Mittwoch, 5. November 2008

Endlich ist die Wahl vorbei

21 Monate nachdem der Wahlkampf begonnen hat, ist heute Abend Barack Obama zum Präsidenten gewählt worden. Nach 2004, wo die Wahl denkbar knapp ausging, und 2000, wo sie gestohlen wurde, ist Obama's Sieg heute sehr deutlich ausgegangen. Die amerikanischen Wähler haben das gezeigt, wofür sie zu Recht berühmt sind: Flexibilität.

21 Monate dauerte die Kampagne, aber das Ende ging dann doch ziemlich flott: gegen 19:30 wurde bekannt, daß der Staat Pennsylvania sich für Obama entschieden hatte. Damit war die Wahlnacht für John McCain praktisch zu Ende. Als dann auch noch beide der großen Wechselstaaten, Florida und Ohio, an Obama gingen, war das Rennen gelaufen. Die einzige Frage war noch, wie deutlich der Sieg von Obama ausfallen würde. Als ich diesen Artikel schreibe, hat Obama 338 Wahlmänner Stimmen (270 wären zum Sieg nötig gewesen), und McCain hat 141. Bis morgen früh werden es sicher noch ein paar mehr sein. Ca. 10 Sekunden nachdem die Wahllokale in Kalifornien schlossen, erklärten die Fernsehsender dann Obama zum Sieger. Und innerhalb weniger Minuten stand McCain vor der Kamera und gratulierte Obama zum Sieg.

Seit 16 Jahren wird Barack Obama der erste Präsident sein, dessen Partei in beiden Häusern des Kongresses eine Mehrheit hat. Viele der neuen demokratischen Abgeordneten wissen, dass sie Obama ihr Mandat verdanken. Das dürfte dem neuen Präsident sehr viel weiter helfen, wenn es darum geht, Unterstützung für seine Politik zu finden, und das zu tun, wofür er gewählt wurde.

Und zu tun gibt es viel.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Congratulations America!

Wollen hoffen, dass Obama wenigstens halbwegs die großen Erwartungen erfüllt, welche die ganze Welt in ihn setzt.