Montag, 24. November 2008

Manches ändert sich nie

Während meiner kürzlichen Tour durch Europa, hatte ich das Vergnügen, mit drei Fluglinien zu fliegen: Delta, Iberia und British Airways. Ausserdem bin ich noch mit Lufthansa geflogen - nur das war alles andere als ein Vergnügen. Ziemlich genau so wie ich das von den 90er Jahren in Erinnerung hatte, als ich noch in Europa lebte.

Lufthansa war die Fluglinie die man vermied, so weit es ging. Komplett vermeiden konnte man sie nicht, aufgrund des de facto Monopols am Flughafen Frankfurt. Und aus genau diesem Grund musste ich auch 2008 wieder mit ihnen fliegen.

Und es war wie gewohnt: hochnäsiges, unflexibles, Bodenpersonal; umständliche Eincheck Prozedur; lange Schlangen trotz hohem Personaleinsatz; sehr teuer bei Übergepäck (EUR 10 pro KG). Steigt man bei der Iberia ins Flugzeug ein, fragt eine nette Stewardess "Darf ich bitte ihren Flugschein sehen?". Bei der Lufthansa stellt sich mir eine Dame in den Weg, die offensichtlich gestern schlecht geschlafen hat, und kommandiert "Bordkarte?". Das arrogante Bordpersonal tut sein bestes mir klarzumachen, dass ich als Kunde nur ein gedultetes Übel bin: ein Steward rempelt mich an, und entschuldigt sich nicht einmal.

Der Gipfel der Anmassung aber ist die Bordverpflegung: nicht einmal Wasser gibt es umsonst. Für einen kleinen Becher Wasser soll ich EUR 2,50 bezahlen (bei einem 2-Stunden Flug, der schon alleine fast EUR 1,000 gekostet hat).

Mit andern Worten: die Lufthansa ist das, was sie schon immer war: eine Zumutung.

1 Kommentar:

angela hat gesagt…

Ich habe das aber auch schon mit diverse amerikanischen Fluggesellschaften erlebt. Bei einem inneramerikanischen Flug haben
wir auf dem vorfeld schon 2 Stunden im Flieger gesessen ohne auch nur einen Tropfen zu Trinken zu bekommen. In Washington war wegen schlechten Wetters die Landebahn gesperrt und so durfte unser Flieger in Orlando nicht starten. Also ,was zu trinken gab es bis zum Ziel nicht. Und in amerikanische Flugzeuge nehmen die Passagiere ihr eigenes Essen mit ,weil es da überhaupt nichts gibt. Also nicht mit Steinen werfen wenn es im "eigenen Garten" nicht anders aussieht.Allerdings muss ich sagen in der Usa ist man im allgemeinen freundlicher als in Deutschland. Liebe Grüsse Angela