Montag, 31. März 2008

Tips für eine Wien Reise?

Meine Freundin Rebecca aus Freiburg plant ihre erste Reise nach Wien. Sie möchte gerne wissen, was man dort unternehmen kann. Die Hofburg, die Staatsoper und die Scheurigen habe ich ihr schon empfohlen.

Aber unter den Lesern des Hebroner Anzeigers gibt es einige, die Wien sehr viel besser kennen als ich. Also:

Was kann man in Wien unternehmen? Was sollte man sehen, wenn man dort ist?

Bitte hinterlasst ein paar Kommentare mit Antworten!

Danke

Besucherinnen

Hirsche haben wir regelmäßig zu Besuch. Schliesslich endet unser Grundstück in einem kleinen Wäldchen, das zu einem größeren Waldgebiet führt, das bis zum Ufer des Ohio reicht (ca. 4Km von uns entfernt). Die Siedlung Treetops in der unser Haus steht wurde vor nur etwa 8 Jahren auf dem Gelände einer aufgegebenen Farm gebaut, die an den Wald grenzte.

Heute morgen war Faye ganz aufgeregt, weil sie zum ersten Mal die Hirsche selbst entdeckt hat (bis vor kurzem musste Mammi oder Daddy sie noch hochnehmen, damit sie aus dem Fenster schauen kann). Zuerst entdeckten wir die Hischkuh im oberen Bild, die mich beim Fotografieren sehr aufmerksam (und kritisch) beobachtete. Aber ich blieb weit genug entfernt. Nach einer Weile kam ihr Jungtier dazu und genoss das frische Frühlingsgrass bei der Scheune unseres Nachbarn Charlie.

Sonntag, 30. März 2008

Am Steilhang

Claudia möchte den Steilhang bepflanzen, der von unserem Haus zu der kleinen Bauminsel führt, die in der Mitte unseres Rasens liegt. Wir nennen dieses Gelände den "Rough Patch".

Also habe ich das Gelände umgegraben (es handelt sich um vielleicht 25 m2), Dornenbüsche entfernt, und Grassoden beseitigt.
Claudia hat einen Karton voller Pflanzen besorgt. Fünf Säcke mit Pflanzenerde reichten für ca. ein Drittel der neuen Pflanzen.

Morgen gehts weiter.

Samstag, 29. März 2008

Jumpin' Josie

Im Moment ist das Faye's ausgesprochenes Lieblingslied: Jumpin' Josie. Nachmittags kommt sie oft auf mich zugerannt, und will, dass ich dieses Lied auf der Stereo Anlage spiele. Und sobald die Musik losgeht, wird getanzt. Gehüpft. Geklatscht. Gerannt. Und eben alles mitgemacht was das Lied vorschlägt.







Ostersamstag war Amy zu Besuch, und die hat gleich kräftig mitgespielt (sie hatte auch kaum eine andere Wahl). Erst wurde das Tanzbein geschwungen ... dann wurde die Faye durch die Gegend geworfen. Und Faye jauchzte vor Vergnügen.


Und hier ist der Text:


Everyone up and jumpin' Josie, Everyone up and jumpin' JosieEveryone up and jumpin' JosieJumpin' all day long

Freitag, 28. März 2008

Photoshop kostenlos!

Ein ernsthafter Photograph kommt heute an Adobe Photoshop nicht mehr vorbei. Photoshop ist DIE standard Software zum bearbeiten, retuschieren und verbessern digitaler Photos. Das reguläre Adobe Photoshop ist ein Monsterpaket das um die 600 Euro kostet. Claus hat das sicherlich, aber normalerweise werden nur die wenigsten nicht-Profis so viel Geld für diese Software ausgeben wollen. Und nur die wenigsten werden die ausgefuchsten Werkzeuge zu nutzen verstehen, die einem das komplette Photoshop an die Hand gibt.

Deswegen gibt es seit einiger Zeit Adobe Photoshop Elements. Diese Software, zwischen 70-90 Euro, hat eine abgespeckte Funktionalität, aber für die meisten völlig ausreichend. Ich nutze seit 5 Jahren nichts anderes mehr. Photoshop Express ist eine "traditionelle" Software: sie kommt auf einer CD, und man installiert sie auf dem eigenen Computer.

