Montag, 30. Juni 2008

Blasenbalg

Wenigstens einmal am Tag kommt Faye zu mir gerannt, strahlt mich an, und ruft: "Daddy - bubbles!". Dann weiss ich, es ist Zeit für Seifenblasen.


Wir haben eine gut eingespielte Routine: Faye produziert riesige, bunte Seifenblasen, der Wind trägt sie in meine Richtung, und ich versuche sie aus der Luft zu klatschen.


So bekommen wir beide, was wir wollen: ich etwas Bewegung, und Faye Unterhaltung. Sie führt dabei wahre Freudentänze auf.

Sonntag, 29. Juni 2008

Spass mit Ziegen

Mammi und Faye scheinen beide die Gesellschaft von Ziegen zu geniessen:

Faye streichelt sie für ihr Leben gerne. Endlich mal ein Wuscheltier, dass nicht vor ihr wegläuft. Wir haben das schon mehrmals bemerkt (insbesondere im Streichelgehege des Zoos von Cincinnati). Aber richtig deutlich wurde es bei unserem Besuch auf der Sunrock Farm. Farmer Frank hat mehrere Dutzend Ziegen - und Faye hätte sie am liebesten alle gewuschelt.




Claudia dagegen ging das ganze etwas praktischer an: sie lernte, wie man Ziegen melkt. Und nach einigem vergeblichen Drücken und Ziehen, hatte sie auch absoluten Erfolg. Uns hat die frisch gemolkene Ziegenmilch jedenfalls prima geschmeckt.


Als sie das gesehen hat, wollte Faye auch mal richtig zugreifen. Aber leider spielte die Ziege Ruby bei ihr nicht so richtig mit. Einen Vorteil hat die frisch gemolkene Ziegenmilch auf alle Fälle: man muss sie nicht erst umständlich in der Mikrowelle aufwärmen, bevor man sie Faye vorsetzen kann. Ach ja, manche Menschen halten Ziegen als Haustiere ...


Samstag, 28. Juni 2008

Alles gefixt

Heute hatten wir die Handwerker im Haus. Die Oberfläche unserer Küchenzeile ist etwas weiter geworden - gerade genug um den neuen Herd einzupassen. Und jetzt können wir endlich auch unsere Spülmaschine wieder nutzen.

Und weil sie schon mal da waren, haben wir die Handwerker noch zwei weitere Decken-Ventilatoren aufhängen lassen: einen über dem Frühstückstisch, und einen in der Gallerie in der unser Fernseher steht.

Diese Ventilatoren verteilen die klimatisierte Luft besser und helfen so Kühlungskosten zu sparen.

Freitag, 27. Juni 2008

Einräumen bitte ...

Vorgestern morgen, noch vor dem Frühstück, war es Zeit, den neuen Kühlschrank einzuräumen.
Die Kühlaggregate mussten sich über Nacht "kaltlaufen", es mussten drei Ladungen Eis produziert (und weggeworfen) werden, und die ersten paar Liter gekühltes Wasser mussten weggegossen werden, um das Filteraggregat und die Wasserleitungen zu reinigen.


Aber dann war es so weit. Wie gut für Mammi, dass sie tatkräftige Hilfe bei der Arbeit hatte.

Donnerstag, 26. Juni 2008

Farmleben

Am Samstag haben wir im Zoo und im Aquarium recht exotische Tiere gesehen, am Sonntag war es dann viel bodenständiger: auf der Sunrock Farm nahe dem Städtchen Wilder in Kentucky sahen wir Hühner, Kühe, Truthähne, Pferde, Esel, Alpacas, Ziegen, Ziegen, Ziegen und ein paar Ziegen (Faye liebt Ziegen).


Farmer Frank stellte uns hier vor: "Für Euch Stadtmenschen: dies ist ein Schwein!". Frank züchtet Miniatur-Schweine, die dann als Haustiere verkauft werden (das Schweinchen Rudy hier im Bild ist ausgewachsen).




Mammi durfte dann gleich noch mit einem Küken Bekanntschaft schliessen - und Faye war begeistert.




Und ca. 160 Tage vor Thanksgiving kann man auch mit einem Truthahn auf Tuchfühlung gehen, ohne dass der sich besonders bedroht fühlt. Insbesondere natürlich dann, wenn der Hunter der ihn berührt, gerade mal 18 Monate alt ist.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Elefantenhitze

Kaum hat der Sommer offiziell begonnen, haben wir auch schon die erste Hitzewelle. Ein paar Tage nacheinander hatten wir Temperaturen von über 30ºC.


