Endlich bin ich dazu gekommen, die letzten Bilder aufzuarbeiten, die ich in Vancouver fotografiert habe. Am 4. November hatte ich den Nachmittag frei (am nächsten Morgen flog ich um 7:00 Uhr ab). Also ging ich mit einer Freundin auf einen “Photowalk” – eine Tour durch die Innenstadt auf der Suche nach guten Fotos. Und ich wurde fündig.
Zunächst wanderten wir durch den Yacht Hafen um die Bucht von Vancouver. Die Stadt nutzt diese Bucht großzügig als “zweiten Flughafen”: Wasserflugzeuge (sea planes) sind im endlosen Nordwesten Kanadas (genauso wie in Alaska) eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel. Flexibel, einfach zu fliegen (Kanada hat anteilsmäßig die meisten Fluglizenzen der Welt), und jeder See wird zum Flughafen – diese Maschinen sind gut geeignet um die nicht durch Strassen erschlossene Wildnis zu bereisen.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Stanley Park. Der auf einer Halbinsel in der Bucht von Vancouver gelegene Park ist ein beliebtes Erholungsgebiet – und für den Fotografen bietet der Uferweg rund um die Halbinsel einige fantastische Aussichten auf die Innenstadt von Vancouver. Als die Sonne dann schliesslich unterging, bot sich uns dieser fantastische Anblick:
Danach liefen wir dann in das Finanzzentrum der Innenstadt zurück, und ich erlaubte mir ein Selbstporträt:


2 Kommentare:
Das erste Bild ist richtig gut! Die monochrome Farbigkeit macht das Motiv sehr dramatisch. Ist St. Helens wieder ausgebrochen?
Herrliche Bilder, fast schon "einladend".
Gruss Daddy
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