Heute hat Adobe nun etwas ganz neues veröffentlicht: Photoshop Express. Dies ist eine sogenannte "Web Software": sie kommt nicht mehr auf einer CD und wird nicht mehr auf dem eigenen Rechner installiert. Strenggenommen ist die ganze Software nichts weiteres als eine Website. Anstatt auf dem eigenen Rechner, läuft die Software auf den Rechnern von Adobe in Kalifornien.
Wie bei jeder anderen Website logt man über das Web an. Dann lädt man seine Fotos in die Website und editiert sie. Anschliessend kann man sie lokal speichern, und/oder sie bei Adobe auf dem Rechner speichern. Eine gute Idee, falls mal die Festplatte kaputt gehen sollte. Und das allerbeste: bis jetzt ist das alles kostenlos.

Der Service ist im Moment in "beta", das heisst er wird getestet. Und er ist im Moment nur in Englisch verfügbar. Ich habe noch nicht viel Zeit gehabt, damit zu spielen. Aber was ich damit gemacht habe, hat mir wirklich imponiert. Die Web-Software ist schnell, funktionell, und klar aufgebaut.

Geht doch mal zu https://www.photoshop.com/express und probiert es selbst!

Donnerstag, 27. März 2008

Das Not-Nice-Lady Book

Faye hat im Moment ein ausgesprochenes Lieblingsbuch: abends kommt sie immer angerannt und will, daß wir ihr das "Not-nice-Lady Book" (das "Nicht-brave-Frau" Buch) vorlesen.
Gemeint ist "Struwelliese", das ihr Opa Otto mal geschenkt hat. Im Moment kommt kein Disney Buch, keine Märchengeschichte dagegen an.
Ihr Deutsch wird dadurch vermutlich etwas mittel-alterlich ausfallen, aber was solls - die Geschichten scheinen sie zu faszinieren. Insbesondere der Teil in dem Struwelliese keine Weihnachtsgeschenke bekommt (weil sie nicht brav war) hinterlässt auf Faye derzeit einen schweren Eindruck.

Mittwoch, 26. März 2008

Faye hinter der Kamera

Irgendwann musste es ja mal passieren: so oft wie Faye von mir fotografiert wird, war es nur eine frage der Zeit, bis sie selbst einmal fotografieren wollte. "Daddy - want take pictures!". Und Daddy gab ihr gleich die Kamera (zu seiner kleinen Prinzessin sagt man nicht "nein"), und sie hat gleich losgelegt. Die ersten paar Klicks hat sie insbesondere der Fussboden fasziniert.






Dann aber, hat sie Mama rausgeputzt (mit Plastikkette, Armbaendern und Ring), und ihre Kamera auf sie gerichtet. Faye hat noch etwas Probleme, das was sie fotografieren will mit dem Druck auf den Auslöser zu koordinieren. Aber sie ist ja auch erst 27 Monate alt. Ansell Adams und Henry Cartier-Bresson haben schliesslich auch irgendwann erst mal angefangen.






Wir halten Euch auf dem laufenden!

Dienstag, 25. März 2008

Osterparty

Faye's Lehrerin Miss JoAnn hat uns liebenswerterweise dieses süße Bildchen von der Osterparty im Kindergarten überlassen:

Offensichtlich gab es in der ganzen Kindergartenklasse nur zwei Kids die bereit waren, sich auf den Schoß des Osterhasens (eine andere Kindergärtnerin) zu setzen. Das ist eine Erfahrung, die wir mit Faye seit ein paar Monaten machen: vor Menschen in Kostümen hat sie Angst. Mit dem Weihnachtsmann wollte sie nicht fotografiert werden, vor dem Osterhasen nimmt sie Reisaus, und von den hier sehr populären Maskottchen (etwa für Baseball Teams) hält sie deutlich Abstand.

Wie auch immer: an diesem Bild gefällt mir, dass ich die Namen aller Kids zuordnen kann: Nevea, Morgan, Owen, Elena, Gabrielle, Sydney, Faye und Race.

Montag, 24. März 2008

Viele bunte Ostereier

Faye ist hier bei der morgendlichen Suche nach Ostereiern zu sehen. Den ganzen Samstag hat sie vom Osterhasen geschwärmt. Und die Nacht über ist sie ein paar mal aufgewacht und hat sich von Mama versichern lassen, daß morgen der Easter Bunny auch wirklich kommt.





Er kam tatsächlich, der Osterhase. Und er brachte viele bunte Eier. Und viele Geschenke (so wie hier das von Opa Alois und Oma Maria). Und Faye fand sie alle (noch im Schlafanzug gekleidet).