Mai Tai, eine thailändische Elefantendame im Zoo von Cincinnati, hat die richtige Methode sich abzukühlen (das Foto habe ich am 15. aufgenommen).

Faye ist von den großen, aber gemütlichen, Dickhäutern begeistert. Etwas hilft da auch der Disney Film "Das Jungelbuch" mit, der neuerdings ihr Lieblingsfilm ist.


Die Elefanten zu baden ist im Zoo von Cincinnati Sache der Volontäre und Volontärinnen. Auch wenn er unbezahlt ist - dies ist einer der beliebtesten Sommerjobs im Grossraum Cincinnati. Kein Wunder.

Dienstag, 24. Juni 2008

Gut, aber noch nicht perfekt

So jedenfalls sieht es derzeit in unserer Küche aus. Gegen 18:30 kam der LKW von Sears vorbei und brachte den neuen Kühlschrank und den neuen Herd.


Der neue Kühlschrank hat sofort gepasst (links das alte Gerät, rechts das neue). Er füllt die Kühlschranknische perfekt aus, und sieht eigentlich recht gut aus.



Ein Problemkind ist der neue Herd: als die Lieferanten versuchten, das Gerät in die Herdnische einzuschieben, schafften sie das nur halb. Es stellte sich heraus, daß unsere Herdnische nicht ganz gerade ist (links der alte Herd). An der Vorderseite hat sie das Norm-Maß von 30-Zoll. Aber weiter hinten ist sie unregelmäßig geschnitten, und es fehlt ungefähr ein Achtel Zoll (ca. 1/4 Centimeter) an Breite.





Wir müssen ersten einen Zimmermann kommen lassen, um das zu beheben. Bis dahin, steht der Herd zur Hälfte in die Küche hinein. Aber der Doppelofen macht mich schon richtig neugierig. Zu Thanksgiving wird ausgiebig gekocht. Hat niemand Lust, zum Essen vorbei zu kommen?

Montag, 23. Juni 2008

Ein tierisches Wochenende

So hatte Faye es sich gewünscht - wir hatten Ihr die Gestaltung des Wochenendes überlassen. Und so fanden wir uns Samstag Vormittag im Zoo von Cincinnati, Samstag Nachmittag im Newport Aquarium, und Sonntag Morgen auf einer Farm in Nord Kentucky. Und allen hat es riesig Spaß gemacht. Hat sie gut gemacht, unser Töchterchen.




Hier ein japanische Macaque Aeffchen, das im Zoo von Cincinnati versucht der Hitze zu entkommen.

Von unserem Besuch auf der Sunrock Farm seht Ihr bald noch mehr.

Sonntag, 22. Juni 2008

Auf zarten Flügeln

Am Sonntag ging im Krohn Conservatory in Cincinnati das alljährliche Schmetterlingsfest zu Ende. Nachdem sowohl Faye, Mama, als auch Daddy davon begeistert waren, hatten wir uns eine Dauerkarte für die zwei Monate währende Show besorgt. Am Samstag besuchten wir das Fest nun zum dritten, und für dieses Jahr zum letzten, Mal.



Ich finde es immer faszinierend zu sehen, wie so ein winziges flatterndes Tierchen, zu leicht um es mit einer normalen Wage zu wiegen, alle zum Lachen und zum Lächeln bringt.









Zugegeben, diese Falter (hier ein "Chinesischer Schwalbenschwanz", oder Papilo Xuthus) sind auch einfach schön. Claudia überlegt sich jetzt, ob wir in unserem Garten nicht ein paar Büsche anpflanzen können, die Schmetterlinge anlocken.

Samstag, 21. Juni 2008

Ganz so schlimm wars dann doch nicht

Jetzt haben die Cinncinnati Reds doch tatsächlich ihr erstes Spiel gegen die Yankees in New York 4:2 gewonnen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Heute und morgen sind Spiele 2 und 3.

Die zwei neuen

Ab Montag tun bei uns zwei neue Küchen-Knechte Dienst.

Die Koch-Oberfläche unseres Herdes hat seit Donnerstag einen Sprung. Eine Reparatur hätte such bei dem 9 Jahre alten Gerät nicht mehr gelohnt. Wir ersetzen es daher durch eine Doppelofen-Herd Kombination der Firma Maytag.

