Mittwoch, 10. Januar 2007

Cincinnati Children's Museum

Wir hatten den Namen "Cincinnati Children's Museum" (Kindermuseum Cincinnati) schon öfters gelesen, wussten uns nur nichts darunter vorzustellen. Einem Tip folgend machten wir dann am Silvestertag einen Ausflug dorthin.

Das Children's Museum ist eines von sechs Museen die die Stadt Cincinnati im Union Terminal, dem früheren Hauptbahnhof, untergebracht hat. Die Architektur des Bahnhofsgebäudes schreit förmlich "New Deal" - die Epoche in den frühen 30er Jahren als Präsident Roosevelt mit einem noch nie dagewesenen öffentlichen Ausgabenprogramm die Weltwirtschaftskrise in den Griff bekam.

Das Kindermuseum entpuppte sich als eine Sammlung von ca. 12 "Spiel- und Lernzonen", jeweils geeignet für Kinder einer bestimmten Altersgruppe. Wir machten uns in die Zone für 0-3 Jährige auf. Dort gab es einen Sandkasten, der zum Burgbauen einlud; Magnetwände, an denen man Kunstwerke kreiren konnte; einen "Supermarkt" mit Plastikgemüse, Einkaufswagen und Registrierkassen in kindgerechter Größe; eine Lese- und Kuschelecke; eine Sammlung von Rutschen, an denen man die Schwerkraft erleben konnte; und vieles mehr.

Und vor allen Dingen gab es dutzende kleiner Zwockel in Fayes Größe. Alles mit weichem Teppich ausgekleidet, keine scharfen Kanten, nichts an dem kind sich weh tun könnte. Faye jauchzte vor Vergnügen. Sie tollte fast drei Stunden lang durch die Räume; sie erlebte zum ersten mal das Gefühl von feinem Sand der durch die Hände fließt; wie es ist, eine Rutsche hinunter zu saußen; wie man mit anderen Kindern Spielsachen teilt; und, vor allen Dingen, daß sie mit ihrer Größe nicht alleine ist.

Wir legten uns sofort eine Jahres-Familienkarte zu.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Na dann weiß ja der stolze Papa war er demnächst in den eigenen Garten bauen darf: Sandkasten, Rutsche und Schaukel.Eine tolle Bauanleitung können wir sicher noch zur Verfügung stellen.

Gruß Petra