Während die Bundesregierung auf Biegen und Brechen das Bespitzeln ihrer eigenen (deutschen) Bevölkerung legalisieren lies (siehe den Artikel "Regierungsvirus"), und professionellen Informationssicherheitsspezialisten (wie mir) Berufsverbote erteilte (siehe hier), zeigte ihnen China kurzerhand, daß dieses Spiel auch zwei spielen können. Hacker die im Auftrag der chinesischen Regierung arbeiten pflanzten die Spionageviren auf dutzenden Computern der Regierung. Besonders schwierig war das offensichtlich nicht.Als Angela Merkel vor kurzem ihren Kollegen Wen in Peking besuchte, wusste der offensichtlich schon im vorraus jeden einzelnen Gesprächspunkt auf ihrer Agenda - und war bestens vorbereitet. Mit Sicherheit hat Frau Merkel bei Herrn Wen auf das schärfste protestiert. Und er hat sicherlich mit einem vielsagenden Lächeln geantwortet - so wie Faye, wenn sie bei etwas erwischt wird, was ihr nicht im geringsten Leid tut.
Die Bundesregierung hielt es offensichtlich nicht für notwendig, ihre Computernetzwerke auf Schwachstellen zu untersuchen. Warum auch - schließlich hatte sie das Ausnutzen (sogar das Entdekcen) dieser Schwarstellen ja gerade erst illegal gemacht. Aber wer hätte das gedacht - die chinesischen Regierungsspione halten sich tatsächlich nicht an das deutsche Strafgesetzbuch. Wau. Jetzt bin ich aber überrascht.

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