Das besondere an diesem Herd ist der doppelte Ofen: über einem normal großen Backofen (groß genug für einen echten Truthahn) hat der Herd noch einen zweiten, kleineren Ofen. Dieser kleinere Ofen heizt in einem drittel der Zeit (und mit einem drittel der Energie) wie der große Ofen, und ist doch groß genug für Pizzas, Kuchen, Kasserolen, usw. Der Herd hat vier Platten, plus eine Warmhalte Platte.
Wenn Ihr mehr über dieses Gerät wissen wollt, könnt Ihr hier (auf Englisch) die Details nachlesen.


Gar zu gerne hätten wir Geräte gekauft wie wir sie in Belgien hatten. Aber leider häten wir dazu unsere Küche komplett umbauen müssen.

Und als zweites haben wir uns dazu entschieden, uns einen neuen Kühlschrank zuzulegen. Das war seit längerem fällig, und dadurch, daß wir zwei Geräte derselben Firma kaufen bekamen wir ein paar hundert Dollar extra Rabatt.


Ab Montag steht bei uns dann ein Maytag ICE2O Gerät in der Kühlschranknische. Die beiden oberen Türen öffnen ein großes Kühlfach, das 518 Liter Volumen hat. In der linken Türhälfte ist ein Eisbereiter und Wasserspender untergebracht. So bekommt man Eiswürfel und gekühltes (und gefiltertes) Trinkwasser, ohne den Kühlschrank öffnen zu müssen.

Das Gefrierfach (mit 187 Litern) ist unten angebracht, und ist durch eine heraus-ziehbare Schublade zugänglich.

Das Gerät sollte ungefähr 1/3 weniger Energie verbrauchen als unser jetziger, wesentlich kleinerer Kühlschrank.
Wenn Ihr mehr über dieses Gerät wissen wollt, könnt Ihr hier (auf Englisch) Details nachlesen.

Freitag, 20. Juni 2008

Frust

Gestern abend verloren die Cincinnati Reds ihr fünftes Spiel hintereinander in Cincinnati. Und heute abend spielen sie in New York gegen die Yankees (die Bayern München des amerikanischen Baseball). Hoffentlich versteht wenigstens einer der Leser des Anzeigers was ich durch mache.

Fertig für die Schule!

Faye hat ihren Ranzen, die Haare sind gekämt, sie trägt ihre Schuhe, und ihren Schlafanzug. Den Schlafanzug?




Ja, das geht schon in Ordnung. Heute ist PJ Day - "Schlafanzug Tag" im Little Red Schoolhouse.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Tierchen, Tierchen, Tierchen ...

Am Sonntag fanden wir zufällig ein Festival im Eden Park von Cincinnati, in dem ein kleiner Streichelzoo aufgebaut war. Faye fand das ganz fantastisch. Zum ersten Mal sah sie ein Llama - und durfte es gleich streicheln.


Am beeindruckendsten aber fand sie dieses fünf Tage alte Truthahn Küken. Dieses Baby durfte sie sogar in ihrer eigenen Hand halten.
Was wir Faye (und dem Küken) nicht gesagt haben: in 165 Tagen ist Thanksgiving!

Dienstag, 17. Juni 2008

Fayes Stundenplan

Zimmer 3 im Little Red Schoolhouse hat natürlich einen "Stundenplan":





Die "Stunden" sind zwischen 15 und 30 Minuten lang. Der Plan beginnt um 6:30 morgens mit Ankunft und Frühstück. Danach gibt es Vorlesen, Malen, Windelwechseln, Farben, ein Snack um 9:15, nochmal Vorlesen, verschiedene "Spezialeinheiten", Sport, Musik, und Mittagessen. Es gibt auch ein Nachmittagsprogramm, an dem Faye aber nicht teil nimmt.

Montag, 16. Juni 2008

Chooo choooooooo !!!

Ein Spielzeug mit dem Faye für ihr Leben gern spielt ist der Lego Zug, den sie von Onkel Claus und Tante Petra zu Weihnachten bekommen hat. Oder ihr "choo choo train" (ihr "Tuuut-Tuuut-Zug"), wie sie ihn nennt.



Zu Anfang hatte sie nur die einzelnen Teile bestaunt. Dann fing sie an sie herumzuwerfen. Dann lies sie die Lokomotive ohne Gleise durch das Zimmer fahren. Aber inzwischen macht sie schon kräftig beim Gleisbau mit, entscheidet wo der Bahnhof und die Brücke (die gabs von Opa Otto) hinkommen, und welche Waggons an die Lokomotive gehängt werden.


