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Mittwoch, 20. April 2011

Zeit für den ersten Computer?

So ganz sind wir uns dessen noch nicht sicher, aber wahrscheinlich wird Faye in den nächsten Tagen ihren ersten Computer bekommen. Sie liebt es in der Bücherei an den Kindercomputern dort (man beachte die bunte Tastatur) Lernspiele zu machen. Und diese Software kann man sich auch für zu Hause ausleihen.

Working on a computer

Man stelle sich eine Schar gezeichneter Enten vor, die in einem See rumschwimmen. Jede Ente ist mit einem Buchstaben gekennzeichnet. Eine Stimme sagt an, daß Faye nun jede Ente mit dem Buchstaben “A” im See anklicken soll. Für jeden “Treffer” bekommt sie zur Belohnung eine kleine Melodie vorgespielt. Oder sie sieht einen Haufen von Töpfen, von denen jeder eine Nummer trägt. Mit der Maus soll sie dann alle Töpfe mit geraden Nummern herausziehen. Die Spiele sind auf ihre Vorschulstufe abgestimmt, und scheinen ihr Spass zu machen.

Vermutlich werden wir demnächst also Claudias alten Computer re-aktivieren. Mit einem neuen Betriebssystem versehen, vom normalen Internet-Zugang abgeklemmt, und mit einem Benutzerkonto für Faye, mit dem sie selbst keine Software installieren kann. Das Gerät steht dann an einem Platz, wo Mammi und Faye gut zusammen arbeiten können.

Mal sehen, wie das klappt.

Dienstag, 5. April 2011

Herzlichen Glückwunsch zum 30.!

Heute vor 30 Jahren wurde der “tragbare Computer” geboren: die Firma Osborne stellte ihr Modell “Osborne 1” vor. Für $1.795 bekam man einen 4KHz “schnellen” Kasten der 24 Pfund wog, einem 5-Zoll (13 CM) Röhrenbildschirm hatte, und zwei Diskettenlaufwerke sowie eine in den Deckel eingebaute Tastatur besass. Ca. 10.000 Stück verkaufte Osborne von diesem Modell, bevor die Firma 1983 Pleite ging.

Ihre Idee war gut – nur das Timing von Osborne war schlecht: einige Monate nach der Markteinführung des Osborne 1, stellte IBM den “Personal Computer” (“PC”) vor, der ziemlich schnell den Firmenmarkt dominierte (also diejenigen, die es sich leisten konnten, $1.795 für einen Computer auszugeben). Der IBM PC lief mit dem Microsoft Disk Operating System (DOS), dem Vorläufer des heutigen Betriebssystems Windows. Der Osborne 1 dagegen wurde mit dem Betriebssystem “CP/M” ausgeliefert, das ziemlich bald ausstarb.

Dennoch: die Idee des Osborne 1 war eine gute. Compaq Computer stellte ca. zwei Jahre später ein fast ähnliches Gerät mit einen 7-Zoll Röhrenbildschirm vor, basierend auf Microsoft DOS, und das wurde ein Verkaufsschlager.

Tja, und heute ist der Laptop dabei zugunsten des iPads auszusterben.

Freitag, 18. März 2011

Kein Glückwunsch zu dem Geburtstag!

Vierzig Jahre wird er heute alt. Wir wünschen kein Glück, und auch kein langes Leben. Eigentlich wünschen wir, daß das Geburtstagskind erst gar nicht das Licht der Welt erbickt hätte. Nun, da es so gekommen ist, sollte er im Idealfall überall abgewiesen und vernichtet wird – aber so wird es leider nicht geschehen. Vor vierzig Jahren sah das noch harmlos aus. Aber je mehr das Geburtstagskind wuchs, desto mehr wurde er zum Problem.

Heute vor vierzig Jahren wurde mit “Creeper” der erste Computer-Virus der Welt geboren. Creeper war ein Mini-Programm, das wenn es auf einem Rechner ausgeführt wurde die Nachricht “Hallo – ich bin Creeper, fang mich wenn du kannst!”, bevor es einen weiteren Computer im Netzwerk suchte, um dort das selbe Spielchen zu treiben.

Die Idee des selbst-replizierenden Programmes geht auf eine Idee des ungarisch-stämmigen Mathematikgenies John von Neumann (1903-1957) zurück, der in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts viele der Konzepte entwickelte, auf denen moderne Computer und Software heute aufgebaut sind.