Und ganz besonders angetan ist Faye von einem Geschenk, das ihre Eltern dem Osterhasen zugeflüstert haben: ihre erste eigene Fotokamera! Voll in weichem Plastik eingekleidet, so daß sie nicht kaputt geht, wenn man sie mal fallen lässt. Einfache Bedienung mit nur zwei Knöpfen. Alles automatisch. Und alles in Pink. Kein Wunder, daß Faye begeistert ist.

Sonntag, 23. März 2008

Frohe Ostern!


Mit diesem Bild unseres Osterkuchens möchten wir allen Lesern des Hebroner Anzeigers Frohe Ostern wünschen!
Natürlich sind wir gesegnet mit mehr als einem Osterhäschen. Und unser allerliebstes Häschen hat noch nicht einmal Mümmel-Ohren. Aber sie ist dennoch die Aller-Süsseste.


Die Bilder von Faye in ihrem Osterkleid sind in unserem Haus-Studio aufgenommen. Immer wieder faszinierend zu sehen, wieviel besser das Blitz-Licht wirkt, wenn man es modifiziert (wie hier durch einen Durchsicht-Schirm.

Faye liebt es offensichtlich sich nett anzusehen, und für die Kamera Modell zu stehen.

Samstag, 22. März 2008

Mini Studio




So etwas habe ich mir schon lange gewünscht: in einer Studio-Umgebung mal ein bischen mit verschiedenen Lichtquellen und Lichtmodifikationen zu experimentieren. Ich habe nicht das Talent, so etwas professionell zu machen. Aber es macht mir eben dennoch Spass. Früher nannte man so etwas ein "Hobby". Heute würde ich sagen, ich bin ein "Prosument".



Claudia meinte ganz einfach: wir haben den Platz, warum probierst Du das nicht mal? Gute Idee. Also habe ich mir ein paar Lichtständer besorgt, zwei Leuchtschirme, einen Reflektor, ein Baarhocker, ein Gestell und eine Plane als Hintergrund (gelegentlich muss auch unsere Sofadecke als Hintergrund herhalten). Meine zwei Blitze fungieren als Lichtquellen. Und fertig ist, mit $200 Investment, ein rudimentäres Fotostudio.



Wie gut, dass ich auch noch einen kreativen Direktor habe, der mir immer die richtigen Inspirationen gibt.

Freitag, 21. März 2008

Oster-Basteleien

Heute hatte Faye Besuch von einem Osterhasen im Kindergarten (war vermutlich eine der Kinder-gärtner-innen). Die ganze Woche über malen und basteln sie schon Ostersachen (siehe Bild). Und am Freitag feiern sie eine Osterparty (Faye muss ein paar Eier zum verstecken mitbringen). Wer will nicht nochmal in den Kindergarten?

Donnerstag, 20. März 2008

Winter oder Frühling? Oder doch Winter?

Vor kurzem hatten wir diesen Monster-Schneefall. Danach hat es eigentlich 4 Tage lang fast ununterbrochen geregnet. Unser Rasen sieht aus wie ein Reisfeld. Beinahe belgische Verhältnisse. Überall sammeln sich Regentropfen. Faye will wissen, wo die Vögel hingehen, um es trocken zu haben. Und wo soll der Osterhase bei diesem Wetter die Eier verstecken? Gute Fragen.
Ist das noch Winter? Oder schon Frühling?

Dann der Schocker: aus dem Regenwetter wird schlagartig Schneefall. Sehr dichter Schneefall. Und der Schnee bleibt zunächst auch noch liegen. Ist das jetzt wieder Winter?

Mittwoch, 19. März 2008

Nachtaufnahme

Das hier ist von Covington aus geschossen Man kann die Gebäude der PNC Bank, der US Bank und den Carew Tower erkennen - das höchste Gebäude im Bild.
Heute allerdings wäre diese Aufnahme nicht möglich gewesen: wir haben Dauerregen. Beinahe belgische Verhältnisse.
(Fotografin ~Jana~ bei Flickr)

Dienstag, 18. März 2008

Grüne Party

Am Montag war der Feiertag des Heiligen Patrick - des irischen Nationalheiligen. Überall in den USA ist "St. Patrick's Day" ein Grund zum feiern. Schließlich waren die Iren eine der stärksten Einwanderergruppen in den frühen Tagen des Landes.

