Samstag, 31. März 2007

In die weite Welt hinein

Vorerst noch ohne Stock und ohne Hut. Aber seit heute mit Pass. Die US Passbehörde hatte uns zugesagt, Fayes Reisepass "bis Ende März" auszustellen. Und sage und schreibe, heute, am 31. März, lag ihr Pass tatsächlich im Briefkasten. Maßarbeit.

Die US Bürokratie hat so ihre Eigenheiten: Faye soll ihren Pass tatsächlich selbst unterschreiben ("nur in Ausnahmefällen" darf das ein Elternteil für sie tun; ich denke, das ist so ein Ausnahmefall); Wohnort und Adresse soll man mit Bleistift eintragen (so daß sie bei Wohnortwechsel überschrieben werden können); und jeder Pass für Kinder enthält eine an die Väter gerichtete Rechtsbelehrung, daß es illegal ist, das eigene Kind zu entführen (wer hätte das gedacht). Gut, ich bin gewarnt.

Aber wie dem auch sei, wir freuen uns riesig. Faye hat dann auch keinen Moment länger warten wollen. Sie schnappte ihr kleines Köfferchen, und zog los. Wir hoffen, sie schickt uns demnächst eine SMS und sagt uns, wo sie hingereist ist.


Ich wäre ja gerne mitgekommen, aber das ist offensichtlich illegal.

Freitag, 30. März 2007

Irgendwann kommt diese Frage...

darauf kann ich mich schon mal vorbereiten ... auch wenn es in meinem Fall eine Tochter ist die die Frage stellen wird: "Dad, wie haben sich die Leute früher eMail geschickt, bevor das Internet erfunden war?"

The Good Old Days

P.S.: eine Menge ähnlich gutes Cartoons findet Ihr auf "blaugh", der Comic Seite von Chris Pirillo. Einfach auf das Bild clicken.

Wie man sich Bettet

Faye geniesst im Moment den Luxus zwei Betten in ihrem Zimmer zu haben: das Baby-Bett mit Vollgitter, indem sie die Nächte verbringt, und das "Kleinkinderbett" (mit Halbgitter), an das sie sich gewöhnen soll.



Das Babybett ist eine Leihgabe von unseren Freunden Viki und Holger. Ironischerweise hatten wir dieses Bett einen Tag bevor wir von Faye wussten. Es tut seine Dienste ganz ausgezeichnet. Ein Schiebegitter verhindert, dass Faye von alleine rein- und rauskommen kann. Und zufällig rausfallen kann sie natürlich schon gar nicht.



Langsam aber, soll sie sich etwas Selbstständigkeit angewöhnen. Ab ca. 18 bis 24 Monaten empfehlen Kinderärzte ein Kleinkinderbett. Ein Halbgitter verhindert, daß sie sich im Traum rumwälzt, und dann auf dem Fussboden endet. Aber wenn sie sich darauf konzentriert, kann sie durch aus selbstständig ein- und aussteigen. Ein Stück mehr Selbstständigkeit. Ein weiterer Schritt vom Baby zum Kleinkind (zum "Toddler" wie das hier heisst). Und wenn sie dann mal noch ein bischen älter ist, kann man die Halbgitter abschrauben, und man hat ein Jugendbett.



Im Moment versuchen wir Faye langsam an dieses Kleinkinderbett zu gewöhnen. Nachts schläft sie immer noch im Babybett. Aber ihre kleinen Schläfchen unter Tage nimmt sie meist im Kleinkinderbett.



Und wenn das Babybett dann mal aus dem Zimmer entfernt ist, hat Faye richtig viel Platz zum Spielen.

Donnerstag, 29. März 2007

Sechs Wochen ...

... liegen zwischen diesen beiden Bildern. Der gleiche Strauch, der gleiche Zweig.



Im Februar mit Eisregen überzogen, die junge Knospe wie in Glas eingegossen.






Nun im März, bei Südstaaten-Frühlingswetter, hat sich die Magnolienblüte ausgebildet. Wir waren erst besorgt, daß die jungen Triebe den Eisregen nicht überlegen würden. Offensichtlich haben wir uns umsonst Sorgen gemacht.

