Montag, 3. November 2008

Zur Präsidentenwahl: Die letzte Prognose


Gerade veröffentlicht das Time Magazine seine endgültige Prognose für die morgigen Wahlen: es sieht alles nach einem deutlichen Sieg für Obama aus. Zwar liegt er in den landesweiten Umfragen nur etwa 3-8 Prozentpunkte vorne, je nachdem, welchen Demoskopen man traut, aber diese Zahl ist beinahe irrelevant. Wichtig ist alleine, wie viele Wahlmänner ein Kandidat bekommt.

In der Grafik sind Staaten, die sicher an McCain fallen tief-rot gefärbt. Staaten, die sicher an Obama fallen tief-blau. Staaten, die eine Tendenz zu einem Kandidaten haben sind entweder leicht-blau oder leicht-rot. Und Staaten, bei denen das Rennen so dicht ist, daß man sie nicht vorher sagen kann, sind grau gefärbt. Nun, die 23 tief-blauen Staaten, plus der tief-blaue "District of Columbia", alleine haben schon zusammen 291 Wahlmännerstimmen (270 sind zum Gewinn der Präsidentschaft notwendig).

McCain's einzige Hoffnung ist nun, dass die Wähler komplett anders wählen, als sie vor der Wahl angaben. Dennoch, eine lange Obama Wahlparty ist viel wahrscheinlicher.

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