Sie brauch noch etwas Hilfe, um ein geschlossenes Gleissystem hinzukriegen. Aber so konzentriert wie sie bei der Sache ist, bekommt sie das sicherlich auch schon bald raus.

Sonntag, 15. Juni 2008

Vatertag

Am zweiten Sonntag im Juni feiert man in den USA Vatertag. Für Faye ist es immer dann Vatertag, wenn Daddy sie vom Kindergarten abholt.





Wir gratulieren allen väterlichen Lesern des Hebroner Anzeigers zum Father's Day!

Samstag, 14. Juni 2008

Im Schildkrötentempo ...

Kein Haustier von uns, sondern eine wilde Schildkröte die in unserem kleinen Wäldchen lebt. Der Panzer der Kröte ist ca. 70cm lang, und ca. 40cm breit - ein wirklich großes Tier. Schildkröten sind in der Gegend von Nord-Kentucky heimisch, aber leider ist der Bestand gefährdet.







Dieser Nachbar hat sich vorgenommen, den Hügel zu unserem Haus zu erklimmen. Das beschäftigte ihn mehr als einen Tag lang. Der Hügel ist hoch und steil.

Freitag, 13. Juni 2008

Die neue Lehrerin


So sieht sie aus, Miss Emily, Fayes neue Lehrerin im Little Red Schoolhouse. Wenn wir Faye mittags abholen, ist Miss Emily normalerweise beim Lesen.


In Fayes Klasse gibt es ein paar neue Gesichter. Die meisten sind happy, aber ein Junge weint immer wenn er nicht abgeholt wird. Und sie sehen alle ein klein wenig älter aus:

Donnerstag, 12. Juni 2008

Pink Flamingo

Faye hat ihr erstes Haustier (Maunzy zählt nicht als Haustier - sie ist die Chefin): ein rosaner Flamingo mit dem sie in ihrem Pool spielen kann. Sie hat eine Reihe von aufgeblasenen Reifen, die sie versucht dem Flamingo um den Hals zu werfen.

Kein Wunder, dass sie so glücklich drein schaut.

Mittwoch, 11. Juni 2008

Geschichte wird gemacht

Der Herr hier heisst Ken Griffey Jr., und seit gestern ist er der absolute Held der Stadt:

Ken, ein Spieler des Baseballteams der Cincinnati Reds, schlug gestern seinen 600. Homerun.

Was bedeutet das? Nun, die Baseball Statistiken gehen bis ca. 1820 zurück. Und in all dieser Zeit gab es bisher nur fünf Spieler, die so viele Homeruns schlugen (Junior ist der sechste).

Er ist der einzige noch aktive Spieler mit dieser Errungenschaft. Und in einer Stadt, die so nach Baseball verrückt ist wie Cincinnati, wird er natürlich auf Händen getragen. Das umso mehr, als er einer Baseball Dynastie entstammt: sein Vater (Ken Griffey Sr.) gehörte dem legendären Cincinnati Reds Team an, das in den 70er und 80er Jahren fünf Meisterschaften einspielte.

Statistiken sind im Baseball-Sport extrem wichtig. Weder an der Ausrüstung, noch an den Regeln, noch an der Taktik des Spieles hat sich seit fast 200 Jahren viel geändert. Die besten Spieler einer Periode treten daher immer, via Statistik, gegen die absoluten Größen der Baseballgeschichte an. Und seit gestern gehört Ken Griffey Jr. sicher zu dieser Liste dazu. Und das ist ganz gut so, denn sein Team (die Cincinnati Reds) waren bisher dieses Jahr noch nicht sehr erfolgreich.

Dienstag, 10. Juni 2008

Tiefsee-Badezimmer

Faye hat vor kurzem erklärt, das ihr ihr Badezimmer nicht mehr gefällt. Das war mit gelben Entchen verziert, ein Dekor das sie als "für Babies" einstufte (und sie ist natürlich jetzt ein Big Girl).

Also machte sich Mama ans Abkleben, abdübeln, Abschleifen, Streichen und schliesslich verzieren. Faye staunte nicht schlecht, als sie ihr Badezimmer kaum wiedererkannte: die Wände haben jetzt eine leicht grüne Farbe (wie Unter-Wasser), und an den Wänden schwimmen Nemo, Flounder, Sebastian, und die anderen Helden aus den Disney Filmen "Nemo" und "Ariel die Meerjungfrau". Der Duschvorhang zeigt eine Strandszene mit Sand, Muscheln, Wellen und Horizont.