Mittwoch, 28. März 2007

Fayes Fotos im Museum!

Nun haben es einige meiner Fotos doch tatsächlich in ein Museum geschafft - siehe die folgenden Bilder aus dem Louvre.




Das ist eben der Vorteil wenn man mit einem so gutaussehenden Model arbeitet.

Dienstag, 27. März 2007

Frühlingszeit - Gartenzeit


Claudia gardening, originally uploaded by hubertk.

Bei 27ºC ist der Winter deutlich vorüber. In Belgien wäre es bei dieser Temperatur schon Hochsommer (und wir haben erst ende März). Claudi trägt hier gerade ein Rasenpflegemittel auf - es soll die Bilding von Vogelmiere verhindern (dem wichtigsten Rasenunkraut in unserer Gegend).

Samstag, 24. März 2007

Faye gehts deutlich besser

Heute zum Frühstück gab es Reisbrei mit Banane und Apfel. Faye isst Reisbrei, aber besonders scharf ist sie nicht darauf. Eine halbe Packung lies sie sich bieten, dann feuerte sie theatralisch den Plastiklöffel in die Ecke. Als das passierte, wusste ich, dass meine Tochter wieder die alte (junge) war.

Letzten Freitag waren wir beim Kinderart zu Besuch. Zu dem Zeitpunkt gab es noch keinerlei Anzeichen der Infektion. Der Arzt wog sie mit 23 Pfund und 14 Unzen. Am Dienstag wurde sie krank, und das zog sich bis Freitag (gestern) hin. Und gestern kam auch unser Krankenpfleger Mike zu seinem monatlichen Besuch. Er wog Faye mit 22 Pfund und 8 Unzen. Mit anderen Worten: durch die Infektion hat Faye in einer Woche ein amerkanisches Pfund, und 6 Unzen, oder ca. 640 Gramm, an Gewicht verloren. Das ist mehr als sie im Moment in gesunden Zeiten in einem Monat zunimmt. Hier auf dem Bild misst Mike Faye gerade (sie ist 82 CM gross), und man sieht ihr die Krankheit noch deutlich an.


Auf diesem Bild dagegen (AJ und Amy brachten ihr einen Osterkorb vorbei) sieht Faye schon deutlich fitter aus.
Wie dem auch sei, heute haben wir ein paar Dinge unternommen, die Faye viel Spaß machen: wir gingen zum Buchladen Barnes & Noble, wo in der Kinderbuchabteilung eine Riesen Spielzeugeisenbahn steht. Danach haben wir im Tiersupermarkt Petsmart die Kätzchen und Hündchen bestaunt. Und zum guten Abschluss gab es noch einen Besuch von Amy (Fayes Patentante) und AJ.

Sie hat noch nicht die volle Energie, fällt beim Laufen viel häufiger hin als sonst, und wird schnell müde. Aber den Tag über lachte Faye wieder viel, war immer zu kleinen Scherzen aufgelegt, und begann sogar wieder mit der Musik mitzusingen.

Vielen Dank für all Eure Besserungswünsche!

Kinderwägen?

Nein. Dieses Bild wurde bei Petsmart aufgenommen, einem Supermarkt für Tierartikel. Diese Wagen dienen dazu, die arg geliebten Schoßhündchen spazieren zu fahren. Im nächsten leben werde ich Hund.

Faye I'm Buchladen

Sie geht gar zu gerne bei Barnes & Noble einkaufen. Und sieht sie nicht wieder richtig gesund aus?

Donnerstag, 22. März 2007

Faye Update (3)

Im Moment schwer zu sagen ob es ihr besser geht oder nicht. Faye ist ziemlich quengelig und schläft fast die ganze Zeit. Wenn sie nicht schläft, will sie herumgetragen werden. Das Fieber ist immer noch da, aber im vertretbaren Bereich (zwischen 100°F und 102°F). Und sie übergibt sich nicht mehr. Allerdings isst sie auch nichts, und trinkt kaum was.

