Die Smokies wurden vor allem im frühen 19. Jahrhundert besiedelt. Mit den dort ansässigen Cherokee Indianern kamen die Siedler verhältnismäßig gut zurecht. Mit den harschen Wintern, den beinahe unzugänglichen Bergwiesen, und den vielen Raubtieren (Bären, Wölfe, Luchse, Berglöwen, Dinosaurier) dagegen weniger.
Reich wurde von den Siedlern in den Smokies keiner. Das Land war einfach zu unwirtlich. Mit dem Ankauf des französischen “Louisiana” Gebietes erschloss die USA im späten 19. Jahrhundert wesentlich bessere Siedlungsgebiete weiter im Westen, und die Abwanderung aus den Smoky Mountains begann. Viele der Siedler zog es in die neuen Plain-States wie Ohio, Indiana, Illinois und Missouri. 1923 gab dann die Weltwirtschaftskrise den wenigen noch verbleibenden Siedlern den Rest – die letzten zogen ab.
Präsident Teddy Roosevelt nutzte die Chance, und lies das Land der Smoky Mountains ankaufen. Daraus schaffte die Bundesregierung dann 1934 den Smoky Mountains Nationalpark, so wie wir ihn heute kennen.
Und so findet man auch heute noch im Park dutzende von verlassenen Häussern der ehemaligen Siedler – der Park wird so zu einem Geschichtsbuch. Faye war jedenfalls sehr beeindruckt davon, wie “primitiv” damals die Menschen lebten.
Zum fotografieren bestens geeignet (dieses Bild hier zeigt Details eines Holz-Schindel-Daches).
Nur – hier Leben möchte ich nun wirklich nicht.


4 Kommentare:
Absolute Ruhe, einfach himmlisch!!!
Die Gegend gefällt mir und da jetzt gemütlich mit dem Wohnmobil durchgetuckert.
. . . kann mich noch gut daran erinnern, als die Cherokee Dinosaurier gejagt haben!
Das waren sicher erlebnisreiche Tage !!!
Gruss O.u.O.
Jetzt verstehe ich auch den massiven Holzzaun - das war das Gehege von den Dinosauriern.
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