So sieht eine typische Farm im mittleren Westen aus: ein paar Silos, ein paar Scheunen, zwei oder drei Wohngebäude, Maisfeld, Ententeich, und vor allen Dingen jede Menge Rinderweiden.
Klar, daß wir uns da wohlfühlten! Wir waren mit Faye’s Patentante Amy (die dieses Bild geschossen hat), sowie deren Tante Susie, Cousine Jennifer und Neffe William unterwegs auf dem “Pumpkin Patch Express” (siehe den Artikel von gestern).
Faye liebt es Farmen zu besuchen, und Schappacher Farms erwieß sich als eine besonders Schöne. Unser Töchterchen konnte in der Scheune herumstöbern, auf einen Traktor klettern, durch die Maisfelder rennen, Schafe streicheln, Ziegen mit Getreide und Esel mit Karotten füttern, und sich im Pumpkin Patch einen Kürbis aussuchen. Von den Snacks auf der Farm war sie nicht besonders angetan, die wollte sie gleich den Eseln verfüttern (“Nein Faye, der Esel weiss, was gesund ist, und will Karotten”). Hier ist Amy’s Verwandtschaft zusammen auf auf einem Bild zu sehen:
Und hier ein ganz besonderer Faye Moment: immer auf den richtigen Stil bedacht, bemühte sich Faye sogar einem Pony die Frisur herrichten. Und das kleine Mini-Pferdchen lies das alles tapfer und wiederstandslos über sich ergehen. Der Farmer hatte uns versichert, daß die Tiere sehr gutmütig sind. Waren sie auch tatsächlich. Nur gut, daß Faye keine Haarspangen greifbar hatte.
Amy zog es vor, auf dem großen Kürbis zu posieren. Faye dagegen, wollte ihn am liebsten gleich mitnehmen. Ihre Logik war einfach: wenn es orange ist, sollten wir es mitnehmen. Em, nein, Faye, wir brauchen wirklich nicht jeden einzelnen Kürbis, der auf dieser Riesenfarm wächst.
Das hat sie dann doch nachdenklich gestimmt.


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