Die Rock-and-Roll Ruhmeshalle

Heute nachmittag kam ich endlich dazu, die Rock&Roll Ruhmeshalle in Cleveland zu besuchen. Unser Meeting war um 15:00 zu Ende, und ich musste mich erst gegen 17:00 auf den Weg zum Flughafen machen.

Das Gebäude ist etwas futuristisch - eine Mischung von Glas-Pyramide und weißem Turm.

In der Pyramide wurde ich dann, ganz unerwartet, von fünf aufgehängten Trabbis begrüßt (Trabant Autos). Unerwartet. Aber ich hatte sie schon mal gesehen: diese Trabbis waren eine der Attraktionen der U2 Tournee "Achtung Baby" von 1992 (und dieses Konzert habe ich damals in Frankfurt gesehen). Offensichtlich hat U2 diese Automobile als Exponat gestiftet.

Überhaupt ist die Halle voll von Exponaten, die man irgendwann/irgendwie schon mal gesehen hat. Wenn nicht live, so dann im Fernsehen, oder in einem Magazin:

  • der Mikrophonständer von Elvis, an dem er seine skandalösen Hüftschwingungen aufführte
  • die Originalmauer aus der "The Wall" Tournee von Pink Floyd
  • die Sgt. Pepper Uniform von John Lennon, mit der er auf dem Plattencover der "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" LP abgebildet ist
  • die Löwenmaske von Michael Jackson
  • alleine 6 Glasvitrinen mit Bühnenkleidung von Mick Jagger (von 1964 bis 2004)
  • der überdimensionale Zylinder von Tom Petty
  • der berühmte "Spiral BH" von Madonna
  • das Surfboard der Bee Gees

    Aber es gibt auch sehr viel Neues zu sehen: handschriftliche Textproben von Tom Petty; Familienfotos von der Familie Hendrix; eine der ersten Gagenrechnungen der Beatles (1961 traten sie für £ 10/Nacht auf!).

    Und vor allen Dingen ein Typ Exponat dominiert die Halle: Gitarren. Die Akkustikgitarre auf der Elvis spielen lernte; die Zahnradgitarren von ZZ Top; E-Gitarren von Brian May, The Edge, Jerry Garcia, Tom Petty, Keith Richards, George Harrison, Chuck Berry, Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Eric Clapton und Paul Stanley (und von garantiert noch 50 anderen die ich vergessen habe). Alle irgendwie speziell, und alle für den Musikliebhaber etwas ganz besonderes.

    Viel Wert legt das Museum darauf, die Entwicklung des Rock zu zeigen. Von den Wurzeln im Blues und im Folk, über die erste Elvis Welle, den Beat, Hard Rock, Grunge und Pop, bis hin zum Hip Hop.

    Genervt hat mich, daß in der Halle das Fotografieren nicht erlaubt ist.

Mittwoch, 21. März 2007

Neues von Faye

Faye scheint es heute etwas besser zu gehen als gestern. Sie übergibt sich nicht mehr so häufig, trinkt wieder Flüssigkeit, und schläft ruhiger. Aber ganz über dem Berg ist sie noch nicht. Die Krankenschwester meinte, diese Infektion würde typischerweise ca. 48 Stunden dauern. Diese Frist wäre gegen morgen mittag rum.

Wo liegt Cleveland?

Gute Frage. Das habe ich hier auf dem Blog noch nicht erklaert. Schaut Euch die Karte unten an. Cleveland liegt am Suedufer des Lake Erie, einem der "Grossen Seen" die zwischen Kanada und den USA liegen. Waehrend Cincinnati (am unteren Rand der Karte) an der Suedgrenze von Ohio liegt, bildet der Lake Erie die Nordgrenze des Staates. Im Westen der Karte seht Ihr (zu Eurer Orientierung) den Lake Michigan, mit der Metropole Chicago. Dei Entfernung von Cincinnati nach Cleveland betraegt ungefaehr 430 KM. Das Flugzeug bewaeltigt diese Entfernung in 35 Minuten.