Bei unserem abendlichen Baderitual bekomme ich jetzt jedesmal neue Entdeckungen gezeigt: hier gibt es ein Seepferdchen, dort einen Seestern, hier eine Muschel, da einen bunten Fisch. Faye ist wieder begeistert.

Montag, 9. Juni 2008

Was tun mit Bill?

Ihr habt sicherlich schon gehört, dass das Rennen um die demokratische Präsidentschaftskandidatur inzwischen entschieden ist. Jetzt ist es ziemlich klar, daß Hillary versucht, das Vize-Präsidententicket zu bekommen. Das Time Magazine hat die folgende Interpretation dieser Situation:






Das Ortschschild von "Chappaqua" steht für das kleine Städtchen im Staat New York in dem die Clintons leben. Hillary hat offensichtlich ihr Ticket für das Vizepräsidentenamt (VP). Und zu dem angebundenen und geknebelten Bill meint sie: "Tut mir leid Bill, so lautet die Abmachung!"

P.S.: man beachte den Lippenstift auf Bill's Hemdkragen. Ob der von Hillary kommt?

Sk8ter Gurl

Wir waren schon etwas überrascht, als wir herausbekamen, dass das Little Red Schoolhouse Skateboarding als Schulsport hat. Aber dann haben wir herausbekommen, wie sie das genau betreiben. Eine gute Übung für die Brustmuskulatur.



Vielleicht sollte Faye mal bei ihrem Cousin Joshua ein paar Stunden nehmen.

Sonntag, 8. Juni 2008

Auflösung des Preisausschreibens

Allright, vor einer Woche haben wir unser grosses Jubiläums-Preisausschreiben veröffentlicht, um den 1000. Artikel auf dem Hebroner Anzeiger zu feiern. Hier ist die Auflösung der Rätselfragen:

Frage 1: Wer war die erste lebende Berühmtheit, von dem im Hebroner Anzeiger ein Foto zu sehen war?

  1. Faye

  2. Maunzy

  3. Dick Cheney

Antwort: der erste Artikel erschien am 13. Juni 2005, Faye ist im Dezember 2005 geboren, Antwort 1 ist also vermutlich falsch. Nun, begonnen habe ich den Blog auf einer Reise nach Washington DC, der Bundeshauptstadt. Und dort lief (oder besser gesagt "fuhr") mir doch tatsächlich der Vizepräsident über den Weg (siehe den Artikel "der Vize"). Auch wenn mir Maunzy viel mehr am Herzen liegt, die richtige Antwort auf diese Frage ist Nummer 3.


Frage 2: Wie häufig veröffentlicht der Hebroner Anzeiger, im Schnitt, einen Artikel?

  1. Alle zwei Tage

  2. Einen pro Tag

  3. Zwei Artikel pro Tag

Antwort: am 13. Juni 2005 kam der erste Artikel, am 1. Juni 2008 der 1000. Zwischen den beiden Daten liegen genau 1085 Tage. 1000 Artikel in 1085 Tagen - macht im Schnitt ziemlich genau einen Artikel pro Tag. Richtige Antwort: Nummer 2.



Frage 3: Wie viele Artikel erschienen bis heute im Hebroner Anzeiger, in denen Faye erwähnt wurde?


  1. 440

  2. 452

  3. 478

Antwort: Um diese Frage zu beantworten könnte man anfangen, alle 1000 Artikel seit dem 13. Juni 2005 nachzulesen, und die Artikel mit Faye aufzuaddieren. Dagegen hätte ich gar nichts. Es geht aber auch viel einfacher: am linken Rand des Hebroner Anzeigers stehen verschiedene Links gelistet. Erst kommen meine neuen Twitter Nachrichten, dann meine neuesten Del.icio.us Einträge, dann meine Flickr Bilder und mein Blog Archiv. Und schliesslich kommen die "Schlagwörter". Zu jedem Artikel habe ich ein paar Schlagwörter geschrieben, um das Suchen zu vereinfachen. Die Schlagwortliste ist nach Häufigkeit sortiert, und Faye steht in der Liste ganz oben. Am 1. Juni wurde sie dort mit 440 "Treffern" geführt (heute sind es ein paar mehr, weil ich seit dem 1. Juni ein paar Artikel über sie geschrieben habe). Richtige Antwort: Nummer 1.