In Städten mit einem hohen Anteil irisch-stämiger Bevölkerung wird recht ausgelassen gefeiert. In Boston und New York gibt es große Paraden. In Chicago wird gar der Chicago River für einen Tag grün eingefärbt (grün - die Nationalfarbe Irlands). Die Bevölkerung von Cincinnati ist eher deutschstämig, und feiert daher lieber ihr Oktoberfest. Dennoch, am St. Patrick's Day gibt es am Fountain Square (dem zentralen Platz der Stadt) eine große Party. Grund genug für mich, während der Mittagspause mal mit der Kamera vorbeizuschauen.



Eine Dudelsackkapelle und Männer in Kilts gab es zu bestaunen. Ebenso eine Band die irischen Rock darbot. Zu trinken gab es hauptsächlich Guinness. Und zum Essen Corned Beef mit Kohl und Irish Stew (einen Eintopf mit Kartoffeln, Lauch, Kohl und Lamm).




Aber am interessantesten waren immer noch die paar Dutzend grün aufgepeppten Besucher, die die Party am Fountain Square an einem kalten Wintertag einheizten. Wer in diesen Temperaturen im Kilt vorbeikommt, der meint es mit dem Feiern wirklich ernst. Nein, ich weiss immer noch nicht, was dieser Herr unter dem Rock trägt. Aber im Strumpf trägt er einen Dolch.


Und bei diesem Sänger und Banjo-Spieler viel mir vor allem der Haarschnitt mit den extralangen Koteletten auf. Keine Ahnung, ob das besonders irisch ist. Aber wie auch immer, die Musik war gut.

Montag, 17. März 2008

Im Sonntagskleid

Ist schon irgendwie schick - mein neues pink/schwarzes Sonntags-kleidchen. Steht mir gut und trägt sich bequem. Und das Kätzchenmotiv entspricht meiner Persönlichkeit. Schliesslich fragte mich Mammi vorgestern, wer meine beste Freundin ist. Und meine Antwort, wie aus der Pistole geschossen: Maunzy!

Sonntag, 16. März 2008

Bild mit Easter Bunny

Aufgenommen in der Florence Mall. Leider hat unser kleines Engelchen vor dem Hasenkostüm Angst, und lässt sich nicht damit ablichten. Nächstes Jahr ...

Ostern wirds

Heute haben wir das Haus mit Hasen, Ostergras, Nestern, Eiern, Eierkörben, Ostersträussen und Girlanden geschmückt. Noch nicht ganz so ausgereift wie unser berühmter Weihnachtsschmuck, aber dennoch sehr süß. Klar, daß Faye kräftig mithalf. Schliesslich liebt sie die kleinen Mümmelmänner - und redet seit Tagen ständig vom "Easter Bunny".


Es war windig, und noch recht kühl, als wir die Girlanden mit Hasenköpfen in unsere Bäume hängten. Kaum zu glauben - bis jetzt sind wir das einezige Haus an der Strasse, dass Aussenschmuck zu Ostern angebracht hat. Das wird sicherlich nicht lange so bleiben.


Samstag, 15. März 2008

Mein erstes Motorrad

Umkleidekabine

Zur Entspannung

Zum Entspannen hat jeder so seine eigene Methode: manche machen Sport, manche legen sich vor den Fernseher, manche beginnen ein Buch zu lesen. Faye und ich, wir machen das anders: Daddy greift zur Kamera, und Faye modelled.






Es ist wichtig, sie zum Reden zu bringen: was haben Emma und Mary (die beiden Puppen im Bild) heute angestellt? Waren sie immer brav? Mussten sie eine Auszeit nehmen? Fühlen sie sich wohl? Spielen sie gerne miteinander? Kommen sie mit Maunzy aus?






Faye hat zu alledem etwas zu sagen. Und am besten gefällt es ihr natürlich, wenn Mammi dazukommt und mitspielt.

Mittwoch, 12. März 2008

Sprachkunst

Unsere Faye, ohnehin schon nicht auf den Mund gefallen, scheint im Moment jede Woche einen neuen Lieblingsausdruck zu lernen. Und den wirft sie Dir dann bei jeder mehr oder weniger passenden Gelegenheit an den Kopf.

Aufgefallen ist mir das zum ersten mal vor ein paar Wochen als sie ständig "Wait Turn!" ("Warte bis Du an die Reihe kommst!") von sich gab. Etwa: wenn Daddy der Mammi einen Kuss geben will, rennt Faye dazwischen, blitzt und donnert mich mit ihren Engelsaugen an, und ruft "Daddy - wait turn!" - und umarmt die Mammi schnell selbst.