Cleveland und der Rock and Roll

Als ich hörte, dass ich bald hierher reisen würde war das erste, was mir zu "Cleveland" einfiel die "Rock and Roll Hall of Fame" (Ruhmeshalle des Rock and Roll) die hier in der Stadt am Erie See steht. Und Cleveland macht sich deutlich den Rock and Roll zu eigen: auf dem Weg vom Flughafen heisst einen eine grosse Schrifttafel in der "Stadt des Rock and Roll" willkommen; in bester Innenstadtlage gibt es einen "Rock and Roll Boulevard"; die Hall of Fame; im Willard Park stehen 2.50 Meter grosse Gitarrenskulpturen als Freilichtkunstwerk.

Aber warum eigentlich? Wie passen Cleveland und Rock and Roll zusammen? Die Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Memphis hätte sich als Hauptstadt des Rock and Roll sicher sehr gut gemacht (Elvis kam aus Memphis). Oder Liverpool (dort kamen die Beatles her). Heutzutage ist der Rock and Roll sehr deutlich an der Westküste angesiedelt, speziell im Nordwesten um Seattle (dort kommen Jimi Hendrix, Nirvana, und die Foo Fighters her). So sehr ich auch darüber nachdenke, mir fällt kein einziger Rock and Roll Star ein, der aus Cleveland kommt.
Technisch gesehen wurde die Rock and Roll Musik schon immer grösstenteils in Kalifornien produziert, vor allen Dingen im Bereich um Los Angeles. Ausserdem kommen dort Van Halen und Metallica her. Warum also nicht Los Angeles als Hauptstadt des Rock and Roll? Oder warum nicht München (dort haben immerhin die Beatles und die Rolling Stones die meisten ihrer Schallplatten produziert).

Warum also Cleveland und Rock and Roll? Nun, ein ortsansässiger Kollege hat mir das so erklärt: "wenn wir hier nicht für Rock and Roll bekannt wären, dann wären wir für gar nichts bekannt". Das stimmt allerdings.

Aber gerade dann: wenn diese Verbindung so an den Haaren herbeigeholt ist, sollte man wenigstens sorgfältig mit diesem Kulturgut umgehen. Schaut Euch mal das Bild der Gitarrenskulptur im Willard Park an. Zählt mal die Stimmknöpfe am Kopf der Gitarre. Eine echte Gitarre hat sechs Saiten …

Sollte man als Stadt, bevor man solch ein Kunstwerk in Auftrag gibt, nicht darauf bestehen, dass der Künstler sich wenigstens eine Gitarre anschaut, bevor er sein Kunstwerk schafft?

Dienstag, 20. März 2007

Herzchen ist krank ...

Offensichtlich hat Faye einen Virus eingefangen. Sie isst nichts, uebergibt sich, und ist allgemein ziemlich down. Und all das genau dann, wenn Daddy auf Reisen ist. Der Kinderarzt meint, nach ca. 48 Stunden sollte sie wieder die alte (die junge?) sein.


Bei dieser Gelegenheit merken wir wieder einmal welches Glueck wir mit der Kleinen haben: sie ist 15 Monate alt, und das ist das allererste mal, das sie irgendwie krank ist.




Diese Bilder wurden vorletzten Sonntag im Zoo von Cincinnati aufgenommen. Faye liebt Tierchen. Gar zu gerne, wuerde sie mit der Ziege spielen.
Wie immer, gibt es auf meiner Flickr Seite viel mehr Bilder von diesem Ausflug zu sehen. Einfach auf die Flickr Gallerie links klicken (oder auf diesen Link).

Arkadenhotel

Da habe ich nicht schlecht gestaunt: das Hyatt Hotel in Cleveland in dem ich fuer zwei Naechte bin, ist in eine ehemalige Markthalle gebaut. Die Arkaden der Halle sind die Gaestezimmer. Das Hotel ist vier Stockwerke hoch. Von meinem Zimmer im vierten Stock habe ich einen sehr guten Blick auf das ehemalige Marktparkett (das heutige Hotelrestaurant).

Falls Ihr Euch wundert, warum das Hotel so menschenleer ist: 30 Sekunden Belichtungszeit ...

Montag, 19. März 2007

Auf dem Sprung nach Cleveland


Cleveland, originally uploaded by valkyrieh116.