Creeper war eine reine Konzept-Studie. Er war lästig, hatte aber sonst keinen schadenden Effekt. Das sollte sich bald ändern. Heute sind mehr als 400.000 verschiedene Virus-Typen bekannt. Nur wenige davon haben sich zu “Super-Stars” entwickelt:

  • “Jerusalem” (1987), der erste Virus, der wirklich destruktiv war
  • Der “Morris-Wurm” (1988), der es als erster schaffte das Internet lahmzulegen
  • “Melissa” (1999), der erste Wurm der gezielt Dokumente (in diesem Fall Microsoft Word) angriff, anstatt des (besser geschützten) Betriebssystems
  • “I Love You” (2000), der am weitesten verbreitete Virus aller Zeiten
  • “Code Red” (2001), von einem Belgier speziell programmiert um Bank-Netzwerke anzufallen; der teuerste Virus aller Zeiten
  • Stuxnet (2010): der erste bekannte Fall von Computer-Viren Kriegsführung: man geht davon aus, daß Stuxnet vom israelischen Militär geschrieben wurde, um das iranische Atombomben-Programm zu verzögern.

Dieser Artikel gibt (auf Englisch) noch etwas mehr Hintergrund. All das begann also heute vor vierzig Jahren. Naja, wenn es das nicht gegeben hätte, dann hätte ich heute meinen Job nicht.

Freitag, 18. Februar 2011

Guter Rat

Dieser Artikel gibt “Fünf Faustregeln, wie sie sicher durch das Netz surfen” – gut verstaendlich geschrieben, und es sind exakt die richtigen Tips. Sehr empfehlenswert.

  1. Beim Internetgebrauch von Kindern aufpassen, dass sie wissen was sie tun
  2. Mit dem Herausgeben von persoenlicher Information geizen
  3. Firewall und anti-Spionagesoftware nutzen
  4. Illegale Seiten meiden, und
  5. Beim Online-Einkauf auf sichere Zahlungsmethoden achten

Der einzige Tip der fehlt ust:

  1. Darauf achten, dass das Betriebssystem (Windows) immer aktualisiert ist (das geht ueber den “Windows Update”)

Dienstag, 24. November 2009

Na und?

Die Firma IBM hat gestern in diesem Post bekannt gegeben, daß sie einen Supercomputer gebaut haben, der das Nervensystem einer Katze simuliert. Sie brauchten dazu nicht weniger als 147.456 Prozessoren, und satte 144 Terrabyte an Hauptspeicher. Fast einhunderfünfzigtausend Prozessoren!

Immerhin galt es die Funktion von mehr als 10 Trillionen Synapsen zu simulieren, die im Cortex einer Hauskatze für’s Denken verantwortlich sind.

“Impossant”, meint Maunzy. Nur, auch mit Einhunderfünfzigtausend Prozessoren kann IBM immer noch nicht so schön schnurren wie ich …

Freitag, 25. Mai 2007

Wieder zu Hause

An meinem Hausarbeitsplatz stelle ich fest, daß Faye während meiner Abwesenheit gut auf meinen Computer achtgegeben hat. Die USB Kabel sind abgezogen, der Netzwerk Router liegt kopfüber, und mit der Maus wurde auf dem Fussboden gespielt.




Warum auch nicht - Faye ist eben ein Cyberbaby (schließlich bekam sie bereits im zarten Alter von 10 Tagen ihre erste IP Adresse). Auf diesem Bild scheint sie zu sagen: "Daddy, hier hast Du Deinen Computer zurück! Bist Du sicher, daß Du wieder selbst damit spielen willst?"

Sonntag, 7. Januar 2007

Ein junger Hacker

Nachdem Mammi und Daddy so viel Zeit daran verbringen, muß wohl irgendwas an diesem Computerzeugs ganz faszinierend sein. Und wenn ich auf den Tasten rumhämmere, kommen immer so nette "Pieps" Töne.

Wie ihr seht, wächst Faye bereits mit Windwos Vista auf. Und sie erreicht bereits problemlos die Tastatur. Schock.

Sonntag, 10. September 2006

Der sicher geschützte Computer

Mein Freund und Bloggerkollege Chris Pirillo betätigt sich nebenberuflich als Cartoonist. Heute hat er eine köstliche Idee zum Thema "der perfekt geschützte Computer:

Protection Paranoia

der Text in der Sprechblase lautet: "Ist das ein Virenschutz oder ein Bildschirmschoner?"

Wenn Ihr weiteren Computerhumor sehen wollt, besucht doch einfach den "blaugh" Blog von Chris unter http://blaugh.com/archives/