan hat: das historische Museum, das Holzgefängnis, die Künstlerläden - allerdings war nichts so interessant wie das Eis das es dort gibt ... (chocolate-chip cookie dough, schmatzt Noah da gerade).



Und schließlich haben wir noch einen Trip nach Bloomington gemacht, wo die Indiana University - wie üblich - allen die sie noch nicht kannte die Sprache verschlagen hat.

Sonntag, 4. September 2005

Mannisdaswild, eihhhh!!!

Am Samstag hatten wir was ganz tolles, eih, auf dem Programm: Paramount's Kings Island - ein Vergnügungspark etwas nördlich von Cincinnati. Unsere Freunde Amy und AJ (siehe Bild) hatten uns auf die Idee gebracht. Und Noah und Joshua fanden das "voll geil, eih!"






Paramount's King's Island - oder "PKI" - ist im Prinzip ein Riesenpark mit einer Sammlung von vielleicht 20 Achterbahnen, Karussells, Wildwasserbahnen, ... und einem Eiffelturm. Der ist zwar nicht ganz so romantisch wie der in Paris, aber er ist der größte Eiffelturm im Großraum Cincinnati. Und das ist ja auch schon mal was. "Oder, eih?" fand Noah.


Hier ist zunächst mal eine Sequenz aus einer Wildwasserfahrt. Nur schwer zu erkennen, aber Noah und Joshua sitzen im letzten Wagen auf der hintersten Bank - weil es dort am "trockensten" ist (die Theorie, dass man dort "trocken" bleibt, stellte sich allerdings als falsch heraus, völlig falsch).



























Danach besuchten wir einen alten Freund von Noah und Joshua, Mr. Spongebob Squarepants. Aus irgendeinem Grund bestand Bobbie darauf, dass wir etwas seltsame Brillen tragen:

Mit anderen Worten, es ging RUND ...

zum Abschluss noch ein kleines Filmchen ... (auf das unterste Foto klicken!)

Donnerstag, 1. September 2005

Stellungswechsel


Der eine geht, die anderen kommen ...

Um 18:55 Ortszeit hob Kevins Flug, Delta 48, rechtzeitig vom Flughafen Cincinnati ab. Und kurz danach kamen dann Judith, Gerold, Joshua und Noah wohlbehalten am Sequoia Lane an. Maunzy ist schon dabei, sich an die neuen Spielkumpanen zu gewöhnen. Hoffen wir, jedenfalls.


Die ersten Eindrücke (Originalzitate):
  • "Boah - die Waschmaschine ist riesig"
  • "Diese Hängematte ist absolut toll!" (Kevin's Meisterstück)
  • "Das Haus ist eigentlich ziemlich klein"
  • "Ich liebe 'all you can eat!' "
  • Miiiaaauuuu

Yellowstone - die ersten Bilder

Dienstag abend, gegen 17:45, kamen wir von unserer Tour in den Südwesten der USA zurück. Der Highlight der Reise war ganz klar der Yellowstone National Park, der sich über die Staaten Idaho, Wyoming und Montana erstreckt.
Während unseres Aufenthaltes haben wir beinahe 500 Bilder geschossen, und über eine Stunde Video gedreht. Dieses Material durchzuarbeiten wird noch eine Weile dauern.

Dennoch können wir Euch heute bereits die ersten Bilder vom Yellowstone Park präsentieren: auf einem Kodak Online Fotoalbum haben wir 36 Bilder ausgestellt.


Ihr könnt das Album über diesen Link erreichen:
http://adobe.kodakgallery.com/I.jsp?c=157hpl0b.ep5yzl3&x=0&y=-rti0pf

Viel Spass!