Für zwei Tage bin ich jetzt auf einem Trip nach Cleveland (im Norden von Ohio). Mittwoch abend sollte ich eigentlich wieder zurück sein. Dort ist es wahrscheinlich weniger sonnig als auf diesem Bild, aber immerhin hat es dort schon mehr als 0 Grad. Ich packe jedenfalls die warmen Sachen ein, die ich hier in Kentucky schon nicht mehr brauche.

Was sind die neuen Weltwunder?

Unter diesem Link findet Ihr eine interessante Website: eine Abstimmung über "Die Neuen 7 Weltwunder".

Jeder hat schon mal von den sieben Weltwundern der Antike gehört: der Koloss von Rhodos; die hängenden Gärten von Babylon; die Zeusstatue von Olympia; das Grabmal von Maulos; der Leuchtturm von Alexandria; der Aphrodite Tempel von irgendwo; und die Pyramiden von Gizeh. Diese Weltwunder haben einen Schönheitsfehler: von den sieben gibt es sechs nicht mehr. Man ist sich bei den meisten (aber nicht bei allen) ziemlich sicher, daß sie irgendwann einmal existiert haben. Aber wirklich sehen kann man nur noch die Pyramiden. Alles andere ist verschwunden, oder war von Anfang an Legende.

Diese Liste hat aber noch einen zweiten Schönheitsfehler: sie wurde von Herodot, einem griechischen Historiker, ca. 300 Jahre vor Christus zusammengestellt. Herodot hat seit seines Lebens nur eines dieser Wunder selbst gesehen (die Zeus Statue). Für die sechs anderen Bauwerke, verlies er sich auf Erfahrungsberichte von Reisenden. Und das bedeutet ... die Wunder entstammen alle der damals den Griechen bekannten Welt.

Heutzutage kennen wir die Welt etwas besser als Herodot. Wir bewundern sicher die Pyramiden von Gizeh. Aber auch den Tempel von Angkor Wat in Kambodscha. Die Hagia Sophia in Istanbul. Das Grabmal Taj Mahal in Indien. Und die Statuen auf der Osterinsel. Und wer sie einmal gesehen hat bewundert die Freiheitsstatue in New York. Oder das neue Opernhaus im Hafen von Sydney.

Eine Gruppe in der Schweiz hat sich aufgemacht, die sieben Weltwunder unserer Zeit zu bestimmen. Aus einer Liste von mehr als 400 Kandidaten, haben sie 21 Bauwerke zur Endabstimmung gewählt. Wer entscheidet? IHR!

Klickt einfach auf den Link (oder auf das Bild oben), registriert Euch (kostenlos), und wählt welche sieben Bauwerke für Euch die sieben Weltwunder unserer Zeit sind.

Sonntag, 18. März 2007

Unser kleiner Chef


In Daddy's Chair, originally uploaded by hubertk.

Sie hat zwei Angestellte, ein voll ausgestatetes Spielzimmer, eine Reihe von Computern, ihr eigenes Mobiltelefon - und natürlich auch ihr eigenes Büro.

Nur der Chefsessel, den Faye sich rausgesucht hat, der ist irgendwie noch zu groß für sie. Und ... wann hattet Ihr das letzte mal einen Chef mit Schnuller?

Samstag, 17. März 2007

Gestern in Old Europe ...

... genauer gesagt in München, hat Fayes Großvater Alois eine hochverdiente Ehrung bekommen. Für Verdienste um den Umweltschutz in Bayern gabs in der Allerheiligenhofkirche in der Münchner Residenz die Medaille für "Umwelt,Gesundheit und Verbraucherschutz in Bayern". Natürlich kennt jeder Großvater Alois. Der andere Herr auf dem Bild ist der Umweltminister in Bayern, Werner Schnappauf. Details kann man unter diesem Link nachlesen.
Herzlichen Glückwunsch vom Hebroner Anzeiger!

Freitag, 16. März 2007

Kopfumfang 18 3/4

Donnerstag, 15. März 2007

Wo in London???

Auf Flickr gibt es eine Reihe von Spielgruppen rund um das Thema "Photographie". Vor einiger Zeit habe ich mit einem Bild von Maunzy an einer "Hitparade" der 20 schönsten Katzenfotos teilgenommen. Jetzt habe ich etwas anderes entdeckt: die Gruppe "Guess Where in London?" (Rate Wo in London). Im Moment sind 1102 Teilnehmer für dieses Spiel registriert.