Und nun der Tie Breaker: ok, das konnte man nicht wissen ohne meine Kamera in der Hand zu haben. Hier ging es tatsächlich um blankes Raten (was auch der Sinn eines Tie Breakers ist). Die richtige Antwort? 10.435. Nachdem ich die Kamera am 25. Dezember 2006 geschenkt bekam, bedeutet das ich fotografiere im Schnitt 20 Bilder pro Tag. Nicht schlecht :-).

So - wer hat jetzt das Preisausschreiben gewonnen? Claus - er hatte die meisten richtigen Antworten. Congratulations! Trostpreise gehen an Petra und Alois.

P.S.: sagt mir bitte die Bilder durch, die Ihr gerne als Preis bekommen möchtet!

Samstag, 7. Juni 2008

Den Elefanten reiten

Wer hat heute Geburtstag?

Bei uns niemand. Aber Faye ist heute genau zwei-einhalb Jahre alt.

Zwei Gärtnerinnen

Daß Claudia sich im Garten wohlfühlt wissen die meisten Leser des Hebroner Anzeigers inzwischen. Aber, daß Faye von ihrer Gartenleidenschaft angesteckt ist, das ist halbwegs neu.



Am letzten Wochenende haben wir ein Auto voll Mulch gekauft, und auf den Beeten in unserem Garten ausgebreitet. Dieses Material (grobzerhacktes Holz und Rinde) schützt den Boden vor der brennenden Sonne, erhält die Feuchtigkeit, und das zerfallende Holzmaterial gibt etwas natürlichen Dünger ab.



Und Faye ist davon begeistert. Sie holt sich ihre Instrumente aus dem Sandkasten, und legt zusammen mit Mamma los. Gut für Daddy, daß er die Kamera bedienen muß.

Freitag, 6. Juni 2008

Tornados im Grossraum Cincinnati

Die letzten zwei Tage zogen nicht weniger als 8 Wirbelstuerme ueber den Grossraum Cincinnati hinweg. In einigen Bereichen gab es deutliche Schaeden (siehe die Bilder vom Landkreis Campbell in Nordkentucky - einem Nachbarlandkreis von uns). Bei uns gab es nur schweren Regen, Gewitter und Sturm. Keinerlei Schaeden.

Die Schaeden sind im wesentlichen auf "weiche Strukturen" begrenzt - mobile Haeuser, Scheunen, etc.

Auch wenn es eine ganze Reihe der gefuerchteten "Trichterwolken" gab, weitete sich keine davon in einen vollen Tornado aus. Nochmal mit einem blaucen Auge davon gekommen.

Seifenblasen



Das ist ein Spiel, das Faye stundenlang spielen kann: Seifenblasen produzieren, um sie herumtanzen, ihnen nachrennen und versuchen sie aus der Luft zu klatschen. Bisher gab es ein Problem: Faye bläst noch nicht kontrolliert genug, um die Blasen selbst zu produzieren.



Doch dieses Problem ist jetzt gelöst: Faye hat einen Bläser der ungefähr wie ein kleiner Federball-Schläger geformt ist. Der Kopf ist leicht abgewinkelt, und kann in eine Schale mit Seifenflüssigkeit gesenkt werden. Die Blasen produziert sie dann, indem sie den Schläger durch die Luft zieht. Das bekommt sie problemlos hin.



Sie produziert riesengroße Seifenblasen mit dieser Methode. Und sie hat einen Riesenspaß.

Donnerstag, 5. Juni 2008

Sommer, Sonne, Pool



Faye ist ja normalerweise schon eine Schönheit, aber im grünen Badeanzug sieht sie erst absolut toll aus. Als Vater bin ich ja ziemlich objektiv, und kann mir daher dieses Urteil erlauben.
Sie hat beim Aufblasen, Aufbauen und Füllen des Pools ganz begeistert mitgeholfen - auch wenn ihr wohl noch nicht ganz klar war, wozu das alles gut ist.





Hier sieht man das kleine Pool in dem sie sich so genüsslich abkühlt. Es ist aufblasbar, und findet auf unserem Deck Platz. Gerade noch. Es besteht aus zwei kreisrunden Becken, die mit einer kleinen Rutsche verbunden sind.


Aber jetzt hat Faye den Bogen raus, und möchte am liebsten stundenlang im Wasser bleiben.