Montag, 21. Januar 2008

I Have A Dream!

Heute ist hier Feiertag und arbeitsfrei. Der dritte Montag im Januar ist seit ein paar Jahren als Gedenktag dem grossen amerikanischen Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. gewidment. In 2008 jährt sich die Ermordung Dr. Kings in Memphis zum vierzigsten Mal (Ihr könnt hier etwas über sein Leben lesen).

Er erlebte das Ende der Segre-gation im Süden, die Registrierung von Angehörigen von Minderheiten zu den Wahlen, die Öffung der Schulen für Schüler aller Haut-farben leider nicht mehr. Dass all diese Änderung friedlich und (im wesentlichen) gewaltlos erreicht wurden, ist sein bleibender Ver-dienst. Die USA haben Dr. King viel zu verdanken, und wissen das auch.

Daß bei den Präsidentschaftswahlen 2008 mit Barack Obama ein Farbiger Amerikaner ganz vorne mitmischen kann ist zweifellos ein Teil des Vermächtnisses der Bewegung die Dr. King ins Leben rief. Andererseits gibt es kaum einen Artikel über Mr. Obama der nicht seine Hautfarbe erwähnt. Das alleine zeigt, wie ungewöhnlich es auch heute noch ist, daß ein Angehöriger einer Minderheit so weit nach vorne kommt. Und das wiederum zeigt, wie weit auch die amerikanische Gesellschaft noch zu gehen hat, bis wahre Chancengleichheit erreicht ist.

"I have a dream that my four little children
will one day live in a nation
where they will not be judged by the color of their skin
but by the content of their character."


"Ich habe einen Traum - daß eines Tages meine vier kleinen Kinder
einmal in einer Nation leben werden
die sie nicht nach der Farbe ihrer Haut urteilt,
sondern nach ihrem Charakter."

Hier könnt Ihr eine Aufzeichung von Dr. Kings historischen Rede vor dem Lincoln Memorial in Washington DC sehen

Irgendwie ironisch, daß es dann die irischen Musiker von U2 waren, die Martin Luther King Jr. ein musikalisches Denkmal setzten. Klickt auf den Play" Knopf (den Pfeil nach rechts) für "Pride - In The Name of Love".

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Haben ihn noch in guter Erinnerung

Gruss
Daddy

Anonym hat gesagt…

Ich auch. Obwohl ich damals noch sehr jung war, ist mir der Schock, der bei uns durch die Presse ging, gut im Gedächtnis.