Das Spiel geht folgendermassen: ein Teilnehmer veröffentlicht ein Bild, das er (oder sie)irgendwo in London aufgenommen hat. Die anderen Teilnehmer versuchen zu erkennen/raten wo genau das Bild fotografiert wurde. Die Gruppenbibliothek ist voll von obskuren Gebäudefronten, Strassenzügen, Gartenzäunen, Graffitis, Geschäftsschildern und Brückengeländern die irgendwo in der 10-Millionen Metropole fotografiert wurden.
Die meisten Bilder werden innerhalb von 2-3 Stunden geraten - irgendeiner der mehr als 1000 London Kenner in diesem Spiel kommt normalerweise sehr schnell drauf. Auch wenn viele der Bilder in obskuren Vororten wie Peckham oder Harlesden geschossen wurde, in die sicher nie ein Tourist kommt.
Vor zwei Tagen habe ich eines meiner Bilder (siehe rechts) in diese Gruppe gestellt. Mehr als 100 Leute haben sich dran versucht, aber noch keiner hat es geraten. Hier ist das verrückte daran: das Bild wurde direkt neben dem Buckingham Palast aufgenommen. Wenn die Königin joggen gehen sollte, rennt sie wahrscheinlich an dieser Strassenlaterne vorbei.
Ein Kneipenschild an einem Pub im verrusten Vorort wird innerhalb von 10 Minuten erkannt, aber die Laternen am Buckingham Palace bleiben unerkannt. Was sagt das über London?

Dienstag, 13. März 2007

Frühling in London

Jetzt bin ich endlich dazu gekommen, einige der Bilder die ich letzte Woche in London geschossen habe auf Flickr hochzuladen. Da mein erstes Meeting in der Innenstadt erst am Nachmittag startete, hatte ich ca. 2 Stunden Zeit mit der Kamera durch die Stadt zu ziehen.

London ist sicher eine der überfotografiertesten Städte der Welt. Ich wollte bewusst kein weiteres Foto vom Wachwechsel am Buckingham Palast schiessen - davon gibt es genug, ich könnte das nicht besser hinkriegen. Also habe ich versucht, in der Stadt ein paar neue Akzente oder Perspektiven zu finden.


Klickt auf diesen Link um das Album zu sehen: http://www.flickr.com/photos/maunzy/sets/72157594586125737/ (dazu müsst Ihr Euch evtl. in Flickr einloggen)


Kommentare?

Sonntag, 11. März 2007

Sommerzeit

Hier in den USA hat von Samstag auf Sonntag Nacht die Sommerzeit, die "Daylight Saving Time" begonnen.
Normalerweise begann die Sommerzeit in den USA und der Europäischen Union zum gleichen Tag. Dieses Jahr allerdings hat unser Präsident entschieden, die Sommerzeit in den USA zwei Wochen vor der EU starten, und sie eine Woche nach der EU enden zu lassen.

Das bedeudet: normalerweise ist unsere Zeit 6 Stunden "hinter" der deutschen. Wenn es in Frankfurt 19:00 abends ist, ist es hier in Cincinnati normalerweise 13:00 am Nachmittag.

Für die nächsten zwei Wochen allerdings - bis die EU auf Sommerzeit umstellt - beträgt dieser Zeitunderschied nur 5 Stunden (bei 19:00 in Frankfurt ist es in Cincinnati 14:00).

Was ist der Grund dafür? Nun, der Präsident ist um jede Gelegenheit froh in den Medien genannt zu werden, bei denen nicht das Wort "Irak" erwähnt wird.

Samstag, 10. März 2007

Und es geht nach Hause

Um 15:05 sollte ich in Cincinnati sein

Happy Birthday Claus!

