Bis Cincinnati ging beinahe alles planmäßig: wir kamen etwa 15 Minuten zu spät in Cincinnati an - bei einem 10 stündigen Flug keine Seltenheit. Faye hat den Flug gut überstanden, sie hat sogar ein paar Stunden geschlafen (siehe Bild).Nur am Boden dauerte dann alles zu lang. Erst bestand das Landwirtschaftsministerium darauf, alle unsere Koffer zweimal zu durchleuchten. Danach mussten wir uns zur "Ausgangskontrolle" anstellen. An sich ist das schon schwer zu verstehen: wir sind ja mit dem Flugzeug angekommen und wollen jetzt aus dem Flughafen raus. Was soll dann das neuerliche Schuhe ausziehen, Flüssigkeiten auspacken, Gepäck und Personen durchleuchten? Aber wie auch immer - diese Kontrolleure sind die schlimmsten in Cincinnati.
Anyway, wir packten alles wie gewohnt aus. Der Kontrolleur sieht die beiden Schnabeltassen die wir für Faye eingepackt haben (eine mit Milch, eine mit Wasser). Er will wissen, was in der Wassertasse drinnen ist. "Wasser". "Wasser ist hier nicht erlaubt". "Ach nee?". Er durleuchtet die Tasse zweimal, und wirft sie dann in den Abfall. Damit fühlt er sich wohl in seiner Macht bestätigt.
Zusammen mit dem neuerlichen Warten auf das Gepäck, dem Abholen unseres Autos, dem verpacken und nach Hause fahren gingen über zwei Stunden drauf (und eine Schnabeltasse). Immerhin sind wir jetzt stolz darauf, daß Fayes Schnabeltasse nicht mehr dem Terrorismus zur Verfügung steht. Mit diesem Wissen schlafen wir sicher ruhiger.

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