Montag, 18. Oktober 2010

“Frohes Fest” mit Elektronik Schrott

Was gibt es weihnachtlicheres als einen Christbaum aus einer alten DVD geschnitten?

Oder einen weihnachtlichen Stern aus einer Halbleiterplatine?

Kein Zweifel: da kommt so richtig Festtagsstimmung auf! Und umweltfreundlich ist es obendrein – schliesslich sind einige dieser alten Elektronik-Teile mit Schwermetallen belastet, und das Plastik würde sich in einer Müllhalde über Jahrhunderte nicht abbauen. Kevin Parrish empfiehlt, das weihnachtliche Stimmungsbild noch mit gold-gespritzten Netzwerkkabeln abzurunden.

Das hier ist etwas ganz besonders stimmungsvolles: ein Schmuckkästchen aus Hauptplatinen (mit Prozessor und eingelassenem Hauptspeicher!). Geschmackvoll mit dunklem Walnuss-Holz in eine “Sarkophag” Form gebracht, lässt dieses Kästchen das Herz jedes schmuckliebenden Computerfans höher schlagen.

Man kennt dieses Problem: zu Weihnachten erscheint ungeahnt vierbeiniger Familienzuwachs unterm Baum. Und ganz plötzlich muss man dann einen Stall für den Zwerghasen finden. Wie gut, wenn man noch einen der uralten Röhrenmonitore findet: so wohl hat sich der Rammler sicher schon lange nicht mehr gefühlt!

Und wer bis jetzt noch nicht künstlerisch inspiriert ist – für den ist dieses Kunstwerk sicherlich der letzte Schubser um der Kreativität freien Lauf zu lassen: wenn man die Mona Lisa aus Memory Chips bauen kann – welches Gemälde lässt sich dann nicht moden nachgestalten? Wie wäre es mit dem “Mann mit dem Goldhelm” aus Halbleiterplatinen? Dem “Jüngsten Gericht” aus Ethernet Karten? Oder ganz einfach der sixtinischen Kapelle aus alten Disketten?

Lasst Eurer Kreativität freien Lauf – und berichtet dem Hebroner Anzeiger davon!

(Alle Ideen in diesem Post, und noch zahlreiche andere, finden sich auf “Tom’s Hardware” under diesem Link; Idee von Kevin Parrish).

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