So einen älteren Bruder zu haben hat schon was für sich. So lange man selbst noch nicht laufen kann, kann der einen durch die Gegend tragen. Nach ein paar Jahren merkt man, daß man mit dem Bruder zusammen all die Dinge anstellen kann, die einem die Eltern nie gestatten. Später kann man sich dann tolle Platten ausleihen und Musik aufnehmen. Und seit er nicht mehr diesen Tirolerhut trägt, ist er auch noch richtig cool.
Und heute hat er Geburtstag. Wir verraten ein Geheimnis: nein, das Foto rechts ist keine aktuelle Aufnahme ...

Happy Birthday Brother!

Freitag, 9. März 2007

Handarbeiten? Hasen? Marienkäfer?

Da gibt es einen tollen neuen Blog im weiteren Familienkreis: die Themenspanne reicht von Handarbeiten (Patchwork, Stricken, Körbchenflechten, und Lehmputzen (?) ) bis zu Marienkäfern und Kätzchen. Aber vor allen Dingen sollten sich Hasenliebhaber Angelas Patchwork Blog anschauen. Macht sie einfach toll, die Angela!

Von Pokemons und Legorittern

Heute habe ich in einer Stunde mit Leo mehr über Pokemons, Magic the Gathering, und Lego Ritter gelernt, als in 44 Lebensjahren zusammen genommen. Das ist eben der große Vorteil davon, einen echten Experten in der Familie zu haben.

Donnerstag, 8. März 2007

Haarpracht

Heute erfahre ich von Fayes Tante, daß meine Tochter in Übersee einen tollen neuen Haarschnitt hat. Wie ihr Euch denken könnt, habe ich nichts unversucht gelassen, um die Leser des Hebroner Anzeigers an diesem Ereignis teilhaben zu lassen.

Dankenswerterweise hat die Mama in Hebron dann ein paar tolle Fotos geschossen - und die will ich Euch nicht vorenthalten.Mit der neuen Frisur hat sie nicht nur einfach mehr Dynamik.


Nein, Mama hat noch einen anderen großen Vorteil entdeckt: in den frisch geschnittenen Haaren bleibt weniger Joghurt hängen!


Wie hat Faye die Tortur gefallen? Offensichtlich recht gut. Die Haarschneiderin vom Kiddie Castle in Florence wußte, womit man sie besticht: mit einem Ballon. Gut gemacht.

Mittwoch, 7. März 2007

Präsentation

Ein Kollege von Siemens präsentiert das Ergebnis seiner Arbeitsgruppe auf unserem Meeting in London

Dienstag, 6. März 2007

Der Text des "Vier Augen Gesprächs"

Wir erhielten ein paar Fragen zum Text des Artikels "Vier Augen Gespräch". Zugegeben, der Text ist in Englisch. Aber den meisten wird er vertraut vorkommen:

When I find myself in times of trouble,
mother Claudi comes to me;
speaking words of wisdom
"Let it be!"

Es sind die ersten Verse des Beatles Liedes "Let it Be". Für diejenigen, die sich gerne an dieses Lied erinnern - ohne Zweifel eine der besten Kompositionen des 20. Jahrhunderts - hier sind John, Paul, George und Ringo in einer historischen Aufnahme vom Mai 1970 (zum Starten auf des grosse Dreieck in der Mitte des Bildes drücken):


Montag, 5. März 2007

Reisen kann nerven

Eigentlich ging der Flug ja ganz plangemäß. Die Dame am Delta Schalter in Cincinnati war auch sehr freundlich, hat sich vielmals über unsere Treue zu Delta bedankt, und viel mit Faye geschakert.
Nur als ich dann in Frankfurt ankam ... Ich war als erster aus der Maschine draußen (eine Marotte, die ich mir in Osteuropa angewöhnt habe). Und ich war als erster am Gepäckband - schließlich will ich ja noch was vom Tag haben. Nur was war nicht da? Mein Koffer.

Der freundliche Mitarbeiter vom Gepäckdienst schaut sich meine Gepäckmarke an und meint dann - "Ihr Koffer ist bis London durchgecheckt". Wie die Dame in Cincinnati auf diese Idee kam ist mir schleierhaft. Den Koffer aus der Gepäckaufbewahrung zu holen soll angeblich 10 Minuten dauern. Naja, nach fast einer Stunde habe ich den Koffer dann endlich.