Danach war es "Oh my goodness!" ("Ach du meine Güte!"). Das wird verwendet, wenn irgendwetwas auch noch so kleines in ihrer wohl-geordneten kleinen Welt nicht ganz stimmt. Etwa: eine Schranktüre in der Küche ist nur angelehnt, Faye meint aber, sie sollte geschlossen sein. Dann rennt sie vor die Türe, stemmt empört ihre Aermchen in die kleinen Hüften, ruft entrüstet "Oh my goodness!", bevor sie theatralisch die Türe zuwirft.

Letzte Woche war es "I don't like it!" ("ich mag das nicht!"), ein etwas weniger angenehmer Spruch. Vor allen Dingen weil der ständig beim Essen kam, egal was es gab. Meist hat sie dann danach doch gegessen, aber zunächst kam immer "I don't like it!".

Und diese Woche ist es der Begriff "Honey!" (eigentlich "Honig", steht aber eher für "Süßer!" oder "Süße"). Im Slang des mittleren Westens ist der Begriff "Honey" durchaus gebräuchlich, auch wenn der mit der Hochsprache natürlich nichts zu tun hat. Offensichtlich hat sie das von einer ihrer Kindergärtnerinnen aufgeschnappt. Jetzt fragt zum Beispiel die Mammi: "Faye - heb doch bitte das Buch vom Boden auf". Und als Antwort kommt von der Kleinen: "OK Honey!".

Dienstag, 11. März 2008

Von wegen Stubenkoller!

Winterzeit mit Tonnen von Schnee draussen - da verbringt man viel Zeit im Haus. Und da könnte es einem schon mal langweilig werden.
Aber nicht unserer Faye! Sie findet immer etwas um sich zu beschäftigen.

Meistens schafft sie es sogar, damit nicht in Schwierigkeiten zu kommen.

Hier versucht sie gerade rauszukriegen, was Maunzy an dieser Fellschlange so toll findet. Ah! Wenn man sie als Boa trägt, passt sie ganz trefflich zum Haarschmuck!


Und weil wir gerade beim Haarschmuck sind: im Kindergarten haben wir ein Häubchen gebastelt. Und unsere Puppe Emma sieht damit ganz toll aus!

Montag, 10. März 2008

Spass im Schnee


Faye sieht auf diesem Bild nicht so ganz erfreut aus - und das, obwohl Daddy sie so liebevoll rumträgt. Vielleicht ist sie auch einfach nur zu dick eingepackt. Aber schließlich ist sie ja gerade erst dabei, über ihre neueste Mittelohrentzündung hinwegzukommen. Und da wollen wir nichts riskieren.

Das man auf dem vielen Schnee weich fällt, hat sie schnell bemerkt. Daß man darin wunderbar rumtollen kann, hat sie noch nicht ganz raus. Aber, daß bei weichem Nachmittagslicht der Schnee richtig goldig-schön wird, daß hat sie schon mitgekriegt: dann fängt Daddy nämlich an wie wild draufloszuklicken.



Sonntag, 9. März 2008

Der Blizzard von 2008

Eigentlich sind die Rotschulter-Stärlinge (red winged Blackbirds, "Agelaius phoeniceus"; der Vogel rechts im Bild mit den orange-farbenen Schulterstreifen) die Frühlingsbotschafter für Kentucky: wenn sie vom Überwintern zurück kommen, ist der Frühling endlich da. Nun, bei uns ist im Moment der Schnee da. Und zwar massiv.




Nach beinahe 24 Stunden ununterbrochenem Schneefall, liegen bei uns 30 cm Schnee. Der Landkreis Boone hat einen "Schneenotstand Stufe 3" erklärt (d.h. ohne einen sehr guten Grund darfst Du nicht auf die Strasse). Neben Schulen und Firmen ist selbst das Einkaufszentrum in Florence geschlossen. Und Faye erlebte die erste wirklich dicke Schneedecke ihres Lebens (der Schnee ging ihr bis über die Oberschenkel).

Kein Wunder, daß unsere Schneewanderung nicht weit ging - gerade mal zu unseren Nachbarn Charlie und Diana: um nachzusehen, daß bei denen alles in Ordnung ist (und um ein bischen mit ihrer Katze Persia zu spielen).
Besonders froh waren wir um die Hilfe unseres neuen Nachbarn Tom: er bot wieder die Unterstützung seines Schneeräumers an. Diesmal gingen wir sehr gerne darauf ein. Ohne Tom's Wundermaschine hätte das Räumen wenigstens eine Stunde gedauert. So war es in 10 Minuten erledigt.
Morgen sollen noch 1-2 Zoll Schnee dazu kommen. Und bis Mittwoch sollen die Temperaturen bis 18ºC ansteigen. Was ist das nur für ein Wetter.

