Sonntag, 24. Dezember 2006

Heute Nacht kommt der Weihnachtsmann!

Hier in den USA läuft das so: Santa Claus, der Weihnachtsmann, bringt die Geschenke, nicht das Christkindchen. In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember fliegt er von seinem Haus am Nordpol los, in einem Schlitten gezogen von acht Rentieren (bei schlechtem Wetter fliegt Rudi, als neuntes Rentier, voran und leuchtet den Weg aus). Das ganze Jahr über führt Santa Buch darüber welche Kinder artig (nice) oder unartig (naughty) waren. Nur die Kinder die "nice" waren bekommen von ihm ein Weihnachtsgeschenk (die anderen bekommen bestenfalls einen Klumpen Kohle).

In der Weihnachtsnacht landet Santas Schlitten dann auf jedem Haus in dem ein artiges Kind wohnt. Mit einem Sack voller Spielsachen begibt sich Santa dann durch den Kamin ins Haus, und verteilt die Geschenke. Am Morgen des 25. stürmen die Kids dann wie aufgedreht aus den Betten, rennen zum Weihnachtsbaum um nachzuesehen, ob ihnen Santa was gebracht hat. Dann beginnt die große Schlacht gegen das Geschenkpapier.

Artiges Kind kriegt Geschenke, unartiges keine. Soweit die Theorie. In Wirklichkeit kann man dem Glück natürlich etwas nachhelfen. Es ist weithin bekannt, daß Santa in Häusern wo ihn etwas leckeres zum Naschen erwartet etwas großzügiger arbeitet. Dort bleiben dann auch schon mal für die nicht immer artigen Kinder ein paar Geschenke zurück.

Natürlich kennen wir diesen Trick und haben ihn Faye gleich beigebracht. Sie bereitet auf diesem Bild hier für Santa einen Teller voll Kekse und einen Becher Milch vor. Plaziert direkt vor dem offenen Kamin, sodaß Santa es auch nicht übersehen kann. Nun war Faye zwar das ganze Jahr über lieb, und bräuchte solche Tricks eigentlich gar nicht. Aber wer weiß, vielleicht bekommt selbst Daddy so ein paar Geschenke?

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