Dann gehe ich zum Mietwagenschalter bei National. Dort gibt es das nächste Problem: die können meine Reservierung nicht finden. Und angeblich haben sie keine Autos mehr. Also empfehle ich dem Mitarbeiter dort mal auf meiner Kundenkarte nachzuschauen, wieviel Umsatz ich National in den letzten 12 Monaten bereitet habe, und dann nochmal seine Autoliste zu überprüfen. Siehe da, sie finden tatsächlich noch einen Opel Corsa für mich.

Wie sie allerdings meine Reservierung verlieren können ist mir schleierhaft.

Warten auf den Koffer

An der Gepäckausgabe in Frankfurt

Sonntag, 4. März 2007

Im flugzeug

DL48 nach Frankfurt. Morgen gegen 10 bin ich da.

Hochoffiziell

Mit der Samstagspost kam ein Brief von der "Social Security Administration" in Baltimore, der Aufsichtsbehörde des amerikanischen Sozialversicherungsamtes. Darin gab es Fayes neue Sozialversicherungskarte, mit der neuen Sozialversicherungsnummer. Ein riesen Fortschritt für uns. Normalerweise lassen amerikanische Eltern so etwas bei der Geburt ihres Babys ausstellen, aber in Fayes Fall dauerte das natürlich etwas länger.

Wer das deutsche Sozialversicherungssystem gewohnt ist, dem entgeht total die Bedeutung der amerikanischen Sozialversicherungsnummer ("Social Security Number", oder SSN). Die SSN registriert Dich bei allen staatlichen Sozialsystemen. Klar. Aber sie dient auch gleichzeitig als Personalkennummer bei hunderten von anderen Prozessen. Nur "illegale Einwanderer" haben hierzulande keine SSN.

Ohne SSN kann man kein Bankkonto eröffnen, kein Auto kaufen, keinen Pass bekommen, keine Steuerkarte bekommen, keinen Führerschein machen, sich auf keiner Schule registrieren, keinen Job antreten, und noch vieles mehr. Alle denkbaren öffentlichen Datenbanken (Geburtsregister, Heiratsregister, Scheidungsregister, Sterberegister, Grundbuchamt, Strafregister, ...) sind nach SSN organisiert. Berufsständische Organisationen (etwa die Ärztekammer oder der Juristenverband) nutzen die SSN um nachzuprüfen, ob ein Bewerber die notwendigen Universitätsabschlüsse und Examen hat um einen Job anzutreten.

Kurz gesagt: ohne Sozialversicherungsnummer bist Du nichts. Und Faye ist natürlich etwas ganz besonderes.

Samstag, 3. März 2007

Daddy's Birthday Party

Etwas gutes hatte der frühere Rückflug aus Arizona für Daddy: er konnte mit seiner Familie ein bischen Geburtstag feiern (bis 11 Uhr morgens jedenfalls, dann musste er in die Firma). Dabei entstand dieses schöne Bild ...

Was sagte Faye ihrem Daddy? "Moment mal - sollten da nicht viel mehr Kerzen auf Deinem Kuchen sein?"

Freitag, 2. März 2007

Unsere Hausfront

Ein besorgter Leser des Hebroner Anzeigers hat sich auf den Artikel "Sonnenbrille für unsere Fenster" gemeldet und wollte wissen, ob sich die Hausfassade durch die Installation des Fensterfilms (der "Sonnenbrille") sehr geändert hat. Nun, geändert hat es sich, aber der Effekt ist sehr subtil. Fällt so gut wie gar nicht auf.



Zum Beweis: hier ist ein Foto des Hauses vor der Installation.









Und direkt danach: so sieht das Haus jetzt aus.







Erkennt man doch praktisch keinen Unterschied, oder?

Donnerstag, 1. März 2007

Zurück in die Kälte

Nach nur zwei Tagen in der Wüste (ich fliege etwas früher als geplant zurück) bin ich jetzt am Gate des Flughafens von Phoenix um in die Maschine nach Atlanta einzusteigen. Dort gehts dann weiter in eine Maschine nach Cincinnati. Gegen 9:00 Uhr morgens sollte ich zu Hause sein.