Samstag, 8. März 2008

Schneesturm im März

Gstern Abend gegen 17:00 begann es zu schneien, und der Schneefall hielt bis heute gegen 15:00 an. Die Wetterfrösche hatten 6-12 Zoll Schnee vorhergesagt (15 - 30 cm), und sie haben es wohl eher unterschätzt.



Hier ein Bild von der Innenstadt (4. Strasse). Ich bearbeite gerade noch meine eigenen Bilder.,

Donnerstag, 6. März 2008

Zwei Tage in Boston





1630 von puritanischen Einwanderern gegruendet, ist die Stadt Boston 146 Jahre aelter als die USA. Nach Plymouth ist sie die aelteste Stadt des Landes. Heute leben beinahe 4,5 Millionen Menschen im Grossraum Boston. Die Stadt ist fuer die hoechsten Lebenshaltungskosten des Landes bekannt: wer hier lebt, sollte es sich leisten koennen.

Bekannt als Zentrum hoeherer Bildung (die Harvard University ist hier, sowie das MIT) und als Zentrum der Biotechnologie Forschung erlebt die Stadt im Moment einen ziemlichen Boom.

Das Bild ist vom 49. Stock des Prudential Towers aus geschossen, wo wir einen Konferenzraum haben. Es zeigt das suedliche Downtown Gebiet mit einem Ausblick auf den Hafen der Stadt. Die laengliche Insel im Hintergrund ist keine natuerliche Insel, sondern durch Reklamation gewonnenes Land (zwei Drittel des Stadtgebietes liegen auf solchem Land). Heute nimmt der Flughafen Logan dieses Gebiet ein.

Mittwoch, 5. März 2008

Meine Damen ...



Ich weiss natürlich, daß alle drei meiner Damen froh sind, daß ich wieder zu Hause bin. Aber nur eine der dreien kommt zu mir wenn ich arbeite, legt sich unter meinen Monitor, und beginnt lauthals zu schnurren.

Dienstag, 4. März 2008

Quantität statt Qualität

Am ersten Abend in Texas wurden wir in ein brasilianisches Grillhaus ausgeführt. Ich konnte mit diesem Konzept nichts verbinden - es ist allerdings ziemlich einfach: Fleisch, Fleisch, und noch mehr Fleisch.
In einem etwas rustikalen Restaurant spielt ein Pianist Gershwin. Was Gershwin wohl mit Brasilien zu tun hat? Die Kellner sind offensichtlich Mexikaner, und sprechen Spanisch, nicht Portugiesisch (wir haben Leute in der Gruppe, die sowas unterscheiden können). In einem Hinterzimmer wird unsere Gruppe mit 18 Essern an einer großen Tafel aufgereiht. An einem Buffet gibt es Salat (mit Thousand Island Dressing), Kartoffeln, Squash, Zuchini und anderes Gemüse.

Und dann kommen die "Carver" - die "Schneider": Kellner mit einem langen, scharfen, Messer und einem Humpen gegrillten Fleisch auf einem Grillspieß. Sie halten den Spieß über Deinen Teller, und schneiden eine Scheibe Fleisch ab.

Zu Anfang gibt es Schinken, Schweinebauch und Schweinelende. Mit tut leid, wer da schon zuschlägt. Dann kommen 4 Sorten Würste. Zwei davon eigentlich nicht schlecht. Danach kommt Rindfleisch in allen Variationen: Rumpsteak, Rücken, Lende, Roast Beef, Keule, usw. Dann gibt es gegrillte Annanas. Nicht schlecht, eigentlich. Und nach Shrimp komt ein Vogel, von dem ich mit ziemlich sicher bin, dass er in Brasilien nicht vorkommt: Truthahn. Und schließlich, als 25. Fleischsorte: Alligator (leider fritiert, nicht gegrillt).






Keine Frage, es gab genug zu essen. Mehr als genug. Aber so richtig toll war eigentlich keine der 25 Fleischsorten. Was solls, ein Abend mit Freunden, und immer noch besser als das Texas Barbeque vom darauf folgenden Tag.